blumensträuße und willkommenskultur

Ausnahmsweise erlaubt: Brasilienirrelevante Diskussionen über die Heimat des Grossteils unserer Forums-User.

Re: blumensträuße und willkommenskultur

Beitragvon GatoBahia » Sa 3. Feb 2018, 22:32

Itacare hat geschrieben:
GatoBahia hat geschrieben:
Wie hoch hat denn der Staat die Schwelle gelegt um zu verhindern das z.B. Brasilianer hier einwandern, ich beschwere mich nicht denn anders rum ist es ja genau so :idea: Ich hab mit der Kriminalität und Korruption kein Problen, weder in Brasilien noch in Deutschland :cool: Ich gehe kriminellen oder korrupten Menschen einfach aus dem Weg . . .


Die Schwelle war vor noch nicht allzu langer Zeit nicht der Staat, sondern die Natur, und die heißt Atlantik. Heute die Bürokratie, damals, als übrigens u.a. die verarmten Deutschen u.a. nach Brasilien auswanderten und dort willkommen geheißen wurden, waren die Naturgewalten die größere Gefahr. Ich erhebe keinen Anspruch darauf, das zu sein, was man heute als Gutmensch beschimpft, aber wenn man das Wort in seine beiden Komponenten zerlegt, o.k., Eigenlob stinkt, das müssen andere beurteilen, meine Bemühungen sind so lala, aber ich arbeite dran. :mrgreen:

Früher war das einfach, man musste nur seine Sachen packen und die Überfahrt bezahlen :idea: Diese Entscheidung war dann aber ziemlich entgültig :shock: Ist heute irgendwie einfacher :cool: Reisepass und gegebenebfalls ein Visum sind aber die Vorraussetzung ein fremdes Land auch betreten zu dürfen, und man sollte sich dort tunlichst an vorgeschriebene Regeln halten [-X Manche PolitikerInnen meinen sie hätten die diktatorische Macht sich über nationale Gesetze und auch über internationale Vereinbarungen hinwegzusetzen, das kann nicht gutgehen [-X [-o< #-o
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Re: blumensträuße und willkommenskultur

Beitragvon Itacare » Sa 3. Feb 2018, 23:08

GatoBahia hat geschrieben:......
Manche PolitikerInnen meinen sie hätten die diktatorische Macht sich über nationale Gesetze und auch über internationale Vereinbarungen hinwegzusetzen, das kann nicht gutgehen [-X [-o< #-o


Das ist tatsächlich ein Problem, lässt sich in einer Demokratie in aller Regel aber an der Wahlurne lösen.
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
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Re: blumensträuße und willkommenskultur

Beitragvon BeHarry » So 4. Feb 2018, 03:24

Itacare hat geschrieben:Das ist tatsächlich ein Problem, lässt sich in einer Demokratie in aller Regel aber an der Wahlurne lösen.


Wahlen sind doch überflüssig geworden: dafür sind heute selbsternannte EU-Kommissare zuständig.
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Re: blumensträuße und willkommenskultur

Beitragvon GatoBahia » So 4. Feb 2018, 04:06

Itacare hat geschrieben:
GatoBahia hat geschrieben:......
Manche PolitikerInnen meinen sie hätten die diktatorische Macht sich über nationale Gesetze und auch über internationale Vereinbarungen hinwegzusetzen, das kann nicht gutgehen [-X [-o< #-o


Das ist tatsächlich ein Problem, lässt sich in einer Demokratie in aller Regel aber an der Wahlurne lösen.

Das wäre der Grund für ein Amtsenthebungsverfahren gewesen :idea: Unsere Demokratie ist leider völlig kaputt und bildet nur noch den Machterhalt seniler Parteikader ab, Listenwahl [-X [-o< #-o
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Re: blumensträuße und willkommenskultur

Beitragvon Colono » So 4. Feb 2018, 13:28

Itacare hat geschrieben:
GatoBahia hat geschrieben:......
Manche PolitikerInnen meinen sie hätten die diktatorische Macht sich über nationale Gesetze und auch über internationale Vereinbarungen hinwegzusetzen, das kann nicht gutgehen [-X [-o< #-o


Das ist tatsächlich ein Problem, lässt sich in einer Demokratie in aller Regel aber an der Wahlurne lösen.


Wir wollen nicht vergessen, daß das christsozialdemokratische Regime gerade mal von 1/3 der wahlberechtigten Bürger gewählt wurde. Die anderen 2/3 sind gegen dieses Gesocks. Selbst in der DDR ging es noch demokratischer zu. Da gab es als Alternative immerhin das Nein.
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Re: blumensträuße und willkommenskultur

Beitragvon BeHarry » So 4. Feb 2018, 13:50

Colono hat geschrieben: Regime gerade mal von 1/3 der wahlberechtigten Bürger gewählt wurde. Die anderen 2/3 sind gegen dieses Gesocks. Selbst in der DDR ging es noch demokratischer zu. Da gab es als Alternative immerhin das Nein.


So'n Quatsch, Du Rechenkünstler.
Alle die nicht gewählt haben SIND FÜR DIE AMTIERENDE Regierung.
Ist in allen Ländern so: die, die mit allem zufrieden und glücklich sind, gehen halt oft nicht wählen.
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Re: blumensträuße und willkommenskultur

Beitragvon Brazil53 » So 4. Feb 2018, 16:36

Ich bin ganz zufrieden mit unserem parlamentarischen System.
Es bildet den Wählerwillen im Detail ab und schützt uns vor der Allmacht einer Partei.
Unsere Gründerväter haben sich schon etwas dabei gedacht, diese Wahlsystem zu wählen.

Und eine Partei welches kein ausreichend scharfes Profil zeigt, verschwindet in der Mottenkiste.
Das geht nicht von heute auf morgen, sondern zeichnet sich immer nur sehr langsam am politischen Horizont ab.

Die CDU unter Merkel ruht seit Jahren in der "Ruhe der Raute". Sie hat keine politische Ideologie, sondern reagiert nur auf vielversprechende Themen, um die Macht zu erhalten.
Atomkraftwerke, erst an der Laufzeitverlängerung arbeiten, dann über Nacht den völligen Ausstieg zu beschließen.
Da ist den Grünen der Joint aus dem Mund gefallen.
Ehe für alle? Nein Danke! Dann schwups, im Handstreich der SPD und den Linken gestohlen.
"Wir schaffen das, oder besser ich schaffe alle!"

Das ist selbst für die meisten CDUlern zu viel geworden.

Die SPD ist nach Schröder völlig gesichtslos geworden. Steinbrück, Steinmeier, Gabriel, Schulz und Co, hatten den Scharm von Schalterbeamten.
Agenda 2010 war ein Ruhekissen, die hätte man zwischendurch besser mal gewaschen und gebügelt.
Nun wachen die roten Genossen auf und fragen sich: "Wo sind wir?

Die Wähler haben erkannt, dass die große Koalition heimlich zur Ehe geworden, unter dem Motto: ...bis der Tod uns scheidet!" und haben dieses unheilige Bündnis zur "kleinen Koalition" gemacht.

Jetzt ist es für den Stammwähler ein Volkspartei nicht so einfach, grün oder links zu wählen. Also bleibt nur Nichtwähler oder Protestwähler werden.

Das war die Stunde der FDP und der AfD...

Nun möchte ich nicht behaupten, dass die AfD ein reine Protestpartei ist. Es gibt auch so ein ausreichend großes Wählerpotential um in den Parlamenten zu bleiben.
Die Grünen sind damals auch von den anderen Parteien verlacht worden und als vorübergehendes Übel betrachtet worden. Sie haben geglaubt dass ein leicher grüner Anstrich ausreicht um wieder Ruhe vor dem Wähler zu haben.

Und heute fragt sich der konserative Wähler, woher will die CDU so viel schwarze Farbe hernehmen, um in Zukunft das Vertrauen auf der rechten Seite wieder herzustellen?

Wir sind eine Demokratie, auch wenn es für einige mühsam ist. Eine gute Demokratie - welche durchaus eine AfD verkraften kann, oder besser gesagt muss.

Wir dürfen doch nicht vergessen, dass diese Wählerstimmen freiwillig abgegeben worden sind, also niemand mit einer Waffe hinter den AfD-Wählern in der Kabine gestanden hat.
Der Anteil an rechten Wählern gab es immer schon. Ich vermute einmal das es auch nie weniger waren. Nur das Angebot für dieses Wählerspektrum wurde von den christlichen Union unter Merkel so verknappt, das es nicht einmal mehr zur "Bückware" reicht.

Die Zeiten von Merkel, Schulz und Co sind vorbei und das Gute daran ist, dass der Wähler die Richtung vorgibt.

Darum verstehe ich auch das rumgenöle der ewig Unzufriedenen nicht, ihre Vertretung sitzt in den Parlamenten und dort wirken.

Mehr geht doch nicht!
Ich glaube nur Tatsachen, die ich selbst verdreht habe
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Re: blumensträuße und willkommenskultur

Beitragvon Colono » So 4. Feb 2018, 17:04

BeHarry hat geschrieben:Alle die nicht gewählt haben SIND FÜR DIE AMTIERENDE Regierung.
Ist in allen Ländern so: die, die mit allem zufrieden und glücklich sind, gehen halt oft nicht wählen.

Wenn man sich jeden Tag gegen Trump abarbeitet, bleibt halt kein Platz für eigene Unzufriedenheit. :mrgreen:
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Re: blumensträuße und willkommenskultur

Beitragvon GatoBahia » So 4. Feb 2018, 17:44

Brazil53 hat geschrieben:Ich bin ganz zufrieden mit unserem parlamentarischen System.
Es bildet den Wählerwillen im Detail ab und schützt uns vor der Allmacht einer Partei.
Unsere Gründerväter haben sich schon etwas dabei gedacht, diese Wahlsystem zu wählen.

. . .

Die Zeiten von Merkel, Schulz und Co sind vorbei und das Gute daran ist, dass der Wähler die Richtung vorgibt.

Darum verstehe ich auch das rumgenöle der ewig Unzufriedenen nicht, ihre Vertretung sitzt in den Parlamenten und dort wirken.

Mehr geht doch nicht!

Was fehlt ist die Begrenzung der Amtszeit des Bundeskanzlers, sonst kommt Altersstarrsinn :idea:
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Re: blumensträuße und willkommenskultur

Beitragvon BeHarry » So 4. Feb 2018, 18:19

GatoBahia hat geschrieben:die Begrenzung der Amtszeit des Bundeskanzlers, ....


Wählt Harry auf Lebenszeit und Ihr werdet nie wieder unglücklich und unzufrieden sein !

Schreiben Sie sich jetzt als Plakatkleber ein und sichern sich vorzeitig Steuerabschläge: harry-zum-kanzler.de
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