Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. Part 2

Alles was man wissen muss, um in Brasilien nicht ins Fettnäpfchen zu treten.....

Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. Part 2

Beitragvon O_Periquito » Do 15. Jul 2010, 10:57

hallo
was ich nicht glaube, das die residents alles so glücklich sind wie sie darstellen, oder sie haben sich ihren frauen untergeordnet um ihre ruhe zu haben und um nicht in die nächste scheidung hineinzuschlittern.
bestimmt gibt es auch residents die eine glückliche und harmonische ehe führen, ist aber nach unseren erfahrungen nicht die mehrheit, kommt eben immer auf die personen an. in unserem rein brasil. bekanntenkreis werden die frauen sehr kurz von den männern gehalten, damit sie ihnen nicht auf der nase herumtanzen.
die meisten brasil. frauen können nicht mit geld umgehen, sagen zumindestens deren männer. eure frauen sind da wohl anders.

was wir mittlerweile mit unserer wahrscheinlich zuküftigen schwiegertochter in dem gut einen jahr die sie jetzt bei uns auf dem grundstück mit wohnt erlebt haben, ich könnte da schon einige seiten füllen und viel gutes kommt da nicht bei raus. zu anfang war sie sehr nett und bescheiden, das hat sich aber relativ schnell geändert.
z.b so ganz neben bei hat sie mich letzte woche gefragt ob wir ihr fürs erste 60000r$ schenken können, sie möchte sich ein appartment kaufen. das app. kostet zwar 100000, aber die anzahlung ist NUR 60000r$, über den rest können wir später reden, von bescheidenheit keine spur.
nachdem mein mann und ich ihr erklärt haben das unser grundstück kein tummelplatz am wochenende für ihre grosse familie ist, seit dem bockt sie, das war im sommer. nach der letzten grossen poolparty die sie im sommer hier abzelebriert haben, 16 personen hatten an diesem sonntag unseren pool blockiert, haben wir partyverbot ausgesprochen, da wir nur noch zu gast auf unserem eigenen grundstück waren.
der sohn, um keinen streit mit ihr zu haben.............. wir haben übrigens den jungen leuten angeboten auszuziehen und sich was eigenes zu suchen, bis jetzt ist keine reaktion erfolgt, klar müssen dann ja alles selbst bezahlen.
um es kurz zu machen, unsere erfahrungen sind: geht alles nach dem kopf der brasil. frauen, ist das leben und die ehe ganz harmonisch, wenn genug geld vorhanden, geht es nicht nach dem kopf der brasil. frauen, dann sieht die geschichte schon anders aus.

aus unseren erfahrungen heraus kann ich nur zustimmen, der traum ist eines, die realität sieht wohl für viele ganz anders aus.

was habt ihr für erfahrungen in dieser beziehung gemacht?

gruss aus dem viel zu kalten blumenau
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. Part 2

Beitragvon carioca73 » Do 15. Jul 2010, 11:40

Im Alltag sieht es wohl immer anders aus, als zu Beginn, wenn der Himmel noch voller Geigen hängt.

Unabhängig davon gehört zu einer funktionierenden Beziehung, dass man ein hohes Mass an Respekt für den Partner hat und auch immer mal wieder über den eigenen Schatten springt.

Dazu gehört nach meiner Erfahrung:
- beide lernen die Sprache des jeweils anderen
- beide beschäftigen sich mit der Kultur, Mentalität, etc. des anderen
- beide respektieren, dass es Punkte gibt, zu denen man nicht einer Meinung ist und dass man trotzdem Lösungen finden kann, die beiden gerecht werden

Außerdem ist es wichtig, dass der ausländische Partner sich integriert.
Dazu gehört neben der Sprache auch ein Freundeskreis, der nicht nur aus Personen der eigenen Nationalität besteht. Das äußert sich auch in Dingen, wie der Selbständigkeit im Alltag, wie z.B. Arztbesuche, Behördengänge, etc.

Umgekehrt sollte auch der deutsche Partner die andere Sprache lernen, die Familie kennenlernen (wollen) und ein Verständnis für die fremde Kultur entwickeln.

Wie gesagt, es ist entscheidend, dass beide sich mit Respekt behandeln und kontinuierlich in die Beziehung investieren. Und dies gilt für eine internationale Beziehung umso mehr.

Ich kenne auch einige Paare, bei denen es nicht funktioniert hat.
Bei nahezu allen fehlte es an einem oder mehreren der oben genannten Punkte (gerade auch auf Seiten des deutschen Partners) und damit an einer soliden Basis.
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. Part 2

Beitragvon Elsass » Do 15. Jul 2010, 12:31

O_Periquito hat geschrieben:. . . in unserem rein brasil. bekanntenkreis werden die frauen sehr kurz von den männern gehalten, damit sie ihnen nicht auf der nase herumtanzen.
die meisten brasil. frauen können nicht mit geld umgehen, sagen zumindestens deren männer. eure frauen sind da wohl anders. . . .

weise Worte, kann ich nur zustimmen.
Kurz halten, ganz wichtig. Den Mangel verwalten lassen.
Grosszuegigkeit wird nur ausgenuetzt.
Wer nie Geld verdient hat, kann auch nicht den Wert desselben einschaetzen.
Frueh Grenzen aufzeigen, damit schon gar keine Missverstaendnisse auftauchen.
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. Part 2

Beitragvon Bahiafan » Do 15. Jul 2010, 13:43

Erstmal ein Hallo an alle (Hallo Supergringo, soviel zum Thema "Meine ist anders"),
ich bin neu hier und treibe mich eigentlich eher in der ARD herum.
Jedoch finde ich den Thread hier äußerst interessant und möcht auch meine (leider sehr negativen) Eindrücke weitergeben.
Zur meiner Person, ich bin 39, war schon früher sehr oft und auch für längere Zeit in Br. !
Es müßen ja nicht immer diese Helpgarotas sein, welche das Leben eines Ehemannes zur Hölle machen.
Zur Geschichte:
Ich war 2003 für 6Monate in Br., habe damals vor einer Disco eine hübsche Morena ausfindig gemacht und sie später auf dem Weg zur Toilette angesprochen und hatte schon ihre Zunge im Hals, alles schön und gut - man möchte ja etwas Spaß haben !
Am nächsten Morgen haben wir uns dann auch etwas ernsthafter unterhalten, sie wohnte in SSA/Pituba bei ihren Eltern und mit ihrem 6jährigen Sohn, der aber von den Großeltern aufgezogen wurde - Wahrheit !!! (genauso wie ich damals), aus der Mittelschicht und hatte etwas Philosophie studiert aber abgebrochen !
Sah aussichtsreich aus, also ist sie bei mir geblieben. Es war etwas merkwürdig, das sie tortzdem jede Nacht komplett bei mir war, aber sie hatte Streit mit den Eltern. Wir waren immer zusammen (außer wenn sie im Schönheitssalon war, beim trainieren oder Zuhause um sich für mich zurecht zu machen !).
Klar habe ich damals auch das Ausgehen, Essen etc. gezahlt -normal oder ?
Ok, in SSA waren wir 3Monate zusammen & danach sind wir etwas durch den Nordosten herumgereist,- bis mir (durch mein eigenes Verschulden) meine Kreditkarte gesperrt wurde (ich habe nicht mit Geld um mich geworfen, wie auch-nur normale Poussadas etc.) ! Ihr Vater hat uns dann ausgeholfen um wieder nach SSA zu kommen ! Als ich kurz vor Weihnachten zurückflog flossen die Tränen !
Also habe ich sie dann im Sommer hier für 1 Monat eingeladen, ihr hat es hier in D nicht sonderlich gefallen - natürlich die Klamotten und Pflegeprodukte waren wesentlich billiger und von besserer Qualität ! -Ich würde immernoch sagen, wir waren verliebt & sie hatte in Br. nicht wirklich viel zu verlieren (Streit mit Eltern, sie mag weder SSA, weder die Kultur, die Leute ..noch den Strand etc.) ! Also kam sie im Februar 2005 wieder her, mit unserer Absicht hier zu heiraten ! Im Mai war es dann soweit, im September wurde sie schwanger und flog im Januar zurück um den grösseren Sohn nachzuholen ! Als sie es bis April 2006 immer noch nicht geschafft hat, das der leiblich Vater unterschreibt holte ich sie zurück & wir bekammen einen wunderschönen Sohn.
Somit nahm das unser Schicksal seinen Lauf....
nach ca. 6Monaten kümmerte sie sich kaum noch um den Kleinen und sah lieber ihre Telenovelas am PC oder kümmerte sich stundenlang um ihre Haare, einkaufen, kochen, putzen und mit dem Kleinen spazieren gehen, mein Problem..., Freundschaften schließen hat sie nicht interessiert (erst recht nicht mit Brasilianerinnen, recht hatte sie - sie hatte aber laut ihrer Aussage schon in Br. nicht viele Freunde!).
Ok, im Dezember flog sie dann mit unserem Kleinen wieder zurück, um ihren grossen Sohn nachzuholen ! Als Alleinverdiener meinte ich noch, das ich nicht sicher bin, ob es überhaupt für uns alle reicht, sie meinte darauf- das dies kein Problem wäre, da ihre Eltern sie unterstützen wird.
Als dann alle im März zurückkammen, wurde die Situation noch schwieriger, der Grosse brauchte meine schulische Unterstützung und uns blieb immer weniger Privatsphäre, auch der Sex kam eben dabei für mich und für sie zu kurz (ein eben wichtiges Thema !) ! Sie verlor jeden Respekt vor mir, kritisierte mich mit allem, war Eifersüchtig auf alles etc. , es ging einfach den Bach runter !
Drastisch wurde es, als sie dann im Dez.2007 , sie waren dann alle (außer eben ich) in Br. über die Weihnachtferienwieder.
Die Situation spitzte sich weiter zu, und auch der große hatte nunmehr keine Achtung mehr vor seiner Mutter und mir (wie auch, wenn nur Provoziert wird !)
August 2008 gingen dann die 3 wieder nach SSA zurück, der Stiefsohn für 1 Monat Sommerferien, die Frau mit dem Nachwuchs für 3 Monate, sie bombadierte mich mit Schmähemails, welche weit unter der Gürtellinie gingen...nebenher musste ich arbeiten, mich um den Grossen kümmern und habe ihr monatlich noch viel Geld überwiesen, damit es ihnen dort unten gut ging (klar wurde nichts von den Schwiegereltern gezahlt, noch von dem leiblichen Vater des Grossen) ! Mit dem Stiefsohn hatte ich trotz allem wohl zu diesem Zeitpunkt die beste Zeit, klar er konnte nicht mehr mit seiner Mutter mitstreiten... .
Durch den ganzen Steß bekam ich dann Alkoholprobleme, welche sich jedoch nur an einen erhöhten Schlafpensum zeigte, Sex war sowieso nicht mehr oft, entweder schlief sie ..oder ich ! Unser Lebensrythmus sah so aus:
Ich: arbeiten
einkaufen
mit dem Kleinen spazieren gehen
Kochen
mit dem grossen lernen
den Kleinen zum schlafen bringen
schlafen

sie: Telenovelas & auf den Kleinen aufpassen
Fitnesstudio
schlafen

Grosser: Schule
Essen
Hausaufgaben
Freunde
uns alle nerven
schlafen

August/September 2009 waren wir dann alle in Br., ich mit dem Kleinen vorallem eher Strandmässig orientiert, der Grosse bei den Grosseltern und sie Schönheitssalon und Shopping, an den WE eben auch Disco, habe dann auf den Kleinen aufgepasst.
Konnte dann noch den Rest ihrer Familie kennenlernen, nette gebildete und teilweise auch Oberklasseleute, ich war beeindruckt.
Dez. 2009 lernte sie dann hier einen Brasilianerin mit ihrem deutschen Mann kennen, ab jetzt wurde es extremst:

Laut ihrer Aussage redeten sie ihr ein, das sie schnellstmöglich Geld für Führerschein, eigenes Auto, neuen Laptop, schickes Handy etc brauchte.
Am Silvester habe ich diese "Leute" dann auch kennenlernen "dürfen", nach kurzen Gespräche und kurzen Imaugenschein wußte ich (bevor ich abstürzte), woher der Wind kam- die neuen Bekanntschaften hatte offensichtlich einen Faible für weisses Pulver.
Meine Frau begann auch umgehend mit ihrem Einkauf übers Internet, bis ich diese Seiten auf dem Laptop sperrte.
Mitte März bin ich schließlich ausgezogen ! Meine Nochfrau begang auch umgehen mit vielen Männerbekanntschaften,
ließ jedoch dabei den Kleinen (keine 4Jahre) teils tagelang mit dem Stiefsohn alleine zu lassen.
Als ich dann endlich ab Mitte April 2010 meine neue Wohnung bezogen hatte, kam mein Sohn nun hauptsächlich zu mir (Nächte, WE, Feiertage) !
Auf Verdacht hin, meldete ich mich nun Anfang Mai unter einen Avatar auf einer ihrer Kontaktanzeigen und bot ihr Geld an, sie kam auch mit einem Taxi...bekleidet mit FM-Stiefel zu dem vereinbarten Treffpunkt, nunja_ein gefährlicher Absturz.
Kurz darauf meldete sich eine andere Brasilianerin bei mir, das sie laut Aussage der besten Freundin meiner Nochfrau,
ihr den Mann ausspannen wolle wegen des Geldes. Auch die besten Freunde von meiner Frau machten weiter mit dieser Intrige.
Meine Frau meinte in einer bösen Email an mich (hatte ihr Hilfe angeboten und dabei jedoch erklärt, das ich beim nächsten mal jeden Unterhalt einstellen werde !), das dies alles von denen nur geplant wäre, sie ins Pornogeschäft einsteigen sollte und der Mann sowieso der Kokakönig hier wäre.
Seltsamerweise waren sie nach nur 4 Tagen alle wieder zusammen.
Als ich dann nur 2 Wochen später ein eindeutiges Inserat meiner Frau unter Nutten.net fand schickte ich eben einen Privatdetektiv auf sie los,
Beweise sichern etc., es geht hier nicht mehr um nur mich oder um sie, es geht um meinen Sohn, welcher nunmehr komplett bei mir wohnt & tagsüber von einer Tagesmutter betreut wird ! Der große will und geht übrigens ab Sept. wieder für immer zurück zu seinen Großeltern nach SSA.
Meine Nochehefrau besuch den Kleinen ca. 1x die Woche, Gerichtsentscheidungen stehen aus.
Unterhaltszahlungen sind berechtigterweise eingestellt, sie bezieht aber zusätzlich HartzIV,
jedoch mußte ich die Nachweise ans AA einreichen, da ich nach Gesetzgebung nicht mehr dazu verpflichtet bin.

Sorry, mußte mir einfach Luft verschaffen !
Klar ist, Schuld haben bei dieser Geschichte alle, am Ausgang aber nicht !
Fazit: Schaut euch eure Auserwählte genau an
Beachtet nicht nur das soziale Umfeld, sondern auch das soziale Verhalten
Seid finanziell stabil
Lasst euch nicht unterbuttern
Wartet mit dem Kinderwunsch
Schickt eure Frau hier arbeiten und übernehmt nicht alle täglichen Probleme für sie mit
Seid vorsichtig mit brasilianischen Kontakten

Oder laßt es besser sein.
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. Part 2

Beitragvon cabof » Do 15. Jul 2010, 14:45

Sch.... Geschichte, geht unter die Haut, dumm ist immer wenn Kinder im Spiel sind
sonst könnte man kurzen Prozess machen und Strich drunter.

Was glaubt ihr.... sind solche Frauen "von Natur aus" so eingestellt und spielen ein
falsches Spiel bis zur Heirat um dann den Knüppel aus dem Sack zu lassen?

Ist es das neue Leben in DE und der Umgang mit Landsmänninen die denen den
"rechten" Weg zeigen wie man den Gringo abzockt.

Noch etwas - möchte da nicht näher drauf eingehen - wenn ihr "clean" seid und die
Holde nimmt Rauschmittel (egal welcher Art) - Tritt, Tür zu und tschüß - das wird nie
mehr was..... [-X

Cabof hatte auch Beziehungen (Liebschaften) mit Frauen und Kinder im Schlepptau,
das habe ich frühzeitig bemerkt und die Finger davon gelassen - übrigens keine GdP
sondern vermögendes Töchterlein eines Kakaobarons/Bahia - Geld war nicht der Grund,
ein Männe mußte her um Family zu spielen....
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. Part 2

Beitragvon Timao » Do 15. Jul 2010, 14:50

Leider kann ich die Geschichte nachvollziehen von einigen Freunden in D die so was aehnliches durchmachen mussten und teilweise von mir, allerdings wuerde die Ehe erst erst in Brasilien kompliziert (war fruher mit ihr in anderen Drittlaendern). Es wurde ploetzlich sehr anstregend die Finanzen zu kontrolieren (Lipo, Famielienreisen nach Buenos Aires usw) RIESIGE Ausgaben meiner Kreditkarte ohne meine Einwilligung waren mein Scheidungsgrund vor 6 Monaten (Gott sein Dank keine Kinder und kein Unterhalt zahlen - trotzdem viel Geld verpufft).
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. Part 2

Beitragvon DerBer » Do 15. Jul 2010, 15:39

omg hier bekommt man ja echt mut zur brasilianischen frau.
welch ein glück das ich eine kennen gelernt hab.... [-o<
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. Part 2

Beitragvon Dirk67 » Do 15. Jul 2010, 16:32

Hallo Bahiafan
Willkommen im Club!

Wenn Kinder im Spiel sind ist die Sache echt hart.
Vor allem will die Geschichte dann kein Ende nehmen.

Wenn man sich emotionall etwas von seiner großen Liebe
getrennt hat wird einem klar, das es nur um Abzocke geht.
Ist zwar kein Trost aber wenn man es so sieht, kann man damit
etwas besser umgehen.

Meine Frau ist in die gleiche Runde abgerutscht.
BTM, Rotlicht, Betrug. Alles schon aktenkundig und das in nur fünf Monaten.
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. Part 2

Beitragvon Bolero » Do 15. Jul 2010, 17:02

Ich empfinde für die Geschichte vom Bahiafan keine Schadenfreude, eher Mitleid und schließe mich da den Worten von cabof an.
Das sind wirklich üble und quälende Geschichten, die einen jeden Tag begleiten, bis dann der Schlußstrich gezogen ist. Aber dann gibt es meistens ja immer auch noch ein Nachspiel.

An cabof: Ich glaube, auch deutsche Frauen können sich ab dem Tag der Heirat rapide verändern. Habe das selbst erlebt, zumal ich auch schon vor der Heirat belogen wurde, aber ohne es zu merken. Gut, meine Schuld, war eben zu gutgläubig. Ich möchte hier auch nicht den Moralapostel mimen, der ich nicht bin.
Aber Freiheit ist eben doch ein hohes Gut. Und der Bahiafan wird sich auch erlöst fühlen.

Solche Ereignisse im Leben prägen für die Zukunft. Ich habe eine andere Einstellung zu Liebschaften und Frauen generell gewonnen. Das sollte man unter Erfahrungen abbuchen und daraus gestärkt in die Zukunft schauen. Aber jeder muß da eben mit seinem Problem selbst klar kommen und ich möchte hier auch nichts pauschalieren. Wichtig ist, daß irgendwann ein Ende ist und wieder Licht in den Tunnel kommt. Schade, wenn dann Kinder dem Schicksal ausgesetzt sind.
Aber das sind eben Geschichten wie sie nur das Leben schreibt, aus denen jeder für sich den Nektar saugen muß.

Jetzt bin ich eher vorsichtig, ja fast ängstlich, in Bezug auf Heirat geworden. Das stellt sich aber bei einer eventuellen bilateralen Ehe als sehr schwierig dar. Denn da wird häufig sehr schnell und unüberlegt geheiratet, weil es der Zeitfaktor nicht anders vorgibt. Daraus resultieren dann häufig später die grundsätzlichen Probleme, die dann irgendwann unüberwindbar erscheinen.

Ich habe da von Bekannten mit brasilianischen Freundinnen oder Bekannten schon die wildesten Geschichten gehört. Selbst erleben durfte ich so etwas bisher Gott sei Dank noch nicht. Meine Kohle, für die ich gearbeitet habe, kann ich im Endeffekt dann auch selbst verbrennen, ohne dabei auf meine schönen Zeiten und Stunden mit Frauen verzichten zu müssen.

Ich stehe da grundsätzlich erstmal auf dem Standpunkt, daß jeder erstmal für sich selbst verantwortlich ist und für den Lebensunterhalt sorgen können sollte. Wenn ich mir ansonsten eine Frau aus einem Drittland kaufen muß und mir damit auch die Probleme wider besseren Wissens ins Haus hole, dann weiß ich aber auch, wo ich hier in D hin gehen kann, um mir eine Frau zu kaufen. Allerdings mit dem Unterschied, daß ich anschließend nach Hause gehe und die Probleme nicht mit nehme.
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. Part 2

Beitragvon cabof » Do 15. Jul 2010, 19:24

Bolero hat geschrieben:Jetzt bin ich eher vorsichtig, ja fast ängstlich, in Bezug auf Heirat geworden. Das stellt sich aber bei einer eventuellen bilateralen Ehe als sehr schwierig dar. Denn da wird häufig sehr schnell und unüberlegt geheiratet, weil es der Zeitfaktor nicht anders vorgibt. Daraus resultieren dann häufig später die grundsätzlichen Probleme, die dann irgendwann unüberwindbar erscheinen


Das kommt erschwerend hinzu - der Zeitfaktor - das Amt läßt da ja nicht viel Spielraum
und ob 90 Tage für das Mädel Zeit genug ist um mal in DE hineinzuschnuppern? Viele sehen
diesen Gegenbesuch als Fun-Faktor an und denken garnicht an den tieferen Sinn der
Zukünftigen unser Land näherzubringen. Da werden schon die Grundsteine für ein
späteres Scheitern gelegt.
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