Brasilien wird zum Urlaubsland ....

Alles über Brasilien aus der internationalen Presse (Beiträge bitte max. anreissen, unbedingt die Quelle verlinken sowie ein eigenes kurzes Statement abgeben).

Brasilien wird zum Urlaubsland ....

Beitragvon brasilmen » Sa 16. Jun 2007, 09:01

Brasilien wird zum Urlaubsland
Für viele Menschen ist Brasilien schon seit Jahren das bevorzugte Urlaubsland, nun soll dies Schrittweise auch für immer mehr Menschen weltweit der Fall sein.

Brasilien bietet heute schon paradiesische oft auch einsame und naturbelassene kilometerlange Strände, sowie abenteuerliche Touren die bis weit in die Urwälder des Amazonas reichen.
Auch für Touristen die das Nachtleben mit viel Tanz, Musik und Unterhaltung suchen, bietet Brasilien sehr viele Optionen an. Was die kulinarische Küche betrifft, so ist man in Brasilien mit seiner ausserordentlichen regionalen Vielfalt an einem Ort für echte Feinschmecker.
Urlaub in Brasilien wird für immer mehr Menschen eine Interessante Alternative zu den schon bekannten und oft überlaufenen Zielen weltweit.

Die Regierung Brasiliens hat den Tourismus seit Präsident Lula im Amt ist für sich entdeckt.
Am Mittwoch hat Präsident Luiz Inácio Lula da Silva mit der Tourismusministerin Marta Suplicy den durchaus ergeizigen Plano Nacional de Turismo 2007-2010 vorgestellt, der direkte Investitionen und klare Vorgaben aufzählt - was bisheriges bei weitem in den Schatten stellt.
So sollen bis 2010 im Tourismussektor 1,7 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen werden und 7,7 Milliarden Dollar an Devisen ins Land fließen.

Laut Marta werden 65 lokale Touristenorte, sowie alle Hauptstädte Brasiliens bevorzugt behandelt werden um so wie es die Ministerin ausdrückt “fünf internationale Sterne” zu erhalten. Bevorzugt wird dabei vor allem der interne Tourismus um diesen weiter zu stärken.

Brasilien steht weltweit an siebenter Stelle was internationale Messen betrifft, diese Position gilt es weiter kontinuirlich auszubauen.

Über den PAC (Programa de Aceleração do Crescimento) werden 504 Milliarden Reais in die interne Infrastruktur fließen – Ausbau, Renovierung und verdoppelungen von Strassen, ein 2600 Km neues Eisenbahnnetz, Verbesserungen und Ausbau von 12 Häfen und 20 Flughäfen.

Laut Präsident Lula liegt die Wichtigkeit des Investitionsplans darin, allen Menschen im Land Zugang zum Tourismus und Unterhaltung zu ermöglichen. Die Familie des Präsidenten hatte früher nie die Möglichkeit gehabt in den Urlaub zu fliegen.
“Wir sind zum Flughafen gegangen um die Flugzeuge bei der Landung und Abflug zu beobachten”.

Laut dem Tourismusministerium wurden 2006 insgesamt 29,6 Milliarden Reais umgesetzt, dies entspricht einem internen Wachstum von 29% im Vergleich zu 2005. Brasilien hat auch einen Rekord von ausländischen Gästen zu verzeichnen, die insgesamt 4,3 Milliarden US-Dollar im Land ausgegeben haben.

http://www.brasil-treff.com/home/news/i ... ews_id=739
Gruss brasilmen Thomas
http://www.brasilmen.de
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Re: Brasilien wird zum Urlaubsland ....

Beitragvon Brummelbärchen » Sa 16. Jun 2007, 15:05

brasilmen hat geschrieben:Laut Marta werden 65 lokale Touristenorte, sowie alle Hauptstädte Brasiliens bevorzugt behandelt werden um so wie es die Ministerin ausdrückt “fünf internationale Sterne” zu erhalten. Bevorzugt wird dabei vor allem der interne Tourismus um diesen weiter zu stärken.


Ich bin glaube ich zu blöd um diesen Satz zu kapieren... Wollen die jetzt Brasis oder Ausländer? Hilfe. Und dann steht da auch:

brasilmen hat geschrieben:So sollen bis 2010 (...) 7,7 Milliarden Dollar an Devisen ins Land fließen.


:?: :?:
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Re: Brasilien wird zum Urlaubsland ....

Beitragvon Takeo » Sa 16. Jun 2007, 15:16

brasilmen hat geschrieben:Was die kulinarische Küche betrifft, so ist man in Brasilien mit seiner ausserordentlichen regionalen Vielfalt an einem Ort für echte Feinschmecker.


So ein Blödsinn - so eine Lüge!

Wer sowas sagt, muss von guter Küche und gutem Essen NULL Ahnung haben.

Für die unglaubliche Grösse des Landes ist die brasilianische Küche geradezu eintönig und langweilig. Alleine die kurze Küste Portugals bietet hundertmal soviel Meeresgerichte wie die brasilianische Küche, allein das mittel- und südeuropäische Inland bietet tausendmal so viele Gerichte wie Brasilien, und nur in Deutschland gibt's alleine 500x so viele Brotsorten, 2000x so viele Käsesorten und 5000x so viele Wurtssorten... also, brasilianische Küche kann im ersten Augenblich fremdartig schmecken, aber nach kurzer Zeit wird's hier kulinarisch seeeeeehr langweilig!
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Re: Brasilien wird zum Urlaubsland ....

Beitragvon mikelo » Sa 16. Jun 2007, 16:25

Takeo hat geschrieben:
aber nach kurzer Zeit wird's hier kulinarisch seeeeeehr langweilig!


dem gibt es nichts hinzuzufuegen
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Beitragvon Takeo » Sa 16. Jun 2007, 17:07

Danke Mikelo - das musste mal 'raus.

Ich kann diese blinde Brasilienhysterie (sowoihl im Positiven wie im Negativen) manchmal echt nicht vertragen!
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Beitragvon mikelo » Sa 16. Jun 2007, 19:52

Takeo hat geschrieben:Danke Mikelo - das musste mal 'raus.

Ich kann diese blinde Brasilienhysterie (sowoihl im Positiven wie im Negativen) manchmal echt nicht vertragen!


entspricht ja auch den tatsachen---ist halt einfach so, takeo. ich kann es manchmal auch nicht ertragen.
und bevor wieder die frage kommt: wieso bist du dann in brasiland?--- ganz einfach: wegen meiner familie---- und ich mache das beste daraus.
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Gozem e Relaxem

Beitragvon bruzundanga » Sa 16. Jun 2007, 20:14

Absoluter schmarrn was in dem Link zum Zirkusbach'schen Brasiltreff steht. Journalismus vom plumbsten. Wirres deutsch (siehe den von BB zitierten Satz), beschönigend bis zum geht nicht mehr usw. usf.

Das Subventionspaket ist für den inländischen Tourismus bestimmt und hier vor allem für Leute mit niedrigem Einkommen. Der internationale Tourismus wird wenn überhaupt nur sehr gering beinflusst werden.



Oficialmente chamado de "Plano Nacional do Turismo: uma viagem de inclusão", o programa vai priorizar o fortalecimento do mercado interno.

Das Martalein musste sich entschuldigen bei der Bevölkerung. Auf die Frage, was Sie den Leuten die auf den Flughäfen mit horrenden Verspätungen leben müssen, raten könne, hat unsere Sexologin folgendes geantwortet:

Relaxem e gozem.

Das hat so manchen Cidadão verärgert der, unter den katastrophalen Zuständen an den Flughäfen, gelitten hat.


Das PAC (Programa de Aceleração do Crescimento) kann man sich hier näher anschauen:

http://www.brasil.gov.br/pac/


Normaler Journalsimus zum Plano national de Turismo:

http://ultimosegundo.ig.com.br/brasil/2007/06/13/governo_vai_investir_r_66_bilhoes_para_estimular_turismo_regional_e_de_baixa_renda_824016.html
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Beitragvon Takeo » Sa 16. Jun 2007, 22:08

mikelo hat geschrieben:entspricht ja auch den tatsachen---ist halt einfach so, takeo. ich kann es manchmal auch nicht ertragen.
und bevor wieder die frage kommt: wieso bist du dann in brasiland?--- ganz einfach: wegen meiner familie---- und ich mache das beste daraus.


Ich bin hier weil ich hier aufgewachsen bin, und weil ich hier arbeite. Ich lebe zwar auch gerne in Brasilien, bin jetzt aber weder ein BrasilienFAN noch ein BrasilienHASSER. Man muss einfach nur abwägen und das Beste draus machen!

bruzundunga hat auch recht: das ist einfach nur Werbung, sonst nichts: billige Werbung!

"Relaxem e gozem" - eine Unverschämtheit von dieser blöden und reichen Kommunistenschlampe.
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Re: Brasilien wird zum Urlaubsland ....

Beitragvon BrasilJaneiro » So 17. Jun 2007, 21:50

Es ist natürlich richtig, daß die brasilianische Küche nicht die vielfältigste ist. Natürlich gibt es gutes Fleisch und guten Fisch. Da aber der gemeine Brasilianer täglich seine Reis und Bohnen haben muß, auch wenn er Pfannkuchen essen würde, ist es für die Köche sehr schwer, individuelle Gerichte zu kreieren. Fleisch ausschließlich Rind, Ausnahme Geflügel, Kartoffeln nur gekocht und Salate roh ohne Dressing, man hat ja Olivenöl und Essig am Tisch. Wer nicht zur italienischen Küche (Lasagne und Pasta Top!, Pizza nicht EU-würdig) gewechselt ist, wird nach spätestens einem Jahr dankbar sein, wenn eine 100kg schwere Bahia-Mama afrobrasilianisch kocht. Eine echte Gastronomiekultur gibt es in Brasilien nicht. Die gibt es nur in Frankreich und mit Verlaub darf Deutschland sich vielleicht zu den Top 10 rechnen. Hier müßte eine brasilianische Regierung erst einmal die besten Gastronomen Brasiliens unter einem Hut bringen, um vielleicht in Zukunft eine Kultur aufbauen zu können. Dann müssen aber die alten Zöpfe (Reis und Bohnen täglich) verbannt werden. Und Rodizio kann nur ein Höhepunkt dieser Kultur sein, weil als Alleinunterhalter wäre dies doch ziemlich eintönig.
Zu den Touristenzentren wäre zu sagen, daß bisher aus nationaler Sicht nicht viel passiert. Es sei denn, daß der Präsident in der Gegend seine ferien verbringt. Vielfach ist die Erschließung doch aus kommunaler Sicht erfolgt bzw. aus vielen privaten Investitionen nach und nach. Ich selbst beobachte wie der Ort Ubatuba seit 25 Jahren sich verändert hat. Alles klein, klein. Es ist kein Plan ersichtlich, daß die Regierung in Brasilia da auch nur ein Fünktchen sich beteiligt hätte. Keine Rede auch von SP!
Wenn Geld fließt, wo wird es hinfließen bzw. wer wird es bekommen. Ich sage jetzt schon voraus, daß das Geld nicht in die Erhaltung der Natur, nicht in Modernisierung bzw. Restaurierung der Orte gesteckt wird, sondern in unnötige Kulturprojekte, wo wenige für ihre zweifelhaften Künste viel Geld kassieren. Anschließend gibt es ein Kulturzentrum mehr, daß keiner sehen will, außer einigen Hirngeschädigten.
Das die meisten Urlauber, wie auch in Europa, Strand, Sonne und Partys haben möchte, wird in Brasilien keine Regierung begreifen. Sonst hätte man schon längst den Ballermann nach Brasilien geholt. Da hat die DomRep Brasilien längst den Schneid abgekauft. Selbst die Copacabana (hier habe ich ein Jahr gelebt) ist langweilig und glänzt nur durch Kriminalität und Prostitution. Ist nur noch für die alte Schickeria Englands interessant, die von der Queen Mary aus winken.
Will man Touristenorte erschließen, dann muß man erst einmal die möglichen Sehenswürdigkeiten bzw. Naturgegebenheiten schützen und pflegen. Das kann Brasilien nicht. Bauen heißt die Devise, auch wenn oftmals die Statik nicht stimmt und Hochhäuser in den Sand einsacken. Das dieses Wildbauen keine schöne Ortschaften hervorbringen, sondern nur verbaute Landschaften, ist den brasilianischen Behörden egal. Dafür gibt es ja kein Gesetz. Und wenn man die natürlichen Sehenswürdigkeiten zerstört hat, dann setzt man eben auf irgendeinem Berg einen Christus drauf, dann stimmt die Sache schon. Das zieht immer.
Wer Brasilien viel bereist hat, wird wissen, daß es viele schöne Landschaften gibt, aus denen man was machen könnte. Hier trennen sich leider Wunsch und Wirklichkeit.
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