[Buchkritik] Das Feuer Brasiliens

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Beitragvon jensonline » Mo 12. Sep 2005, 19:32

...
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Beitragvon belinda » Di 13. Sep 2005, 04:42

supergringo hat geschrieben:verzeiht meine penetanz ...

supergringo hat geschrieben:Ähm ... worum geht´s in diesem Thread eigentlich ... ? :toilet: :roll: :lol:

ach mensch....sg, hier sollte eigentlich eine Buchkritik stattfinden, aber mittlerweile ist es eher zu einer virtuellen Klopperei geworden ... gespickt mit ein paar persönlichen Angriffen, einer Prise *beleidigtsein*, sowie einem großem Haufen *ichhabrecht* und ganz viel *ichweißesbesser*... ach und dazu kommt noch als krönender Abschluß *jedeswortaufdiegoldwaagelegen*... also mehr kann ich dem Thread nicht entnehmen! :wink: Übrigens war mir die Frage, worum es hier geht ein wenig suspekt, aber sie lag mir nach der ersten Seite auch schon auf der Zunge!
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Beitragvon Lemi » Di 13. Sep 2005, 10:23

Mich würde mal die Meinung von Klaus Hart zu diesem Buch interessieren !

Sicherlich hat er es ja auch gelesen. :huh:
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Ein wunderschöner Tag

Beitragvon Fischkopp » Di 13. Sep 2005, 16:52

8)

Ja, ihr habt vollkommen recht, ich hätte die Anschuldigungen kommentarlos im Forum stehen lassen sollen. Da muss ich mir ein Beispiel an euch nehmen, stimmt schon.
Nur noch etwas,
@Jensoffline:Respekt, wie du dich als Unschuldslamm aus der Affäre ziehen willst, bist schon ein feiner Kerl, ich ahnte es doch.
@ Super Super Gringo: keine Panik, ich hebe dir den Klodeckel schon noch beizeiten hoch, damit du endlich wieder in deine Gefilde abtauchen kannst. Du weißt doch: Immer 2x im Leben…
@Thieß: wer hat gefaket unterstützt und sowieso den 1. Stein geworfen und kann die Retourkutsche nicht ab? Na siehst du, geht doch. Das war`s schon: Fim
@ careca: Schönen Dank, auch beabsichtigte volle Breitseiten können manchmal positiv ausgehen. Es sind nämlich deutlich mehr Bestellungen als üblich eingegangen. Anscheinend wollen die künftigen Leser nicht wie mancher hier blind herumstochern, sondern sich erst mal selbst informieren. Find ich gut.
Careca, einen Döner oder ein Skol werde ich dir trotzdem nicht ausgeben, ich weiß ja, was du bezweckt hattest. Allerdings wenn du so frei wärst, dann gerne, warum nicht?

Auf die Schnelle noch etwas für meinen speziellen Amigo Jens( zur Vorsicht sei gesagt, bezieh es nicht unbedingt auf dich, vielleicht meine ich ja mich damit):

Kurz nach meiner Ankunft in Rio habe ich den einzigen Job angenommen, den ich versoffenes Wrack noch einigermaßen meistern kann: Türwächter in einem billigen Striplokal.
Der Sommer ist fast vorüber. Ich schlafe neben der Hundehütte in einem herunter gekommenen, alten Stall.
Morgens weckt mich mein Boss, ich mache mich kurz frisch und marschiere dann zur Copacabana. Kaufe mir dann unterwegs in einem der Zahlreichen Mercados vier Flaschen Bier und ein leckeres Brötchen, belegt mit warmem Käse.
Im Praca do Lido angekommen, mache ich zuerst ne Flasche auf, so muss
es auch sein. Genüsslich geht’s nun an`s belegte Brötchen. Runtergespült wird es Happen für Happen mit kleinen Schlucken
aus der Flasche. Wenn dann noch das Wetter mitspielt, bin ich so richtig happy. Ich bin wieder der King, der König von Copacabana.
Ein kurzer Blick über meine rechte Schulter zu Rios Wolkenkratzern und schon muss ich an die großen Bosse da oben denken, die exakt wie ich oder der letzte verlauste Straßenköter ihr Revier abgrenzen. Und glaub ihnen bloß nicht. Von wegen du der Dreck und die da oben die Gesegneten. Ich weiß wovon ich rede, deren Brötchen sind auch nicht besser.
Meine Gedanken schwirren weiter: So billig kommt der Daniel mir nicht davon, dieser Mistkerl. Der hat mich nicht umsonst so erniedrigt.
Klar möchte ich zum Sozi gehen, aber das gibt es hier nicht.
Andererseits hat ein König so wie ich doch gar keinen Bock, Beamtenspießern sonst wo hinzukriechen und für paar läppische Euros gedemütigt zu werden. Das hatte ich doch schon alles mitgemacht.

Die nächsten Gedanken kommen mir. So wie ich aussehe, kann ich nur hierher zum Schlucken kommen. Mit meiner von der Sonne gegerbten, nicht rasierten Visage und dem Schweißgeruch bin ich ein echter Penner geworden. Jeglicher Ansporn fehlt mir, weil meine vormals schöne Welt bereits den Bach runter gegangen ist, weil jegliches Wertgefühl eigentlich abhanden gekommen ist.
Zwei Bier weiter, dann lass ich mich wieder schön vom Amanha-Denken
benebeln und immer mehr gehen bis zum finalen Ende eben.
Nur noch der Sprit verschönt mir für ein paar Stunden das Leben und das klappt am Besten hier. Hier trifft sich der Abschaum, die Verlierer, die nichts mehr wert sind.
Wenn sich dann erst andere dazugesellen, steigt die Stimmung rapide an. Zuerst sind alle die Größten, dann gibt es Streit, Kloppereien.
Die Sieger und die, die noch Kohle für eine weitere Runde springen lassen können, bleiben dann übrig. Meistens gehöre ich dazu, kann mir das Geld richtig einteilen. Ich bin schon wer. Die anderen spüren sie auch, meine Kraft, meine geheimnisvolle Stärke.

Hier scheint es mehr Hunde als Einwohner zu geben. Jeden Morgen ist fast alles vollgepisst und vollgeschissen. Wird Zeit, dass ein reinigendes Gewitter kommt und diesen Hundemist wegspült und die widerlichen Kotzecken von uns reinigt.

Ist doch eigentlich nur vier Jahre her, als ich noch topp drauf war.
Wenn ich hier so hocke und die Verachtung der Vorübergehenden spüre, dann schocke ich sie hin und wieder, indem ich…

Niemand von denen erahnt, dass ich von Bianca träume. Bianca, ich liebe dich doch, komm zurück zu mir.
Im Traum starrt sie mich mit entsetzten Augen an, die immer größer werden, je genauer sie mich erkennt.
Du ekeliger Kerl, warum tust du mir das nur an, fragt sie. Hast du überhaupt kein Ehrgefühl mehr? Hockst da wie der letzte Dreck.

Ich setze mich wieder auf die Rückenlehne der Parkbank und bemerke die schönen Wolken und endlich, da ist es: Das Feuer Brasiliens. Nur Schlaue, Verliebte … und Denunzianten können es erkennen. Oder auch nicht.

Boa tarde, der Prollige
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Beitragvon vasco » Di 13. Sep 2005, 17:32

supergringo hat geschrieben:Ähm ... worum geht´s in diesem Thread eigentlich ... ? :toilet: :roll: :lol:


Es geht um so ein Buch, bei dem der Autor diverse Foren mit Werbung überschüttet. Wenn man ihn kritisiert oder das Buch nicht so toll findet wird er unfreundlich und prollig.

Das scheint anzukommen, sonst hätten das Buch nicht so viele gekauft und gelesen.
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Beitragvon Jorginho » Di 13. Sep 2005, 17:58

Um es mit Shakespeare zu sagen: Much ado about nothing! Vasco, schütt nicht noch Öl in "Das Feuer Brasiliens", lohnt doch nicht. :wink:
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Beitragvon Lemi » Di 13. Sep 2005, 19:05

Ich hätte das Buch gar nicht zu kaufen brauchen .......... ist dürfte ja nun schon mindestens 80% des Inhalts hier vom Autor editiert worden sein !?

Eigentümlich finde ich, dass ich es nie schaffe, seine Textausschnitte bis zum Ende zu lesen. :-k .......... naja, Geduld war noch nie meine Stärke.
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Re: Ein wunderschöner Tag

Beitragvon Seebaer » Di 13. Sep 2005, 19:22

Fischkopp hat geschrieben:8)

Kurz nach meiner Ankunft in Rio habe ich den einzigen Job angenommen, den ich versoffenes Wrack noch einigermaßen meistern kann: Türwächter in einem billigen Striplokal. ...................
.
.

Ich setze mich wieder auf die Rückenlehne der Parkbank und bemerke die schönen Wolken und endlich, da ist es: Das Feuer Brasiliens. Nur Schlaue, Verliebte … und Denunzianten können es erkennen. Oder auch nicht.




Aeh, und aus welchem Buch stammen nun diese Zitate ???? :?
Oder sollte ich das falsche Buch gelesen haben :x ?
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Beitragvon jensonline » Di 13. Sep 2005, 19:49

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Beitragvon thomas » Di 13. Sep 2005, 21:36

warum hackt ihr alle auf dem fischkopp rum?

er zitiert doch nur etwas drollig aus seinem buch und ist ansonsten harmlos und relativ freundlich. für einen buchkritik thread ist das ganze ziemlich ausgeartet. oder gibts da noch ne vorgeschichte woanders.

*kopfschüttelnd*
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