Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0 XP

Alles was man wissen muss, um in Brasilien nicht ins Fettnäpfchen zu treten.....

Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0 XP

Beitragvon Rio_de_Janeiro » Do 11. Dez 2014, 21:47

Hallo in die Runde der Brasilienfreunde.

Schon lange habe ich mich nicht mehr zu Wort gemeldet und auch nur ab und an passiv mitgelesen. Die letzten Jahre waren sehr bewegt bei mir. Dummerweise hatte ich bereits einen längeren Thread angelegt, in welchem ich über meine persönliche Geschichte berichten wollte. Der lag auf meinem PC, doch ich finde ihn partout nicht mehr, weswegen ich jetzt neu in die Tasten haue....

Also, meine Brasilienliebe in Bezug auf das Land begann im Jahr 2005, als ich zum ersten Mal rüberflog. Damals war ich noch Pauschaltourist und bewegte mich mit meiner Ex-Frau (Deutsche) durch das Land meiner schlaflosen Nächte. Die Faszination war enorm, da ich noch mit der rosaroten Brille umher lief. Brasilien schimmerte in hellen Farben und alle waren ja so unendlich glücklich.

Mich nervte nur, dass ich mich nicht verständigen konnte und somit Teil haben konnte am Leben dieses Volkes. Also beschloss ich sogleich, nach meiner Rückkehr Portugiesisch zu büffeln, damit ich spätestens bei der nächsten Reise in der Lage wäre, zu kommunizieren.

Die Jahre vergingen und mein Portugiesisch entwickelte sich. Im Jahr 2007 sah es das Schicksal vor, dass ich mit meiner Ex-Frau zum letzten Mal nach Brasil flog. Dieses Mal war alles ein wenig individueller: Recife, Olinda, Parati, Rio de Janeiro - ein wunderbares Programm. Und noch immer war das Fieber allgegenwärtig.

Dann wurde ich im Jahr 2009 Papa. Leider ging es mit der Ehe im Rekordtempo bergab, da meine Ex-Frau sofort meinen Kleinen vereinnahmte. Zusätzlich mischte sich meine Schwiegermutter ein, und alles wurde unerträglich.

Dann lernte ich, tatsächlich nur, um Portugiesisch zu lernen, im Jahr 2009 bei suapaquera/froomity eine hübsche Carioca kennen. Ich verheimlichte nicht, dass ich verheiratet war und mailte ab und an mit ihr. Es war sehr schön, mit ihr unbeschwert über Brasilien zu sprechen.

Meine Ehe lag brach. Es artete in Terror aus, und selbst die Eheberatung (die sie eigentlich wollte), brachte uns keinen Schritt mehr weiter. Im Jahr 2010 beschloss ich, einen Intensiv-Sprachkurs in Rio de Janeiro zu besuchen, damit meine Sprachkenntnisse endgültig den Feinschliff erhalten würden. Die Universitätskurse in Deutschland brachen bereits nach Sprachniveau A-2 ab, was mich nervte, da ich schon wesentlich mehr wusste, als man mit in den Kursen noch vermitteln konnte.

Gesagt, getan - im Jahr 2010 flog ich dann rüber, um 60 Stunden Portugiesisch zu büffeln und bei einer brasilianischen Gastfamilie zu verweilen. Vorher mailte ich natürlich meine Carioca-Freundin aus suapaquera/froomity an, damit man sich mal kennenlernen und was trinken gehen könnte.

Die Reise war ein Knaller. Niemals zuvor, war ich so dicht an Rio de Janeiro dran. Wunderbar war es auch, wie meine Sprachkenntnisse besser und besser wurden. Im Akkordtempo lernte ich Neues und stellte alte Fehler ab: Aus "É suficiente" (wenn man genug gegessen hat - so drückte ich mich aus) wurde auf einmal ein "Dá para dois" etc. Ich sprach wie ein Carioca und konnte nicht genug vom Reden bekommen.

Dann kam der Tag des Dates. Irgendwie aufgeregt, doch voller freudiger Erwartung, rief ich meine Freundin an, damit wir den Treffpunkt vereinbaren konnten. Das taten wir dann auch, und zwar in Lapa. Doch was bescherte uns der Himmel über Rio de Janeiro???? Einen Schutt, wie ich ihn noch nie gesehen hatte. Es regnete aus Kübeln, so dass das Wasser bis zu 80 Zentimeter hoch stand. Unbeirrt wollte ich es dennoch schaffen und SIE kennenlernen. Doch Taxis fuhren keine mehr. Ich verzweifelte. Was würde sie denken? Ihre Stimme am Telefon war so sympathisch. was nun?

Beim Botafogo-Shopping-Center stand ich auf dem Fensterbrett, um dem Wasser zu entfliehen. Dort stand dann ein netter Carioca in meinem Alter, mit dem ich ins Gespräch kam. Ich erzählte ihm von meiner misslichen Situation. Und er lud mich direkt zu sich ein. Das hatte auch seinen Grund: Er rief zusammen mit mir mein Date an und erläuterte ihr, warum ich sie versetzt hatte. Sie hatte umgekehrt bereits Angst, dass mir etwas zugestoßen sei und zeigte vollstes Verständnis.

Ok, einen Tag später war es dann soweit.... sie kam: Direkt vor dem Copacabana Palace trafen wir uns. Wie es sich für Brasilianerinnen gehört, traf sie mit ca. 20 Minuten Verspätung ein, aber sie kam. Wow, ich war beeindruckt. Sie war schöner als auf den Fotos, die ich schon kannte. Wir tranken was an einem Kiosk an der Copa. Wir flirteten wie verrückt und verbrachten auch die kommenden Tage miteinander.

Der Abschied war traurig und ich verkraftete ihn kaum. Es regnete wieder mal und ich verabschiedete mich mit einem Kuss an einer Metro-Station. Die vorangegangenen Tage glichen einem Traum. Für mich stand irgendwie fest, dass ich sie nie wieder sehen würde. Sicher ging sie doch eh davon aus, dass dieser Gringo nur eine Affaire oder ein kurzes Abenteuer gesucht und in ihr gefunden hatte.

Doch als ich wieder in Deutschland ankam, blieb unser Kontakt erhalten und intensivierte sich noch weiter. So beschloss ich, ein halbes Jahr später nochmal nach Rio zu fliegen. Dieses Mal ganz ohne Sprachkurs - dafür nur mit ihr! Wieder verbrachten wir eine wunderbare Zeit. Sie zeigte mir Ecken von Rio, die ich zuvor nie gesehen hatte und die ein normaler Touri auch nicht zu sehen bekommt. :P

Dann kamen schon die Fragen: "Wie geht es denn nun weiter?" Zuerst überlegten wir, ob ich nicht nach Rio auswandern würde. Doch für mich stand wegen meinem Sohn fest, der bei meiner Ex wohnt, dass ich ihn nicht "im Stich" lassen würde. Somit verschoben wir die Entscheidung.

Im Jahr 2011 flog ich dann zum letzten Mal (bis heute!) nach Rio und verbrachte wieder Zeit mit ihr. Wir hatten eine Beziehung, die weit mehr war als ein Abenteuer. Ich lernte so viel über Brasilien und über ihre Familie und Freunde. Es war wunderbar. Nun stand fest, dass wir auf diese Weise nicht weiterkommen würden. Sie hatte einen Job in Rio, ich den meinen in Deutschland. Wie sollte es weitergehen? Nun überlegten wir in die umgekehrte Richtung: Was wäre, wenn sie nach Deutschland käme? Sie tat sich anfänglich schwer mit der Entscheidung, doch dann merkten wir, dass es keine alternative Lösung für eine Beziehung geben würde.

Derweil hatte ich nach meiner Rückkunft sehr viel Ärger wegen meiner laufenden Scheidung und dem Krach und das Umgangsrecht mit meinem Sohn. Doch meine Freundin gab mir stets Kraft und Energie. Der Glaube an eine Zukunft mit ihr ließ mich kämpfen.

Im Jahr 2012 war es dann soweit: Sie kam nach Deutschland! Anfangs lösten wir das Ganze mit einem Touristenvisum. Sie sammelte Eindrücke, bemerkte, wie kühl es doch war, doch war sie auch von den tollen Straßen, den sauberen Häusern, den tollen Läden etc. fasziniert.

Wir wollten weiter zusammenbleiben, doch wegen des noch ausstehenden Scheidungsverfahrens schied eine Hochzeit aus. Wir lösten das Problem mit einem Studentenvisum, und sie besuchte einen Deutsch-Integrationskurs.

Wir hatten gleich mal dicke Probleme mit der Anerkennung ihrer (guten) Ausbildung aus Brasilien. Dort war sie Krankenschwester mit zig Sonderfortbildungen. Hier interessierte das niemanden. Ohne Sprachkurs wollte man ihr ohnehin keine Arbeitsbewilligung erteilen. Die Rennerei, die wir zwischen Ämtern, Schulen, Übersetzern etc. haben, würde diesen Thread vollends sprengen. Deswegen klammere ich das nun aus, da sonst ca. 200 Zeilen folgen würden.... SCHLIMM war es!

Hier wunderte sie sich schon über unsere Bürokratie und die Lügen der Medien. Sie wollte unbedingt in der Altenpflege anfangen. Wir fanden auch sofort ein interessiertes Seniorenheim. Aber ohne Anerkennung der Abschlüsse keine Chance. Und die bedingen das Vorhandensein von Sprachkenntnissen auf B-2-Niveau!

Naja, also lösten wir das Ganze über den Bundesfreiwilligendienst. Somit erhielten wir das nächste Visum, und waren die Sorge um das ständig ablaufende Visum los.

Nun war ich bereits eine Weile geschieden, doch die Rennerei ging nun in die andere Richtung los - beglaubigte Kopien, Geburtsurkunden etc. - es war wieder mal ein Nervenspiel ohne Ende. Genügend Beiträge hier im Forum berichten ja davon. Ich kann es nur bezeugen.

Anfang 2014 heirateten wir nun! Seitdem kann ich aktiv über "Brasilianerin heiraten" berichten und meinen eigenen V3.0-Beitrag eröffnen.

Ich habe auch andere Beiträge hier im Forum gelesen.

Viele vertreten (pauschal) folgende Meinungen:

- eine Brasilianerin will Kohle
- eine Brasilianerin will ständig Sex und geht in Deutschland auch fremd
- sie telefoniert und chattet ständig
- sie will nicht arbeiten
- sie hat Temperament und streitet dauernd
- sie hat Fofoca mit ihren Freundinnen
- sie hat ein Problem mit dem Wetter und unserer Mentalität

Ok, nun versuche ich mal, meine Sicht der Dinge zu schildern: Viele der oben genannten Punkte sind einfach Vorurteile. Dennoch lassen sich aus den Punkten Tendenzen ableiten. Und scheinbar ist das soziale Umfeld bei einer Brasilianerin das A und O.

Fangen wir mal mit dem Punkt "Geld" an. Meine Brasi arbeitet gerne, ist jedoch gefrustet, dass sie sehr wenig verdient. Brasilianerinnen geben sehr gerne Geld für Beauty-Produkte aus und pflegen sich (nach meinem Empfinden mehr als viele deutsche Frauen). :lol:

Ja, leider streiten wir oft und ich leide auch ab und an unter diesen auf das Temperament zurückzuführenden Diskussionen. Brasilianerinnen möchten immer Recht haben. Wenn man Widerworte gibt, dann wird man schnell als "langweilig", "Konservativ" oder "egoistisch" eingestuft. Damit muss man umzugehen lernen. Oft meinen die Brasis es nicht so, wie sie es sagen. :cool:

Fofoca ist wirklich das Wort der Worte: Irgendwie misstrauen Brasilianerinnen allen und jedem. Primär misstrauen sie am meisten den eigenen "Freundinnen", die ebenfalls in Deutschland sind. Ja, es werden ständig Vergleiche gezogen und geschaut, welche Brasi welchen Gringo geangelt hat. Auch Klamotten der Freundinnen werden kritisiert. Und mit bösen Kommentaren wird nie gegeizt. Doch auch meinen Freunden wird stets unterstellt, dass sie was im Schilde führen. Streckenweise werden echt blöde Kausalzusammenhänge hergestellt, die jeglicher Grundlage entbehren. Irgendwie scheint "Fofoca" das Hirnzentrum, in dem das Vertrauen verankert ist, dauerhaft und irreversibel zu schädigen.

Brasilianerinnen sind sehr eifersüchtig. Schaut man einer Frau im Mini (auch nur mit dem Augenwinkel) nach, so kann eine Brasi über Stunden beleidigt sein und straft einen mit Missachtung.

Was das eigentliche Anpassen anbelangt: Sie tun sich sehr schwer, da unsere Kultur wirklich arg von der ihren differiert. Sie registrieren schnell, dass unser Fernsehprogramm (mag es in der Gesamtheit auch besser als das in Brasil sein) das "Hässliche" mehr liebt als das Schöne: Schuldenberater, Assi-TV, Messi-Müllentrumpler, Frauentausch mit hässlichen vollgefressenen Furien - wir Deutschen ergötzen uns am Hässlichen.
Darüber hinaus fällt auf, dass wir ein altes Volk sind. Man sieht kaum Junge in manchen Gegenden. Das Wetter nervt und macht jede Brasilianerin depressiv.

Insgesamt ist es besonders schwer, eine Carioca in Deutschland zum Adaptieren zu bringen - de facto gibt es hier keine Stadt, die es auch nur ansatzweise mit der Größe von Rio aufnehmen könnte. Lediglich Berlin und Hamburg kann man zeigen. Alle Städte kleiner 100.000 Einwohner sind für eine Carioca "Mato".

Dennoch: Realismus ist stets zugegen. Auch Brasilianerinnen wissen, dass in Brasilien keine gebackenen Tauben ins Maul fliegen. Mag in Deutschland vieles noch so kompliziert sein - die Lebensqualität ist eine andere. :o

Was die Nutzung von Internet und Co. anbelangt - da sind sie alle gleich: Selfies schießen und beleidigt sein, wenn man(n) nach dem 100sten Selfie vor dem Eiffelturm mal langsam auf die Tube drücken und noch was anderes sehen möchte. :roll:

Bereue ich die Entscheidung, eine Brasi geheiratet zu haben? Klares NEIN von meiner Seite. Probleme sind nicht immer nur auf eine andere Mentalität oder Kultur zurückzuführen. Außerdem sind Problemchen oder Unzulänglichkeiten manchmal auch das Salz in der Suppe. Dennoch empfehle ich, die Familie und das Umfeld der Brasilianerin, die man ehelichen möchte, näher zu beleuchten. Es gibt wirklich viele, auf die alle Vorurteile zutreffen. Es bringt nichts, wenn der Sex gut ist und der Rest nicht passt.

So, eigentlich wollte ich viel, viel mehr schreiben, aber ich bin immer am Rotieren. Dennoch hoffe ich, dass mein Beitrag interessant ist. Alles, was ich niedergeschrieben habe, ist exakt so geschehen und meine Resümees entstanden auf Basis von immerhin 4 Jahren Observationszeit (nicht nur in der eigenen Ehe, sondern auch bei ihren Freundinnen).

Gerne poste ich noch etwas nach, wenn hier eine interessante Diskussion starten sollte.
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Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0

Beitragvon BrasilJaneiro » Do 11. Dez 2014, 22:39

**** Bitte keine vollständigen Beiträge zitieren. Admin ****

ich werde morgen früh fertig sein mit dem lesen danach antworte ich...................
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0

Beitragvon Trem Mineiro » Do 11. Dez 2014, 22:44

Hallo Rio
Danke für den sehr ausgewogenen Beitrag.

Ich kann das insofern ergänzen, dass meine erste Ehe mit einer Deutschen auch glücklich und erfüllt war (3 Kinder), wobei meine Frau in Brasilien verstorben ist.
Zumindest in Bezug auf Ehen war ich "gewarnt" und hab es trotzdem noch mal gewagt, mit einer Mineira. Und hab es bis heute nach 9 Jahren auch nicht bereut.

Ich meine auch, zum Schluss ist es eine Frage, an wen man gerät und wie viel Zeit man sich lässt um sich kennenzulernen. Und man muss bereit sein, schwer an der Beziehung zu arbeiten und auch an sich selbst.

Glücklich sind die, die dann ab und zu zwischen den Welten wandern können. In unserem Fall war ich alleine in Brasilien, gemeinsam in Deutschland, dann wieder gemeinsam in Brasilien und jetzt wieder zurück in Deutschland mit der Option immer wieder längere Zeit in Brasilien zu sein, wenn denn kein anderes Urlaubsziel Vorrang hat.

Wobei, diese "Vorurteile" die du angeführt hast sind ja nicht von bösen Menschen einfach aus der Luft gegriffen sondern basieren sicher auf realen Erfahrungen, aber sicher nicht alle "Problemchen" in einer Beziehung. Nur sind solche Erfahrungen nicht zu verallgemeinern und die eine oder andere Stärke oder Schwäche muss man schon hinnehmen.

Gruß
Trem Mineiro

@BrasilJaneiro
Die Länge bemängeln, aber nicht in der Lage, das Zitat zu kürzen. Wobei man den Bezug zum Ursprungstext auch ohne Zitat erkannt hätte.
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0

Beitragvon Brazil53 » Do 11. Dez 2014, 22:56

Es schön mal wieder etwas von dir zu lesen. Vieles was du schreibst kann ich bestätigen und auf keinen Fall gibt es pauschal "die Brasilianerin".
Mir würde es sehr schwer fallen mit jemanden zusammen zu sein der extrem eifersüchtig ist. Das habe ich von Anfang an geklärt, dass die Freiheit behalten werde ganz normal mit anderen Frauen umzugehen.

"Fofoca" habe ich hier in Deutschland auch schon kennengelernt und zwar von der übelsten Seite. Seit dem bin ich vorsichtiger geworden und mache einen weiten Bogen um solche Damen.

Ich kann auf keinen Fall etwas negatives sagen über meine Freundin und die Mädels in Rio. :mrgreen:
Ich glaube nur Tatsachen, die ich selbst verdreht habe
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0

Beitragvon pedrinho2405 » Do 11. Dez 2014, 23:57

Hallo Rio,

habe Deinen Beitrag auch sehr gerne gelesen und es freut mich, das Du mit Deiner Frau gut auskommst und hoffe für Dich, dass das auch so bleibt.

Ich denke, werde meine Geschicht hier auch mal komplett schreiben, aber ai ai ai das wird lange :lol: und BrasilJaneiro hat dann wieder was zu maulen :mrgreen:

Ich bin gerade von Baden Württemberg ins Frankenland nach Bayern gezogen und muß mit Freude feststellen, das die Menschen hier um einiges freundlicher sind als bei den Schwäblein =D>

Liebe Grüße
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0

Beitragvon BrasilJaneiro » Fr 12. Dez 2014, 07:05

Trem Mineiro hat geschrieben:

@BrasilJaneiro
Die Länge bemängeln, aber nicht in der Lage, das Zitat zu kürzen. Wobei man den Bezug zum Ursprungstext auch ohne Zitat erkannt hätte.



Ich bemängel nicht die Länge, sondern teile nur mit, dass eine Beantwortung dann etwas dauert.
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0

Beitragvon Frankfurter » Fr 12. Dez 2014, 09:03

@ Rio_de_Janeiro

um es kurz zu machen:

ES STIMMT
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0

Beitragvon buzios11 » Fr 12. Dez 2014, 09:05

=D> Erstmal vielen Dank für die Offenheit des TE.
In manchen Punkten habe ich mich auch wiedergefunden ( wurde 2011 von meiner deutschen Exfrau geschieden).
Fofoca ( Klatsch ) ist mir auch aufgefallen, aber nicht besonders negativ, die besten Freundinnen ziehen manchmal übereinander her und können dann trotzdem wiedr stundenlang skypen,telefonieren, whatsappen.
Ja die Eifersucht ist extrem, meine ist sogar auf verflossene Exfreundinnen eifersüchtig und wehe sie findet mal ein Foto aus alten Zeiten ( nicht auszudenken wenn sie eines aus der Jetztzeit fände) dann ist sie eine Drama-Queen.
Trotzdem ist die Mehrzahl der gemeinsamen Stunden sehr schön und meine Freundin "pampert" mich auch mehr als es eine deutsche je täte, diese Fürsorge gefällt mir schon. Nur arbeiten will meine partout nicht, das hat sie gleich klargestellt.

Wünsche Euch das Ihr gemeinsam alt werdet und eine starke Familie aufbaut, auch damit die deutsche Gesellschaft nicht total vergreist. :)
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Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0

Beitragvon pedrinho2405 » Fr 12. Dez 2014, 09:54

buzios11 hat geschrieben:=D> Nur arbeiten will meine partout nicht, das hat sie gleich klargestellt.



Hallo buzios,

Deine Freundin will nicht arbeiten ?, dann sollte Dir doch ein Licht aufgehen, was die nette Dame will und sucht, einen Gringo, der sie ernährt und ihr ein schönes Leben bietet. Denke aber bitte nicht das wenn Du ihr das auch alles gibst, das sie Dir trotzdem dankbar und treu ist.

Will das nicht wieder verallgemeinern, aber es ist leider oft so, das sich solche Frauen dann in ihrer vielen Freizeit noch einen nebenher suchen, das es tagsüber nicht langweilig ist.

Ich hab eine Ex von mir mal erwischt, als sie zu ihrer Freundin am Telefon sagte,

Voce precisa um gastoso e um gostoso !!!!! (im gleichen Moment war ich dann wieder Single :mrgreen: :mrgreen: )

So denken leider viele Mädels, die von Brasilien nach Deutschland kommen. Ich kenne selber in meinem Umfeld mindestens 5 Paare bei denen es so ist und die Männer lassen sich das gefallen. Einer von denen hat sogar, seit er verheiratet ist nicht mal mehr seine Bankkarte, verwaltet jetzt die Ehefrau [-X [-X =D> ich denke da erübrigt sich jeder Kommentar.

Buzios, hör auf die Leute hier und siehe es entweder als etwas lockeres an oder wenn Du eine ehrliche Brasilianerin möchtest, such Dir lieber eine Andere.

Liebe Grüße
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Folgende User haben sich bei pedrinho2405 bedankt:
buzios11

Re: Brasilianerin heiraten. Der Traum und die Realität. V3.0

Beitragvon Brazil53 » Fr 12. Dez 2014, 10:25

Es ist leider so, dass es in Brasilien eine Vielzahl von diesen "Prinzessinnen" gibt, die nicht bereit sind im Haushalt auch nur einen Finger zu rühren, oder gar arbeiten zu gehen. Das sind auch die, welche meistens auch noch krankhaft Eifersüchtig sind, weil dieser Mann ja ihre ganze Existenz sichert.
Die sitzen auf dem Sofa und haben das i-phone am Ohr, während der Mann am Herd steht, oder sich um die Kinder kümmert.
Um den Mann und Ernährer dauerhaft zu binden, wird man vorsichtshalber auch noch plötzlich und unerwartet schwanger.

Also ich kenne einige Brasilianer die in dieser "Falle" sitzen, da sind nicht nur Gringos von betroffen.

Das so eine "Prinzessin", Ausschau nach einem solventen Mann schaut, liegt ja in der Natur der Sache. Dieses ist auch meistens der einzige Grund warum man aktiv und kreativ wird.
Da ist natürlich ein Gringo immer die erste Wahl, sollte mal einer über den Weg laufen, weil die sind doch einfacher zu Händeln und verlässlicher. als ein brasilianischer Lebensgefährte.

Der treue Gringo ist außerdem mit Sex leichter zu "fesseln", als ein Brasilianer der meistens irgendwo noch ein Eisen im Feuer hat. :mrgreen:
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