Brasilianerinnen und der schnöde Mammon

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Re: Brasilianerinnen und der schnöde Mammon

Beitragvon Rio_de_Janeiro » Di 27. Dez 2011, 14:17

Ach Kalle, Sie lernen es einfach nicht... ich war schon in Rio unterwegs als ich noch mit meiner deutschen Freundin zusammen war. Und nach wie vor haben mich keine "hormonell" bedingten Motive nach Rio verschleppt, auch wenn das scheinbar für Sie nicht nachvollziehbar ist. Es soll auch Leute geben, die ohne Testosteron-Druck den Weg nach Rio für lohnend befinden.
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Re: Brasilianerinnen und der schnöde Mammon

Beitragvon cabof » Di 27. Dez 2011, 14:38

Alleinstehende Herren, junge Männer verfügen über keinen angeborenen Ortungssinn, sie werden hormongesteuert und finden somit immer
wieder gewisse Gegenden (u.a. auch Rio) wo sie ihr Revier abstecken können....

Herr Karlchen verfügt über ein Halbwissen und das hat ihm bis jetzt geholfen in Brasilien zu überleben, bedenke: es ist niemals gut
wenn man zuviel weiß.. das ist sogar gefährlich.
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Re: Brasilianerinnen und der schnöde Mammon

Beitragvon frankieb66 » Di 27. Dez 2011, 14:56

cabof hat geschrieben:...
Herr Karlchen verfügt über ein Halbwissen und das hat ihm bis jetzt geholfen in Brasilien zu überleben, bedenke: es ist niemals gut wenn man zuviel weiß.. das ist sogar gefährlich.

Wenn es Halbwissen wäre, dann wäre es doch bereits ok. Leider ist es aber so, dass Karlchen meist komplett daneben liegt, aber da seine Informationsquelle laut eigener Aussage aus prekären Verhältnissen stammt, durchaus nachvollziehbar. Die Mühe selbst zu recherchieren macht sich Karlchen nicht, da sind ihm die Namen zu kompliziert ... und überhaupt, wer will das schon alles wissen?
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Re: Brasilianerinnen und der schnöde Mammon

Beitragvon Rio_de_Janeiro » Di 27. Dez 2011, 15:26

Dann fangt doch mal in Deutschland an: Ich kenne wen vom Gewerbeaufsichtsamt, der mir pikante Details über hochgelobte Restaurants gesteckt hat.

Jemand, der nicht weiß, wie es in der Küche zugeht, der isst dort mit Genuss. Wer die Dinge weiß, die das Gewerbeaufsicht moniert hat, der wird sofort nach einem Spuckbeutel suchen und nie wieder dort essen.

Natürlich könnte ich mich jetzt bei meiner nächtlichen Wanderung durch Rio total verrückt machen und in Paranoia verfallen. Aber was würde mir das bringen?

Wie gesagt: Ich reise bald nach El Salvador, San Salvador - das wird noch ne Ecke "gefährlicher" als Rio. Dennoch lasse ich mich nicht abschrecken. Ich provoziere nichts und verhalte mich unauffällig (soweit möglich). Dann wird mir auch in San Salvador nichts geschehen.
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Re: Brasilianerinnen und der schnöde Mammon

Beitragvon karlnapp » Di 27. Dez 2011, 15:39

frankieb66 hat geschrieben:aber da seine Informationsquelle laut eigener Aussage aus prekären Verhältnissen stammt

Prekären Verhältnissen gehe ich weitestgehend aus dem Weg! Meine Informationsquellen beziehen sich auf den "prekären Alltag" in Brasilien, der mir jetzt, im Gegensatz zu meiner Anfangszeit, nicht mehr entgeht oder gar peinlich verschwiegen wird.

Auch erhebe ich in meinen kritischen Beiträgen nicht den Anspruch sozial-wissenschaftliche Abhandlungen über Brasilien wiederzugeben.
Somit wird der akribisch gegenrecherchierende frankieb66 wohl immer irgendwelche Wissenslücken oder sonstige kleinere geographische "faux pas" bei mir entdecken. Wenn damit seinem Drang nach vergleichendem Besserwissen gedient ist, so mag er auch weiterhin seine Einwände erheben.
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Re: Brasilianerinnen und der schnöde Mammon

Beitragvon karlnapp » Di 27. Dez 2011, 19:49

Rio_de_Janeiro hat geschrieben:Dann wird mir auch in San Salvador nichts geschehen.

In San Salvador ist mir nichts geschehen, wohl aber San Salvador, was seinerzeit meine geplante Reise dorthin verhinderte.

Meine damalige Nord- und Zentralamerika-Reise nahm seinen Anfang in Mexiko-Stadt, wo ich am ersten Morgen, in aller Frühe, jet-lack-bedingt ein wenig um das Hotel herumlief.
Ob ich verrückt geworden sei, hier werde man wegen 5 Dollar totgeschlagen, herrschte mich der Vertreter unseres dortigen Kunden an, als ich ihm von meinem früh morgendlichen Zeitvertreib erzählte.
Wer will ihm seine Sorge verübeln, hätte doch meine Unachtsamkeit der Auftragsabwicklung empfindlich schaden können. Sicher hätte der gute Mann als Reiseleiter gegenüber einem Touristen ein wesentlich freundlicheres Verhalten gezeigt.
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Re: Brasilianerinnen und der schnöde Mammon

Beitragvon Rio_de_Janeiro » Do 29. Dez 2011, 08:24

karlnapp hat geschrieben:
Rio_de_Janeiro hat geschrieben:Dann wird mir auch in San Salvador nichts geschehen.

In San Salvador ist mir nichts geschehen, wohl aber San Salvador, was seinerzeit meine geplante Reise dorthin verhinderte.


Vielleicht stehe ich auf dem Schlauch, aber könnten Sie mir diesen Satz mal erklären?
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Re: Brasilianerinnen und der schnöde Mammon

Beitragvon karlnapp » Do 29. Dez 2011, 09:26

Vor welchem Ereigniss in San Salvador hätte mich wohl der Kunde bzw. ich mich selbst nicht schützen können?
Ein derartiges braucht der Herr Rio_de_Janeiro allerdings nicht in seine Reiseplanung miteinzubeziehen. Die Wahrscheinlichkeit eines Naturereignisses ist zu gering.
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Re: Brasilianerinnen und der schnöde Mammon

Beitragvon karlnapp » Do 29. Dez 2011, 11:20

Eine bras. "enfermeira padrao" wird sich problemlos einen Gringo in Europa oder den USA suchen können, falls dieser nach einem solchen sein sollte.

Eine bras. "enfermeira auxiliar" verfügt da über wesentlich eingeschränktere Möglichkeiten.
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Re: Brasilianerinnen und der schnöde Mammon

Beitragvon karlnapp » Do 29. Dez 2011, 11:41

Wahrscheinlich wird jetzt eine "auxiliar" kurzerhand zu einer "padrao" befördert. Ich nehme das hier anmaßend schon mal vorweg!
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