Brotbacken/Mehl

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Re: Brotbacken/Mehl

Beitragvon dimaew » Do 7. Mai 2009, 17:49

Ich könnte mir vorstellen, dass das schon auch mit dem "Geschmack" der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen Brasiliens zusammen hängt. Hier in der Ecke (zugegeben kleines Städtchen mit Anteil deutscher/deutschstämmiger Bevölkerung unter 0,1%) ist das "übliche" Brot und die Brötchen in der Bäckerei schneeweiß. Das Pão frances ist etwas größer und kross gebacken, das normale Brötchen kleiner und schmeckt wie halbgebacken. Das Brot ist Toastbrot am Stück. Pronto. Im Supermarkt kann man zwar abgepacktes dunkleres Brot kaufen, aber ich werde den Verdacht nicht los, dass da auch bloss Sirup drin ist, damit es etwas dunkler wird.

Im Süden dagegen ist der Anteil deutsch-, österreichisch- und schwiezerstämmiger Bevölkerung doch wesentlich höher. Ich nehme an, das führt auch zu einer wesentlich höheren Nachfrage nach Brot, für das man tatsächlich Zähne zum Kauen braucht.
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Re: Brotbacken/Mehl

Beitragvon Jacare » Fr 8. Mai 2009, 11:03

Bis jetzt habe ich hier nur was von Roggen- u. Weizenmehl gelesen. Mit Dinkel ist wohl Ebbe in Brasilien ? Naja ein gutes Maisbrot ist auch nicht zu verachten. Da auch Brasilien immer dicker wird, wird der Trend zum Vollkorn längerfristig nicht ausbleiben. =D>

Gruss
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Re: Brotbacken/Mehl

Beitragvon Hebinho » Fr 8. Mai 2009, 11:31

Dinkel ist ein typisch europaeisches "Urkorn" und in Brasilien habe ich schon vergeblich danach geforscht.

Auf was ich allerdings dabei gestossen bin, ist das suedamerikanische "Urkorn": "Qiunoa" (oder Quinua), das Getreide der Inkas bzw. "Amaranto", ebenfalls eine uralte Getreideart.

Sind relativ selten zu bekommen und wenn, dann sehr teuer (Quinoa hatte ich im "Bioladen" fuer R$ 23 die 500g-Packung gesehen :shock: ). Nachtrag: eben den Preis gesehen fuer einen Sack "Quinua-Mehl: Quinua Farinha SACO 25 Kg R$ 609,00

Ein paar Links:
http://www.quinuareal.com.br/farinha_04.asp
http://www.cerealistasaojose.com.br/ (die haben u.a. Weizen-, Roggen-, Hafer- und Gerstenmehl und vieles mehr, und sitzen in São Paulo)
http://www.adinor.com.br/index.asp sitzt in Bahia (Feira de Santana) und hat - leider - Brotfertigmischungen (darunter auch Vollkorn, Mehrkorn, etc.) in 5kg-Beuteln
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Re: Brotbacken/Mehl

Beitragvon Jacare » Sa 9. Mai 2009, 20:37

Hebinho hat geschrieben:Auf was ich allerdings dabei gestossen bin, ist das suedamerikanische "Urkorn": "Qiunoa" (oder Quinua), das Getreide der Inkas bzw. "Amaranto", ebenfalls eine uralte Getreideart.

Sind relativ selten zu bekommen und wenn, dann sehr teuer (Quinoa hatte ich im "Bioladen" fuer R$ 23 die 500g-Packung gesehen :shock: ). Nachtrag: eben den Preis gesehen fuer einen Sack "Quinua-Mehl: Quinua Farinha SACO 25 Kg R$ 609,00


Autsch, die brasilianischen Preise sind doch der Wahnsinn ! Wenn man bedenkt das Amaranth und Quinoa praktisch in der "Nachbarschaft" angebaut wird. Hier in D kosten 500gr Quinoa 1,99 EUR.

Gruss
Jacare
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Re: Brotbacken/Mehl

Beitragvon jela » Sa 5. Jun 2010, 21:54

Moin,

kann mir jemand einen Tipp geben, wie man z.B. Sonnenblumenkerne, Kümmel oder ähnliches gut festbackt, ohne dass sie bei der kleinsten Berührung abfallen? :oops:

Danke,

JELA
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Re: Brotbacken/Mehl

Beitragvon Biorio » Sa 5. Jun 2010, 23:42

Brotoberfläche gut nass machen oder auch mit einer salzigen Mehlpampe einschmieren, dann bestreuen.
Das Brot sollte feucht bleiben bis zum "Einschießen" (in den Ofen schieben).
Auch hilfreich sowieso: der sogenannte "Schwaden". Je nach Ofen wird nach dem Einschießen viel Wasserdampf erzeugt, das verhindert das tiefe Reißen der Brotkruste. Ein Backblech o. ä. im Ofen mit erhitzen und dann direckt nach dem Einschießen 1/2 Tasswe warmes Wasser auf das Blech gießen, sofort den Ofen schließen und nach 10 Min kurz öffnen.
Vorsicht, der Dampf kann zu Verbrennungen führen!
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