brasilien: in welches nachbarland ausweichen?

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Beitragvon Diter_Rio » So 16. Sep 2007, 15:21

gatoBerlim hat geschrieben:
Falls Du nicht ohne Karneval sein kannst, empfehle ich Trinidad,




oi gato,

danke fuer deine nachtraegliche stellungnahme.

in rio gibt es zwei veranstaltungen, bei denen ich bisher nicht, nie, zugegen war, das sind réveillon und carnaval. das sollen mal die touristen unter sich ausmachen.

tja, trinidad, also wenn es dir gefaellt..

..ist aber eben absolut kein lateinamerika, fuer mich also schon gestrichen.

komm du jetzt deinerseits erst mal nach brasil - das weitet den blick!

und, da schliesse ich mich thomas an, erlaeutere mal, was es mit der brasilianerin und der kuendigung auf sich hat.

wir sind ja sooo gespannt..
gruesse, diter

Certo dia, o índio pegou a canoa e remou, remou, remou até encontrar a bela Iara, que o levou para o fundo das águas.
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Re: brasilien: in welches nachbarland ausweichen?

Beitragvon BrasilJaneiro » Mo 17. Sep 2007, 19:49

Diter_Rio hat geschrieben:oi gente,

bisher habe ich keine brasilianische frau geheiratet, kein brasilianisches kind als das meine anerkannt und auch keine brasilianische investition getaetigt - bin also nichts weiter, als ein tourist.

mit den mir zustehenden 180 tagen aufenthalt pro jahr bin ich ausgekommen: die restliche zeit war ich in D.

demnaechst moechte ich nur noch 3 monate in D sein, muss also nach ablauf der 180 tage aus brasilien raus und mich noch ein vierteljahr in einem nachbarland "rumdruecken", bevor ich das letzte vierteljahr dann zurueckgehe in die heimat.

was waere da am geignetsten?

Montevideo (soll sehr teuer sein, jedenfalls teurer als rio)?

Asunción (soll billig, aber schmutzig sein)?

La Paz (soll gefaehrlicher sein, als rio)?

oder kommt noch was ganz anderes in frage? hat wer erfahrungen mit ueberbrueckungen nach ablauf der 180 tage?


Warum ausreisen? Bleib einfach da. Wenn du dann nach Deutschland fliegst, dann leg ein Attest vor, daß du im Koma lagst und zahl vielleicht noch eine Multa und der Fall ist gegessen. Oder bleib ganz in Brasilien und warte bis die nächste Amnestie kommt. Ansonsten empfehle ich dir Paraguay. Nach 20 Stunden Busfahrt von Rio ist dieses Land wunderschön.
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... würde mich mal so interessieren

Beitragvon cabof » Mo 17. Sep 2007, 21:24

was macht man als Tourist 180 Tage in Brasilien und noch viele Monate
in Nachbarländern? Ich hatte mir das auch mal ausgedacht, nachher habe ich gesehen.... nur wochenlang am Strand liegen oder immer und immer wieder durch Städte laufen... nee, das kann es doch nicht sein.
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Beitragvon Diter_Rio » Di 18. Sep 2007, 01:33

BrasilJaneiro hat geschrieben:
..und zahl vielleicht noch eine Multa und der Fall ist gegessen...



ja siehste, BrasilJaneiro, eben das garantiert mir ja gerade keiner!

richtig ist, dass bisher praktische alle meinungsaeusserungen hier im forum dahin gingen, mit der zahlung einer multa sei der fall erledigt.

aber stell dir mal vor, ich kaufe mir ein apartment und richte mir mein leben in rio entsprechend ein - und dann hauen die mir auf einmal eine ueberziehung des aufenthalts um die ohren. ne, ne, da bin ich zur sehr jurist, um solche risiken (uennoetig) einzugehen..



cabof hat geschrieben:
was macht man als Tourist 180 Tage in Brasilien..



ganz einfach: man macht in rio das gleiche, wie in berlin - nur eben in einer viel, viel lebenswerteren umgebung..

(ich will aber jetzt um gottes willen in diesem zusammenhang nicht wieder die rio feinde aufs tapet rufen, von denen es ja im forum nur so wimmelt)
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Summa sumarum oder so und

Beitragvon bruzundanga » Di 18. Sep 2007, 02:08

ohne ins Privatleben Diter_Rios hineinzustochern war mein Tipp noch immer der beste (oder?)
Seja como for o espertinho encontrara uma solução.

Que seja

Br.
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Beitragvon MARCELO » Di 18. Sep 2007, 17:32

Diter_Rio hat geschrieben:
..ich will aber jetzt um gottes willen in diesem zusammenhang nicht wieder die rio feinde aufs tapet rufen, von denen es ja im forum nur so wimmelt


Rio ist die geilste Stadt in Brasilien. Wo soll man es denn sonst längerfristig aushalten können? SP? im NO? oder noch schlimmer: im langweiligen und rückständigen interior??? Dann doch lieber noch Gera.
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Beitragvon Takeo » Di 18. Sep 2007, 18:36

Da Du Brasilien offenbar nicht besonders gut kennst, hat es natürlich auch keinen Zweck mit Dir irgendwie zu argumentieren. Viel Spass also noch in Rio.
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Beitragvon MARCELO » Di 18. Sep 2007, 19:15

Takeo hat geschrieben:Da Du Brasilien offenbar nicht besonders gut kennst, hat es natürlich auch keinen Zweck mit Dir irgendwie zu argumentieren. Viel Spass also noch in Rio.


Nein hat keinen Zweck. Weisst du auch warum? Weil es einfach Geschmacksache ist, wo es einem am besten gefällt.

Und du hast Recht. Ich kenne Brasilien wirklich nicht besonders gut. Was ich aber bisher gesehen habe führte eben zu obiger Meinung. Das Landesinnere ist imo im Vergleich zu RJ und SP ruckständig und im Vgl zu Rio langweilig.

Aber auch Dir ausserhalb von Rio noch viel Spass.
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Beitragvon Severino » Mi 19. Sep 2007, 10:08

Ich kenne Rio, Recife und Goiás. Überall gibt es schöne und weniger schöne Flecken und prinzipiell hat natürlich auch jeder andere Vorstellungen. Heute ziehe ich das Interior vor. Das Brasilien dort gefällt mir besser wie Sonne, Strand und Caipirinha - obwohl dagegen auch nichts einzuwenden ist. Aber da ich nicht der bin, der die "Touristentrampelpfade" auch noch langgehen muss, bin ich eben lieber da wo es die nicht gibt. Aber das interior pauschal als rückständig und langweilig zu betiteln - obwahl man es nicht kennt - das passt wohl nicht zusammen. In dem 300.000 Seelenkaff Anápolis werden z.B. über 80% aller brasilianischen Generika-Medikamente entwickelt und produziert. Ich glaube nicht, dass das Rückständige und Langweiler sind, die das tun...
Aber im Thema ging es ja ursprünglich um die Nachbarländer Brasiliens. Was haltet ihr von Uruguay?
paz e amor
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Beitragvon seitenwandkletterer » Mi 19. Sep 2007, 12:40

Severino hat geschrieben:Aber im Thema ging es ja ursprünglich um die Nachbarländer Brasiliens. Was haltet ihr von Uruguay?


... wird ja auch die Schweiz Lateinamerikas genannt, insofern passts ja dann für dich.... 8)

Uruguay, als es damals noch fast leer war, war ja bis 1825 (Neto kann sich vielleicht noch erinnern :wink: ), die Provinz Cisplatina und gehörte zu Brasilien.

Uruguay ist immernoch fast leer, bietet aber für uns Gaúchos den Vorteil, dass man dort zollfrei einkaufen kann und auch Lebensmittel dort findet, die man sehr schwer im Interior von RS bekommen kann. Auch wenn die Receita Federal ab und an Kontrollen an den BRs macht, so lohnt es sich immer wieder dort mal vorbeizuschauen. Am 7. September habe sie in der Nähe von Santana do Livramento lastwagenweise nicht deklarierte Waren aus dem Verkehr gezogen. Die Limits sind mittlerweile bei 300 USD, genauso wie überall auf dem Landweg, nur dass es in den meisten Städten an der Grenze keine Kontrollen so wie in Foz gibt.

Kollegen und Freunde fahren häufiger zum Angeln nach Uruguay, weil das dortige Equivalent zum IBAMA weniger genau hinsieht. Das beeinhaltet aber genauso wie beim zollfrei Einkaufen, dass man dann zurück in RS in eine Kontrolle der Receita gerät und dann heisst es auch "Fisch weg" und mitnichten "Fisch-Weck".

Genauso wie die Schweizer, haben die Urus den Ruf nicht die schnellsten zu sein und es stimmt!

Aber ansonsten ist der Unterschied zwischen RS und Uruguay landschaftlich nicht besonders gross. Flach und weit und ab und an ein paar Hügelchen.


...SWK!
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