Brasilien - Traum oder Alptraum ?

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Brasilien - Traum oder Alptraum ?

Beitragvon Jacare » Di 6. Nov 2007, 15:50

Oi, Gente !
Da spart man als Familienvater im mittleren Alter und 2 Kindern Jahr für Jahr und hofft eines Tages mit seiner Familie nach Brasilien gehen zu können. Doch mehr und mehr scheint sich dieser Traum für uns in Luft aufzulösen. Aber was heißt hier Traum ? Ja, ein Traum ist Brasilien nur noch für jene die das nötige Kleingeld haben und sich so ihre Unabhängigkeit finanzieren können. Die Realität ist für mich schon längst eine andere: als Nichtakademiker ist es fast aussichtlos in BR einen Job zu finden, der starke Real läßt die Ersparnisse schnell schrumpfen und die hohen Lebenshaltungskosten, die hohen Schul- u. Studiengebühren tun ihr übriges. Das alles schreckt selbst mich als härtesten Optimisten ab, den Schritt nach Brasilien zu wagen. Brasilien ist nur noch was für Upper-Class Auswanderer. Um fair zu bleiben möchte ich sagen, daß wir auch in D so unsere kleinen finanziellen Hürdchen haben, aber im Vergleich zum alltäglichen Überlebenskampf meiner brasilianischen Verwandschaft sind diese eher lächerlich. Wie seht ihr Brasilien ?

Gruss
Jacare
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Re: Brasilien - Traum oder Alptraum ?

Beitragvon Severino » Di 6. Nov 2007, 16:21

Du darfst Brasilien nicht mit Deinem heutigen Leben vergleichen und Du darfst es nicht nach finanziellen Aspekten bewerten. Brasilien ist einfach anders. Wer bereit ist als "Durchschnittsbrasilianer" zu leben, der kriegt das auch heute noch hin. (Muss das ja glauben, schliesslich gehe ich bald dahin).
Mir ist bewusst, dass mein Lebensstandard sich in Brasilien definitiv verschlechtern wird. Keine Krankenkasse, keine Versicherung (die diesen Namen verdient), keine Altersvorsoge, kein Luxus - denn dazu fehlt mir das Geld. Und Geld ausgeben ist in Brasilien überhaupt kein Problem. Es zu verdienen ist jedoch relativ schwer und als Angestellter quasi unmöglich.
So gesehen ist also Brasilien tatsächlich ein Alptraum. Da gebe ich Dir recht.

Allerdings bietet Brasilien viele Möglichkeiten. Viele kleine. Und da wir Europäer gelernt haben zu arbeiten und die Dinge in die Hand zu nehmen, anstatt in die "Se Deus quizer"-Mentalität zu verfallen haben wir bereits einen grossen Vorteil. Ein weiterer ist, dass wir die Möglichkeit haben zumindest etwas Kapital mitzubringen und damit schon etwas zu machen. Nur ein kleines Beispiel: Mit etwa 50.000 R$ kann ich ein Haus kaufen um es dann für etwa 500 R$ zu vermieten. In der Schweiz käme eine 1-Zimmerwohnung auf etwa CHF 200.000 und für Miete kämen dann etwa 800 rein. Du brauchst also viel mehr Kapital. Darin sehe ich den grossen Vorteil und auch die einzige Chance für mich dort über die Runden zu kommen. Mehr will ich nicht. Ich brauche keine Villa, keinen Pool, keine Ferien in Mallorca, keinen Ferrari, usw.
Ob es dann ein Traum ist oder doch ein Alptraum wird? Wer weiss. Aber es braucht Mut. Und einen festen Willen. Dazu ein bisschen Glück und dann wird es schon.

Es gibt ja sogar im Forum ein paar die es geschafft haben. Das beste Beispiel ist für mich Neto. Wer seine Beiträge verfolgt hat, der weiss, dass er schon schlechte Zeiten hinter sich hat und heute sehr zufrieden ist und das Leben geniessen kann. Und ich glaube nicht, dass Du Neto selbst für viel Geld wieder zurück nach Deutschland kriegst....
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Re: Brasilien - Traum oder Alptraum ?

Beitragvon Totinho » Di 6. Nov 2007, 16:49

Jacare hat geschrieben:Oi, Gente !
Da spart man als Familienvater im mittleren Alter und 2 Kindern Jahr für Jahr und hofft eines Tages mit seiner Familie nach Brasilien gehen zu können. Doch mehr und mehr scheint sich dieser Traum für uns in Luft aufzulösen. Aber was heißt hier Traum ? Ja, ein Traum ist Brasilien nur noch für jene die das nötige Kleingeld haben und sich so ihre Unabhängigkeit finanzieren können. Die Realität ist für mich schon längst eine andere: als Nichtakademiker ist es fast aussichtlos in BR einen Job zu finden, der starke Real läßt die Ersparnisse schnell schrumpfen und die hohen Lebenshaltungskosten, die hohen Schul- u. Studiengebühren tun ihr übriges. Das alles schreckt selbst mich als härtesten Optimisten ab, den Schritt nach Brasilien zu wagen. Brasilien ist nur noch was für Upper-Class Auswanderer. Um fair zu bleiben möchte ich sagen, daß wir auch in D so unsere kleinen finanziellen Hürdchen haben, aber im Vergleich zum alltäglichen Überlebenskampf meiner brasilianischen Verwandschaft sind diese eher lächerlich. Wie seht ihr Brasilien ?

Gruss
Jacare


Wenn Du den Schritt mit dem Ersparten realisieren willst, solltest Du es bald tun - Deine Euros, trotz Rekordhöhe zu anderen Währungen, verlieren in Brasilien immer mehr an Wert. Anererseits musst Du auch damit rechnen, dass die umgekehrte Richtung einschlägt - eine Finanzkrise kann auch den Real erschüttern und dann wären die Vorzeichen umgekehrt.

Auf Krankenversicherungen, zumindest für die Kinder, würde ich niemals verzichten. Das könnte ich als Ernährer der Familie nicht mit mir vereibaren. Klar, einen Arztbesuch kann man mal so zahlen, aber wehe es steht was grösseres an. Krankenhausaufenthalte sind teuer und können einen ruinieren.

Ohne eine ständige Einnahmequelle wird es schwierig, es sei denn, Dein Kapital sorgt für Dich. Wenn Du die Möglichkeit hast Reais zu verdienen, wäre es die sicherste Lösung. Nur, wie Du selber sagst, ist das nicht ganz einfach.

Jedenfalls musst Du gut planen um Dich und Deine Familie über die Runden bringen zu können. Einige haben es geschafft, andere nicht. Das solltest Du Dir vor Augen halten.
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Re: Brasilien - Traum oder Alptraum ?

Beitragvon Neosi » Di 6. Nov 2007, 17:24

Wieso meint Ihr ist es schwierig ein Angestelltenverhaeltnis in Brasilien einzugehen?
Wo seht Ihr die Nachteile?

Ich habe viele Kollegen hier, die mir immer erzaehlen, dass ich als Deutsche einen guten Vorteil hier haette, ich koennte ja schliesslich deutsch, englisch und portugiesisch und da hat man allein schon in deutschen Firmen gute Chancen hier! Vermute, dass diese Aussage wohl er auf Sao Paulo bezogen ist und ob es im Endeffekt stimmt, weiss ich nicht.

Fuer mich persoenlich kaeme nicht in Frage mir in Brasilien - oder in einem anderen Land - etwas Selbstaendiges aufzubauen. Da bin ich nicht der Typ fuer. Das Risiko, alles in den Sand zu setzen waere mir zu hoch.

Allerdings mache ich mir auch Gedanken, was die Zukunft fuer mich hier bringen koennte. Irgendwann will man ja mal Kinder und wie werden die hier aufwachsen? Eingezaeunt in einem condominio fechado spielen? Nie allein auf die Strasse lassen? Wuerde ich sie hier in Sao Paulo auf eine deutsche Schule schicken, koennte ich locker mit 1000 Reais/Kind/Monat rechnen...

Momentan fuehle ich mich wohl hier, mein zukuenftiges brasil. Gehalt sollte auch reichen, damit ich ueber die "Runden komme", einfach ein normales Leben hier fuehren kann. Natuerlich darf man das nicht in Euro umrechnen, da kann einem schlecht werden. :shock: Aber fuer hier ist es ausreichend und ich freue mich auf meine Zukunft hier, trotz Nachteilen, aber die habe ich eben auch in Deutschland...und ich denke das sollte man nie vergessen.
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Re: Brasilien - Traum oder Alptraum ?

Beitragvon Totinho » Di 6. Nov 2007, 17:37

Neosi,
das verstehe ich jetzt überhaupt nicht:

Wieso meint Ihr ist es schwierig ein Angestelltenverhaeltnis in Brasilien einzugehen?
Wo seht Ihr die Nachteile?


Hier geht es doch um einen Familienvater mit 2 Kindern:

Oi, Gente !
Da spart man als Familienvater im mittleren Alter und 2 Kindern Jahr für Jahr und hofft eines Tages mit seiner Familie nach Brasilien gehen zu können.


Und nach Deinem Unverständnis räumst Du dann ein, dass es mit Deinen eigenen Kindern, Deiner Familie eng werden könnte in Brasilien?!?!

Das bekomm ich jetzt nicht ganz auf die Reihe
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Re: Brasilien - Traum oder Alptraum ?

Beitragvon Severino » Di 6. Nov 2007, 17:42

Neosi hat geschrieben:Wieso meint Ihr ist es schwierig ein Angestelltenverhaeltnis in Brasilien einzugehen?
Wo seht Ihr die Nachteile?

Oi Neosi,
das habe ich speziell auf meine Situation bezogen. Habe zwar eine gute Ausbildung, aber mit der kann ich in Anápolis eigentlich nichts anfangen. Bleiben also Aushilfsjobs und das hiesse 45 Stunden Woche für etwa 1.200 R$. Und davon müssten wir leben. Wir, das sind insgesamt 6!
Oder eben im Süden. Aber da habe ich weder Familie noch Haus. Und wie Du selbst sagst: Hier können die Kinder noch auf der Strasse spielen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass "mein" Brasilien ungefähr noch so ist, wie es vor 50-60 Jahren in Deutschland gewesen sein muss. Gäbe es kein televisão und celular und noch mehr fuscas....
Es ist also für jeden anders.... Und das ist eben entscheidend ob es ein Alptraum oder ein Traum wird. Allerdings braucht es dazu auch genügend Kenntniss. Einfach so Mal auswandern, wie in den lustigen Fernsehsendungen, das funktioniert in Brasilien wohl kaum.... ausser man ist extrem anpassungsfähig, hat keine Verantwortung für andere, usw.
paz e amor
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Re: Brasilien - Traum oder Alptraum ?

Beitragvon Neosi » Di 6. Nov 2007, 17:54

Totinho hat geschrieben: Hier geht es doch um einen Familienvater mit 2 Kindern:

Und nach Deinem Unverständnis räumst Du dann ein, dass es mit Deinen eigenen Kindern, Deiner Familie eng werden könnte in Brasilien?!?!

Das bekomm ich jetzt nicht ganz auf die Reihe


Totinho,

meine Fragen sind ja eigentlich leicht zu verstehen finde ich. Ich fuer mich sehe nicht allzu viele Nachteile in einem Angestelltenverhaeltnis hier. Ich verdiene mein Geld, kann puenktlich nach Hause gehen, abends abschalten und habe keine weiteren Sorgen. Aber ich habe eben schon oefters im Forum gelesen, dass viele nciht in einem Angestelltenverhaeltniss in Brasilien arbeiten wuerden, daher meine Fragen: wo sehen andere Mitglieder hier Nachteile, die ich nicht sehe???? Denn fuer einen Familienvater waere es doch vielleicht auch sinnvoll ein Angestelltenverhaeltniss zu haben, z.B. regelmaessiges Einkommen fuer die Familie!

Unverstaendnis? Sehe ich nicht so. Wieso???
Jacare wiegt ja die Vor- und Nachteile ab. Das habe ich genauso gemacht. Ich sage ja, momentan werde ich gut leben. Spaeter, wenn ich Kinder haben sollte, dann wuerde ich mir um die oben genannten Dinge VIELLEICHT Sorgen machen, aber das weiss ich doch heute noch nciht. In Deutschlanf wuerde ich das genauso machen, z.B. Kinderbetreuung in Dt. Aber nur weil ich mir darueber Gedanken mache, heisst das doch nciht, dass ich nicht ueber die Runden kommen werde.

Und ich weiss ja nicht wo es Jacare hinzieht, vielleicht eher laendlich? Dann haette er das Problem mit den "eingezaeunten Kindern" z.B. nicht.
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Re: Brasilien - Traum oder Alptraum ?

Beitragvon Totinho » Di 6. Nov 2007, 17:55

@severino

Da bin ich aber gespannt, wie Du das hinbekommen willst. Wenn Du/Ihr das packt, dann herzlichen Glückwunsch und viel Durchhaltevermögen.
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Re: Brasilien - Traum oder Alptraum ?

Beitragvon Totinho » Di 6. Nov 2007, 18:11

Neosi hat geschrieben:
Totinho hat geschrieben: Hier geht es doch um einen Familienvater mit 2 Kindern:

Und nach Deinem Unverständnis räumst Du dann ein, dass es mit Deinen eigenen Kindern, Deiner Familie eng werden könnte in Brasilien?!?!

Das bekomm ich jetzt nicht ganz auf die Reihe


Totinho,

meine Fragen sind ja eigentlich leicht zu verstehen finde ich. Ich fuer mich sehe nicht allzu viele Nachteile in einem Angestelltenverhaeltnis hier. Ich verdiene mein Geld, kann puenktlich nach Hause gehen, abends abschalten und habe keine weiteren Sorgen. Aber ich habe eben schon oefters im Forum gelesen, dass viele nciht in einem Angestelltenverhaeltniss in Brasilien arbeiten wuerden, daher meine Fragen: wo sehen andere Mitglieder hier Nachteile, die ich nicht sehe???? Denn fuer einen Familienvater waere es doch vielleicht auch sinnvoll ein Angestelltenverhaeltniss zu haben, z.B. regelmaessiges Einkommen fuer die Familie!

Unverstaendnis? Sehe ich nicht so. Wieso???
Jacare wiegt ja die Vor- und Nachteile ab. Das habe ich genauso gemacht. Ich sage ja, momentan werde ich gut leben. Spaeter, wenn ich Kinder haben sollte, dann wuerde ich mir um die oben genannten Dinge VIELLEICHT Sorgen machen, aber das weiss ich doch heute noch nciht. In Deutschlanf wuerde ich das genauso machen, z.B. Kinderbetreuung in Dt. Aber nur weil ich mir darueber Gedanken mache, heisst das doch nciht, dass ich nicht ueber die Runden kommen werde.

Und ich weiss ja nicht wo es Jacare hinzieht, vielleicht eher laendlich? Dann haette er das Problem mit den "eingezaeunten Kindern" z.B. nicht.


Neosi
Den Bezug auf Anstellung in Brasilien musst Du ja wohl daher gezogen haben, das Jacare angedeutet hat, es wäre mit einem gutbezahlten Job in Brasilien wohl eher schwierig. Er aber muss eine Familie ernähren und er wartet nicht so wie Du darauf, dass diese mal Realität wird.
Vor Deiner Antwort ging es um Jacares Situation und nicht un Deine und auch nicht um eine Anstellung in Brasilien, sondern schlicht um die Frage: Wie versorge ich da meine Familie.

Von diesem Gedankengang scheinst Du weit entfernt zu sein.



Und dann kommst Du und erzählst, dass es Dir alleine gut geht aber dann mit Kindern wäre es dann aber schwierig.
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Re: Brasilien - Traum oder Alptraum ?

Beitragvon Severino » Di 6. Nov 2007, 18:40

Totinho hat geschrieben:@severino
Da bin ich aber gespannt, wie Du das hinbekommen willst. Wenn Du/Ihr das packt, dann herzlichen Glückwunsch und viel Durchhaltevermögen.

Danke. Durchhaltevermögen werden wir brauchen.
Aber wenn ich ein finanziell abgesichertes Leben haben wollte, dann würde ich ja in der Schweiz bleiben. Wird aber schwierig mit den Kindern dort. Also muss ich es packen. Und das Risiko einzugehen halte ich für richtig. Für mich persönlich. Haus und Auto sind vorhanden. Aktuell auch mehrere Grundstücke, sowie mittlerweile gute Kontakte in die Bau- und Immobiliaria-Branche vor Ort. Damit (und weil alle mit dem "reichen" Gringo was machen wollen) werde ich mindestens eine gute Start-Möglichkeit haben. Eine befreundete Anwältin, diverse Angebote für Gelegenheitsjobs und meine Erfahrung nach dem finanziellen Ruin durch die erste Scheidung wieder Fuss zu fassen und niemals nicht aufzugeben runden mein Profil ab.
Wie gesagt, einfach wird es nicht. Aber der Grundstein ist gar nicht so schlecht. Wenn ich mich nicht ganz blöd anstelle, dann wird das schon klappen. All die anderen Brasilianer in der Nachbarschaft "überleben" ja auch. Und was die können, das kann ich auch. Ich will es gar nicht besser oder anders haben. Verstehst Du, was ich meine?
Natürlich wäre mir eine Entsendung für eine deutsche oder schweizer Firma aus dem Bereich Maschinen- oder Anlagenbau nach Goiás eine Alternative. Aber selbst solch ein Angebot würde ich momentan eher ausschlagen....
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