Takeo hat geschrieben:
Wer hat den wieder diese Karnevalstanten ins Netz gestellt? Auf Kongressen oder im nomal-life-Business sieht man diese Karnevalsgestalten und Negertunten hier nämlich kaum bis nie...
Wieviel Prozent der Gesamtbevölkerung machen diese Tanten des "Normal-Life-Business" in Brasilien denn aus? 0,3% oder willst Du mir etwa weißmachen, dass sich die Tippsen in ihrem Freizeitverhalten sonderlich abheben von der Interessen einer Favelada?
Ähnliche Relationen gelten natürlich auch für Indien.
Takeo hat geschrieben:
und das "Help" kenn ich auch nur aus diesem Forum und aus Deinen Berichten... und jetzt auch aus dem Spiegel!
Wie begründet sich denn dann Dein konkretes Bild über den Laden und seine Gäste, das ich Dir in meinen Geschichten ganz sicher nicht vermittelt habe. Höchstens indirekt, was dann aber auf seltsame Schlußfolgerungen Deinerseits schließen lässt.
Takeo hat geschrieben:
'Schwalbach im Taunus'... liegt doch zufälligerweise auch in Hessen, oder?
Habe ich doch bereits bestätigt. Wenn sie von dem Kaff träumen, dann wegen einem Job in der benachbarten "Oase" (Saunaclub bei Frankfurt). Sie träumen aber eher von einem italienischen Sponsor -> besseres Klima, geringere Sprachebarriere, Großzügigkeit ($$$) anstelle Geiz ($), kompatiblere Mentalität. Malaga ist auch okay.
Takeo hat geschrieben:
Hast Du mal in Brasilien gearbeitet? Nicht Büchsen gesammelt oder einen Mercedes 1113 abgeladen... sondern so richtig... mit bras. Vorgesetzten, im bras. Team, mit Terminen, Deadlines, Reuniões, Metas etc...?
Ja. Gearbeitet zwar nicht, aber miterlebt habe ich Termine, interne und externe Meetings und sogar auch sogenannte Deadlines. Diese "Firmenkultur" mag die Ausnahme gewesen sein, ich persönlich habe das aber eher für die typische Norm gehalten. Der Jeitinho Brasileiro war hier deutlich spürbar. Für deutsche Nerven sehr gewohnheitsbedürftig das Ganze, aber in Bezug auf Konsequenzen als unbeteiligter Urlaubsgast doch eher angenehm entspannend, auch wenn stets mit Kopfschütteln verbunden. Zeitrobleme werden einfach gelöst. Da wird einfach auf die Heerschar von Semi-Sklaven zurückgegriffen, die kriegen ein paar Tritte in den Hintern und schon funktionierts. Es ist m.E. schon völlig richtig, wenn Firmen in Europa einen ehemals in Brasilien arbeitenden deutschen Bewerber als (völlig) "verkorkst" ansehen. Der Hammer ist, wenn sich manche noch beschweren, wie hart sie da unten arbeiten mussten. Lächerlich! Ganz anders übrigens, als am anderen Ende der Welt, in Australien. Da sind die Nachkommen ehemaliger Strafgefangener zwar auch ziemlich entspannt und neigen dazu, bei Meetings und Videokonferenzen im halboffenen Hemd zu erscheinen und die Füße auf den Tisch zu legen, sie bringen hinterher aber immer top Ergebnisse (supera meta oder so).
BB hat den springenden Punkt getroffen. In Indien (auch in der Oberschicht und ich meine die absolute Oberschicht) kommt man sich vor, wie von einem anderen Stern. Es sei denn, man hat damals in Anjuna mit den Stones "gechillt" oder ravt heute am Strand mit alternden Aussteigern und Israelis. Da hat man aber von Indien nicht viel aufgenommen. Außer speziellen Mittelchen aus Shillum oder Bong versteht sich.