Brasilianerin in Münster ermordet...

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Re: Brasilianerin in Münster ermordet...

Beitragvon mikelo » Mi 25. Jun 2008, 15:34

supergringo hat geschrieben:
Amazém hat geschrieben:... aber zukünftige Opfer werden ihr Leben verlieren....wie viele Beispiele von gerade entlassenen Täter gezeigt haben ...
Eben deshalb gibt es die Differenzierung von Notwehr, (fahrlässiger) Tötung, Totschlag und Mord plus zusätzliche Wertungen (niedere Beweggründe bei Mord, z.B.) oder willst Du alle in einen Topf werfen?



ganz klar-wenn jemand wegen totschlag veruteilt wurde--dann ist das so. bleibt nur anzumerken, dass ein guter anwalt vieles moeglich machen kann.
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Re: Brasilianerin in Münster ermordet...

Beitragvon tinto » Mi 25. Jun 2008, 18:44

Amazém hat geschrieben:
tinto hat geschrieben:
mikelo hat geschrieben:
supergringo hat geschrieben:Das war kein Mord, sondern Totschlag.

klar--wenn es nicht so traurig waere, dann wuerde ich jetzt lachen [-X [-X


Äh, warum??? Was genau gibt es da jetzt zu lachen?

Juristisch ist dieser Unterschied schon von Gesetzes wegen und so vor allem vom Strafrahmen her sehr erheblich, wenn es dem Täter an Mordmerkmalen fehlt und er -wie geschehen- nur als Totschläger verurteilt wird. Da mithin z.B. seine Beweggründe nicht als "niedere" gewertet, hat der Richter sogar ein gewisses Verständnis für die Beweggründe zur Tat gezeigt (Affekt, Provokation, Streit, Aufgeregtheit); das ist eben was anderes, wenn man die Tat lange plant, die Arglosigkeit eines z.B. schlafenden Opfers ausnutzt, jemanden tötet, um an sein Geld zu kommen usw. Wie gesagt, vom Strafrahmen her sieht das Gesetz beim Totschläger eine Strafe von nicht umter 5 Jahren vor, beim Mörder lebenslänglich. Nur mal so, um die hier wohl wenig bekannten Unterschiede klarzustellen.


Mord oder Totschlag? Mir egal, er hat sie ERMORDET und somit ist sie TOT!!! Für mich gibt es da kein Unterschied, ob Mord oder Totschlag, egal, was der Gesetzgeber da unterscheidet....es wurde ein Leben beendet und er muß dafür zur Rechenschaft gezogen werden und büßen....meiner Meinung nach sogar mit dem seinem Leben, denn jeder, der ein anderes Leben beendet sollte seines verwirkt haben!

Bin ich jetzt zu einseitig, zu doof oder einfach bescheuert?
....


Naja, ich rechne dir an, dass du deine Aussagen relativiert hast. Aber es sollte nochmal daran erinnert werden, dass wir vom Admin zusammengeschissen wurden, weil wir Brasiliens neue gesetzliche 0,0%-Grenze nicht akzeptieren wollen.

Und so muss ich dich dann auch nochmal daran erinnern, entweder die Gesetze zu respektieren oder mal die notwendigen Mehrheiten für eine Gesetzesänderung zu beschaffen. Das wär ok, aber für die Todesstrafe müsste dann auch gleich die Verfassung geändert werden. Und wenn das passiert ist, dann bin ich ja mal gespannt, was du sagst, wenn man 2 Jahre nach der Vollstreckung den vermeintlichen Mörder umgebracht hat, weil dann erst beiwesen ist, dass er es gar nicht war. Da sollten dann auch die die solche Gesetze gemacht haben, gehängt werden, weil sie die Möglichkeit eröffnet haben, dass auch unschuldige getötet wurden.
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Re: Brasilianerin in Münster ermordet...

Beitragvon Amazém » Do 26. Jun 2008, 00:41

tinto hat geschrieben:Naja, ich rechne dir an, dass du deine Aussagen relativiert hast. Aber es sollte nochmal daran erinnert werden, dass wir vom Admin zusammengeschissen wurden, weil wir Brasiliens neue gesetzliche 0,0%-Grenze nicht akzeptieren wollen.

Und so muss ich dich dann auch nochmal daran erinnern, entweder die Gesetze zu respektieren oder mal die notwendigen Mehrheiten für eine Gesetzesänderung zu beschaffen. Das wär ok, aber für die Todesstrafe müsste dann auch gleich die Verfassung geändert werden. Und wenn das passiert ist, dann bin ich ja mal gespannt, was du sagst, wenn man 2 Jahre nach der Vollstreckung den vermeintlichen Mörder umgebracht hat, weil dann erst beiwesen ist, dass er es gar nicht war. Da sollten dann auch die die solche Gesetze gemacht haben, gehängt werden, weil sie die Möglichkeit eröffnet haben, dass auch unschuldige getötet wurden.


Relativiert...ja:
Amazém hat geschrieben:
supergringo hat geschrieben:
Amazém hat geschrieben:... aber zukünftige Opfer werden ihr Leben verlieren....wie viele Beispiele von gerade entlassenen Täter gezeigt haben ...
Eben deshalb gibt es die Differenzierung von Notwehr, (fahrlässiger) Tötung, Totschlag und Mord plus zusätzliche Wertungen (niedere Beweggründe bei Mord, z.B.) oder willst Du alle in einen Topf werfen?


Da wir in eine christlich-geprägten Gesellschaft leben, kann ich es akzeptieren und ich verstehe natürlich, dass es so sein "muß", weil eben nicht alle Menschen gleich sind und immer Faktoren existieren, wie z.B. bei der sogenannten "fahrlässiger Tötung", die sogar für den "Täter" sprechen können.
Mich macht es nur... immer so fertig, wenn ich höre, das jemand für das Beenden eines Lebens, "nur" ein paar Jahre im Luxusgefängnis hier in Deutschland bekommt oder gar ganz davon kommt oder dass, wenn manche Täter direkt nach der Entlassung schon den nächsten Mord (oder Totschlag) durchführen, weil sie an Geld kommen wollen (oder mal wieder betrunken ein Leben beenden) usw.....


Ich, wie du oben vielleicht schon gelesen hast, akzeptiere und respektiere unsere christlich-geprägte Gesellschaft mit dem vorhandenen Rechtssystem....ABER man darf wohl seinen Unmut über die Unvollkommenheit dieses Rechtssystems mit einer provokativen Meinung Kund tun....

....ABER jetzt zu dir......was sagst du denn den Angehörigen eines Opfers, dass von einem Täter nach frühzeitiger Entlassung aus der Psycho-Anstalt wegen "geheilt" oder "guter Führung" ermordet wurde....oder viel harmlosen eben "nur" totgeschlagen wurde?
(warum harmloser?.....harmloser = geringere Strafe)

Wäre eine Antwort vielleicht...habe nichts damit zu tun...oder in so einem Rechtssystem gibt es leider auch Opfer, damit das Rechtssystem fortbestehen kann......oder so ist es eben...oder echt schade, aber was soll man da machen....die Verantwortlichen für diese Entlassung kann man auf keinen Fall etwas nachsagen?

Man geht in dem vorliegenden Fall davon anscheinend aus, dass der Täter ja nicht die 10 Jahre tatsächlich absitzen muß.....ist dies gerecht, nicht mal die geringere Strafe für das "Totschlagen" wird wahrscheinlich abgesessen?
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Re: Brasilianerin in Münster ermordet...

Beitragvon Schwobaseggl » Do 26. Jun 2008, 00:48

Bei guter Führung kommt er nach absitzen von 2/3 der Haftstrafe auf Bewährung frei.

Ausser es wurde schon im Urteil wegen "Besonderer Härte" ausgeschlossen, oder eine Sicherheitsverwahrung nach absitzen der Haftstrafe verhängt.

Ich finde aber davon nichts.
Ergo gute Fürung 80 Monate Haftstrafe und 40 Monate auf evtl. 120 monate zur Bewährung.
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Re: Brasilianerin in Münster ermordet...

Beitragvon mikelo » Do 26. Jun 2008, 00:57

Amazém hat geschrieben:Man geht in dem vorliegenden Fall davon anscheinend aus, dass der Täter ja nicht die 10 Jahre tatsächlich absitzen muß.....ist dies gerecht, nicht mal die geringere Strafe für das "Totschlagen" wird wahrscheinlich abgesessen?


selbiges gilt doch bei ''lebenslang''. es heisst zwar lebenslang-aber laut bundesverfassungsgericht
ist eine lebenslange haftstrafe, also bis zum tode des oder der verurteilten nicht mit dem deutschen grundgesetz und der menschenwuerde vereinbar. deshalb hat sich im urteil die regelung durchgesetzt, eine mindeshaftdauer festzuschreiben. nach dieser mindeshaftdauer steht dann ein haftpruefungstermin an, wo entschieden wird, ob von dem oder der gefangenen eine gefahr ausgeht.
ich habe im eigenen bekanntenkreis so etwas mitgemacht. ein freund wurde auf einer tanzveranstaltung von einem eifersuechtigen----angetrunkenen-----discothekenbesucher erschlagen.
ohne in die details zu gehen: nach 6 jahren war der ''totschlaeger'' wieder auf freiem fuss.
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Re: Brasilianerin in Münster ermordet...

Beitragvon Amazém » Do 26. Jun 2008, 08:39

mikelo hat geschrieben:ich habe im eigenen bekanntenkreis so etwas mitgemacht. ein freund wurde auf einer tanzveranstaltung von einem eifersuechtigen----angetrunkenen-----discothekenbesucher erschlagen.
ohne in die details zu gehen: nach 6 jahren war der ''totschlaeger'' wieder auf freiem fuss.


Ist dies gerecht? Rechtsordnung muß sein und Rechtsvorschriften ändern sich auch....aber ist dies dann gerechter...?

Ist ein Mord oder Totschlag schlimmer als ein anderer Mord oder Totschlag? Sind vergewaltigte Kinder und die anschließende Tötung verabscheuungswürdiger als wenn eine junge Frau mit 18 Jahren vergewaltigt und getötet wird? Oder reicht schon die "bloße" Vergewaltigung eines Kindes aus, den Täter zum Tode verurteilen zu können (natürlich für die blanke Abschreckung, denke ich)? Ist das Rechtssystem von Deutschland auf jeden Fall "besser" als das von den USA? Was ist wirklich gerecht, was muß man machen, um eine wirkungsvolle Abschreckung im Gesetzt ein zu bringen und natürlich bei der Notwendigkeit auch wirklich durch zu führen? Ist die Todesstrafe nicht wirklich die gerechte Strafe eines tatsächlichen Mörder oder Totschläger?

Im vorliegende Fall ist es zweifelfrei bewiesen (mit Geständnis!), dass er seine brasilianische Frau getötet hat, warum wird er dann wahrscheinlich nach ca. 6 Jahren wieder auf freien Fuß gesetzt werden, ist dies wirklich gerecht?

Beispiel für unterschiedliches Rechtssystem (zu unseren in Deutschland) und die verschiedenen Auslegung von hohen Repräsitanten desselben Landes (hier USA):

Jetzt hat ein Gericht in den USA die Todesstrafe für Kinderschänder als verfassungswidrig verboten...und der Präsidentschaftsbewerber Obama aber ganz anders sieht! Ich halte dies auch für zu extrem, aber man sieht dadurch, dass schon sehr unterschiedlich Rechtsauffassungen und Rechtsempfinden auf diesen unseren Planeten existieren und man nicht immer sicher sein kann, dass man selber auf der "richtigen" und "gerechten" Seite mit seiner Meinung steht.


US-Präsidentschaftskandidat
Obama: Todesstrafe für Kinderschänder


Washington (RPO). Der Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, Obama, plädiert bei sexuellem missbrauch von Kindern für die Todesstrafe. Damit widerspricht er einem Urteil des Obersten Gerichtshofs. Die Vergewaltigung eines Kindes sei ein derart abscheuliches Verbrechen, dass die Anwendung der Todesstrafe unter strengen Auflagen möglich sein müsse, sagte Obama.

Eine umsichtige und genauestens überprüfte Anwendung der Todesstrafe in Einzelfällen könne kein Verstoß gegen die Gebote der Verfassung sein, sagte der designierte Präsidentschaftskandidat weiter. Wenn.......

Quelle:
http://www.ngz-online.de/public/article ... ender.html


P.S. wer hier einfach sagt...typisch USA...typische amerikanische Politik....machen es sich zu einfach, man sollte genauer hinterfragen, ob nicht (in Einzelfällen) die Todesstrafe doch angemessen ist? Ich meine natürlich für jemanden, der einem Opfer das Leben "geraubt" hat.....nicht wie hier Obama....aber unter bestimmte Voraussetzungen (Tat + sichere Prüfung + alle Instanzen) bin ich für die Todesstrafe!
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Re: Brasilianerin in Münster ermordet...

Beitragvon Schwobaseggl » Do 26. Jun 2008, 13:31

Wer ohne Schuld ist der werfe den ersten Stein.

Wieviele Verurteilte wurden schon hingerichtet, deren Unschuld sich erst nach Vollstreckung herausstellte ?
Wer kann sich zu 100% sicher sein ?
Wird man nicht selbst zum Mörder, wenn man einen Unschuldigen, trotz erdrückender Indizien, zum Tode verurteilt ?

Das Denken und Konstruieren von Indizien ist heute perfertiert.
Volksmeinung wird von den Medien gezielt beeinflusst und geleitet.

Einseitige Berichterstattung findet immer statt.
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Re: Brasilianerin in Münster ermordet...

Beitragvon Amazém » Do 26. Jun 2008, 13:51

Schwobaseggl hat geschrieben:Wer ohne Schuld ist der werfe den ersten Stein.

Wieviele Verurteilte wurden schon hingerichtet, deren Unschuld sich erst nach Vollstreckung herausstellte ?
Wer kann sich zu 100% sicher sein ?
Wird man nicht selbst zum Mörder, wenn man einen Unschuldigen, trotz erdrückender Indizien, zum Tode verurteilt ?

Das Denken und Konstruieren von Indizien ist heute perfertiert.
Volksmeinung wird von den Medien gezielt beeinflusst und geleitet.

Einseitige Berichterstattung findet immer statt.


Was wäre die Alternative? Wegschließen für immer? Was sagst du den Angehörigen der Opfer, die durch entlassenen Mördern und Totschlägern getötet wurden?...es gibt leider sehr viele Beispiele dafür....und weggeschlossen für immer wird nicht....sondern nach ein paar Jahren im Gefängnis oder Psycho-Anstalt sind sie wieder frei....und dann möchte ich nicht denjenigen erleben, wenn dann das eigene Kind, Mann oder Frau Opfer dieses Möders wird?...ja, dann ist es etwas anderes, oder?

Wer redet auch davon, dass man einfach nach Indizien jemanden zum Tode verurteilen sollte? Es ist die Sprache von Einzelfällen, wo es zweifelfrei bewiesen ist!

....wenn ich dich richtig verstehe, muß man damit leben, dass es zukünftige Opfer von schon verurteilten Mödern und Totschlägern geben kann, damit man nicht selber zum Möder werden muß als Richter oder Anwalt oder die Gesellschaft eben?
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Re: Brasilianerin in Münster ermordet...

Beitragvon Schwobaseggl » Do 26. Jun 2008, 14:06

Amazém hat geschrieben:Was wäre die Alternative? Wegschließen für immer? Was sagst du den Angehörigen der Opfer, die durch entlassenen Mördern und Totschlägern getötet wurden?...es gibt leider sehr viele Beispiele dafür....und weggeschlossen für immer wird nicht....sondern nach ein paar Jahren im Gefängnis oder Psycho-Anstalt sind sie wieder frei....und dann möchte ich nicht denjenigen erleben, wenn dann das eigene Kind, Mann oder Frau Opfer dieses Möders wird?...ja, dann ist es etwas anderes, oder?

Wer redet auch davon, dass man einfach nach Indizien jemanden zum Tode verurteilen sollte? Es ist die Sprache von Einzelfällen, wo es zweifelfrei bewiesen ist!

....wenn ich dich richtig verstehe, muß man damit leben, dass es zukünftige Opfer von schon verurteilten Mödern und Totschlägern geben kann, damit man nicht selber zum Möder werden muß als Richter oder Anwalt oder die Gesellschaft eben?


Sicherheitsverwahrung und wirklich lebenslang hinter Gitter.

Welche "Einzelfälle" sind zweifelsfrei erwiesen ?

Gibt es Tatzeugen die nicht emotional oder sonstwie beeinflusst wurden ?
Gibt es Bildmaterial das nicht verändert werden kann ?

Heute ist fast alles möglich.

Schau Dir den Fall Nardoni an.
Traust Du den Ermittlungen eines pädophilen Polizeileutnants der Selbstmord verübte ?
Wie erklären sich die Reinigungsarbeiten am Tatort ?

usw.
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Re: Brasilianerin in Münster ermordet...

Beitragvon Schwobaseggl » Do 26. Jun 2008, 14:16

Während des Falles "Nardoni" welcher über Wochen als Medienmeinungen 24 Stunden am Tag auf uns einprasselte, gab es einen Kindesmord einer armen Mutter in Betim. Dies war der "Super" einen 6 Zeiler auf Seite 5 oder 6 wert.

In anderen Medien wurde er nicht einmal erwähnt.

Wo ist der Unterschied ?

Nur weil es der 4 jährige Sohn einer armen und alleinstehenden Frau war und nicht die Enkelin eines reichen und bekannten Anwaltes ?

Wird die öffentliche Meinung da nicht zu sehr gelenkt und beeinflusst ?

Öffentliche Meinung ist ein Politikum und wird von den Medien gesteuert.

Siehe Italien.
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