Der brasilianische Fußballverband CBF hat Medienangaben zufolge die Rechte an Freundschaftsspielen der Nationalmannschaft bis 2010 an die saudi-arabische Investmentgruppe ISE verkauft. Wie die Online-Ausgabe der Zeitung "Estado de Sao Paulo" am Donnerstag berichtete, trat der Vertrag bereits mit dem Spiel gegen Portugal (0:2) am Dienstag in London in Kraft.
Bis zu 14 Millionen Dollar Einnahmen
Nach Angaben der Zeitung wird der CBF in diesem Jahr pro Spiel zwischen 1,5 und 2 Millionen Dollar (umgerechnet zwischen 1,15 und 1,55 Mio Euro) kassieren. Der Vertrag soll allein 2007 mindestens sieben Spiele der Seleção umfassen, so dass der brasilianische Verband mit Einnahmen von bis zu 14 Millionen Dollar rechnen darf.
"Das größte Marketing Produkt im Fußball"
Einer der Organisatoren des Spiels zwischen Portugal und Brasilien sagte dem Blatt, die brasilianische Nationalmannschaft sei zur Zeit "das größte Marketing-Produkt im Fußball". Die Mannschaft von Nationaltrainer Carlos Dunga wird aller Wahrscheinlichkeit nach weiterhin alle ihre Freundschaftsspiele in Europa austragen. Die nächsten beiden Spiele sollen bereits im März stattfinden. Austragungsort und Gegner sind aber noch offen.
2005 letzte Partie in Brasilien
In einer Umfrage von Estado gaben nur 37,95 Prozent der Befragten an, dass sie Spiele der Nationalelf in Brasilien vermissen würden. Die letzte Partie des fünffachen Weltmeisters in Brasilien fand im Rahmen der WM-Qualifikation im Oktober 2005
http://onsport.t-online.de/c/10/32/57/24/10325724.html