G-Man hat geschrieben:
In diesem speziellen Falle, in dem klar erwiesen ist wer die Tat beging,
gehören die Täter für immer von der Gesellschaft ausgeschlossen.
Da gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten. Eine Lebenslängliche und eine
Endgültige. Ich sch... auf das Recht von Mördern sich zu ändern. Für die
Opfer ändert sich dadurch nichts mehr. Hat sich irgendjemand gefragt
ob das Recht des kleinen Jungen weiterzuleben nicht höher zu bewerten
ist, als das Recht seiner Mörder, sich zu ändern. Wenn unsere Gesellschaft
es nicht schafft ihre schwächsten Mitglieder, unsere Kinder, effektiv zu schützen, dann läuft hier etwas verdammt schief.
Wer wissentlich und kalblütig einen kleinen sechsjährigen Jungen
bestialisch ermordet hat alle seine Rechte verloren.
Wenn die Aussichten derer aber sind, nach lächerlich kurzen Haftstrafen,
wieder frei zu sein, dann würde ich all mein Gehirnpotential dafür
einsetzen diesen sadistischen, gefühllosen Unmenschen den Abgang zu verschaffen, den sie verdienen. Nicht als Kurzschlussreaktion, sondern
wohlüberlegt, gut geplant und hoffentlich bis in kleinste Detail exakt
ausgeführt.
Dass man sich darüberhinaus Gedanken machen sollte, wie man
solche Auswüchse durch Prävention minimieren kann, blaibt
unbestritten:
G-Man
Mit drakonischen Strafen schützt man niemanden. Es geht auch nicht um das Recht des kleinen Jungen weiterzuleben. Weiterleben kann er jetzt auch gar nicht mehr. Recht hin oder her.
Es geht darum wie der Staat, der das alleinige legitime Gewaltmonopol hat, sich gegenüber Menschen verhält, die in seiner Gewalt sind. Und da ist das oberste Gebot die Würde des Menschen, dei jedem Menschen zukommt - unabhängig davon was er gemacht hat. Todesstrafe stellt den Staat auf eine Ebene mit Mördern, die sich über das Leben hinwegsetzen, das gilt in ganz Europa als würdelos.
Ob jemand zum Mörder wird oder nicht, hängt vielfach von den Lebensumständen ab, in die er kommt. Jeder von uns kann unter bestimmten Voraussetzungen zum Mörder werden. Auch dann muss der Staat die Würde eines jeden von uns achten und respektieren.
amicus.