bruzundanga hat geschrieben:
Was der Kommentar mit Populismus zu tun haben soll ist mir schleierhaft.
Populistisch ist daran, dass er dem Volk nach dem Mund redet. Wie die Herrschaften von Record São Paulo, Brasil Urgente, Brasil Alerta, etc.
Populistisch ist, dass er den Mord an einem Mädchen zum Anlass nimmt, ein ganzes Land pauschal zu verurteilen, sich selbst und die Zuschauer davon jedoch ausnimmt - immer nur die anderen.
Die Krönung meiner Ansicht nach ist jedoch die Assoziationskette, die den Bogen von Mord über sexuellen Missbrauch bis hin zur Bratpfanne, den nicht angelegten Sicherheitsgurt oder den unaufgeräumten Garten zieht ... in den Kontext "Gewalt gegen Kinder" setzt und anschliessend fragt:
Was für ein Land ist das? - und eben nicht -
Was für Eltern sind das? Später sucht er dann abstrakt nach Lösungen:
Was kann man dagegen tun? - und nicht -
Was können wir dagegen tun? Er macht damit den Staat verantwortlich und nicht die Bevölkerung selbst. Denn wenn er Bildung fordert, ist der Staat gefragt. Dies impliziert für mich, dass die Menschen ja an sich unschuldig sind. Das alte Spiel: Schuld sind immer die anderen!
Und das ist populistisch!