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Brot im Nordosten, oder auch eine Frage an Heiner….!
Haltet durch……..!
Wer länger in Brasilien hier im Nordosten lebt kann es mir sicher nachfühlen. Die Sehnsucht nach einem Stück Schwarzbrot wird immer grösser. Irgendwann fängt man selbst an zu experimentieren. Doch schon bei der Beschaffung der Zutaten türmen sich bereits ungeahnte Schwierigkeiten auf. Die Ergebnisse waren bei mir, na,ja! Und dann noch das Gerühre und Gewirke. Alles klebt. Und der Herd macht nicht was er soll.
Doch das ist alles Geschichte, die heisse Spur führt nach Salvador. Dort werkelt man an der >industriellen> Brotproduktion offensichtlich bereits mit Erfolg herum. Die Mütze, den Hut oder wie auch immer, hat ein gewisser Heiner auf. Auffällig für mich ist er aber bisher mehr durch irgendwelche scharfzüngigen Streitgespräche in die er sich hat verwickeln lassen. Ob es wert ist, sich in solche Dialoge führen zu lassen, sei dahingestellt. Zumindest merkt man sich aber so Namen.
Sei es wie es sei, wie mir versichert wurde, soll die Produktion nicht nur eine Eintagsfliege bleiben, sondern sich in ungeahnte Höhen aufschwingen. Zu wünschen wäre es, hört man doch, auch Konditoreiwaren sollen demnächst auf dem Programm stehen. Muss ja nicht gleich eine Schwarzwälderkirschtorte sein.
Das erste Testbrot kam auf verschlungenen Wegen hier bei mir auf der Insel an, Respekt vor der organisatorischen Meisterleistung. Ich kann versichern, sah aus wie ein Brot, schmeckt auch wie ein Brot, beisst sich auch wie ein Brot. Die nächste Bestellung ist gewiss.
Dazu noch ein Gedanke, nach der Wende kamen bei uns in Thüringen kurzzeitig wieder die fahrenden Bauern auf. Sprich Hausverkauf auch von Hühnchen, das Wort >Broiler> wollte ich eigentlich vermeiden. Was soll es, man muss ja seine Herkunft nicht verleugnen. Sonst gibt es gleich wieder eine Negativbemerkung so in die Richtung, Wie versenkt man eine Firma?,- da war was mit Alkohol bei Punkt 2 und bei Punkt 3 >Mit einem Ossi als Partner>. Das fand ich erst saugemein, doch dann musste ich herzhaft lachen. Ich selbst habe es genau mehrmals im rauen Leben umgedreht erlebt, der Witz ist durchaus aber auch mit vertauschten Rollen gut zu gebrauchen ohne den ernsthaft Wahrheitsgehalt zu strapazieren.
Doch zurück zum fahrenden Bäuerlein, da gab es dann eine Stempelkarte, ab 10 Broiler gab es einen umsonst. Zwar war das auffallend klein dann, aber immerhin. Für eine herzhafte Suppe hat es gereicht.
Was mir gerade auffällt. Das Huhn verändert sein Geschlecht wenn es zum Broiler wird. Das Huhn, der Broiler. Aus geschlechtslos wird männlich. Doch in der Praxis sind die Hühner im Haustürgeschäft wohl weiblich. Wie soll man da sich noch zurechtfinden.
Beim Brot herrschen klare Verhältnisse, Brot ist eben >das Brot>. Eine Geschlechtumwandlung praktisch ausgeschlossen. Doch ich das nicht noch weiter auswalzen, die Richtung stimmt ohnehin nicht mehr. In welche Sparte ich das im Forum nun unterbringe ist nun ohnehin eine Denkaufgabe geworden.
Also zurück zur Stempelkarte. bekommt man ab 10 verspeisten Broten da auch mal eins als Treuebonus gratis. Aber bei garantierten Gewicht. Das würde beflügeln sich schneller zu diesem Ziel durchzufress……!. Sollte es an den Kärtchen mangeln, man könnte ja auch 20 Anschnitte vorn und hinten, bei uns sagte man Rämpfchen, (muss ja sein sonst kann man ja mogeln) vorweisen. Wäre aber schade, gerade mit Butter bestrichen sind diese Endstücke ja köstlich. Das speziell an die Adresse >Heiner>.
PS: Nachdem das Brot zur Neige ging, leider war es schon wurstmässig belegt, habe ich schnell ein Erinnerungsfoto geschossen, für den Fall es war nur ein gut gemeintes Zwischengastspiel. Frage ich mich doch wie man bei diesen Roggenpreisen und was sonst noch dazu gehört, gewinnbringend arbeiten will. An sich sollte das nicht meine Sorge sein, doch ich fürchte um die zukünftigen Brotlieferungen. Zumindest bleibt dann wenigstens die Erinnerung an diesen schönen Tag.
Frage an Heiner und seine Mannen, war der Preis nur ein Lockangebot oder kommt da noch was nach?
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