Brasilien, Boomland für Auswanderer?

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Brasilien, Boomland für Auswanderer?

Beitragvon cabof » So 25. Dez 2011, 12:56

Die Espanolas dürfen ja offiziell in DE arbeiten, wenn die gut mit Besen und Staubtuch, bei vorhandenem, technischen Vertsändnis -
auch mit Staubsauger und Bügeleisen umgehen können, dann winken 10-15 Euros die Stunde als Raumkosmetikerin, das sind die Preise von
Brasilieras die hier in privaten Haushalten reinemachen. Ob man das in Brasilien "illegal" verdienen kann... na ja, weiß nicht.
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Re: Brasilien, Boomland für Auswanderer?

Beitragvon karlnapp » So 25. Dez 2011, 15:30

cabof hat geschrieben:dann winken 10-15 Euros die Stunde als Raumkosmetikerin, das sind die Preise von Brasilieras die hier in privaten Haushalten reinemachen.

Typische spätdeutsche Überbewertungsdekadenz simpler Tätigkeiten!!!
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Re: Brasilien, Boomland für Auswanderer?

Beitragvon Trigx » So 25. Dez 2011, 16:09

brasiuuu hat geschrieben:
Trigx hat geschrieben:Tja, in Europa wurde die Menschlichkeit durch den Liberalismus und Kapitalismus zu Grunde gerichtet. Jetzt zieht das zerstörerische kapitalistische System in die "dritte" Welt, wo die Welt noch in Ordnung ist, und die noch vorhandenen Familienwerte und der dadurch resultierende Kinderreichtum eines Tages genauso vernichtet wird wie in Deutschland (Europa).


Mann!!! Wie kann man so eine !&@*$#! erzählen!!!!

Das einzige was die meschlichkeit vernichtet ist der asoziale sozialismus und die stupiden planwirtschaftlichen eingriffe....von kapitalismus ist da gar nicht mehr zu reden.....da kommt mir gleich die galle hoch echt!!!!!


"Mann!!!" Ja, bin ich :wink:

Der Sozialismus hat viele Facetten, da man den gar nicht so genau definieren kann. Darin können auch totalitäre Systeme versteckt sein wie zum Beispiel der Kapitalismus.

Liberalismus gehört zum Sozialismus genauso wie der Kapitalismus (uneingeschränkte Ausbeutung) unter anderem.
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Re: Brasilien, Boomland für Auswanderer?

Beitragvon Trigx » So 25. Dez 2011, 17:20

brasiuuu hat geschrieben:Und von wegen dritte welt....hahaha.....es geht nicht mehr lange dann ist deutschland dritte welt!


"dritte" und nicht dritte

Und jetzt überlegen was ich damit meine :!: :?:
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Re: Brasilien, Boomland für Auswanderer?

Beitragvon karlnapp » So 25. Dez 2011, 20:16

Trigx hat geschrieben:Der Sozialismus hat viele Facetten, da man den gar nicht so genau definieren kann. Darin können auch totalitäre Systeme versteckt sein wie zum Beispiel der Kapitalismus.
Liberalismus gehört zum Sozialismus genauso wie der Kapitalismus (uneingeschränkte Ausbeutung) unter anderem.
"dritte" und nicht dritte
Und jetzt überlegen was ich damit meine

Mit derartigen Bauernfängersprüchen oder pseudo-intelligenten Rätseln kann man in Brasilien noch nicht mal einen Hund unter dem schattenspendenden Vordach hervorlocken.
Selbst der sozialistischste Präsident oder Kandidat muss dort mess- und zählbare Vorteile vorweisen, um gewählt oder wiedergewählt zu werden.
Z.B. Freibier in Strömen oder einige Säcke Zement umsonst bewirken oft Wunder.
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Re: Brasilien, Boomland für Auswanderer?

Beitragvon cabof » So 25. Dez 2011, 22:20

Leute, minha gente - hört doch mit diesem Gefasele auf - Eingangsthema war eine europ. Auswanderung nach Brasilien und das rechnet sich
für die meisten überhaupt nicht. Das ist Fakt.

Herr Karlchen, Sie vergessen die Anfangszeit der Einwanderung von "Gastarbeitern" nach Deutschland... es kamen durchweg nur Hilfskräfte
und Handlanger für die Drecksarbeit - erst später hat man gemerkt, das Menschen kamen.

Spanien aktuell: vor 3 Jahren ist ein Deutsch/Brasil. Ehepaar von DE nach ESP mit 2 Kindern ausgewandert, beruflich ist es nicht gut
gelaufen, Kindergeld gibt es keins, ALG nur auf eine gewisse Zeit beschränkt, husch husch wieder zurück ins Körbchen (soziale Netz)
von Deutschland.

Weltweit gesehen bieten nur ein paar Staaten in Zentral- und Nordeuropa ein soziales Netz - in Griechenland vegetieren die sog.
Flüchtlinge aus Asien und Afrika auf der Straße und warten auf die Möglichkeit nach Nordeuropa zu kommen....

Wie Flüchtlinge (Asylanten) in Brasilien behandelt werden, weiß ich nicht. Kennt sich da jemand aus?
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Re: Brasilien, Boomland für Auswanderer?

Beitragvon karlnapp » Mo 26. Dez 2011, 02:48

cabof hat geschrieben:Wie Flüchtlinge (Asylanten) in Brasilien behandelt werden, weiß ich nicht. Kennt sich da jemand aus?

Gelegentlich verschlägt es asylsuchende Afrikaner auf dem Schiffsweg nach Brasilien, deren eigentliches Ziel jedoch Europa war. Brasilien gewährt politisches Asyl, jedoch keinerlei soziale Unterstützung für die Asylanten. Trotzdem haben viele europäische Angolaner eine neue Heimat in Brasilien gefunden.
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Re: Brasilien, Boomland für Auswanderer?

Beitragvon frankieb66 » Mo 26. Dez 2011, 05:13

karlnapp hat geschrieben:Trotzdem haben viele europäische Angolaner eine neue Heimat in Brasilien gefunden.

?
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Re: Brasilien, Boomland für Auswanderer?

Beitragvon karlnapp » Mo 26. Dez 2011, 05:32

frankieb66 hat geschrieben:?

Wer sich schon lange in Brasilien oder auch in den USA aufhält, der gewöhnt sich gewisse Umschreibungen an, selbst wenn diese mitunter seltsam klingen sollten, wie u.a.m.
Afro-Brasilianer oder Afro-Angolaner.
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