Brasilianer dürfen in Bayern nicht portugiesisch sprechen

Alles über Brasilien aus der internationalen Presse (Beiträge bitte max. anreissen, unbedingt die Quelle verlinken sowie ein eigenes kurzes Statement abgeben).

Re: Brasilianer dürfen in Bayern nicht portugiesisch spreche

Beitragvon Brazil53 » Di 16. Dez 2014, 21:14

Ich will ja gar nichts weißmachenn, aber wenn Du die Begriffe Sündenböcke, Rassismus, Herabschauen und Raubtier verwendest, würde ich das schon als Kulturpessimismus bezeichnen.


Das ist eher Kulturrealismus im real existierende Verblödungskapitalismus wo Plastikmöpse und Sixpacks wichtiger sind als klug zu sein...
Bestreitest du den unterschwelligen Rassismus in Brasilien?
Oder die Befriedigung der Menschen wenn sie noch einen in der Nahrungskette unter sich haben?
Und das es in schlechten Zeiten immer Sündenböcke geben muss. Bei uns ist es jetzt im Moment "Der Untergang des Abendlandes" und wer ist der Sündenbock? Sieh dir die Demonstrationen in Deutschland an dann siehst du das es im Moment den islamischen Sündenbock getroffen hat, das kann sich morgen aber auch schon ändern.

Der Mensch ist ein Raubtier, gut ich klammer die Veganer mal aus. :mrgreen:
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Re: Brasilianer dürfen in Bayern nicht portugiesisch spreche

Beitragvon BrasilJaneiro » Di 16. Dez 2014, 22:31

Berlincopa hat geschrieben:
Deine Ignoranz brauchst Du nicht minütlich unter Beweis zu stellen. Und wenn Du nicht weißt, daß viele Cariocas oder Paulistas zu faul oder sich zu schade sind für die "einfachen" Tätigkeiten wie Portero, Haushälterin, Putzfrau etc., die eine Stadt am Laufen halten, scheinst Du nicht oft in diesen Städten zu sein. Die Zuwanderer haben in den Favelas meistens auch ein besseres Leben als sie es im NO hatten, dennoch wohnen auch viele Cariocas oder Paulistas in Favelas. Und wie immer bei Wanderungsgeschichten erfolgt der Aufstieg oftmals erst in der zweiten oder dritten Generation. Blas Dich hier also nicht so auf und bleib auf dem Teppich.


Nicht der paulista oder carioca, sondern der besser Gebildeter wird nie als Putze oder sonstwas niedriges arbeiten. In Brasilien zeigt sich der Rassismus nicht in der Hautfarbe, sondern in der Brieftasche und der Bildung. Ich würde es vielen wünschen, dass sie als porteiro, faxineira oder empregada arbeiten würden. Aber nicht mal für diese Arbeiten werden sie eingesetzt. Deshalb bleibt nur Raub, Überfall und Mord. Sind das die Bereicherungen, die du meinst? Die Situation für die folgenden Generationen ist ähnlich wie in Deutschland. Einmal Hartz IV immer Hartz IV. Einmal favela immer favela. Ausnahmen bestätigen die Regel.
P.S. Ich hab keinen Teppich. Aber eine Kirche im Dorf.
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Re: Brasilianer dürfen in Bayern nicht portugiesisch spreche

Beitragvon Berlincopa » Mi 17. Dez 2014, 11:30

BrasilJaneiro hat geschrieben:
Nicht der paulista oder carioca, sondern der besser Gebildeter wird nie als Putze oder sonstwas niedriges arbeiten. In Brasilien zeigt sich der Rassismus nicht in der Hautfarbe, sondern in der Brieftasche und der Bildung. Ich würde es vielen wünschen, dass sie als porteiro, faxineira oder empregada arbeiten würden. Aber nicht mal für diese Arbeiten werden sie eingesetzt. Deshalb bleibt nur Raub, Überfall und Mord. Sind das die Bereicherungen, die du meinst? Die Situation für die folgenden Generationen ist ähnlich wie in Deutschland. Einmal Hartz IV immer Hartz IV. Einmal favela immer favela. Ausnahmen bestätigen die Regel.
P.S. Ich hab keinen Teppich. Aber eine Kirche im Dorf.



Ok, dann lass die Kirche im Dorf. Auch in Brasilien gilt, daß so gut wie jeder, der will, auch eine Arbeit findet; und es gibt viele Leute mit guter Beschäftigung, die trotzdem weiterhin in der Favela wohnen bleiben (wollen). Und es gibt auch genügend Cariocas aus Favelas, die sich lieber von den Eltern durchfüttern lassen als eine "minderwertige" Arbeit aufzunehmen. Und es gilt auch, daß die weit überwiegende Mehrheit der Armen in den Favelas (99%?) trotzdem nicht zum Verbrecher wird; der konsturierte Zusammenhang, daß die Kriminalität zwangsläufig sei, ist also falsch.
Der Ausspruch "einmal Favela immer Favela" ist ebenso falsch, weil er ja insinuiiert, daß die Favela etwas unterträgliches sei.
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Re: Brasilianer dürfen in Bayern nicht portugiesisch spreche

Beitragvon cabof » Mi 17. Dez 2014, 13:36

Leute, lasst uns das Thema diskutieren ohne persönlich zu werden - solange der DE-Resident noch nicht Opfer eines Balkankriminoso war, Schwamm drüber - danach sähe es anders aus - ich/wir hatten "nur" einmal einen Einbruchversuch in einem kölner Vorort... Haus gesichert und in den letzen Jahren ging der Alarm nicht. Alles easy. Wer sich durch Trickdiebstahl beklauen lässt, selber Schuld, bewaffneter Überfall = Schicksal. Hüben wie drüben. Gilt im Cyber-Net Alter auch für Hirnis die jeden E-Mail Anhang öffnen und sich danach das Konto leerräumen lassen, kein Mitleid. Rassismuß in Brasilien kenne ich persönlich aus den 80iger Jahren, in den Stellenanzeigen wurde u.a. erwähnt "boa aparencia" - hiess damals nichts anderes als "keine dunkle Hautfarbe = Nigger - sorry, war (oder) ist so. Residents in BR - wie ist es denn mit der Zulassung zB Unis... X-Prozent Indios etc. etc. Wieviele Farbige und Indios sind in der BR Regierung oder in hohen, öffentlichen Ämtern vertreten? Promille Anteil - wenn überhaupt. In DE Regierungskreisen nehmen schon die Islamiten ihre Positionen wahr. In BR dürften es die Bibel-Gemeinschaften sein.
Zu den anderen Kommentaren.. bin DINO ab 1953 und DINO ab 1973 in Brasilien unterwegs. und.... jeder von uns dürfte eine rechte Keule in der linken Hosentasche tragen. Was in DE so in den Obrigkeiten abgeht... manipuliert durch Lobbyisten - da zählt der gesunde Menschenverstand nicht. (Offtopic: selbst die 8,50 € Regel ab Januar 2015 wurde schon ausgehebelt).
Heute Hartz IV durchgeboxt, für eine Brasileira.... in Köln - bestens und ohne Probleme. Fragt sich nur: wie kann mit 400 € plus plus
überleben? Bin mal gespannt. Berichte auch!
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Re: Brasilianer dürfen in Bayern nicht portugiesisch spreche

Beitragvon Brazil53 » Mi 17. Dez 2014, 15:04

Berlincopa hat geschrieben:
BrasilJaneiro hat geschrieben:
Nicht der paulista oder carioca, sondern der besser Gebildeter wird nie als Putze oder sonstwas niedriges arbeiten. In Brasilien zeigt sich der Rassismus nicht in der Hautfarbe, sondern in der Brieftasche und der Bildung. Ich würde es vielen wünschen, dass sie als porteiro, faxineira oder empregada arbeiten würden. Aber nicht mal für diese Arbeiten werden sie eingesetzt. Deshalb bleibt nur Raub, Überfall und Mord. Sind das die Bereicherungen, die du meinst? Die Situation für die folgenden Generationen ist ähnlich wie in Deutschland. Einmal Hartz IV immer Hartz IV. Einmal favela immer favela. Ausnahmen bestätigen die Regel.
P.S. Ich hab keinen Teppich. Aber eine Kirche im Dorf.



Ok, dann lass die Kirche im Dorf. Auch in Brasilien gilt, daß so gut wie jeder, der will, auch eine Arbeit findet; und es gibt viele Leute mit guter Beschäftigung, die trotzdem weiterhin in der Favela wohnen bleiben (wollen). Und es gibt auch genügend Cariocas aus Favelas, die sich lieber von den Eltern durchfüttern lassen als eine "minderwertige" Arbeit aufzunehmen. Und es gilt auch, daß die weit überwiegende Mehrheit der Armen in den Favelas (99%?) trotzdem nicht zum Verbrecher wird; der konsturierte Zusammenhang, daß die Kriminalität zwangsläufig sei, ist also falsch.
Der Ausspruch "einmal Favela immer Favela" ist ebenso falsch, weil er ja insinuiiert, daß die Favela etwas unterträgliches sei.


Aber es ist auch nicht mehr alles noch Favela was als Favela bezeichnet wird.


Leben in der Favela

Favelas gelten oft als Elendsgebiete. Doch in den letzten Jahren ist viel unternommen worden, um die Lebensverhältnisse dort zu verbessern. Mit Erfolg: Die meisten Menschen wollen ihre Favela gar nicht mehr verlassen.

http://www.dw.de/leben-in-der-favela/a-17529236
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Re: Brasilianer dürfen in Bayern nicht portugiesisch spreche

Beitragvon BrasilJaneiro » Mi 17. Dez 2014, 18:13

Berlincopa hat geschrieben:
Ok, dann lass die Kirche im Dorf. Auch in Brasilien gilt, daß so gut wie jeder, der will, auch eine Arbeit findet; und es gibt viele Leute mit guter Beschäftigung, die trotzdem weiterhin in der Favela wohnen bleiben (wollen). Und es gibt auch genügend Cariocas aus Favelas, die sich lieber von den Eltern durchfüttern lassen als eine "minderwertige" Arbeit aufzunehmen. Und es gilt auch, daß die weit überwiegende Mehrheit der Armen in den Favelas (99%?) trotzdem nicht zum Verbrecher wird; der konsturierte Zusammenhang, daß die Kriminalität zwangsläufig sei, ist also falsch.
Der Ausspruch "einmal Favela immer Favela" ist ebenso falsch, weil er ja insinuiiert, daß die Favela etwas unterträgliches sei.


Ich hab noch mal nachgeguckt. Die Kirche steht noch!
Wir brauchen uns nicht über Armut, favelas und Arbeit unterhalten. Jeder mit etwas Verstand und mindestens Volksschulabschluß sieht das eine große Minderheit der Brasilianer in erbärmlichen Verhältnissen lebt aber auch Millionen in tollen Häusern mit Schwimmbad und Sauna. Das ein gewisser Teil viel Geld hat (mehr als so mancher Deutscher) und andere quasi nix sollte auch klar sein. Das Arbeit schon immer mit Protektion aufgeteilt wird und durch das sogenannte "concurso" richtig Knete gemacht wird werden auch alle Brasil-Insider wissen. Ich bin sehr Brasilienverbunden. Aber noch nicht blind. Wer Brasilien sich schön redet, der ist sehr naiv.
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