Hallo,
mit Frutas Raras habe ich auch guten Kontakt, mit der Hilfe des Chefs von Frutas Raras hatte ich vor einigen Monaten Saat von 11 Bananenwildarten nach Brasilien geschickt, alles problemlos gelaufen, die Sämlinge sollen im kommenden Jahr in meinen Garten meiner Chácara hier ausgepflanzt werden, auch Ableger bekomme ich von Frutas Raras, Frutas Raras hat 18 Arten und Sorten von Bananen! Siehe auch
http://frutasraras.sites.uol.com.br/musaceae.htmEs ist nicht so einfach von hier aus hinzukommen,
http://frutasraras.sites.uol.com.br/localizacao.htm Nächste Woche kommt ein Freund von mir, ein Biologe aus Wien, mit einem Freund aus Freiburg, der derzeit in São Paulo weilt. Auch er will hin, aber ich will nicht mit dem Bus fahren, da ich vielleicht Pflanzen mit von Frutas Raras für meine Chácara bringen könnte, es ist umständlich, 30 bis 100 cm hohe Pflanzen rumzuschleppen! Vielleicht mietet sich der Freund des Wieners ein Auto in São Paulo und fährt mit ihm zu mir nach Luciánopolis wo die Beiden einige Tage in meiner Chácara bleiben. Die Seite localizacao.html zeigt den Weg nicht eindeutig genug, es fehlt auch eine genaue Karte.
Dass ich die Falsche Japanische Faserbanane mit Obstbananen in Brasilien kreuzen versuchen will, ist es der Grund, dass das Kreuzen verschiedener Bananenarten miteinander in Deutschland sehr schwierig bis gar unmöglich ist, weil die Saat in Deutschland nicht richtig ausreift und Musa basjoo hier mit der Karlsruher Kompostschutzwinterschutzmethode trotz Scheinstammerhalt gut 3 oder gar 4 Jahre braucht, um im deutschen Freiland zur Blüte zu kommen, daher ist das Klima hier ideal. Später könnte ich die neuen Sorten nach Europa exportieren, für deutsche Gärten, die könnten in Deutschland und Österreich von einigen Bananengärtnereien wie z. B.
http://www.bananenshop.de in Vermehrung genommen und angeboten werden. Aber auch kälteverträgliche Obstbananen sind auch für Rio Grande do Sul, Santa Catarina und auch Paraná geeignet, da es dort auch mal Frost gibt. Es hat auch mal Fröste dort gegeben, die ganze Kaffeeplantagen vernichtet haben, wohl auch ganze Bananenernten dort. Brasilien ist ein riesiges Land, im Norden tropisch und ganz im Süden subtropisch bis fast gemässigt, im Süden kann es im Winter auch kalt werden und Frostnächte geben, tagsüber ist es aber warm und frostfrei, es gibt dort trotz vorkommenden Frosts keine Dauerfrostperioden wie in Deutschland.
Maçã hat Apfelgeschmack, anders als Nanica. Daher der Name für so eine Bananensorte mit Apfelgeschmack, die Früchte sind relativ klein, auch die von Prata. Auch Prata schmeckt ähnlich. Diese drei habe ich schon hier in Brasilien gekostet.
Gruss
Bananajoe