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 Betreff des Beitrags: Condor Chaos Flug DE 3077 Salvador-FRA
BeitragVerfasst: 08 Dez 2007 15:22 
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Registriert: 29 Dez 2005 12:07
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Am 05.12. kam es bei meinem Rückflug von Salvador nach Frankfurt mit Condor DE 3077 zu einer schwierigen (Notfall-)Situation. Was war geschehen? Beim Start schon hatte sich bei der Boeing 767-300 mit der Kennung D-ABUB ein komischer Geruch (hatte etwas von Urin...) bemerkbar gemacht. Nach etwa 70 Min. Flug auf Höhe von Recife entschloss sich der sehr professionelle und besonnene Pilot zu einer vorsorglichen Rückkehr nach Salvador. Vorsichtshalber hatten Pilot u. Co-Pilot die Sauerstoffmasken aufgesetzt (Aussage des Piloten). Das Kerosin wurde zu einem grossen Teil abgelassen, da die Maschine sonst zu schwer bei der Landung gewesen wäre. Dies war ein wahrhaftig surrealer Anblick.

Jetzt begann das Chaos und Drama allerdings erst wirklich...
Zurück am Aeroporto in Salvador musste erstmal das Gepäck wieder ausgecheckt werden und alle Passagiere wurden auf 4-5 verschiedene Hotels (Sofitel, Pestana, Tropicar...) verteilt. Ich und weitere ca. 30 Personen wurden dem Hotel Tropicar zugeteilt. Der Abtransport vom Flughafen wurde mit Kleinbussen (Sprinter) vorgenommen. Diese Prozedur war aber ziemlich langwierig, da anscheinend das Krisenmanagement von Condor / Thomas Cook vor Ort total versagt hat. Es war niemand von Condor bei den Passagieren, um diese zu betreuen bzw. es gab weder Getränke noch Snacks für die Wartenden!!! Den Piloten und der Crew kann deshalb aber keinerlei Vorwurf gemacht werden, da diese in und an der Maschine blieben um Tests vorzunehmen.
Meine für das Hotel Tropicar vorgesehene Gruppe musste sage und schreibe 3,5 St. auf den Abtransport warten. Der Transport dauerte in der Nacht ebenfalls nochmal ca. 45 Minuten.
Im Hotel gab es noch ein Abendessen inkl. einem(!) Freigetränk...
Getränke aus der Frigo Bar (im Zimmer) mussten bezahlt werden :-(
Weitere Infos gab es keine mehr... Am Donnerstag gab es ein Frühstück (sehr gut, aber immer noch keinerlei Infos). Um 12:00 wurden wir endlich informiert, dass um 15:00 ein Bus alle Passagiere zum Aeroporto zurück bringt, da anscheinend die Maschine wieder zum Rückflug nach FRA freigegeben wurde. Der Rückflug sollte um 18:00 starten.
Um 14:00 gab es noch ein Gratis-Mittagessen (auch sehr gut).
Um 15:00 war jedoch weit und breit kein Bus zu sehen. Der kam erst um 15:45... Am Flughafen waren wir gegen 16:40... Das Einchecken und die Personenkontrolle erfolgte wider Erwarten relativ zügig. - Am Tag vorher, beim eigentlichen Rückflug, hatte das ärgerliche 3 Std. gedauert !!!

So jetzt wird es aber erst richtig interessant...
Der Pilot hielt am Gate eine Art 'Pressekonferrenz' für alle Passagiere. Er entschuldigte sich zuerst für die Unannehmlichkeiten vor allem auch bei der Hotelzuteilung und erklärte allen Passagieren in deutsch u. engl. die möglichen Fehlerursachen. Fazit, es gab während der Nachtstunden mehrere Checks am Flieger und den Triebwerken, die aber keinerlei Hinweis auf etwaige Defekte geben konnten. Eine vom Piloten und den Technikern evtl. für möglich gehaltene Quelle der Geruchsbelästigung könnte eine 'Überdosis' Öl an einem der Triebwerke gewesen sein, die sich dann über die Air Condition im Flugzeug verbreitet hat. Er meinte auch, dass dieser Geruch möglicherweise wieder auftreten könne, dies aber keinerlei Einfluss auf die Sicherheit habe, da sich eben dieser Geruch nach kurzer Zeit wieder verflüchtige. Falls jedoch während des Fluges wider Erwarten dennoch ein Hinweis auf techn. und sicherheitgefährdende Mängel auftreten sollte würde er (der Pilot) sich nicht scheuen ein 2.Mal nach Salvador umzukehren. Völlig korrekt und meiner Meinung nach sehr professionell. Jedenfalls war der Flieger von allen Beteiligten (Technikern + Crew) für technisch vollkommen i.O. befunden worden.
Da sich bei diesem Flug auch eine grössere Reisegruppe aus der Slovakei (ca. 160 Personen) an Bord befand, wurden von deren Reiseleiter alle Informationen in 4-5 Blöcken entsprechend übersetzt.
Nach diesen Informationen gingen wir endlich wieder an Bord und alle oder zumindest viele waren guter Laune. Mittlerweile war es 18:45.
Der Flieger begann zum Start zu rollen und der bereits mehrfach erwähnte Geruch war wieder wahrzunehmen. Jetzt fingen ein paar aus der slowakischen Reisegruppe fast panisch und agressiv an zu protestieren und wollten die Maschine verlassen. Der Pilot stoppte den Roll vorgang und begab sich in den hinteren Bereich der Boeing 767 um mit den Leuten zu reden. Er bat sie ruhig zu bleiben und wieder ihre Plätze einzunehmen und er wies nochmals darauf hin, dass obwohl der Geruch wahrzunehmen ist keinerlei Sicherheitbedenken bestehen. Irgendwie schien es aber dann im Laufe dieser verbalen Auseinandersetung sogar zu Beleidigungen dem Piloten gegenüber gekommen zu sein. Für mich persönlich war die Stimmung eines Teils der Slowaken gegenüber dem Piloten und der Crew ziemlich agressiv. Der slowakische Reiseleiter versuchte immer wieder seine Leute zu beschwichtigen und bat seine Leute um Vernunft. Vergeblich!
Der Condor Pilot entschloss sich nun dazu wieder zurück ans Gate zu rollen und machte entsprechend eine Durchsage, dass alle, die den Rückflug nicht antreten wollen nun die Maschine verlassen können.
Danach muss es noch einmal gewaltig von Seiten der Slowaken gekracht haben, da kurz darauf eine weitere Ansage aus dem Cockpit kam, dass nun alle slowakischen Passagiere (darunter waren auch ein paar Kinder) nun das Flugzeug verlassen müssen und nicht mit zurück nach FRA fliegen können.
Falls die slowakische Reisegruppe nicht komplett das Flugzeug verlässt wurde der Einsatz der bras. Polizei angekündigt. Dies war dann aber Gottseidank nicht nötig, da alle das Flugzeug verlassen hatten.
Alle anderen Passagiere durften an Bord bleiben. Es gab zustimmenden Beifall von den verbliebenen Passagieren (ca. 120-130) für das besonnene Verhalten des Flugkapitäns.
Letztendlich ging es dann um 21:10 endlich los. Der Geruch war natürlich wieder zu bemerken, aber er verschwand auch nach kurzer Zeit gleich wieder.
Dieser Vorfall war wieder ein Beispiel dafür wie ein paar Hitzköpfe Angst, Panik und Verärgerung schüren können. Ich will aber extra auch darauf hinweisen, dass sicherlich nicht alle Slowaken der Meinung waren, dass der Flug ein Sicherheitsrisiko birgt. Für diese Besonnenen tut mir das ganze ser leid.
Bemerkenswert ist, dass ich beim Hinflug FRA-Salvador am 24.11. mit genau der gleichen Maschine D-ABUB geflogen bin und dieser Geruch damals ebenfalls kurz vor und nach dem Start in FRA aufgetreten ist. Bei diesem Flug war ich wie jetzt auch beimRückflug im Hinterteil der Maschine.

Die Leute von Condor / Thomas Cook sollten sich schleunigst um dieses Problem kümmern, denn sonst trägt dies zu grosser Verunsicherung der Kundschaft bei. Schon beim Hinflug am 24. 11. ging die Maschine erst mit knapp über 3 St. Verspätung aus Frankfurt raus. Vielleicht war damals schon dieser Geruch für diese Verspätung verantwortlich. Zumindest gab es aber in Frankfurt Getränke und Snacks für die (verärgert) Wartenden.

Nochmal möchte ich mich beim Piloten und bei der Crew für deren absolut professionelles Verhalten bedanken.
Aber beim Management bei Condor / Thomas Cook ist einiges oberfaul...setzen Note 6!!! ... Es war für mich auch nicht das erste Mal, dass ein gewisser Diletantismus von Condor für gravierende Verspätungen verantwortlich war.

Für mich ist es wichtig, mir die Wut und die Verärgerung von der Seele zu schreiben. Eine entsprechende Beschwerde (vor allem für die miesen Zustände nach der Rückkehr nach Salvador) werde ich nächste Woche an Condor / Thomas Cook senden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Condor Chaos Flug DE 3077 Salvador-FRA
BeitragVerfasst: 08 Dez 2007 15:40 
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jacobus hat geschrieben:
Das Kerosin wurde zu einem grossen Teil abgelassen, da die Maschine sonst zu schwer bei der Landung gewesen wäre. Dies war ein wahrhaftig surrealer Anblick.


wohin? ins meer? in den wald? wurden unten leute, schiffe oder häuser besudelt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Condor Chaos Flug DE 3077 Salvador-FRA
BeitragVerfasst: 08 Dez 2007 15:49 
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Scala-Bahia hat geschrieben:
jacobus hat geschrieben:
Das Kerosin wurde zu einem grossen Teil abgelassen, da die Maschine sonst zu schwer bei der Landung gewesen wäre. Dies war ein wahrhaftig surrealer Anblick.


wohin? ins meer? in den wald? wurden unten leute, schiffe oder häuser besudelt?


Das ist normal. Kerosin wird immer vor der Landung abgelassen, wenn das Flugzeug zu schwer ist.

Ich bin nicht ganz sicher, aber so viel ich weiss, verdunstet es wie Benzin. Es regnet daher nicht auf einmal Kerosin. Aber riechen kann man es wohl.


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 Betreff des Beitrags: Re: Condor Chaos Flug DE 3077 Salvador-FRA
BeitragVerfasst: 08 Dez 2007 16:34 
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Dieser Vorgang ist völlig harmlos, da sich aus den abgelassenen Betriebsstoffen ein Aerosol bildet, also winzige Tröpchen, und so nicht in einem Schwall niederregnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Condor Chaos Flug DE 3077 Salvador-FRA
BeitragVerfasst: 08 Dez 2007 16:45 
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Coole Geschichte, danke für den Bericht. Ich hab davon im Radio gehört, aber längst nicht so ausführlich.



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Schöne Grüße,
tinto


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 Betreff des Beitrags: Re: Condor Chaos Flug DE 3077 Salvador-FRA
BeitragVerfasst: 08 Dez 2007 17:02 
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Ui, nette Story.

Zwra echt ärgerlich mit der Übernachtung, aber lieber sowas als Piloten, die auf Druck von oben etc in solchen Fällen nicht umkehren...

Schreib einen schönen Brief an Condor, mach ein wenig Drama und du solltest einen netten Batzen Geld zurückerhalten.

@Schroeder: Natürlich mag es aufgrund des Geruchs immer noch eine "technischer Defekt" vorliegen, aber der wurde dann definitiv von der Technikercrew als nicht sicherheitsgefährdent etc eingestuft. Sonst wäre der Pilot nie im Leben geflogen, sondern hätte eine Ersatzmaschine angefordert. So blöd ist der nicht. Der hat grünes Licht von der Condor-Bodencrew bekommen und als sich der Geruch wie von den Technikern vorhergesagt nach einiger Zeit verflogen hatte und keine anderen oder Folgeprobleme aufgetreten sind hätte ich da auch keine Probleme mehr gesehen.

Die Condor wird die Kiste nach der Aktion aber jetzt sicher einem außerordentlichen Check unterziehen.



Beleeeza


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 Betreff des Beitrags: Re: Condor Chaos Flug DE 3077 Salvador-FRA
BeitragVerfasst: 08 Dez 2007 17:50 
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Shroeder hat geschrieben:
@Sefant:
Ich kenne nicht die Hintergründe aber wenn es so war wie geschildert, wurde einiges übergangen.
Irgendwelche Gerüche, egal welche dürfen nicht auftreten und schon gar nicht zweimal. Und wenn die Technik nicht weiss wo das Problem liegt es es fatal zu denken es wäre alles in Ordnung.
Genau diese Handlungsweise ist typisch für Brasilien. Das Resultat dürfte bekannt sein.


Was hat das mit Brasilien zu tun? Die Condor dürfte da ihr eigenes Personal am Boden haben, die nach den allgemeinen "Condor/LH" Bestimmungen arbeiten und nichts anderes. Nicht jeder Geruch ist gleich ein großes Sicherheitsrisiko. Evt ist dieser Fehler bei dem Maschinentyp ja auch allgemein schon bekannt, weil er ab und zu mal auftritt.

Shroeder hat geschrieben:
Ich weiß übrigens sehr gut von was ich spreche. Und ich kann Dir sagen, wenn ich als Passagier an Bord gewesen wäre, wäre diese Maschine definitiv nicht gestartet.


Du hättest dich irgendwo angekettet? Es steht jedem frei von sich aus wieder auszusteigen. Der Pilot wollte ja bereits jedem die Möglichkeit dazu geben, bevor die Situation weiter eskalierte.

Ich kenne die LH (und Condor ist eine Tochter) als sehr strikt in solchen Sachen. Ich saß mal in einer LH-Maschine in der beim Beladen in Buenos Aires eine Frachtluke etwas beschädigt wurde. Der Pilot hat zwar von der LH-Bondecrew das OK bekommen, daß der Schaden auch erst in Frankfurt beheben werden kann, hat es aber dann (auf Kosten von 2 Stunden) schon in SP behoben lassen.



Beleeeza


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 Betreff des Beitrags: Re: Condor Chaos Flug DE 3077 Salvador-FRA
BeitragVerfasst: 08 Dez 2007 17:52 
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@Shroeder, ich weiß zwar nicht wirklich, was dich zu deinen Ausagen und Urteilen befähigt. Aber nehmen wir doch mal die Fakten. Zwischen der ersten Flug und dem zweiten Start liegt fast eine Nacht und etliche Stunden am gesamten Vormittag und Nachmittag darauf. Das ist ja sogar ein Zeitrau, der für das Einfliegen von Technikern ausreicht....also ich glaube dir nicht, wenn du meinst, der Pilot habe da alles allein beurteilt.

Und flüchtige Gerüche in der Kabine, Abgas-Kerosinmixturen hat man ja gar nicht so selten, vor allem nach dem Triebwerksstart in der Kabine. Nur ist nicht jede Ursache sicherheitsrelevant. Ich zweifle daran, ganz ohne dir zu Nahe treten zu wollen, dass du den Vorfall wirklich beurteilen kannst. Aber von mir aus hättest du gern mit den Tschechen austeigen können.

Wann waren die denn eigentlich zu Hause?

@sefant, ich würde aber auch Piloten nicht überschätzen. Da leistet man sich auch sowas wie ohne Sprit und ohne Triebwerke in Wien landen (das war aber Hapag-Lloyd) oder bei der Condor sowas wie das hier:

Zitat:
Weil ein Condor-Pilot möglicherweise ein Foto von einem Kollegen in einem anderen Flugzeug machen wollte, sind sich über dem Nordatlantik zwei Boeing-Flugzeuge aus Deutschland und Großbritannien mit hunderten Passagieren an Bord gefährlich nahe gekommen.

"Es gab eine vorschriftswidrige Annäherung", bestätigte ein Sprecher der Fluggesellschaft Condor am Dienstag in Oberursel. "Es gab aber kein konkretes Kollisionsrisiko, weil die Alarmsysteme frühzeitig angeschlagen haben." Die beteiligten Condor-Piloten seien bis zur Aufklärung des Vorfalls vom Dienst suspendiert worden.

Warnsysteme sprangen an

Der Zwischenfall hatte sich bereits am 24. Juni im Luftraum südlich von Grönland über dem Meer ereignet. Eine mit 235 Passagieren besetzte Boeing 767 war auf dem Weg von Frankfurt nach Halifax (Kanada) von der vorgeschriebenen Route abgewichen. Dabei kam sie einer Boeing 757 der britischen Thomas Cook Airlines UK, die mit 187 Passagieren von London nach Toronto unterwegs war, so nahe, dass die Anti-Kollisions-Warnsysteme in beiden Flugzeugen ansprangen.

Nur noch 183 Meter Höhenabstand
Nach Condor-Angaben hatten die beiden Maschinen nur noch einen Höhenabstand von rund 183 Metern oder 600 Fuß. Vorgeschrieben sind 1000 Fuß. Der seitliche Abstand betrug 1,85 Kilometer. Beide Crews hätten die Ausweichempfehlungen sofort umgesetzt: Die britische Maschine sei in die Höhe gestiegen und die Condor-Maschine gesunken, so dass der Mindestabstand wieder erreicht wurde. Der Vorfall sei den Aufsichtsbehörden in Deutschland und Großbritannien gemeldet worden.

Flugzeug verwechselt

Warum die erfahrenen Condor-Piloten die Flugroute verließen, konnte der Sprecher der Fluggesellschaft nicht sagen. "Wir haben noch keine Erkenntnisse über die Motivation." In britischen Medienberichten hieß es, der Pilot der Condor-Maschine sei von seiner Route abgewichen, um möglichst nahe an ein anderes Flugzeug heranzufliegen. Der Condor-Pilot habe einen Kollegen bei dessen letztem Flug fotografieren wollen. Dabei habe er jedoch das Flugzeug verwechselt und sei statt auf seinen Freund auf die Maschine von Thomas Cook zugeflogen.
Quelle Hessischer Rundfunk http://www.hr-online.de/website/rubrike ... nt_7762306



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Schöne Grüße,
tinto


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 Betreff des Beitrags: Re: Condor Chaos Flug DE 3077 Salvador-FRA
BeitragVerfasst: 08 Dez 2007 18:02 
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Beiträge: 648
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Na ob die nach der Suspendierung wieder bei Condor fliegen bezweifle ich.

Natürlich hast du überall deine Horst´s, aber die Quote bei LH oder auch Condor als Tochter halte ich für deutlich überschaubar.



Beleeeza


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 Betreff des Beitrags: Re: Condor Chaos Flug DE 3077 Salvador-FRA
BeitragVerfasst: 08 Dez 2007 21:27 
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Beiträge: 40
@Schroeder:
Wer lesen kann ist klar im Vorteil!

lt. Aussage des sehr verantwortungsvollen Piloten (sonst wäre er auch nicht umgekehrt!) wurden die verschiedensten Test noch in der Nacht und am Donnerstag durchgeführt. Und natürlich waren Techniker daran beteiligt!

zu der Frage, wann (und wie) die Slowaken nach Hause kamen: keine Ahnung! Jedenfalls waren ein paar von denen ziemlich agressiv.


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