Cafe-Baeckereiverkauf in Bahia

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Cafe-Baeckereiverkauf in Bahia

Beitragvon dansteiger » Do 11. Mär 2010, 16:31

Ich lebe seit drei Jahren in Olivenca, nahe Ilheus, Bahia. Habe hier zusammen mit meiner Partnerin eine Baeckerei aufgebaut, die dank der gehobenen Qualitaet, der grossen Auswahl, des besonderen Ambiente und guter Preise schnell zu einem Erfolg wurde. Wir produzieren neben den brasilianischen Standards (pao de sal, pao de milho, pao doce, pao de queijo, sonhos, empadas, paes recheados etc.) auch Baguettes, Croissants, Vollkornprodukte, Apfeltaschen, Quiches und Eigenkreationen und funktionieren eben auch als Cafe und Lanchonete.
Olivenca ist ein an mehreren Straenden gelegener Urlaubsort, dessen Einzugsgebiet sich ueber Itabuna, Canavieiras, Vitoria da Conquista, Ilheus... erstreckt und auch Touristen aus ganz Brasilien und dem Ausland anlockt. Vor allem im Sommer laesst sich mit dem Backbetrieb richtig Geld machen und auch uebers Jahr verteilt ist die Broetchenproduktion ein guter Brot :roll: erwerb!
Weil ich mich beruflich neu orientieren moechte (bin eigentlich Theologe und habe die Baeckerei auch dazu genutzt, um in der portugiesischen Sprache und brasilianischen Kultur anzukommen), verkaufe ich nun Folgendes als Paket:

Alle Maschinen und Equipment, mit dem wir auch derzeit arbeiten
Die Rezepte
Das Angestellten-Team, das seit zwei bzw. drei Hochsaisons mit mir zusammenarbeitet und bereits zugesagt hat, dass es weiterhin taetig sein moechte
Lieferantenkontakte
Einen etwa zweiwoechigen Einfuehrungskurs, also gemeinsames Arbeiten, um Maschinen und Rezepte zu zeigen
Einblicke in die Finanzen und finanzielle Entwicklung der letzten drei Jahre
Klientel und den guten Namen der Baeckerei
Die Garantie, dass es sich um ein lukratives Geschaeft handelt

Fuer dieses Paket erbitte ich den Wert von 30.000 Euro bzw. 70.000 R$, was der Summe entspricht, die als Gewinn bereits nach anderthalb Jahren (zusaetzlich zum bleibenden Wert der Maschinen und des Knowhows) erwirtschaftet werden kann.
Wer Interesse hat, sollte nicht allzu lange zoegern, da ich bis Juni 2010 dieses Geschaeft abgewickelt haben moechte.

Nun seid ihr an der Reihe!
Gruss, Daniel.
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Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Re: Cafe-Baeckereiverkauf in Bahia

Beitragvon dansteiger » Fr 12. Mär 2010, 02:22

Da bereits die erste Anfrage eintraf, aus welchem Grund ich die Baeckerei verkaufen moechte, hier mehr Infos dazu:
Ich bin vor etwas mehr als drei Jahren zusammen mit meiner damaligen Freundin, einer Deutsch-Brasilianerin, nach Brasilien ausgewandert. Wir haben uns ein wenig umgeschaut und dann relativ schnell dazu entschlossen, hier in Bahia an einem uns beiden bis dahin unbekannten Ort, die Baeckerei aufzubauen. Kathrin, der Name der Guten, ist eine in Deutschland ausgebildete Koechin und hat daher viel Knowhow mitgebracht.
Leider ging unsere Beziehung als Liebesbeziehung in die Brueche. Wir betreiben weiterhin zusammen die Baeckerei, wohnen beide noch in Olivenca usw., haben uns also ganz schoen zusammengerissen, dass wir diesen Spagat zwischen Trennung und gemeinsamem Geschaeft, das Lebensunterhalt bedeutet, hinbekommen haben. Ich bin sehr froh, dass das bis heute so gutgegangen ist. Trotzdem ist diese Geschichte natuerlich keine optimale Grundlage, auch weiterhin so sehr aufeinander bezogen zu sein und Geschaefte miteinander zu betreiben. Daher hier also schon ein Teil der Antwort auf die Frage: Es ist nun einfach besser, dieses gemeinsame Projekt im Frieden abzuschliessen.
Dann kommt dazu, dass der Mietvertrag, den wir mit dem Vermieter damals vereinbart hatten, auslaeuft. Da schliessen sich im Juni 3 Jahre. Auch dies ein Grund, einen Schlussstrich zu ziehen.
Fuer mich, der damals nur wenig portugiesisch sprach und Brasilien nur von zwei Urlaubsreisen kannte, war es dann 2006/2007 reizvoll, mich auf die Baeckerei-Idee einzulassen, weil ich die Chance darin sah, mit einer Taetigkeit Geld zu verdienen, wofuer ich zunaechst mal nicht besonders gut die Sprache beherrschen muss. Zum Broetchenverkauf reichen schnell die ersten Kenntnisse! Und so war es dann auch ein Segen, zuerstmal mit den brasilianischen Handwerkern alles aufzubauen und dann mit vielen Kunden in Kontakt zu kommen und so die Sprache zu erlernen. Da ich mich jetzt deutlich besser verstaendigen kann, traue ich mir auch andere Aufgaben zu. Ich bin Theologe, habe in Deutschland fuer eine Friedensbewegung gearbeitet und werde dann als naechstes wieder etwas vielleicht komplett anderes machen, als mich als Baecker auszuprobieren. Wer weiss... Aber so ist es schon verstaendlicher, warum ich nicht ohne wenn und aber alternativlos an der Baeckereitaetigkeit haenge.

Finanziell gesehen gibt es wenig Argumente, jetzt aus dem Geschaeft auszusteigen, da es eine wirklich gute Einnahmequelle ist, die noch laengst nicht bis zum Aeussersten gemolken wurde. Die Ertraege wurden ueber die drei Jahre immer besser, die Arbeit immer effektiver, die Angestellten immer selbstaendiger, die Baeckerei immer bekannter usw. Wir hatten und haben eine sehr gute Mund-zu-Mund-Propaganda, die natuerlich langsamer funktioniert als wenn man (wie zumindest hier in Bahia ja auch leider ueblich) eines dieser Reklame-Autos mit laermender Soundanlage auf dem Dach anheuert oder sonstige "laute" Werbung macht. Wir waren dezent und haben auf den guten Ruf gebaut und daher kommen auch heute noch Kunden in die Baeckerei, die zwar in der Naehe wohnen, aber erst jetzt von Freunden vorgeschwaermt bekamen und sich nun selbst ueberzeugen wollen. Also auch da ist noch viel Potential rauszuholen.

Im Allgemeinen ist es ja schwierig zu definieren, was reich und was arm ist, ne. Was fuer den einen reich bedeutet, bedeutet vielleicht fuer andere nicht viel mehr als "das Noetigste zur Verfuegung zu haben". Das haengt sicherlich viel von den eigenen Beduerfnissen, den eigenen Standards aber auch sicherlich einer Portion Dankbarkeit ab, die man gegenueber dem Leben eben entweder hat oder nicht hat. Nach dieser Vorbemerkung also nun: Reich wird man hier in Bahia mit so gut wie keiner Arbeit. Der normale Tageslohn eines Arbeiters / einer Arbeiterin liegt bei 30 bis 50 R$. Davon lebt hier ein grosser Teil der Bevoelkerung. Wenn damit verglichen, wir im Schnitt an jedem Tag, den die Baeckerei geoeffnet hatte (nach Zahlung aller Rechnungen, Gehaelter, Miete etc.), 200 R$ in die eigene Tasche stecken konnten (100 fuer Kathrin, 100 fuer mich), wird plastischer, dass wir weder reich noch arm wurden, aber dennoch ein gutes Leben fuehren konnten. Ich widerspreche mir schnell :) : Fuer die hiesigen Verhaeltnisse sind wir auf jeden Fall eher reicher als aermer, weil das eben ein ueberdurchschnittliches Gehalt ist.

Als letztes noch ein klaerender Hinweis: Der Vermieter des bisherigen Geschaeftsraumes hat Eigenbedarf angemeldet, sodass wir bis zum 30. Juni alles aus dem Laden rausholen muessen. (Alles was drin steckt, gehoert auch tatsaechlich uns und ist damit Teil der Verhandlungsmasse.) Das ist zum aktuellen Zeitpunkt Stand der Dinge. Es birgt neben der Notwendigkeit, einen neuen Raum zu finden, auch die Chance, das bisherige Konzept zu erweitern. Hier im kleinen Olivenca gibt es alternative Raumangebote, in die ein Umzug innerhalb weniger Tage moeglich waere, ohne daraus Nachteile (z.B. Verlust von Klienten) zu ziehen. Und selbst ein Umzug nach Ilheus kommt in Frage fuer den, der den Kauf erwaegt: Ilheus ist eine grosse Stadt, wo mehr Geld routiert, viele unserer Kunden kommen von dort und unsere Angestellten haben bereits zugesagt, auch dorthin mit der Baeckerei umzuziehen, sollte dies fuer den Kaeufer in Frage kommen.
Sollte der Umzug bis Ende Juni ueber die Buehne gehen koennen - das liegt allein in der Entscheidung des Kaeufers, da von unserer Seite her sofort mit der "Uebergabe" (ich hatte ja auch von einem Kurs zur Einfuehrung in die Maschinen und Rezepte etc. gesprochen) begonnen werden kann - bin ich auf jeden Fall bereit, dabei tatkraeftig und mit Knowhow mitzumachen. Anfang Juli fliege ich allerdings nach Deutschland und komme erst Ende September wieder.

Ich bin froh ueber Nachfragen und jedes ernstgemeinte Interesse. Mein Wunsch ist, 1. die Baeckerei in gute Haende zu uebergeben, 2. dies moeglichst noch bis Juni und 3. mit Kathrin dieses Projekt abzuschliessen, in dem Moment, wo wir den Betrag von 30.000 Euro bzw. 70.000 R$ unter uns aufteilen. :wink:

Gruss von Daniel.
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Re: Cafe-Baeckereiverkauf in Bahia

Beitragvon dansteiger » Sa 13. Mär 2010, 01:27

Vielen Dank euch fuer die Wuensche und erwaehnte Unterstuetzung!

Wer wissen will, was alles Teil der Ausstattung ist, hier die komplette, umfangreiche Liste (vorerst mal auf portugiesisch, weil ich sie bislang nur so erstellt habe - in Kuerze dann auch auf deutsch!):

1 Forno a lenha (Tedesco Turbo FTT 300L), 1 Amasseira de pão (15kg, LIEME), 1 Cilindro (LIEME), 1 Modeladora (LIEME), 1 Batedeira (5kg, LIEME), 2 armários de pão de sal, 28 assadeiras de pão de sal, 1 armário de pão doce, 38 assadeiras de pão doce, 1 mesa de trabalho de mármore (ca. 2x1m), 1 mesa de trabalho pequena, 1 balança Filizola, 1 balança Urano, 1 exaustor, 1 geladeira duplex CCE grande, 1 geladeira Consul grande, 1 freezer Esmaltec grande, 1 freezer Consul pequeno, 1 cafeteira, 1 espremedor de laranja, 2 liquidificadores, 1 estufa com 6 bandejas, 1 calculadora, 1 telefone, 1 fogão Ibiza com ascendimento automático, 1 chapa, 1 botijão com válvula de duas saídas e mangueiras, 1 extintor grande, 1 relógio de parede, 2 extensões, 1 ventilador, Chaminé de manilha (ca. 6m), 2 mesas de madeira redondas / 8 cadeiras de madeira, 4 mesas de madeira quadradas / 16 cadeiras de madeira, 1 cadeirão de madeira, 1 sofá, 1 mesa de maquina de costura com tampo de mármore, 1 mesinha de centro de madeira, 2 mesas de parede de madeira, 4 bancos grandes de madeira, 10 banquinhos de madeira, 5 lâmpadas florescentes, 1 lâmpada florescente com caixa, 2 lâmpadas florescentes compridas, 6 lustres rústicos, 1 espelho, 1 pia de madeira com cuba Deca e torneira, 1 porta papel toalha, 1 tapete palha, 1 mictório com válvula, 1 vaso sanitário com caixa de descarga, 1 torneira de pia, 1 filtro de água, 2 estantes expositoras de madeira artesanais, 12 metros de prateleiras com 23 cantoneiras, 1 tábua de madeira de Angelim para balcão (a conversar), 1 quadro negro pequeno, 2 quadros negros médios, 1 quadro negro grande, 1 quadro negro pra propaganda, artigos de decoração, 1 vidro temperado pra vitrine, 1 vidro, X cestas de pão grandes, 6 cestas de pão médias, 20 cestas de pão pequenas, 2 cestas de pão de sal grandes, 2 cestas redondas, 1 cesta pra baguettes, 1 porta canudos de inox, 1 porta ovos, 10 porta guardanapos, 12 açucareiros, 1 garrafa térmica de 1 litro, 1 bandeja, 16 xícaras grandes, 5 xícaras de cappuccino com pires, 8 xícaras de expresso com pires, 8 pratos coloridos pequenos, 17 copos de 300ml, 3 copos de alumínio, 4 tigelas grandes, 4 tigelas pequenas, 20 garfos, 15 facas, 15 colheres grandes, 20 colheres pequenas, 3 facas de cozinha, 3 espátulas, 1 pegador de pão grande, 2 pegadores pequenos, 1 rolo de macarrão, 1 escorredor de louça, 1 escorredor de talheres, Utensílios de cozinha, 1 tábua de madeira, 1 leiteira com tampa, 1 leiteira, 1 frigideira, 1 panelinha, 2 panelas grandes, 4 galões de plástico de 5 litros, 9 formas de pão pequenas, 1 forma de bolo redonda com fundo removível grande, 3 formas de bolo redondas com fundo removível pequenas, 1 forma de bolo quadrada grande, Vários potinhos plásticos, 1 lixeira grande de 100 litros com tampa, 1 balde de 40 litros, 3 baldes de 20 litros, 2 cestos de lixo de palha pequenos, 2 cestinhos de lixo de banheiro, 2 escovas de banheiro, 1 caixa de engradado de Coca Cola (garrafinhas), 20 panos de prato, 16 aventais amarelos, 16 aventais de brim amarelos, 16 aventais de chita, 4 aventais brancos, 1 rastelo, 2 vassouras, 2 rodos, 2 torneirinhas, 1 machadinho, 4 luvas grossas (pra pegar coisas quentes), 2 paletas de madeira e outras coisas...
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Re: Cafe-Baeckereiverkauf in Bahia

Beitragvon dansteiger » Sa 13. Mär 2010, 19:11

Das koennte der Blick von deinem neuen Arbeitsplatz sein :D
Wer in unserer Baeckerei einen Kaffee trinkt, schaut direkt aufs Meer!
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Re: Cafe-Baeckereiverkauf in Bahia

Beitragvon jorchinho » Sa 13. Mär 2010, 19:17

Aber nur noch bis zum 30. Juni, Oder habe ich vorher da etwas falsch gelesen?
Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie andere mich gern hätten.
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Re: Cafe-Baeckereiverkauf in Bahia

Beitragvon dansteiger » Sa 13. Mär 2010, 19:23

Das mag vielleicht sein - aber wo es ja schon in Deutschland heisst, dass nichts so heiss gegessen wie gekocht wird, laesst sich doch in Brasilien noch weniger voraussagen, ob tatsaechlich alles so eintrifft, wie zunaechst vermutet.
Ausserdem: Es gibt genau auf der anderen Strassenseite einen "ponto comercial", der vor wenigen Jahren schon mal vom Besitzer des Gebaeudes selbst zu einer Baeckerei umgebaut wurde und zurzeit als "distribuidora de bebidas" funktioniert. Dieser Geschaeftsraum wird evtl. demnaechst frei, meine Baeckerei zieht dorthin um und dann bleibt die Sicht eins-a-spitzenmaessig!
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Re: Cafe-Baeckereiverkauf in Bahia

Beitragvon ana_klaus » Sa 13. Mär 2010, 20:58

ohne Mietvertrag, ohne den neuen Standort zu kennen, ohne zu wissen ob die vorhandenen Kunden den neuen Standort annehmen- ne, da möchte jemand nur sein Mobiliar verkaufen-aber das ist nicht verwerflich-aber ohne dieses Bramborium von Existenz glaubwürdiger.

klaus
www.pension-brasilien.de
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Re: Cafe-Baeckereiverkauf in Bahia

Beitragvon BrasilJaneiro » Sa 13. Mär 2010, 21:36

ana_klaus hat geschrieben:ohne Mietvertrag, ohne den neuen Standort zu kennen, ohne zu wissen ob die vorhandenen Kunden den neuen Standort annehmen- ne, da möchte jemand nur sein Mobiliar verkaufen-aber das ist nicht verwerflich-aber ohne dieses Bramborium von Existenz glaubwürdiger.

klaus
http://www.pension-brasilien.de


Das ist doch auch verständlich, daß jemand sein Mobiliar verkaufen möchte, wenn er sich von seinem Geschäft trennen will.
Aber mal ehrlich gesagt. Die zwei Bilder sagen mir nichts aus. Höchstens, daß das Geschäft wohl eher stümperhaft zusammengeschustert wurde. Da erkenne ich auf den ersten Blick keine Spur von Linie. Wahrscheinlich ist die Beziehung dann auch über die lange Arbeitszeit und die nicht verbesserte Lebensqualität zu Deutschland in die Brüche gegangen. :wink: Leute, holt euch immer einen Unternehmensberater, wenn ihr nicht viel Ahnung habt. Ein Beratungstag reicht oft aus, um nicht unnötige Fehler (Kosten) zu verusachen und mit ein wenig Linie etwas mehr Geld zu erwirtschaften. Trotzdem viel Glück beim verkaufen.
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
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Re: Cafe-Baeckereiverkauf in Bahia

Beitragvon dansteiger » So 14. Mär 2010, 01:07

Internetforen sind ja ein wunderbares Medium, das jede und jeder nutzen kann, um seine Meinung ungeschminkt kundzutun – selbst wenn’s Duennpfiff ist.

Ich verkaufe ja eben nicht nur meine Maschinen und Equipment, hab ich ja auch geschrieben. Wiederhole es gerne nochmal: Es sind auch die Rezepte mitdabei, das Angebot, ca. zwei Wochen zusammenzuarbeiten, die Bereitschaft der Angestellten auf Weiterbeschaeftigung und daher also auch deren Knowhow, Lieferantenkontakte, ein guter Klientenstamm, Einblicke in die Finanzen der letzten drei Jahre, die Garantie, dass es ein lukratives Geschaeft ist und meine Bereitschaft, den Umzug – sollte er tatsaechlich noetig sein – tatkraeftig zu unterstuetzen.
Ueber die duemmlichen Mutmassungen, was Beziehung und Beruf miteinander zu tun haben koennten, muss ich nicht mitdiskutieren – da scheint jemand mehr von zu verstehen. Ich moechte aber einfach darum bitten, den Drang, witzig sein zu wollen, oder was auch immer der Anlass zu solchen Aeusserungen gewesen sein koennte, im Folgenden zu unterdruecken.

Danke im Vorraus, :wink:
Daniel.
Die schaerfsten Kritiker der Elche waren frueher selber welche.
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Re: Cafe-Baeckereiverkauf in Bahia

Beitragvon aquacan » So 14. Mär 2010, 13:22

Ohne die örtlichen Verhältniss zu kennen und mich persönlich von der Tragfähigkeit des Geschäfts überzeugt zu haben, scheint mir das auf den ersten Blick ein interessantes Angebot zu sein.

Man kann alles schlecht reden (typisch deutsch) und kritisieren, aber als Käufer auch noch das verbessern, was man meint, verbessern zu müssen.
Hätte ich im Moment das Geld flüssig, würde ich mir die Sache näher anschauen. Denn so üppig sind Existenzgrundlagen für Gringos in Bahia nicht gestreut. 200,- Reais Gewinn am Tag = 4.00o,- - 5.000,- Reais/Monat (ich unterstelle mal, dass ein Theologe hier nicht das Blaue vom Himmel erzählt)muss man anderweitig in Brasilien erst mal verdienen und das verdienen die meisten umgerechnet nicht mehr in Deutschland, sei es als abhängig Beschäftigter oder als Selbständiger.

Justin
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