Brasilien: 14-Jähriger gesteht elf Morde

Alles über Brasilien aus der internationalen Presse (Beiträge bitte max. anreissen, unbedingt die Quelle verlinken sowie ein eigenes kurzes Statement abgeben).

Re: Brasilien: 14-Jähriger gesteht elf Morde

Beitragvon supergringo » Sa 19. Jul 2008, 02:22

Takeo hat geschrieben:... wenn schon, denn schon...
Takeo, auch das unterschreibe ich!
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Re: Brasilien: 14-Jähriger gesteht elf Morde

Beitragvon dietmar » Sa 19. Jul 2008, 03:02

Takeo hat geschrieben:... wo es Sucurís und Onças gibt, wo die Strände am Fluss so prachtvoll wie die Copacabana sind, wo sich brasilianische Peões mit texanischen Cowboys im Rodeio messen (und gewinnen!), wo man tausende KM Erdstrasse fährt und Indianer Pedágio verlangen, wo Rio genauso weit weg ist wie New York... nur mal so als Gegensatz zum ewigen Leben an der Küste... so nach dem Motto "Brasilienkenner"... wenn schon, denn schon...



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Re: Brasilien: 14-Jähriger gesteht elf Morde

Beitragvon supergringo » Sa 19. Jul 2008, 09:51

Takeo hat geschrieben:... wo es Sucurís und Onças gibt, wo die Strände am Fluss so prachtvoll wie die Copacabana sind, wo sich brasilianische Peões mit texanischen Cowboys im Rodeio messen (und gewinnen!), wo man tausende KM Erdstrasse fährt und Indianer Pedágio verlangen, wo Rio genauso weit weg ist wie New York... nur mal so als Gegensatz zum ewigen Leben an der Küste... so nach dem Motto "Brasilienkenner"... wenn schon, denn schon...
Gestern Nacht war ich zu müde, um darauf ausführlicher zu antworten. Wenn ich die Geschichten von Pedro lese, ja, dann klingt das reizvoll. Und nicht wegen der Mädchen, die gehören einfach dazu, und sind dann auch irgendwie fast automatisch dabei. Nein, so ein Pferdemarkt auf brasilianisch, der mich sicher ein wenig an herrliche Erlebnisse auf den Ferias in Tarifa und Jerez de la Frontera in Andalusien erinnern wird, die Kombo, die die Musik spielt, das gegrille Fleisch, die Gespräche, die von der Sonne ausgemergelten Gesichter der "Cowboys", meinetwegen auch die Weite der Landschaft, die Hühner auf der Straße etc. pp.

Drei Tage zelten ist allerdings nicht mein Ding, da könnte auch "Fabiana" nichts dran ändern.
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Re: Brasilien: 14-Jähriger gesteht elf Morde

Beitragvon amarelina » Sa 19. Jul 2008, 10:10

Takeo hat geschrieben:die Strände am Fluss so prachtvoll....


........sowas vielleicht?
man sieht, zwar ein bisschen undeutlich, dass ein "sessellift" gebaut wurde, von dem aus die jungs mit grossem gejohle und geschrei von der mauer wo ich fotografiere auf die sandbank hinüber rutschen....
caldas do cipó im hinterland von Bahia, da trifft man noch jede menge harter cowboys, in ihrer lederkluft und den schneeweissen hemden, wie sie am sonntagmorgen zur kirche reiten....da schlägt doch jedes frauenherz höher....
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Re: Brasilien: 14-Jähriger gesteht elf Morde

Beitragvon Takeo » Mo 21. Jul 2008, 04:02

Admin hat geschrieben:
Takeo hat geschrieben:... wo es Sucurís und Onças gibt, wo die Strände am Fluss so prachtvoll wie die Copacabana sind, wo sich brasilianische Peões mit texanischen Cowboys im Rodeio messen (und gewinnen!), wo man tausende KM Erdstrasse fährt und Indianer Pedágio verlangen, wo Rio genauso weit weg ist wie New York... nur mal so als Gegensatz zum ewigen Leben an der Küste... so nach dem Motto "Brasilienkenner"... wenn schon, denn schon...



Meinst du Sinop oder so?

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Sinop, daran hatte ich zwar nicht speziell gedacht, aber ja... das ist auch Brasilien: tiefstes 'Mato Grosso'... Sinop, Sorriso, Querência, Canarana, Nova Mutum, Tangará...

Ach ja, und man soll es kaum glauben, in Sinop hat unser "Laden" (O-Ton amarela ... ) eine Verkäuferin, die ist ECHT GATA - boah ist die sexy... und auch noch Agrônoma und dann noch in Sinop ...

... also, DA müssten wir unseren Supergringo auch mal hinschicken, damit er Brasilien auch mal von dieser Seite kennenlernte...
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Re: Brasilien: 14-Jähriger gesteht elf Morde

Beitragvon Takeo » Mo 21. Jul 2008, 04:07

amarelina hat geschrieben:caldas do cipó im hinterland von Bahia, da trifft man noch jede menge harter cowboys, in ihrer lederkluft und den schneeweissen hemden, wie sie am sonntagmorgen zur kirche reiten....da schlägt doch jedes frauenherz höher....

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Hinterland von Bahia sind AUCH, oder GERADE Städte wie "Barreiras" und "Luis Eduardo Magalhães"...
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Re: Brasilien: 14-Jähriger gesteht elf Morde

Beitragvon Zauberfee » Mo 21. Jul 2008, 09:33

Takeo hat geschrieben:
Hinterland von Bahia sind AUCH, oder GERADE Städte wie "Barreiras" und "Luis Eduardo Magalhães"...


Brasilien ist eben ein Land mit Schatten-und-Sonnenseiten,
wo auch nicht.
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Re: Brasilien: 14-Jähriger gesteht elf Morde

Beitragvon Takeo » Mo 21. Jul 2008, 15:37

diese Städte sind die sogenannten Geldmaschinen Bahias: neuerdings Zentrum brasilianischer Baumwollproduktion!
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Re: Brasilien: 14-Jähriger gesteht elf Morde

Beitragvon donesteban » Di 22. Jul 2008, 19:13

Ach ja, ehe ich es vergesse:
supergringo hat geschrieben:...Ist ziemlich klar, wen Du damit billigst parodieren willst. ...
Falsch. Ich habe tatsächlich hier gar nicht an Dich gedacht. Diesen Schuh ziehst Du Dir selber an. Ich versuche mich bis auf wenige Ausnahmen mit Kritik immer auf konkrete Äußerungen zu beziehen. Absichten zu unterstellen, über das Leben, Familie, geistige Beschränktheit, persönliche (vermutete) Defizite etc. zu spekulieren, versuche ich zu vermeiden. Ausnahmen bestätigen die Regel. Eine Ausnahme wird dieses Posting werden.

Ein Beispiel:
Männlein hat geschrieben:
donesteban hat geschrieben:
Männlein hat geschrieben:...Aber vieleicht hat das auch etwas mit anderer etnischer Abstammung ...
Nur zur Sicherheit. Kannst Du das bitte etwas näher ausführen?


Hallo

Nein mein Freund das will ich nicht näher hier erleutern . Und ich weiß genau warum ich das nicht will .Laß es so stehen wie ich es geschrieben habe . Für mich hat das so seine Richtigkeit .
Einen schönen Sonntag wünsche ich .

Bis dene und neulich
Männlein

Diesem Männlein unterstelle ich nun mindestens einen Hang zu rassistischem Gedankengut. Das ist nicht mein Fehler. Das ist auch nicht böse, wenn ich es tue. Das hat sich das Männlein selber zuzuschreiben. Vielleicht habe ich etwas falsch verstanden. Meine sachliche Nachfrage blieb bewusst unbeantwortet. Was also tun? Stillhalten? Ist nicht mein Ding. Da zeige ich lieber mit dem Finger drauf.

Zum Rest von Deiner Tirade will ich nicht mehr viel sagen. Es erinnert mich ein bisschen an den Pauschaltouristen, der nach seiner 14-tägigen Weltreise die Welt kennen gelernt hat. Du versuchst krampfhaft irgendwelche, nicht greifbaren Differenzen zu konstruieren. Dass ich von Dir und Deinem eingeschränkten Erfahrungshorizont nicht viel halte, wird wohl jeder hier im Forum gemerkt haben. Das ändert nichts an der Tatsache, dass Du manche Dinge ganz richtig erkennst, dass Dir manche Dinge gefallen, die auch mir gefallen. Du brauchst also nicht krampfhaft irgendetwas zu konstruieren, nur weil Du mich auch nicht leiden kannst.

Ich gebe Dir ein anderes Beispiel, mit dem ich auch wieder zurück zum Thema des Threads komme:
supergringo hat geschrieben:
Jacare hat geschrieben:Hat da jemand Erfahrungen gemacht ?
Brasilianische Geschäftsleute stehen vor vielen Schwierigkeiten. Dass aber Rechnungen nicht bezahlt werden, das ist das geringste Problem, Du kannst für 5-10 Reais Killer anheuern, alles easy. Blöd ist nur, dass Du das nicht ankündigen solltest, denn sonst schickt die Gegenseite bezahlte Attentäter, bevor Du gucken kannst. Man sollte also im Vorfeld dafür sorgen, "ernst" genommen zu werden. Pura verdade ...
Mein Kommentar: unrealistisches Statement. Eigentlich wert, in diesen Thread hier mit aufgenommen zu werden und zu diskutieren, weil es den Prinzipien des Sensationsjournalismus folgt. Hier zwar von einem Amateur geschrieben, sprich von Dir, aber das Prinzip ist das Gleiche. Mit Sensationen Aufmerksamkeit zu erlangen. Sicherlich mag es in Extremfällen (wie auch im Artikel) solche Perversionen geben. Dass aber gerade Du die besten und auch preiswertesten Mörder-Connections hast, halte ich für eher Unwahrscheinlich. Ich vermute einen wahrscheinlicheren Hintergrund:

Du hältst Dich sehr häufig in "echten" Favelas oder zumindest in armen Wohngebieten, die Dir als Favela vorkommen auf. Dort wird vor allem unter den Kids viel, ja sehr viel erzählt und angegeben. Die haben ihre Ideen auch aus dem verbreiteten Sensationsjournalismus und sehen viel Elend und Brutalität in ihrer Umgebung. Mit Deinen begrenzten Portugiesischkenntnissen kannst Du "Seemannsgarn" oft nicht von der Realität unterscheiden. Hinzu kommt, dass Du ja häufig zugedröhnt bist. Mit Alk und Koks. Und komm mir jetzt bitte nicht damit, ich würde Dich diffamieren. Das schreibst Du ja alles selber. Ist also nicht von mir.

Kokain mag ja eine ganz lustige Droge sein, führt aber ziemlich schnell zu einem merkbaren Realitätsverlust. Im Extremfall zu Verfolgungswahn. Selbstüberschätzung während der euphorischen Phase ist normal. Der gesteigerte Mitteilungsdrang ist wohl auch den meisten bekannt. Wer hat noch nicht einen Kokser getroffen, der einen nach seiner Line 15 Minuten total zugetextet hat, um nach einer halben Stunde und zunehmen wirreren Gedankengängen nervös nach der nächsten Line zu geifern.

Ich kann selbstverständlich aus der Ferne nicht beurteilen, ob und in wie weit Kokain Deine Persönlichkeit beeinflusst hat. Ich kann ja nur lesen was Du schreibst und daraus meine Schlüsse ziehen. Daher sehe ich es als wahrscheinlicher an, dass Deine Erlebnisse, Erzählungen und Aussagen durch eine Mischung aus Alkohol, Kokain und fehlenden Sprachkenntnissen verklärt, verfälscht oder auch übertrieben sind, als dass sie ein objektives Bild der Realität wiedergeben. Ob ich Recht habe oder nicht, werde ich hier wohl kaum klären können. Wie gesagt. Es ist mein Schlussfolgerung auf Grund des Ganzen, was ich von Dir hier lese. Möge ich falsch liegen, so Gott will. Ich würde es Dir wünschen.

Und da wären wir nun endgültig wieder beim Thema: Sind es Ausnahmen (14-jährige 11-fache Mörder, Kinder, die sich für 5 Real als Auftragsmörder anheuern lassen) oder ist das Gang und Gäbe unter den Bewohnern von armen Stadtteilen? Ist das Sensationsjournalismus? Von Profis oder von Amateuren publizierte Geschichten, die aber im Prinzip auch nur auf Sensationshascherei ausgerichtet sind?

Nochmals meine These: Ja, das ist es und es gibt nur eine kleine, aktive Minderheit. Der Kreis der Betroffenen ist natürlich ungleich größer. Wenn nur ein einziger "Brutalo" in einem Bairro sein Unwesen treibt, dann haben alle 100.000 Bewohner Angst.
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Re: Brasilien: 14-Jähriger gesteht elf Morde

Beitragvon supergringo » Di 22. Jul 2008, 21:54

donesteban hat geschrieben:Du brauchst also nicht krampfhaft irgendetwas zu konstruieren, nur weil Du mich auch nicht leiden kannst.
Verdrehe bitte nicht die Tatsachen. Du kannst mich nicht leiden - wegen "Deiner" Halbanalphabetin aus dem Slum.

Meine "Geschichten" haben - ganz im Gegenteil - rein gar nichts mit Realitätsverlust zu tun. Aber wer im "sauberen" Recife und dazu noch im Umfeld von Boa Viagem lebt oder sich da zumindest bewegt, der weiß das sicher alles besser. Sofern er kein Schwachkopf ist oder wenigstens die Wahrheit erzählt.
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