Brasil em geral.

Fragen & Tipps von/für Brasilienneulinge in Sachen Ein- und Ausreise, Visa, Geld, Sicherheit, Gesundheit, Essen & Kontaktaufnahme

Re: Brasil em geral.

Beitragvon taschenlampe » Mo 2. Aug 2010, 16:46

Rio_de_Janeiro hat geschrieben:Immer und immer wieder das alte, leidige Thema...

Wenn man mal offen ausspricht, dass Deutschland keineswegs so sicher ist, wie es viele darstellen, dann wird man gleich angegriffen. Ebenso wenn man sagt, dass man in Brasilien noch nie überfallen wurde. Dabei stellt keiner in Abrede, dass das Maß an persönlicher Sicherheit in Brasilien ein anderes ist als das hier in Deutschland.

Dennoch hier mal ein konkretes Beispiel aus Deutschland, was einer Freundin von mir passiert ist:

http://nachrichten.t-online.de/moerlenbach-ot-ober-mumbach-auto-brannte-zeugenaufruf/id_42392356/index

Vor der eigenen Haustür im ach so idyllischen Odenwald (!!!!!!!!!!!) wurde ihr Auto abgefackelt! Und nein - sie hat keine Feinde. Es scheint einfach ein "Spaß" gewesen zu sein.

Eine andere Freundin von mir wird gerade von Asozialen bedroht, weil sie reklamierte, dass die Kinder ebendieser mit dem Fahrrad Macken in ihr Auto gefahren haben. Nun ist sie ihres Lebens nicht mehr sicher, hat schon die Polizei verständigt, die aber nur müde meint: "Solange kein konkreter Beweis für die Drohungen vorliegt, können wir nix unternehmen!"

Soviel zum hochgelobten, tollen und sicheren Deutschland.

Nochmal für die, die behaupten, ich hätte gesagt, dass Brasilien sicherer ist als Deutschland - NEIN, das habe ich mit keiner Silbe erwähnt. Auch ich schildere lediglich meine persönlichen Erfahrungen. Ich habe mich stets mehr oder weniger frei in Brasilien bewegt und mir ist ZUM GLÜCK nichts passiert. In Deutschland bin ich schon sehr oft in brenzlige Situationen gekommen, die vollkommen unvorhersehbar waren.


Villeicht sind ja wirklich meine zwei Beiträge irgenwie durch den Bill Gates irgenwie verschwunden,deshalb möchte ich die verlorenen zwei Beiträge nochmal zusammenfassen.
1.) Hier in Düsseldorf gibt es sehr viel Werbung für Rentner in der Zeitung mal nach Brasilien zu fahren.
Meine Erfahrung,fährt ein Rentner mit seiner Frau nach Rio,wird er dort an der Copacabana mit sicherheit seinen Camcorder,Fotoaparat oder Handy verlieren.Er braucht nur 5 mal über die Avenida Atlantica zu gehen,und die Dinge werden,hoffentlich ohne Violencia geklaut.
2.) Ich habe beschrieben wie ein Deutscher Arbeitsloser,sei es gewollt,( er will nicht arbeiten) oder er kriegt keinen Job.
Dann bekommt dieser sagen wir Solteiro,hier 359 Euro pro Monat für das Überleben.( Monat)
Ausserdem zahlt ihm das Arbeitsamt die Miete bis zu 400 Euro inclusive Heizung pro Monat.
Dann hat der Mann also 760 Euro zur Verfügung um seine Wohnung zu bezahlen und sich was zu Essen zu kaufen.
Mal drei etwa sind das 2300 Reais pro Monat ohne zu Arbeiten.
Man muss dazusagen das die Alimentos Basicos hier im Supermarkt nicht teurer sind als in Brasilien.
Wenn man einen Brasilianer nimmt in der gleichen Situation,bekommt der in Brasilien garnichts.
Wenn seine Kinder dann Hungern was soll er machen?
Nochmal,ich schreibe hier nicht um Brasilien zu verfluchen,warum auch,Brasilien ist ein tolles Land.
Ich habe aber in meinem Anfangsposting darauf hingewiesen,das Brasilien riesige soziale Probleme hat,die diese Violencia immer weiter nach vorne bringen.
Die Leute die dort Ihre Arbeit verlieren,aus welchen Gründen auch immer,geraten in einen Strudel der sie immer weiter nach unten bringt.Es gibt in Brasilien kein soziales Netzt das diesen leuten irgenwie eine Chanche bietet.
Das ist das Grund für das Problem violencia,und kein Politiker in Brasilien interessiert sich dafür.
Wichtig ist,das die nächste Fussballweltmeisterschaft dort ausgetragen wird,mit Milliarden von Investitionen.
Warum, weil der Lula ein Fussballfan ist.Ausserdem noch Corinthjano!!!!
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Re: Brasil em geral.

Beitragvon dimaew » Mo 2. Aug 2010, 17:04

Entschuldige "taschenlampe", aber nach wie vor klingen Deine Posts für mich, als seist Du im normalen Leben Journalist bei der BILD. "Armut=Kriminalität", "Präsident Fussballfan = kein Interesse für wirtschaftliche Not" "Corinthiano = ?"

Wenn Deine Argumente so armselig bleiben, befürchte ich, wird es schwierig sein, Dir mit fundierten Erfahrungsberichten entgegen zu halten.
Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt (chin. Sprichwort)
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Re: Brasil em geral.

Beitragvon RonaldoII » Mo 2. Aug 2010, 17:18

taschenlampe hat geschrieben:Ausserdem zahlt ihm das Arbeitsamt


Angeblich soll es laut einem carioca aus Rio sowas änhliches geben. Stimmt es, das es sowas wie Arbeitslosengeld gibt??? Er sagte jedoch das sich die Brasilianer bzw. er zu schade sind sowas zu beantragen.

1. Gibt es Arbeitslosengeld (vielleicht ist auch von Bundesstaat zu Bundestaat verschieden)?
2. Wieviel gibt es und wie lange??

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:brasil: :morecontent:
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Re: Brasil em geral.

Beitragvon Elsass » Mo 2. Aug 2010, 17:40

taschenlampe hat geschrieben:. . .Die Leute die dort Ihre Arbeit verlieren,aus welchen Gründen auch immer,geraten in einen Strudel der sie immer weiter nach unten bringt.Es gibt in Brasilien kein soziales Netzt das diesen leuten irgenwie eine Chanche bietet.
Das ist das Grund für das Problem violencia,und kein Politiker in Brasilien interessiert sich dafür.
Wichtig ist,das die nächste Fussballweltmeisterschaft dort ausgetragen wird,mit Milliarden von Investitionen.
Warum, weil der Lula ein Fussballfan ist.Ausserdem noch Corinthjano!!!!
Was ich aber im interior de Bahia sehen kann, ist, dass die vielen Armen so schlecht nicht dastehen. Bolsa familia etc, uma ajuda aki e ali, Gelegenheitsjobs etc. man haelt sich ueber Wasser. Weil es vielen so geht , fuehlt sich keiner ausgesondert. Ein Krankheitsfall in der Familie kann natuerlich verheerend sein. Ich sehe aber, dass es viele mit wenig schaffen. Die haben natuerlich kein Auto etc. aber ein cellular und Fernseher immer. Oft sind es aber keine intakten Familien mehr, die Maenner fliegen schnell raus, wenn sie nichts beitragen. Die Regel sind alleinerziehende Frauen mit Kindern, Oma und sogar Ur-oma. Maenner verschwinden irgendwie von der Bildflaeche - wohin? Quem sabe. Und trotzdem werden die Frauen immer wieder schwanger, wie jetzt unsere empregada, 39 und Oma von 3 Enkeln. Irgendwie zerfaellt die Gesellschaft, es gibt oft keine intakten Familien mehr. Das sehe ich als eins der groessten Probleme an im interior de Bahia.

Die Fussball-WM und andere Grossereignisse kurbeln die Wirtschaft an. Von den Investitionen profitieren in den urbanen Zentren auch die "Armen", so sie denn wirklich arbeiten wollen (beim Bahiano immer eine Gewissensfrage).
Insgesamt geb ich Brasilien (Bahia) aber auch keine glaenzende Zukunft. Zuviele ungeloeste Probleme. Ich denke, die Regierung in Brasilien traeumt davon, die politischen Probleme der BRD zu haben.
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Re: Brasil em geral.

Beitragvon taschenlampe » Mo 2. Aug 2010, 17:48

dimaew hat geschrieben:Entschuldige "taschenlampe", aber nach wie vor klingen Deine Posts für mich, als seist Du im normalen Leben Journalist bei der BILD. "Armut=Kriminalität", "Präsident Fussballfan = kein Interesse für wirtschaftliche Not" "Corinthiano = ?"

Wenn Deine Argumente so armselig bleiben, befürchte ich, wird es schwierig sein, Dir mit fundierten Erfahrungsberichten entgegen zu halten.


Ich kenne den Lula sehr gut,war lange Direktor bei Volkswagen do Brasil.Damals war er noch Leiter des Sydicats in Sao Bernardo do Campo.Habe oft mit dem verhandelt über Gehaltserhöhungen,die ja durch Streicks erzwungen wurden.
Ich möchte mir hier nichts anmassen,das ist nur meine persönliche Meinung, der Lula ist für Brasilien kein geeigneter Kandidat.Gut das es jetzt vorbei ist.
Gruss taschenlampe
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Re: Brasil em geral.

Beitragvon taschenlampe » Mo 2. Aug 2010, 17:55

taschenlampe hat geschrieben:
dimaew hat geschrieben:Entschuldige "taschenlampe", aber nach wie vor klingen Deine Posts für mich, als seist Du im normalen Leben Journalist bei der BILD. "Armut=Kriminalität", "Präsident Fussballfan = kein Interesse für wirtschaftliche Not" "Corinthiano = ?"

Wenn Deine Argumente so armselig bleiben, befürchte ich, wird es schwierig sein, Dir mit fundierten Erfahrungsberichten entgegen zu halten.


Ich kenne den Lula sehr gut,war lange Direktor bei Volkswagen do Brasil.Damals war er noch Leiter des Sydicats in Sao Bernardo do Campo.Habe oft mit dem verhandelt über Gehaltserhöhungen,die ja durch Streicks erzwungen wurden.
Ich möchte mir hier nichts anmassen,das ist nur meine persönliche Meinung, der Lula ist für Brasilien kein geeigneter Kandidat.Gut das es jetzt vorbei ist.
Gruss taschenlampe


Von dir erwarte ich auch keine fundierten Erfahrungsberichte, also mach folgendes,lese meine Berichte einfach nicht,stelle auf ignore!!!!
Gruss taschenlampe
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Re: Brasil em geral.

Beitragvon dimaew » Mo 2. Aug 2010, 21:29

taschenlampe hat geschrieben:
taschenlampe hat geschrieben:
dimaew hat geschrieben:Entschuldige "taschenlampe", aber nach wie vor klingen Deine Posts für mich, als seist Du im normalen Leben Journalist bei der BILD. "Armut=Kriminalität", "Präsident Fussballfan = kein Interesse für wirtschaftliche Not" "Corinthiano = ?"

Wenn Deine Argumente so armselig bleiben, befürchte ich, wird es schwierig sein, Dir mit fundierten Erfahrungsberichten entgegen zu halten.


Ich kenne den Lula sehr gut,war lange Direktor bei Volkswagen do Brasil.Damals war er noch Leiter des Sydicats in Sao Bernardo do Campo.Habe oft mit dem verhandelt über Gehaltserhöhungen,die ja durch Streicks erzwungen wurden.
Ich möchte mir hier nichts anmassen,das ist nur meine persönliche Meinung, der Lula ist für Brasilien kein geeigneter Kandidat.Gut das es jetzt vorbei ist.
Gruss taschenlampe


Von dir erwarte ich auch keine fundierten Erfahrungsberichte, also mach folgendes,lese meine Berichte einfach nicht,stelle auf ignore!!!!
Gruss taschenlampe


Taschenlampe, als Moderator kann ich nicht auf "ignorieren" stellen, will ich auch gar nicht. Warum soll ich, nur weil jemand nach meiner Ansicht Unsinn verzapft, auf "ignorieren" gehen.

Du hast Deine Meinung und stehst dazu, das ist doch in Ordnung. Nur solltest Du vielleicht versuchen zu akzeptieren, dass nicht jeder Deine Meinung teilt.
Zum Präsidenten Lula sind wir übrigens nahezu der gleichen Meinung, nur ist meine Ansicht zu dem scheidenden Präsidenten nicht darauf aufgebaut, dass er Corinthians-Fan ist.
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Re: Brasil em geral.

Beitragvon ManausTip » Di 3. Aug 2010, 00:35

taschenlampe hat geschrieben:
Rio_de_Janeiro hat geschrieben:Immer und immer wieder das alte, leidige Thema...

Wenn man mal offen ausspricht, dass Deutschland keineswegs so sicher ist, wie es viele darstellen, dann wird man gleich angegriffen. Ebenso wenn man sagt, dass man in Brasilien noch nie überfallen wurde. Dabei stellt keiner in Abrede, dass das Maß an persönlicher Sicherheit in Brasilien ein anderes ist als das hier in Deutschland.

Dennoch hier mal ein konkretes Beispiel aus Deutschland, was einer Freundin von mir passiert ist:

http://nachrichten.t-online.de/moerlenbach-ot-ober-mumbach-auto-brannte-zeugenaufruf/id_42392356/index

Vor der eigenen Haustür im ach so idyllischen Odenwald (!!!!!!!!!!!) wurde ihr Auto abgefackelt! Und nein - sie hat keine Feinde. Es scheint einfach ein "Spaß" gewesen zu sein.

Eine andere Freundin von mir wird gerade von Asozialen bedroht, weil sie reklamierte, dass die Kinder ebendieser mit dem Fahrrad Macken in ihr Auto gefahren haben. Nun ist sie ihres Lebens nicht mehr sicher, hat schon die Polizei verständigt, die aber nur müde meint: "Solange kein konkreter Beweis für die Drohungen vorliegt, können wir nix unternehmen!"

Soviel zum hochgelobten, tollen und sicheren Deutschland.

Nochmal für die, die behaupten, ich hätte gesagt, dass Brasilien sicherer ist als Deutschland - NEIN, das habe ich mit keiner Silbe erwähnt. Auch ich schildere lediglich meine persönlichen Erfahrungen. Ich habe mich stets mehr oder weniger frei in Brasilien bewegt und mir ist ZUM GLÜCK nichts passiert. In Deutschland bin ich schon sehr oft in brenzlige Situationen gekommen, die vollkommen unvorhersehbar waren.


Villeicht sind ja wirklich meine zwei Beiträge irgenwie durch den Bill Gates irgenwie verschwunden,deshalb möchte ich die verlorenen zwei Beiträge nochmal zusammenfassen.
1.) Hier in Düsseldorf gibt es sehr viel Werbung für Rentner in der Zeitung mal nach Brasilien zu fahren.
Meine Erfahrung,fährt ein Rentner mit seiner Frau nach Rio,wird er dort an der Copacabana mit sicherheit seinen Camcorder,Fotoaparat oder Handy verlieren.Er braucht nur 5 mal über die Avenida Atlantica zu gehen,und die Dinge werden,hoffentlich ohne Violencia geklaut.
2.) Ich habe beschrieben wie ein Deutscher Arbeitsloser,sei es gewollt,( er will nicht arbeiten) oder er kriegt keinen Job.
Dann bekommt dieser sagen wir Solteiro,hier 359 Euro pro Monat für das Überleben.( Monat)
Ausserdem zahlt ihm das Arbeitsamt die Miete bis zu 400 Euro inclusive Heizung pro Monat.
Dann hat der Mann also 760 Euro zur Verfügung um seine Wohnung zu bezahlen und sich was zu Essen zu kaufen.
Mal drei etwa sind das 2300 Reais pro Monat ohne zu Arbeiten.
Man muss dazusagen das die Alimentos Basicos hier im Supermarkt nicht teurer sind als in Brasilien.
Wenn man einen Brasilianer nimmt in der gleichen Situation,bekommt der in Brasilien garnichts.
Wenn seine Kinder dann Hungern was soll er machen?
Nochmal,ich schreibe hier nicht um Brasilien zu verfluchen,warum auch,Brasilien ist ein tolles Land.
Ich habe aber in meinem Anfangsposting darauf hingewiesen,das Brasilien riesige soziale Probleme hat,die diese Violencia immer weiter nach vorne bringen.
Die Leute die dort Ihre Arbeit verlieren,aus welchen Gründen auch immer,geraten in einen Strudel der sie immer weiter nach unten bringt.Es gibt in Brasilien kein soziales Netzt das diesen leuten irgenwie eine Chanche bietet.
Das ist das Grund für das Problem violencia,und kein Politiker in Brasilien interessiert sich dafür.
Wichtig ist,das die nächste Fussballweltmeisterschaft dort ausgetragen wird,mit Milliarden von Investitionen.
Warum, weil der Lula ein Fussballfan ist.Ausserdem noch Corinthjano!!!!



Jetzt ist mir alles klar. Top Manager einen Arbeits Tag von 15 Stunden Täglich. Um Probleme wo man im täglichen Leben hat kümmern sich Angestellte. Ich weiß nicht was du Monatlich gezogen hast an
Lohn aber ich muß dir recht geben da machen deine Beiträge wenn es keine Finte ist einen Sinn.
Aber ist in Deutschland nicht auch ein Dr Oetker und ein Herr Albrecht entführt worden oder ist das in ihrem Brasil Urlaub passiert. Die meisten wo in diesem Forum sind haben nicht den gleichen Monats Lohn wie du.
Hast du überhaupt mal Zeit gefunden dir Brasilien mal von der anderen Seite anzuschauen?? Denke eher nicht wenn ich deine Beiträge lese. Ich würde dir es gerne zeigen ,als Rentner hast du ja bestimmt Zeit wenn du nicht in noch 10 Aufsichtsräten bist. Deine Rolex und der große Mercedes bleiben aber zuhause. Du hast zwar 30 Jahre hier gelebt aber Brasilien kennst du nicht. Soll aber nichts negatives sein Leute wie du kümmern sich um andere Probleme wo vielleicht auch wichtiger sind aber es wäre dann auch nett wenn du von Sachen schreibst wo du eine Ahnung hast. z.b. warum brauchen Ersatzteile für einen VW Kombi 4 Wochen bis sie in Manaus ankommen ???

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Re: Brasil em geral.

Beitragvon Rio_de_Janeiro » Di 3. Aug 2010, 14:38

Jetzt wird mir auch so einiges klar.... Wer natürlich "oben" mitmischte und monatlich so viel kassiert hat, wie einfache Angestellte nicht mal in 3 Jahren, wessen "Grundbedürfnisse" aus Villen, teuren Uhren und schnellen Autos bestehen, der hat in der Tat allen Grund, sich in Brasilien NICHT wohl zu fühlen und hinter jeder Ecke die tödliche Gefahr eines brutalen Überfalls, einer Entführung oder dergleichen zu vermuten.

Wie gut, dass ich mich in Rio frei bewegen konnte: Jeans, weißes 08/15-T-Shirt, eine Uhr für 8,95 EUR und die Digicam in der Hosentasche. Und das Wichtigste: Keine Paranoia!

Es ist interessant, wie die Reichen dieser Welt sich verschanzen: In Johannesburg, Sao Paulo oder Caracas werden dann dicke Mauern errichtet, ein Sicherheitsdienst beauftragt und kein Meter mehr auf der Straße zu Fuß zurückgelegt. Was ein Leben!

Gestern Abend war auf 3SAT eine Reportage ("Schön reich - Steuern zahlen die anderen"), u.a. über einen Immobilienmillionär in Deutschland zu sehen, der in einem Millionärskaff lebt und sich dort ebenfalls verschanzt mit Gittern vor der Tür. Es scheint überall das Gleiche zu sein: Geld, Geld, Geld auf Teufel komm' raus und sich dann irgendwo in einer Burg verstecken.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man als Multimillionär Angst in Brasilien hat. Dennoch sollte man dann das Land nicht generell verteufeln, denn wie hier schon gesagt wurde: In Deutschland wurde auch schon ein Dr. Oetker entführt...
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Re: Brasil em geral.

Beitragvon taschenlampe » Di 3. Aug 2010, 15:03

Rio_de_Janeiro hat geschrieben:Jetzt wird mir auch so einiges klar.... Wer natürlich "oben" mitmischte und monatlich so viel kassiert hat, wie einfache Angestellte nicht mal in 3 Jahren, wessen "Grundbedürfnisse" aus Villen, teuren Uhren und schnellen Autos bestehen, der hat in der Tat allen Grund, sich in Brasilien NICHT wohl zu fühlen und hinter jeder Ecke die tödliche Gefahr eines brutalen Überfalls, einer Entführung oder dergleichen zu vermuten.

Wie gut, dass ich mich in Rio frei bewegen konnte: Jeans, weißes 08/15-T-Shirt, eine Uhr für 8,95 EUR und die Digicam in der Hosentasche. Und das Wichtigste: Keine Paranoia!

Es ist interessant, wie die Reichen dieser Welt sich verschanzen: In Johannesburg, Sao Paulo oder Caracas werden dann dicke Mauern errichtet, ein Sicherheitsdienst beauftragt und kein Meter mehr auf der Straße zu Fuß zurückgelegt. Was ein Leben!

Gestern Abend war auf 3SAT eine Reportage ("Schön reich - Steuern zahlen die anderen"), u.a. über einen Immobilienmillionär in Deutschland zu sehen, der in einem Millionärskaff lebt und sich dort ebenfalls verschanzt mit Gittern vor der Tür. Es scheint überall das Gleiche zu sein: Geld, Geld, Geld auf Teufel komm' raus und sich dann irgendwo in einer Burg verstecken.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man als Multimillionär Angst in Brasilien hat. Dennoch sollte man dann das Land nicht generell verteufeln, denn wie hier schon gesagt wurde: In Deutschland wurde auch schon ein Dr. Oetker entführt...


Also erstmal habe ich Brasilien hier noch nie verteufelt.
Zweitens,wenn du in Brasilien wohnst,weisst du genau das selbst die Armen sich hinter Mauern und Gittern verschanzen.
Es gibt doch noch nicht mal ein kleines Hochhaus,selbst mit Billigmiete,was nicht am Eingang vergittert ist,und eine Guarita mit einem Wächter hat.
Wenn du wie gesagt in Brasilien wohnst,fahre doch mal in ein Bairo wo jede menge Sobrados stehen,die von mittelständischen Brasilieros bewohnt werden.
Alle diese auch zum teil einfachen Häuser sind mit Mauern umzogen,und mit jeder Menge Gittern gesichert.
Warum alle diese Gitter ?
Villeicht kannst du diese Frage hier mal beantworten.
Gruss Taschenlampe.
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