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Condor




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 Betreff des Beitrags: Brasilien zu Gast in Münster
BeitragVerfasst: 30 Apr 2007 17:04 
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Touristikfachleute aus Rio, Sao Paulo und Porto Alegre wollen Stadt bekannter machen

Münster (SMS) Aasee statt Copacabana und skulptur projekte statt Karneval - um die Stadt für brasilianische Touristen bekannter zu machen, waren Touristikfachleute aus Rio de Janeiro, Sao Paulo und Porto Alegre auf Einladung der Deutschen Zentrale für Touristik zu Gast in Münster. Damit die Gäste aus Brasilien in der Kürze der Zeit möglichst viel Münster zu sehen bekamen, hatte Münster-Marketing ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Den Auftakt machte ein Besuch in der Antibés-Ausstellung im Graphikmuseum Pablo Picasso, gefolgt von einer Stadtführung mit vielen Infos zur bevorstehenden Skulpturen-Ausstellung. Höhepunktim eigentlichen Wortsinn war ein Besuch beim Türmer mit Rundblick über Münster.

"In unserer touristischen Statistik für Nord- und Südamerika sind die Brasilianer nach den US-Amerikanern die zweitstärkste Gruppe. 2006 hatte Münster immerhin rund 900 Übernachtungen von brasilianischen Gästen, Tendenz steigend", so Hermann Meyersick von Münster-Marketing.


http://www.presse-service.de/data.c...tic/663779.html



o sol nasce pra todos; a sombra pra quem merece.


http://latinofreunde.net/


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 01 Mai 2007 07:02 
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Ausgerechnet Münster! Jetzt fehlt ja nur noch der Direktflug nach Brasilien. Vom internationalen Flughafen in Greven,

http://www.fmo.de

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Schöne Grüße,
tinto


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BeitragVerfasst: 01 Mai 2007 09:50 
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Weil die wenigsten Brasilianer mit Picasso überhaupt etwas anzufangen wissen: Wie wärs mal mit Fahrrad fahren:


Münster radelt beim Klimaschutz allen davon
Dienstag 1. Mai 2007, 09:02 Uhr



Münster (AP) Beim Klimaschutz radelt Münster allen anderen deutschen Großstädten davon: Die 270.000 Einwohner-Stadt in Westfalen ist amtierende «Bundeshauptstadt im Klimaschutz» und zeigt, wie man das hoch aktuelle Thema richtig anpackt. Das findet eine Jury der Deutschen Umwelthilfe, die Münster vor einigen Monaten zum Sieger ihres Klima-Wettbewerbs erkor. Die Stadt mit dem größten deutschen Fahrradparkhaus, besonders effizienter Energieerzeugung, Förderprogrammen für Altbausanierung und Bürgerberatungen überzeuge in allen Bereichen durch Kontinuität.
Eigentlich überraschte es niemanden, dass

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sich die Radler-Hochburg und Studentenstadt in dem Wettbewerb gegen 78 Städte und Gemeinden durchsetzte. Wo sonst gibt es einen Ort, dessen Stadtoberhaupt erklärt: «Hier wird niemand Oberbürgermeister, der sich nicht zum Fahrrad fahren bekennt.» In Münster, gelegen inmitten von Feldern und Wiesen, hätten die Einwohner eben eine besondere Nähe zur Natur, betont Münsters erster Bürger, Berthold Tillmann (CDU).
Besonders überzeugt hat die Jury jedoch die effiziente Stromerzeugung durch ein Gas- und Dampfturbinenkraftwerk, kurz GuD: «In dieser Größe ist das herausragend und ein ganz entscheidender Punkt», sagt Robert Spreter, Projektleiter bei der Deutschen Umwelthilfe. Mit dem Kraftwerk neuen Typs habe sich die Energieerzeugung verdreifacht, der CO2-Ausstoß aber um 190.000 Tonnen pro Jahr verringert, wie die Stadtwerke sagen. 95 Millionen Euro hat der Bau des GuD gekostet, das 2005 ein kohlebetriebenes Heizkraftwerk ablöste.

Münster fördert außerdem die Sanierung von Altbauten: Insgesamt 1.150 Wohngebäude produzierten dadurch pro Jahr rund 13.000 Tonnen weniger Kohlendioxid. Vorbildlich, fand die Jury. Auch wer auf einem städtischen Grundstück bauen möchte, muss sich verpflichten, mit besonderen Dämmmethoden zu arbeiten. Diese müssen um 30 Prozent besser sein, als es in einer Bundesverordnung vorgeschrieben ist - zum Wohle der Umwelt.

«Außerdem machen wir aus Abfall Energie», sagt Oberbürgermeister Tillmann. 500 Häuser werden seit einigen Jahren durch Deponiegase beheizt. Dies funktioniere ähnlich wie beim Kompost, der ja auch Wärme abgebe.

Die Stadt macht den Bürgern vor, wie es richtig geht, und genau darauf komme es an, erklärt Robert Spreter von der Umwelthilfe. Mit Energieberatungen und kostengünstigen Thermografie-Aktionen informiere Münster seine Hausbesitzer, wo ihre Gebäude Schwachstellen hätten. Außerdem habe sich die Uni Münster darauf festgelegt, in der Mensa nur noch Kartoffeln von Bauern aus der Region zu verwenden. Das stärke nicht nur die Landwirtschaft vor Ort, sondern spare auch unnötige Transportwege, erklärt Oberbürgermeister Tillmann.

Und nicht nur die rund 60.000 Studenten in Münster schwingen sich gern aufs Rad: «Insgesamt ein Drittel aller Wege werden in Münster auf dem Fahrrad zurückgelegt», erklärt das Stadtoberhaupt. Gründe dafür seien das flächendeckende Radwegenetz und ausgezeichnete Ausschilderungen, wie auch die Deutsche Umwelthilfe bescheinigt.

«Insgesamt ist Münster im Vergleich zu den anderen Großstädten besonders im Verkehrsbereich wirklich vorbildlich», betont Spreter. Das größte Fahrradparkhaus Deutschlands bietet gleich 3.000 Drahteseln direkt am Hauptbahnhof einen Stellplatz. Und über den Bau eines zweiten Parkhauses werde derzeit diskutiert, sagt Tillmann. Im Moment müsse noch über den Standort und die Finanzierung gesprochen werden.

Es sei die Summe aus allen 130 Münsteraner Klimaschutz-Projekten, die die Stadt an die Spitze gebracht habe, betont die Deutsche Umwelthilfe. «Münster hat als einzige Teilnehmerin in vier von acht Handlungsfeldern die maximale Punktzahl erreicht und einfach keine Schwachstellen.» Ob die Stadt auch in Zukunft an führender Position radelt, wird sich wohl 2008 zeigen, wenn wieder eine «Bundeshauptstadt im Klimaschutz» gekürt wird.

http://www.muenster.de



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Schöne Grüße,
tinto


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