Brasilland = teures Land

Tipps zum Erwerb, Verkauf, Vermietung von Häusern, Wohnungen oder Grundstücken in Brasilien (KEINE IMMOBILIEN-ANGEBOTE) sowie Infos zu Bau, Umbau, Ausbau und Renovierung

Re: Brasilland = teures Land

Beitragvon frankieb66 » Sa 15. Feb 2014, 08:14

Itacare hat geschrieben:Spaß beiseite, außerhalb Münchens sind die Preise realistisch und stabil, die günstigen Zinsen halten auch den Bestand im Zaum.

Naja, da muss man dann schon relativ weit außerhalb Münchens suchen, oder eben in einem "Kuhdorf" ohne nennenswerte "Infrastruktur" bauen/kaufen. Ich selbst kenne die Gegend rund um München recht gut, habe dort schließlich die meiste Zeit meines Lebens verbracht, und auf jeden Fall ist es so, dass es in den Landkreisen außerhalb Münchens in denen ich bislang wohn(t)e, konkret sind das FFB, STA und WOR/TÖL, Immobilien keineswegs "günstig" sind ...

Gerate im lokalen Anzeigeblatt für WOR/TÖL geguckt:
Freistehende Einfamilienhäuser, "Altbestand", keine S-Bahn-Anbindung,
40 km außerhalb M, BJ 1998: 150m² Wfl./70m² Nfl./ 600m² Grund, 590.000 €,
65 km außerhalb M, BJ ?: 210m² Wfl./55m² Nfl./ 900m² Grund, 770.000 €,
40 km außerhalb M, BJ 1978: 200m² Wfl./125m² Nfl./ 650m² Grund 800.000 €,
...
Eigentumswohnung, 40 km außerhalb M, keine S-Bahn-Anbindung, Neubau, 2 Zi, 62m², 240.000 €
...
usw.

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Re: Brasilland = teures Land

Beitragvon Itacare » Sa 15. Feb 2014, 09:00

Ja, aber für München darfst Du die Preise nochmal verdoppeln. Billig ist nichts mehr seit nach dem Börsensturz 2008 vermehrt in Betongold investiert wird.
In Freising sind die Preise ähnlich, 10 km weiter nördlich in kleinen Kaffs nur noch die Hälfte.
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
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Re: Brasilland = teures Land

Beitragvon Trem Mineiro » Sa 15. Feb 2014, 16:47

Frankie
Ich komme aus Hessen, ganz nah bei Wiesbaden und hab mir dir Preise dort angeschaut, da bekommt man so was bescheidenes, wie ich es suche ab 450.000 €, kann auch eine Wohnung oder Reihenhäuschen sein.
Meine Idee ist die Linie Kempten - Rosenheim, wobei die Richtung Kempten preiswerter ist. Dazu bin ich Früh-Rentner mit junger Frau, der aber trotzdem nur eine Gästezimmer braucht und kein Kinderzimmer oder Ausbau-Möglichkeiten mehr. Und der auch nicht mehr rasenmähen möchte, muss auch kein repräsentatives Domizil sein. Die Zeiten sind vorbei.

Was ich bisher so gesehen habe, bekommt man so was weit unter 300.000 selbst im Dorf mit guter Infrastruktur, die es in Bayern zum Glück noch gibt (z.b. Kaufbeuren). Mein Geld werde ich wohl ehr im Urlaub verprassen, wenn's nach dem Hauskauf auch noch für ein Wohnmobil reicht, bin ich zufrieden.

Wenn ich euch mal von oben betrachte, wird meine Frau die Hütte verkaufen und nach Brasilien zurück gehen. Meine erwachsenen Kinder sind schon aus meiner ersten Ehe versorgt.

Ist also alles eine Frage der Ansprüche, wäre ich ein gut verdienender Juppy würde ich mir auch eine Hütte für 500-800.000 € hinstellen und die dann vom zukünftigen Gehalt und er Inflation(?) bezahlen lassen.

Gruß
Trem Mineiro

Wer so ein Objekt an der Hand hat oder vor seiner Nase soll sich bitte melden.
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Re: Brasilland = teures Land

Beitragvon Colono » Sa 15. Feb 2014, 18:52

Trem Mineiro hat geschrieben:wenn ich euch mal von oben betrachte, wird meine Frau die Hütte verkaufen und nach Brasilien zurück gehen. Meine erwachsenen Kinder sind schon aus meiner ersten Ehe versorgt.

Ist also alles eine Frage der Ansprüche, wäre ich ein gut verdienender Juppy würde ich mir auch eine Hütte für 500-800.000 € hinstellen und die dann vom zukünftigen Gehalt und er Inflation(?) bezahlen lassen.


Hallo Dotor Manfredo,

mir wäre es eigentlich egal was du da drüben anstellst. Aber erlaube mir deiner Brasilianerin halber etwas Nachdenken bei so einem Geschäft anzuraten.

Ich hatte kurz vor meiner Auswanderung ähnliche Juppipläne. Wir haben uns damals auch ein Grundstück im Münchner Umland angeschafft. Leider wurden wir da von einem Makler der Kreissparkasse fürchterlich übern Tisch gezogen. Wir haben da einige Federn lassen müssen, weil wir unser Bau-Grundstück trotz Einzugsgebiet bei der ältesten Brauerei einfach nicht mehr los brachten. Heutzutage würd ich da Hopfen anbauen.
Es mangelt einfach an Kauf-Interessenten ausserhalb des Münchner S-Bahnbereich.

Also wenn du schon deine Frau absichern möchtest, kauf ihr was gscheites in Brasilien oder im Münchner Stadtzentrum und vermiete es über eine zuverlässige Imobiliaria. Ich glaub, ich hab inzwischen so einige positive und negative Erfahrung gemacht. Oder frag einfach den Frank. Wir kommen aus der gleichen Gegend.

Boa Sorte,
Colono
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Re: Brasilland = teures Land

Beitragvon Trem Mineiro » Sa 15. Feb 2014, 19:23

Oi Colono

Ich schau ja da von oben zu, was geht das mich an? :kloeny:

Nee, ich muss mein Spielgeld investieren, weil ich da inzwischen keine Zinsen mehr für bekomme, so will ich wenigstens günstig wohnen. Daher ist die Brasilienvariante keine Lösung.
Ich hab damals in D unsere zwei Häuser verkauft (hatte dann für 18 Jahren immer eine feudale Dienstwohnung) und weis, dass es mit Wertzuwachs etc.je nach Lage nicht weit her ist, weil meist nur der Grund gewinnt.

Klar, sollte man beim Kauf aufpassen. Dazu ist meine Frau bescheiden :D .

Colono hat geschrieben:Heutzutage würd ich da Hopfen anbauen.
Es mangelt einfach an Kauf-Interessenten außerhalb des Münchner S-Bahnbereich.


Genau, dass will ich nutzen, mir ist übrigens die Nähe zu den Gipfeln lieber als München.

Gruß
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Re: Brasilland = teures Land

Beitragvon tefinho » So 2. Mär 2014, 20:17

Frankfurter hat geschrieben:
donpedrobrasil hat geschrieben:Brasilland = teures Land???
Ich würde eher sagen: SAO / RIO-LAND = teures Land, denn glücklicherweise sind die Preise nicht in ganz Brasilien so.
Und: ist DE etwa günstiger???? [-X [-X

Frankfurt je nach Lage umgerechnet 27.660,- R$/m²
München je nach Lage umgerechnet 19.200,- R$/m²


Ich als " Frankfurter" kann die Durchschnitts-qm -Preise nicht bestätigen. Unter www.immobilienscout24.de einfach mal ein Objekt aufrufen. Da liegen die Neubauten ( Sachsenhausen Nord ) ca 150 qm groß so um die plus minus EUR 4.000 / qm.

Auch würde ich die Preise in München höher ansetzen als in Frankfurt.


=D> =D> =D> Mir kommen die hier genannten Preise für München und Frankfurt auch sehr hoch vor. Und München ist definitiv teuerer als Frankfurt.
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Re: Brasilland = teures Land

Beitragvon seitenwandkletterer » Fr 7. Mär 2014, 02:28

Itacare hat geschrieben:Wer z.B. in München eine Immobilie für z.B. eine halbe Mio. € kauft, zahlt (oder kalkuliert) dafür 3 % Zins plus 1 % Tilgung, mach € 20.000.- / anno. Die Grundsteuer nach Einheitswerten ist kaum nennenswert.
In z.B. Rio sieht das anders aus. Geschätzt 10 % Zins plus ungefähr 1 % IPTU plus ungefähr 1 % Tilgung machen € 60.000.- / anno.
Die Differenz muss an Wertsteigerung erst mal wieder reinkommen. Wenn die genannten Preise bezahlt werden, müssen die Erwartungen entsprechend hoch sein.
Jeder hat seine eigene Meinung, in meinen Augen ist das einer der Knackpunkte. Eine immerwährende Wertsteigerung von 10 % oder mehr pro Jahr kann nicht drin sein.
Geld gibt es mehr als genug aus dieser Welt, und es fließt immer in Richtung der höchtsen Renditeerwartungen. Es wird aber genauso schnell wieder abgezogen. Und dann passiert das, was Brazil53 sagt: den letzten beißen die Hunde.


Wenn Du bei den Zinsen hier nur 1% tilgst, dann biste ja auch selbst schuld. Wir haben hier R$ 250000 für unseren Hausbau (ca. 40% Eigenkapital inkl. schon vorhandenen Grundstück aufgenommen und zahlen ca. 7% Tilgung pro Jahr. Sonst wird man ja arm hier....

...SWK!
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