Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0 XP

Alles was man wissen muss, um in Brasilien nicht ins Fettnäpfchen zu treten.....

Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0

Beitragvon Solarmon » Di 8. Sep 2015, 14:56

Ich mach mal keinen eigenen thread auf, der hier passt wunderbar.

Aus dem OP:

"Viele vertreten (pauschal) folgende Meinungen:

- eine Brasilianerin will Kohle
- eine Brasilianerin will ständig Sex und geht in Deutschland auch fremd
- sie telefoniert und chattet ständig
- sie will nicht arbeiten
- sie hat Temperament und streitet dauernd
- sie hat Fofoca mit ihren Freundinnen
- sie hat ein Problem mit dem Wetter und unserer Mentalität"

Genauso habe ich vor sechs Jahren zum ersten Mal in diesem Forum gelesen und gute sowie schlechte Erfahrungen und Tips für mich mitgenommen. Und, claro, dacht ich, diese Dinge mit gegenseitiger Toleranz leicht in den Griff bekommen zu können. Dann habe ich "meine" Brasilianerin geheiratet. Ich dachte auch sie sei anders, da sie der reichen Schicht angehört und einem sehr europäisch geprägten Familine/Haushalt entstammt.

Tjo, Fehlanzeige. Seit einer Woche weiß ich nun, dass sie mich seit fast einem Jahr schon aktiv betrogen hat. Die Schuld hierfür liegt, claro, bei mir. Sie sieht nun keinen Grund, bei mir auszuziehen, will bei unserer dreijährigen Tochter bleiben, und am Wochenden weiter ausgehen und mit dem Neuen fi****, der ihr all das biete was ich ihr nicht biete (außer Geld und Haus und "Hilfe bei den täglichen Arbeiten"). Über den Trennungsunterhalt verhandelt sie nun knallhart, droht mir sogar mit dem Entzug des Sorgerechts, dass ja ihr als Mutter zustünde (falsch!).

Damit falle ich mit meiner persönlichen Erfahrung nun eindeutig in die Sparte Deutscher Männer, die obige Liste des OP nicht nur als Vorurteile sondern als Urteil bestätigen können und nur eindringlichst vor einer ernsthaften Liaison mit Brasilianerinnen warnen können.

Nach meinem Eindruck sind partnerschaftliche Toleranz und gegenseitiges Verständnis eindeutig Dinge, nicht zur brasilianischen Kultur gehören. Alle drei anderen Ehen von Deutschen mit Brasilianerinnen, die ich in meiner Umgebung kenne, sind zwar (noch) nicht wie meine gescheitert, aber die Ehemänner müssen sich mit sehr vielen Dingen arrangieren und haben faktisch nichts zu melden, müssen aber dennoch den eifersüchtigen großen Zampano spielen. Männer, wenn ihr das nicht könnt oder wollt: Finger weg!
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0

Beitragvon cabof » Do 10. Sep 2015, 05:17

Kann man so unterschreiben, nicht in allen Dingen, limitiere mal auf Geld und Familie, Familie und Geld - in wenigen Ausnahmen spielt Geld bei den hiesigen BR`s keine Rolle, weil aus einem besseren Hause. Da fließt sogar Geld von BR nach DE... gibt es auch. Arbeit... da darf ich sagen, viele in meiner Turma verdingen sich als Faxis (Reinigungskraft) und haben es in 15-20 Jahren DE nicht geschafft etwas Vernünftigeres zu tun. Mittlerweile betreue ich Fälle wo diese in die Sozialarbeit (Altenpflege) rutschen, wird nicht schlecht bezahlt... trotz mangelhaften Deutschkenntnissen. Jetzt werdet ihr fragen wo die Ehemänner sind.... meine Fälle bestehen aus Witwen und Geschiedene, allesamt meist ohne Kinder.
Bin etwas kurz im Forum unterwegs... habe einen Sack Flöhe zu hüten, BR`s auf Urlaubsreise - Interesse an DE (Sehenswürdigkeiten) gleich null - Shopping ohne Ende und dann die Zusammenkünfte mit gewissen religiösen Gruppen, da bin ich außen vor... was diese Polemik angeht, haarsträubend. Diese Personen sind komplett hirngewaschen... richten ihren Lebenslauf nach den Terminen der Bibelgruppen, schönes Wochenende, mal raus ins Grüne - nitschewo - aufgrund des Alters - in meiner Turma - spielt Fremdgehen und Sex eine untergeordnete Rolle. Aus alten Zeiten, die Kinder sind meist schon volljährig - da stellt sich die Frage nach der Ausreise nicht mehr.
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0

Beitragvon Solarmon » Do 10. Sep 2015, 07:08

@Frankfurter: Danke echt für Deine Nachricht. Komischerweise habe ich sie nur per Email bekommen, sehe sie aber nicht in meinem PM-Ordner hier auf dem Portal. Antworten kann ich Dir auch nicht per PM.
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0

Beitragvon angrense » Do 10. Sep 2015, 07:59

Solarmon hat geschrieben:Ich mach mal keinen eigenen thread auf, der hier passt wunderbar.

Aus dem OP:

"Viele vertreten (pauschal) folgende Meinungen:

- eine Brasilianerin will Kohle
- eine Brasilianerin will ständig Sex und geht in Deutschland auch fremd
- sie telefoniert und chattet ständig
- sie will nicht arbeiten
- sie hat Temperament und streitet dauernd
- sie hat Fofoca mit ihren Freundinnen
- sie hat ein Problem mit dem Wetter und unserer Mentalität"

Genauso habe ich vor sechs Jahren zum ersten Mal in diesem Forum gelesen und gute sowie schlechte Erfahrungen und Tips für mich mitgenommen. Und, claro, dacht ich, diese Dinge mit gegenseitiger Toleranz leicht in den Griff bekommen zu können. Dann habe ich "meine" Brasilianerin geheiratet. Ich dachte auch sie sei anders, da sie der reichen Schicht angehört und einem sehr europäisch geprägten Familine/Haushalt entstammt.

Tjo, Fehlanzeige. Seit einer Woche weiß ich nun, dass sie mich seit fast einem Jahr schon aktiv betrogen hat. Die Schuld hierfür liegt, claro, bei mir. Sie sieht nun keinen Grund, bei mir auszuziehen, will bei unserer dreijährigen Tochter bleiben, und am Wochenden weiter ausgehen und mit dem Neuen fi****, der ihr all das biete was ich ihr nicht biete (außer Geld und Haus und "Hilfe bei den täglichen Arbeiten"). Über den Trennungsunterhalt verhandelt sie nun knallhart, droht mir sogar mit dem Entzug des Sorgerechts, dass ja ihr als Mutter zustünde (falsch!).

Damit falle ich mit meiner persönlichen Erfahrung nun eindeutig in die Sparte Deutscher Männer, die obige Liste des OP nicht nur als Vorurteile sondern als Urteil bestätigen können und nur eindringlichst vor einer ernsthaften Liaison mit Brasilianerinnen warnen können.

Nach meinem Eindruck sind partnerschaftliche Toleranz und gegenseitiges Verständnis eindeutig Dinge, nicht zur brasilianischen Kultur gehören. Alle drei anderen Ehen von Deutschen mit Brasilianerinnen, die ich in meiner Umgebung kenne, sind zwar (noch) nicht wie meine gescheitert, aber die Ehemänner müssen sich mit sehr vielen Dingen arrangieren und haben faktisch nichts zu melden, müssen aber dennoch den eifersüchtigen großen Zampano spielen. Männer, wenn ihr das nicht könnt oder wollt: Finger weg!


Das zu verallgemeinern finde ich ein starkes Stück! Also jetzt alle Brasilianerinnen über einen Kamm zu scheren ist mehr als Frech. Auch ich habe meine Erfahrungen gemacht negative wie positive und ich habe festgestellt, dass es meist an die jeweiligen Regionen geknüpft ist, wie Brasilieiras ticken. Also bitte erst Gehirn einschalten. Sorry aber dafür habe ich kein Verständnis. :roll:
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0

Beitragvon cabof » Do 10. Sep 2015, 08:11

Angrense... sehe den Fred nicht als "alle über einen Kamm scheren" - das Forum ist dazu da, um persönliche Erfahrungen auszutauschen, da hat so jeder seine Erfahrungen/Meinungen. Nicht nur bi-nationale Ehen bereiten Probleme, im Falle eines Super-Gaus, auch nationale... zumal wenn Kinder im Spiel sind. Hoffen wir für uns alle das Beste.
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0

Beitragvon angrense » Do 10. Sep 2015, 08:39

cabof..... das stimmt! ich kann nur sagen, dass ich bereits das zweite mal mit einer Brasilianerin verheiratet bin. Die erste Ehe ist ähnlich verlaufen wie bei dem Kollegen Solarmon - bis auf das Fremdgehen -. Ich kann also ein Lied davon singen.
Meine jetzige Ehe ist, Gott sei dank, absolut harmonisch und fernab der "Generalisierung" des original threads.
Meiner Meinung nach sollte er die Frau schnellstmöglichst loswerden und komplett der Wohnung verweisen, sonst bekommt er keine Ruhe und geht daran zugrunde.

Also ich wünsche auf jedenfall viel Kraft und Durchhaltevermögen - Ich weiß, dass kann der Horror werden.
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0

Beitragvon GatoBahia » Do 10. Sep 2015, 09:17

angrense hat geschrieben:cabof..... das stimmt! ich kann nur sagen, dass ich bereits das zweite mal mit einer Brasilianerin verheiratet bin. Die erste Ehe ist ähnlich verlaufen wie bei dem Kollegen Solarmon - bis auf das Fremdgehen -. Ich kann also ein Lied davon singen.
Meine jetzige Ehe ist, Gott sei dank, absolut harmonisch und fernab der "Generalisierung" des original threads.
Meiner Meinung nach sollte er die Frau schnellstmöglichst loswerden und komplett der Wohnung verweisen, sonst bekommt er keine Ruhe und geht daran zugrunde.

Also ich wünsche auf jedenfall viel Kraft und Durchhaltevermögen - Ich weiß, dass kann der Horror werden.


Der Kollege scheint im eigenen Haus zu leben, das vereinfacht die Sache nicht unbedingt. Das einfachste in solch einer Situation wäre nähmlich selber auszuziehen. Getrennt unter einem Dach zu leben ist irgendwie nicht machbar und bringt bei einer evt. Scheidung auch nur Probleme. Ich hab so was ähnliches auch schon durch. Der Umgang mit dem Kind wird zum nächsten Problem!

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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0

Beitragvon Solarmon » Do 10. Sep 2015, 09:23

angrense hat geschrieben:...

Das zu verallgemeinern finde ich ein starkes Stück! Also jetzt alle Brasilianerinnen über einen Kamm zu scheren ist mehr als Frech. Auch ich habe meine Erfahrungen gemacht negative wie positive und ich habe festgestellt, dass es meist an die jeweiligen Regionen geknüpft ist, wie Brasilieiras ticken. Also bitte erst Gehirn einschalten. Sorry aber dafür habe ich kein Verständnis. :roll:


Ich habe auch so gedacht wie Du. Ich kann hier aber nur meine Erfahrungen weiter geben. Und die beschränken sich nicht nur auf meine Frau, sondern auch auf die drei bekannten Ehen. Wie gesagt, die Männer in diesen Ehen scheinen mit diesen "Vorurteilen" besser klarzukommen als ich. Generell vervorverurteilen will ich Brasilianer deshalb nicht; aber ich bin schon der Meinung, man muss selber ein Charakter sein, der mit diesen Vorurteilen wie beschrieben gut klarkommen kann. Wenn das so ist, kommt es dann wohl hoffentlich nicht so weit wie bei mir.

Wie gesagt, nach meiner Erfahrung darf man Toleranz und gegenseitiges Verständis nicht wirklich erwarten; da muss man hart dran arbeiten und auch hart sein um das zu bekommen. Ich war leider nicht der Typ dafür, solche Rudelkämpfe auf fast täglicher Basis durchführen zu müssen. Ich habe mich trotzdem immer wieder mal durchgesetzt und wurde dann mit der Affäre belohnt.
Zuletzt geändert von Solarmon am Do 10. Sep 2015, 09:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0

Beitragvon angrense » Do 10. Sep 2015, 09:30

GatoBahia hat geschrieben: Der Umgang mit dem Kind wird zum nächsten Problem!

Das kommt noch obendrauf und kostet viel Nerven und Zeit.
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0

Beitragvon Solarmon » Do 10. Sep 2015, 10:36

Das ungünstigste was Du machen kannst, ist, in so einer Situation auszuziehen. Sollte es zum Gerichtsverfahren kommen, verlierst Du viele Pluspunkte bei der Frage der Wohnungszuweisung sowie der Zuweisung des grundsätzlich gemeinsamen Sorgerechts an nur einen Elternteil.

Da ich das Haus komplett finanziere, aber so blöd war meiner Hausfrau, die im Nachhinhein gar keine Hausfrau sein wollte und mir großzügig das Putzen und Waschen überließ, das Miteigentum einzuräumen, werde ich ihr dieses nicht allein deshalb überlassen, weil sie wie stets alle Bequemlichkeit auf ihrer Seite haben will. Wär ja so einfach gell: Ich kümmer mich um Haus und Kind und bringe Geld rein, sie genießt das Ergebnis und abends und am Wochenende geht sie dann zu ihrem Macker.

Gleiches gilt für das Sorgerecht. Ich war die ganze Zeit über schon zu 80% für unsere Tochter da und bin ihre Bezugsperson; in so einer Situation kann und will ich nicht ausziehen und mich auf Besuche beschränken. Ausziehen und die Kleine Mitnehmen: Die Kohle hab ich nicht um ein angemessenes neues Haus und Heim parallel zu finanzieren. In Ihrem Kreis in Brasilien ist das die gängige Methode; leider hat sie sich dafür zu arm eingeheiratet.

Tjo, echt bescheidene Lage. Mit ein bisserl Anstand und Verständnis auf ihrer Seite wäre das alles lösbar, aber darauf kann ich leider nicht zählen. Weil, ist ja alles meine Schuld.
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