zu diesem thema habe ich schon vor einiger zeit (1.12.06) mal etwas gepostet. die organisation vida brasil kann ich empfehlen.
http://www.vidabrasil.org.br/oktiva.net/1355/secao/4080http://www.vidabrasil.org.br/sispub/ver ... foto/23671die organisation vida brasil arbeitet eng mit handicap international zusammen und hat gerade kuerzlich einige studenten mit frageboegen zu der situation ueber die zugaenge zu oeffentlichen gebaeuden, aemtern, theater, restaurants, hotels, pousadas, den oeffentlichen verkehr und rollstuhlgaengige toiletten, in ganz Salvador herumgeschickt. es soll ein stadtfuehrer herausgegeben werden, in dem alle behindertengerecht ausgestatteten haeuser aufgelistet sind.
ich persoenlich kenne die stadt ziemlich gut, besonders in hinsicht auf rollstuhlfreundlichkeit und kann bestaetigen, dass es wenige orte gibt, wo wir ohne schwierigkeiten rein und raus kommen. die meisten leute sind zwar hilfsbereit, aber im umgang mit behinderten oft unbeholfen (weil die meisten wenig oder gar nie damit in beruehrung kommen) ausserdem ist es unangenehm und demuetigend, wenn wir fuer alles und jedes um hilfe bitten muessen. das macht abhaengig und unfrei und foerdert nicht gerade das dringend noetige umdenken der bevoelkerung, dass behinderte leute nicht krank sind, sondern oft einfach nur be-hindert werden von staedtebaulichen widrigkeiten, die in vielen faellen mit wenig aufwand aus der welt geschafft werden koennten.
wieder einmal, wie seinerzeit auch in europa, machen die rollstuhlsportler den anfang und demonstrieren der bevoelkerung bei vielen gelegenheiten ihre lebensfreude und verschaffen sich respekt mit ihren sportlichen leistungen.
amarelina