Brasilienfest in Grabenstätt abgesagt
Im Zusammenhang mit den Vorbereitungen für das „Fest der deutsch-brasilianischen
Freundschaft“, das am kommenden Samstag, den 23. Juni 2007, in Grabenstätt stattfinden
sollte, ist es zum einem tragischen Unglücksfall gekommen, bei dem ein Mitarbeiter einer dabei
mit tätigen Firma ums Leben kam.
Angesichts dieses schrecklichen Ereignisses traf die Vorstandschaft der durchführenden
Grabenstätter „partnerschaftlichen Brasilienhilfe“ einmütig die Entscheidung, das Fest
abzusagen.
Gerade das Brasilienfest soll vor dem Hintergrund der Unterstützung verschiedener
Hilfseinrichtungen in Brasilien ein Fest der Begegnung und der Freude sein.
Nach dem schlimmen Unglücksfall kann eine Festfreude aber nicht mehr aufkommen;
vielmehr gelten die Gedanken und das Mitgefühl der Familie des Verunglückten.
Veranstalter des Brasilienfestes ist der Verein „Partnerschaftliche Brasilienhilfe e.V." mit Sitz in
Grabenstätt. Ca. 200 ehrenamtliche Helfer sind beim Fest tätig und im Lauf der vergangenen 25 Jahre
konnten mit über 1,2 Millionen Euro mehr als 20 Einzelprojekte gefördert werden. Zur Zeit liegt der
Schwerpunkt der Projektarbeit für Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sowie Hilfe für
Leprakranke.
Dazu werden im Großraum der Millionenstadt Sao Paulo 2 Straßenkinderprojekte, 1 Kinderhort sowie
ein Favelagebiet gefördert. Mitten im Amazonas Urwald unterstützt der Verein ein Projekt für die
Behandlung von Leprakranken sowie ein Ausbildungszentrum für 330 Kinder und Jugendliche.
Durch die ehrenamtliche Mitarbeit sowie durch Spenden ist es möglich, diese Projekte auch weiterhin
zu unterstützen und Kindern und Jugendlichen in Brasilien eine Chance zu geben.
Gerne nimmt der Verein auch Geldspenden entgegen:
Konto-Nr. 856484 bei der Kreissparkasse Grabenstätt, Bankleitzahl 71052050.
Pressekontakt:
Rolf Zollner
Pater-Petrus-Str. 3
83022 Rosenheim
Tel. 0172 5912458
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