Brasilien zieht den deutschen Karren aus dem Dreck.

Alles über Brasilien aus der internationalen Presse (Beiträge bitte max. anreissen, unbedingt die Quelle verlinken sowie ein eigenes kurzes Statement abgeben).

Re: Brasilien zieht den deutschen Karren aus dem Dreck.

Beitragvon Itacare » Di 8. Okt 2013, 07:51

Colono hat geschrieben:........
Wäre interessant aus Prestigegründen mal eine Fabrik der Embraer mal außerhalb Brasiliens zu sehen.......


"2008 begann Embraer mit dem Bau eines Werkes am Melbourne International Airport im US-amerikanischen Melbourne (Florida), das im Februar 2011 eröffnet wurde. Dort werden seitdem Phenom 100 für nordamerikanische Kunden gebaut."

Sicher werden sie Airbus und Boeing bald überflügeln.
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Re: Brasilien zieht den deutschen Karren aus dem Dreck.

Beitragvon Colono » Di 8. Okt 2013, 13:41

Itacare hat geschrieben:"2008 begann Embraer mit dem Bau eines Werkes am Melbourne International Airport im US-amerikanischen Melbourne (Florida), das im Februar 2011 eröffnet wurde. Dort werden seitdem Phenom 100 für nordamerikanische Kunden gebaut."

Sicher werden sie Airbus und Boeing bald überflügeln.


http://www.latitudenews.com/story/the-brazilians-are-coming/


Immerhin reichts ja für die Brozemedalie unter den internationalen Flugeugbauern. Ist halt ne Frage der Zeit, vieleicht überarbeitet Brasilien mal den Traumliner dass ihn jemand kauft [-o<
Ich würde zu gerne Bayerns derzeitige graue Eminenz mal mit den Brasilianern auf einem Foto sehen. Der FJS lebt ja nimmer, schade.
Unser Coronel Raimundo Colombo musste ja auch zum Shooting mit den Anglo-Bayern aus Milbertshofen herhalten. Ja BMW war auch eine gute Übernahme. Da wird jetzt nur noch English gesprochen. Also keine Jobaussicht als Native Speaker. :cry:
Ganz anders dagegen VW. Da muss man beim Einstellungsgespräch sagen können: "spinnst du"

http://www.youtube.com/watch?v=YFIuQd9Hxz4

Mal ne andere Frage. Dürfen eigentlich die im Ausland gebauten deutschen Fahrzeuge die Bezeichnung made in Germany behalten wenn sie dann exportiert werden ?
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Re: Brasilien zieht den deutschen Karren aus dem Dreck.

Beitragvon Itacare » Di 8. Okt 2013, 15:15

Colono hat geschrieben:........
Mal ne andere Frage. Dürfen eigentlich die im Ausland gebauten deutschen Fahrzeuge die Bezeichnung made in Germany behalten wenn sie dann exportiert werden ?


Das hängt nicht davon ab, ob sie dann exportiert werden.

http://www.hk24.de/innovation/innovations_patent_centrum/gewerbliche_schutzrechte/sortenschutz_titelschutz_weitere_rechte/359892/madeingermany.html
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Re: Brasilien zieht den deutschen Karren aus dem Dreck.

Beitragvon cabof » Di 8. Okt 2013, 22:13

Leute.... in der heutigen, globalisierten Welt läßt sich doch garnichtsmehr lt. Herkunft feststellen... einzelne Komponenten werden
weltweit importiert und im Lande XY zusammengebaut. In Brasilien lese ich immer wieder IND. BRASILEIRA. was heisst das? Bei Textilien kommt bestimmt ein Teil der Baumwolle von auswärts, mein Gebiet sind Zündhölzer und die Zündmasse kommt zB von der BASF in Ludwigshafen
und die Bremsflüssigkeit bei Autos von ATE und die Grundmasse von Coca Cola aus Atlanta... beliebig fortsetzbar..... :!:
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Re: Brasilien zieht den deutschen Karren aus dem Dreck.

Beitragvon Itacare » Mi 9. Okt 2013, 08:06

Es ist natürlich völlig wurscht wo etwas hergestellt wird, entscheidend sind Qualität / Preis-Leistungsverhältnis, und ob man dem Firmennamen, der dahintersteht, das alles zutraut, inklusive etwaiger erforderlicher Services nach dem Kauf.
Gesetzlich freigeben kann man es aber nicht so einfach, man stelle sich vor, Bonga-Bonga würde irgendein Schrottauto produzieren und es als made in Germany verkaufen.
Das Ganze ist mehr ein Verbraucherschutz, da der Käufer eine bestimmte Herkunft mit einer bestimmten Qualität assoziieren könnte.
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Re: Brasilien zieht den deutschen Karren aus dem Dreck.

Beitragvon Colono » Mi 9. Okt 2013, 13:55

Itacare hat geschrieben:Es ist natürlich völlig wurscht wo etwas hergestellt wird, entscheidend sind Qualität / Preis-Leistungsverhältnis, und ob man dem Firmennamen, der dahintersteht, das alles zutraut, inklusive etwaiger erforderlicher Services nach dem Kauf.
Gesetzlich freigeben kann man es aber nicht so einfach, man stelle sich vor, Bonga-Bonga würde irgendein Schrottauto produzieren und es als made in Germany verkaufen.
Das Ganze ist mehr ein Verbraucherschutz, da der Käufer eine bestimmte Herkunft mit einer bestimmten Qualität assoziieren könnte.

Wir kennen ja die Vorliebe der Brasilianer für importierte Produkte.
Schamlos ausgenutzt wird das mit genialen Wertschöpfungsstrategien. Da wird zum Beispiel ein Fahreug in Juiz de Fora MG produziert. Zum Germanisieren schickt man es nach Übersee um es dann anschließend wieder in Brasilien zum dreifachen Weltmarktpreis zu verkaufen.
Damit ist die Kette aber noch nicht zu Ende. Der Käufer hat für die nahe zu gesamte Lebenszeit des Fahrzeugs je nach Bundesstaat jährlich bis zu 5% des Fahrzeugwerts als IPVA zu bezahlen. Also nach 10 Jahren gehört die Hälfte auch noch dem Staat.
Jetzt geht man noch her und finanziert das Ganze. Da fallen zusätzlich jährliche 20% Zinsen an.

Jetzt wird gleich einer sagen: Selber Schuld die Brasis, die brauchen so etwas gar nicht zu haben bzw. zu bezahlen.

Da möchte ich folgendes einwenden: Wieviele vergleichbare Fahrzeuge werden in Europa von durchaus ganz gewöhnlichen Leuten gekauft? Weshalb haben wir solch horrende Summen zu bezahlen, nur weil es uns zur Zeit etwas besser geht? Da nehm ich mich mit ein.

PS: Da hat mir doch jetzt glatt so ein .. einen Werbebanner mit einem Pick Up zu a Partir R$ 89999 eingeblendet. #-o
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Re: Brasilien zieht den deutschen Karren aus dem Dreck.

Beitragvon Itacare » Mi 9. Okt 2013, 14:55

In D gibt es auch die Kfz-Steuer. Die Steuern auf den Sprit obendrein. http://www.aral.de/kraftstoffe-und-preise/kraftstoffpreise/preisbildung-und--struktur.html. In den Versicherungsprämien sind auch noch 19 % Versicherungssteuer enthalten.
Vielleicht bist Du da in B noch besser dran. Jedenfalls besser als Dänemark.
http://www.kopenhagen.diplo.de/contentblob/2274072/Daten/3235008/Einfuhrpkwnachdk042013.pdf. :shock:
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Re: Brasilien zieht den deutschen Karren aus dem Dreck.

Beitragvon Berlincopa » Mi 9. Okt 2013, 15:53

Colono hat geschrieben:Wir kennen ja die Vorliebe der Brasilianer für importierte Produkte.
Schamlos ausgenutzt wird das mit genialen Wertschöpfungsstrategien. Da wird zum Beispiel ein Fahreug in Juiz de Fora MG produziert. Zum Germanisieren schickt man es nach Übersee um es dann anschließend wieder in Brasilien zum dreifachen Weltmarktpreis zu verkaufen.


Da möchte ich folgendes einwenden: Wieviele vergleichbare Fahrzeuge werden zur Zeit etwas besser geht? Da nehm ich mich mit ein.
#-o


Es muss schon eine Wertschoepfung stattfinden (grob gesagt über 50% des Endwerts), damit ein Produkt made in Germany bezeichnet werden kann; eine reine Aus- und Wiedereinfuhr genügt hier nicht.
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Re: Brasilien zieht den deutschen Karren aus dem Dreck.

Beitragvon brasiuuu » Mi 9. Okt 2013, 17:11

Itacare hat geschrieben:In D gibt es auch die Kfz-Steuer. Die Steuern auf den Sprit obendrein. http://www.aral.de/kraftstoffe-und-preise/kraftstoffpreise/preisbildung-und--struktur.html. In den Versicherungsprämien sind auch noch 19 % Versicherungssteuer enthalten.
Vielleicht bist Du da in B noch besser dran. Jedenfalls besser als Dänemark.
http://www.kopenhagen.diplo.de/contentblob/2274072/Daten/3235008/Einfuhrpkwnachdk042013.pdf. :shock:


ja....und in der Schweiz wollen irgendwelche Vollidioten den Benzinpreis tatsächlich auf 10 Chf/ Liter erhöhen ](*,) ](*,) :axed: :clubbed: :clubbed: :bricks: :flames: :flames: :finger2:


http://www.20min.ch/finance/news/story/18894338
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Re: Brasilien zieht den deutschen Karren aus dem Dreck.

Beitragvon Itacare » Mi 9. Okt 2013, 21:47

ob solche Leute begreifen, dass sich damit der Preis für viele Alltagsgüter um den gleichen Faktor erhöhen würde?

Eher nicht. Wahrscheinlich würden sie dazu raten, als Gegenmaßnahme kleinere Tanks einzubauen....
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