Brasilien verliert seine Kinder

Alles über Brasilien aus der internationalen Presse (Beiträge bitte max. anreissen, unbedingt die Quelle verlinken sowie ein eigenes kurzes Statement abgeben).

Beitragvon supergringo » Di 6. Mär 2007, 16:35

Severino hat geschrieben:Und welcher ist der, der von seinem Vater aufs Revier gebracht wurde? Weiss man das?
[EDIT vom EDIT:]
Der Vater von Diego. Allerdings hatte er lediglich bei der Verhaftung geholfen und seinen Sohn nicht direkt ins Revier geschleppt.

Der Anführer soll lt. Polizeibericht Carlos (EduardoToledo Lima) gewesen sein, dessen minderjähriger (16-jähriger) Bruder, namentlich meines Wissens bisher nicht erwähnt, auch noch beteiligt war.
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Beitragvon Severino » Di 6. Mär 2007, 17:13

Diego sieht auch aus wie der Sohn eines Polizisten oder sowas ähnliches... und den beiden links sieht man ja irgendwie an, dass sie die Intelligenz nicht gepachtet haben.
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Beitragvon Takeo » Mi 7. Mär 2007, 17:25

vasco hat geschrieben:Dazu bräuchte man ein Gehirn.
Zumindest die Wohlhabenden in Brasilien haben kein Hirn und kein Herz.


Das ist klar... genauso wie die Leute, die bei München leben!!!
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Beitragvon supergringo » Do 8. Mär 2007, 10:00

Takeo hat geschrieben:Die Lösungen wären Bildung, Arbeit und damit wachsender Wohlstand für ALLE! Wie kann das denn nicht im Interesse der herrschenden Klasse liegen?
Wer fegt dann den Patio?
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Beitragvon Lemi » Do 8. Mär 2007, 10:23

supergringo hat geschrieben:
Takeo hat geschrieben:Die Lösungen wären Bildung, Arbeit und damit wachsender Wohlstand für ALLE! Wie kann das denn nicht im Interesse der herrschenden Klasse liegen?
Wer fegt dann den Patio?


Wenn man dafür ordentlich bezahlt wird, findet sich auch jemand, der den Hinterhof fegt.

Falls nicht, muss es die Hausfrau (oder -mann) selber machen. Wo ist da das Problem?
Man sieht sich,
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Beitragvon supergringo » Do 8. Mär 2007, 11:03

Lemi hat geschrieben:Wenn man dafür ordentlich bezahlt wird, findet sich auch jemand, der den Hinterhof fegt.

Falls nicht, muss es die Hausfrau (oder -mann) selber machen. Wo ist da das Problem?
Warum sollte man mehr bezahlen wollen, als jetzt. Warum was ändern, wenn man Gefahr läuft, künftig selber "fegen" zu müssen. Besser, es bleibt, wie es ist. Ich meine, ein Neger auf dem Fahrersitz hat das Auto entweder geklaut oder ist Chauffeur, aber doch niemals rechtmäßiger Besitzer ... :idea:
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Beitragvon Claudio » Do 8. Mär 2007, 15:12

jetzt kommen wir dem eignetlichem Problem schon etwas näher.
ihr entschuldigt aber "die Lösung für alles ist Bildung"; ist doch sehr naiv gedacht.

Die einzige (endgültige) Lösung ist eine gerechtere Umverteilung aller Besitztümer des Landes.
Im anderm Forum sagte Alexander das Geld ist das übel. ist es in der Tat, aber das Geld ist ja nur ein Wertersatz für Waren. Das eigentliche Problem ist die völlige überbewertung einzelner bzw. die irsinnige Diskrepanz zwischen den einzelnen Arbeitsleistungen in dem was wir Kapitalismus nennen.
Da arbeiten sich menschen kaputt für R$350 im Monat, andere sitzen im Klimatisierten Büro, machen Dienstreisen, haben Putzfrauen, Kindermädchen und verdienen R$35.000 und einige R$350.000. Da ist doch der Bezug zur REALITÄT zur NATUR völlig verloren gegangen.

Meine Lösung hatte ich schonmal irgentwo geschrieben: Mindestgehalt und MAXIMUM-Gehalt das höchsten 10x so hoch wie das mindestgehalt sein darf. (die Umsetzung bedarf natürlich noch Lösungen für ein haufen von Problemen: z.B: selbständige, Mieteinkünfte, Firmenbesitzer, Aktienhandel ect.)
Mann o mann, die Wirtschaft würde doch explodieren, Millionen von Menschen hätten die Kaufkraft die sie nie hatten, am Ende würden die reichen vielleicht garnicht viel verlieren.
ist nur mein Ansatz im Moment.
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Beitragvon Brummelbärchen » Do 8. Mär 2007, 16:24

Solange es Menschen gibt die auf einem Gebiet überdurchschnittliche Fähigkeiten haben auf die andere angewiesen sind (oder angewiesen sein wollen) werden diese Menschen auch Wege finden, diese Fähigkeiten zu überdurchschnittlich viel Geld zu machen.

Das kannst Du schlicht nicht verhindern, nur ein bisschen abfedern in dem Du ihnen zB via Steuern 40% des Einkommens wieder wegnimmst und für mehr oder weniger (in BR meistens weniger) sinnvolle Staatsaufgaben verwendest. Was dann zur Folge hat dass man sein Einkommen auf andere Art und Weise erhöht um den Verlust durch Steuern zu kompensieren (Schattenwirtschaft, Steuerhinterziehung etc.)

BB
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Beitragvon Frankfurter » Do 8. Mär 2007, 16:59

Eine Nichte meiner Frau fragte dieser Tage meine Frau: Welche Heiligen sie im Gebet angesprochen hätte, um dies oder das zu bekommen ( Mann, Einkommen, Reisen nach Deustchland hin und her, Auto ). Ich sage ihr: "Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott. Welche Pläne hast Du für die nächste Woche, Monat, Jahr. Was sind Deine genauen Wünsche ( genau!!!!, nicht sagen viel Geld, sondern genau wie viel ! ... usw. ). Bitte zeige mir am nächsten Tag mal Deine Liste."

Jetzt sind über 30 Tage vorbei, und wenn ich nach der Liste frage, bekomme ich nur ein Lächeln.

Ich werde wohl noch Tage, Monate Jahre auf diese Liste warten...

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Beitragvon Takeo » Fr 9. Mär 2007, 00:06

supergringo hat geschrieben:
Takeo hat geschrieben:Die Lösungen wären Bildung, Arbeit und damit wachsender Wohlstand für ALLE! Wie kann das denn nicht im Interesse der herrschenden Klasse liegen?
Wer fegt dann den Patio?


illegale Einwanderer aus Bayen?
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