[Buchkritik] Das Feuer Brasiliens

Infos zu Internet, Telefon, Handy, TV und Literatur in Brasilien

Re: Meine Meinung

Beitragvon belinda » So 27. Nov 2005, 17:28

uwe72 hat geschrieben:P.S. Was meinen denn die Kritiker zu dem Buch "Unter dem Zuckerhut, Brasilianische Abgründe" von Klaus Hart ?!?!? Ueberlege es mir auch zu kaufen ? Wuerde da mal die Meinung von Euch interessieren, bei den Rezensionen beim Amazon waren sich die User ja nicht besonders einig !

Hallo uwe72,

hier http://www.brasilienfreunde.net/viewtop ... sc&start=0
findest Du noch ein paar kleinere Anmerkungen zu dem angefragten Buch. Auf Seite 3!
belinda.
Benutzeravatar
belinda
 
Beiträge: 797
Registriert: So 28. Nov 2004, 14:22
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal in 0 Post

Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Beitragvon Gast » Di 29. Nov 2005, 05:15

Anmerkung in eigener Sache:
Dieser Post ist nicht an Autor, Herausgeber oder Verleger gerichtet, sondern an potentielle Leser, bzw. an Leute, die das Buch besitzen und (eventuell) bereits (vollständig) gelesen haben.


Kritik zum Buch: "Das Feuer Brasiliens"

1. Der Titel ist völlig verfehlt. "12 Runden Chopp im Suppentopf" wäre treffender. Es spielt sich ja fast ausschliesslich an der Copa ab, der Rest kommt - um nach dem Titel zu gehen - absolut zu kurz.

2. Das Vorwort ist der blanke Hohn: "Erlebnisbericht eines Insiders in Romanform" - Darunter stelle ich mir auch etwas anderes vor. Ich sehe es als planlose Aufzählungen von erlebten Ereignissen, Hörensagen, Briefen und touristischen, bzw. historischen Beschreibungen. Dazu kommen platte Modernisierungen (Geiz ist geil!) und inhaltsloses, sentimentales Geschwafe sowie überdetaillierte Beschreibungen von Lokalitäten.

3. Streiche ich das Überflüssige heraus, bleiben interessante Geschichten (ob nun selbst erlebt oder durch Hörensagen zur Kenntnis genommen) und Kommentare, die ich in ähnlicher Form selbst mitbekommen habe. Zwar nicht in Rio, jedoch in Asunción (womöglich spielt sich das überall auf der Welt nach gleichem Muster ab). Durch meine Erfahrung in Südamerika klingen sie durchweg glaubwürdig und nicht übertrieben.

4. Vieles ist überflüssig, vieles fehlt. Daher lesen und wieder ordentlich ins Regal räumen. (Kein Buch sollte, egal wie schlecht es ist, jemals weggeworfen werden ... die Geschichte mahnt uns dies)

5. Was mir fehlt: 5 Jahre Fortaleza auf 3 Seiten ist dürftig, was passierte danach? Wenn er schon an der Copa so ehrlich zum Leser ist, warum beschreibt er nicht später den freien Fall genauer? "Ich habe über meine Verhältnisse gelebt" und die Aktiengeschichte genügt da nicht.

6. Menschlich gesehen kann ich verstehen, dass der Autor ausführlich über den ersten Teil der "fetten Jahre" schreibt, den 2. Teil wohl aus zunehmender Unlust ausklammert und der Herausgeber versucht, ein einigermassen passenden, wenn auch pseudoromantischen Schluß zu verfassen. Dass man den Niedergang verdrängt, ist wie gesagt menschlich.

7. Aber nochmals zum Vorwort:

Das Feuer Brasiliens

VOM AUSSTEIGER FAST ZUM MILLIONÄR
WIEDER ZIEMLICH AUF NULL UND ERNEUT NACH OBEN?

Erlebnisbericht eines Insiders in Romanform: spannend, amüsant, aufschlussreich, informativ. Man wünscht sich tatsächlich, dabei gewesen zu sein, denn man erkennt sich mit seinen Schwächen und Ängsten ebenso wie mit seinen Sehnsüchten und Träumen irgendwo selbst wieder. Dieses Buch ist auch eine sehr gute Hilfe für Vielreisende und Auswanderungswillige, die mehr wissen wollen als Normaltouristen - egal wohin es sie zieht


Das ist blanke Verarschung des Lesers. (Punkt!) In mehr als der Hälfte des Buches ist von Nutten und Puffs die Rede, ein Drittel handelt vom Saufen und den darauffolgenden Kopfschmerzen. Erkennt man(n) - und im besonderen weibliche Leser - seine Sehnsüchte und Träume wieder? Ich zumindest nicht.

Ich bin ausgewandert und dieses Buch würde mir nicht einen Schritt weiterhelfen. Selbst im Anhang (Betreff Einwanderung) sind keine "Insider-Informationen" vorhanden, sondern das übliche auf allen Webseiten zu findende Blablabla, welches erwiesenermassen mit der Realität nicht übereinstimmt.

Ich erkenne mich in dieser Fassung darin nicht wieder. Leider kenne ich die Originalfassung, von der hier ja berichtet wurde, nicht.

Meine gekürzte Fassung (ich denke mal, so 30 Seiten) könnte dann Ede Zimmermann veröffentlichen unter dem Titel "Vorsicht vor Neppern an der Copa"!

8. Achja, der Autor musste das Thema Kinderprositution anschneiden und beschreibt das Erlebnis eines 55-jährigen Australiers mit dessen Tochter vor einem Supermarkt. Klasse Beitrag. Wurde da gekürzt? Oder ist das alles, was der Autor dazu zu sagen hat. Er muss ja schliesslich die ganzen 15-17 jährigen GdPs aus Rios Nachtkultur kennen, selbst wenn er keinen Kontakt zu Kinder-Sextouristen und deren Opfer hatte. Aber die MINDERJÄHRIGEN waren wohl nie bei ihm oder in einem seiner Appartments? Und was hat er dagegen unternommen?

..................
Off-Topic-Anmerkung: In verschiedenen Threads wird immer wieder was durcheinander geworfen, wo sogar schon die Admins angegriffen werden. Ich unterscheide bei der Berichterstattung immer sehr streng zwischen KINDERPROSTITUTION und MINDERJÄHRIGEN PROSTITUIERTEN. Wird halt oftmals in einen Topf geworfen. Hier in Toledo hat die Polizei auch mal wieder einen Puff hochgenommen und 2 MINDERJÄHRIGE PROSTIUTIERTE festgenommen und in ein Heim gesteckt. Das wurde aufgebauscht wie blöd. Beide waren 16 und 17 Jahre alt. Ich will jetzt damit nicht sagen, dass das okay ist, aber es ist meiner Meinung etwas anderes, als wenn eine Mutter ihre 10-jährige Tochter meistbietend versteigern lässt. Hier wird oft pauschaliert. Und ich selbst habe (ohne zu wissen - habe es am nächsten Tag von den deutschen Freiern erfahren) 16 und 17-jährige in Diskotheken über Dritte "vermittelt" (also eigentlich nur übersetzt und Preise ausgehandelt). Wobei auch hier wiederum klar sein muss, dass der einvernehmliche Sex straffrei ist, doch die Prositution strafbar ist. Aber das sind andere Geschichten und sollen ein anderes Mal erzählt werden.
..................


9. Seite 98: Kein Platz gibt es für ihn in seinem Buch lediglich für Rauschgift, Mädchenhandel und Menschenschmuggel. Und natürlich hat er auch keine Erfahrungen damit gemacht ... Der Autor mag ein Insider sein, darüber reden tut er aber nicht. Die vielen netten kleinen Geschichten kann ich mir jeden Tag reinziehen, muss nur ständig in Kneipen hocken oder mich vor der deutschen Botschaft in Laranjeiras aufhalten.

10. Inside Rio bedeutet mehr und Inside Brasilien bedeutet viel mehr. Dieser Insider-Bericht mag wahr sein, er ist aber einfach langweilig. Aufgrund seines Schreibstiles und der Art, wie er das angeblich erlebte (was, wie ich bereits betonte, meiner Meinung nach glaubwürdig erscheint) beschreibt und kommentiert, komme ich zu dem Schluss, dass der Autor nichts weiter als ein Touri-Abzocker war, der vor lauter Frust dann sein Geld versoffen hat. Und einigen lichten Zeiten hat er das soweit zusammengeschrieben, dass es für ein Büchlein gereicht hat. Aber vielleicht irre ich mich auch. Dann bitte ich höflichst um Entschuldigung.
Es ist leicht und "unterhaltsam" geschrieben, ich habe es in ca. 5 Stunden gelesen (mit Pausen zum Nachschenken meines Traginhos). Aber die Infos. Wahr, aber langweilig. Deutscher von Deutschem abgezockt. Gähn! Deutscher mit Brasilianischer Nutte liiert. Gähn! Es geht auseinander. Gähn! 18 Chopp versoffen. Gähn! Lord-Extra gepafft. Gähn! Eifersucht brasilianischer Frauen. Supergähn! Also für mich ein: "Ach ja", "Kenn ich", "Am Zuckerhut nix neues", "och nee... eeecht?", "ho", "jajaja", "und weiter" ....

Daher mein Urteil:
NICHT KAUFEN!

Meinetwegen schenken lassen. Schliesslich ist es ja gedruckt und verstaubt nur irgendwo. Es dient nicht als Insiderbericht und nicht als Reiseführer, es dient, wie bereits erwähnt, als leichte Lektüre bei Flugreisen oder Überland-Busfahrten. Es ist unpräzise in wichtigen Detailbeschreibungen, und übergenau in der Anzahl der verkonsumierten Chopps. Es enthält einige wenige interessante Informationen über Rio, die man jedoch auch auf unzähligen Internetseiten kostenlos nachlesen kann.

Es ist interessant, ohne Zweifel (trotz meiner Gähnerei), und wer noch nie in Brasilien war, mag es schön finden. Und wer einmal auf Urlaub an der Copa war, der war noch nicht in Brasilien! Aber es wird der Werbung (einschliesslich Vorwort) absolut nicht gerecht.

Und jetzt endlich zum Schluss, auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen:
FICKEN - ABZOCKEN - SAUFEN .... das sind die 3 Themen des Buches ... und zufälligerweise spielt es in Rio. Wäre es Sylt gewesen, würde dieses Buch nicht existieren, die Geschichte jedoch schon .... denn die wiederholt sich ständig, irgendwo ....

Bis dann, Dietmar

P.S.: @Fischkopp: Sorry Nordlicht, aber ich habe unten in Südamerika angefangen (bin mit weniger als Rudi nach PY gekommen) und bin immer noch unten. Ich weiss ganz genau was eine GdP ist und was sie erlebt. Ich habe in Favelas gelebt und bin gottseidank auf dem Weg nach oben. Ich kenne Abzocker, Drogendealer, Menschenhändler, Drogendealer, Diebe, Hehler und deutsche Alkis. Und ich kenne die Schicksale derjenigen, die es erwischt hat. Ich habe mit Botschaftsmitarbeitern in PY interessante Gespräche (wenn auch beim Bingo) geführt und Sozialhilfe-Debatten live miterlebt. Teilweise habe ich auch hier schon darüber berichtet. "Dein" Buch hat bestimmt viele authentische (und für mich überaus informative, meine persönlichen Erfahrungen bestätigende Inhalte), aber der Rest ist einfach grottenschlecht. Aber das ist ja wie gesagt meine Meinung. Bin ja nur ein kleiner Insider, der nur die eine Seite der Medaille kennt. Doch nach Europa, da war ich erst im Juli diesen Jahres, will ich nicht zurück. Vielleicht sollte ich auch mal ein Buch schreiben.
Gast
 
Bedankt: mal
Danke erhalten: mal in Post

Beitragvon thomas » Di 29. Nov 2005, 06:07

sorry digdigger aber für krassevorortexperten wie dich war das buch vielleicht einfach nicht geschrieben.
aus der tatsache, dass du da keinen tipp rausgezogen hast, sollte man keine abschliessende meinung zum buch ziehen.

egal was du liest, es bietet dir nur einen ausschnitt. so auch dieses buch. nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Benutzeravatar
thomas
 
Beiträge: 1512
Registriert: Fr 26. Nov 2004, 20:45
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal in 0 Post

Beitragvon Gast » Di 29. Nov 2005, 06:22

naja, dann muss ich mich fragen, welche Tips die anderen aus diesem "Insider-Bericht" für 9.95 Euro ziehen können.

- Dass man nach 18 Chopp am nächsten Morgen Kopfschmerzen hat.
- Dass die Nutten einen nicht wiedererkennen.
- Dass man alles wegen einer Frau verlieren kann.
- Dass es Deutsche gibt, die andere Deutsche abzocken.
- Dass die Aussicht vom "Buckligen" schön ist.
- Dass man über Flamengo, Gloria, Batafogo durch den Tunnel nach Copacobana kommt.
- Dass die deutsche Flugsicherung unter schlechten Arbeitsbedingungen leidet.
- Dass die Garotas 100, 200 oder 300 Dollar kosten.
- Dass es Kneipen gibt, wo man seinen eigenen Bierkrug haben kann.
- Dass die Copacobana sichelförmig ist.
- Dass Brahma sich vor deutschen Bieren nicht zu verstecken braucht.
- Dass man nie alleine in eine Favela gehen soll.
- Dass die CIE nach 3 Monaten fertig ist. :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock:
- blablabla

EDIT:
Dann soll nicht so hochtrabend von Insider-Berichten gesprochen werden. Das ist einfach VERARSCHE! Dann soll man schreiben: "Ein paar Geschichten von einem versoffenen Kopp, der lange in Rio lebte, und sich damit die nächsten Chopps verdienen will!"@Thomas: Ich habe mich in meiner Kritik echt zurückgehalten. Der Mann will überleben, ok. Wie ich auch. Dafür sind viele Mittel recht. Doch dann muss Kritik erlaubt sein. ich muss mir hier auch vorwerfen lassen, dass ich mit meinen Entscheidungen verantwortungslos gegenüber meiner Tochter handele. Ich kann jedoch diese Meinungen respektieren! Also werde ich wohl meinen Senf dazu abgeben dürfen. Und dementsprechend auch meine Meinung. Ich bin eben nicht der "Krassvorortinsider" - daher habe ich mir ja gerade eine tiefergehende Berichterstattung gewünscht, und nicht nur Klimadaten und Fassbiermengen aus 2 Jahrzehnten. Angekommen?
Gast
 
Bedankt: mal
Danke erhalten: mal in Post

Beitragvon Gast » Di 29. Nov 2005, 07:07

Sorry, aber ich rege mich echt auf.

Wenn meine Kritik jetzt harscher wird, dann nur, weil ich mich vorher extrem zurückgehalten habe.


Der Eindruck, den dieser Insider-Bericht bei "unbedarften Lesern" erwecken mag ist doch folgender:

1. Bis auf ein Ehepaar und 2x2 verheiratete Männer kamen nur Sextouristen.
2. Die Copa ist schön, die Garotas sind schöner und ficken/saufen ist geil.
3. Naja, man kann ja mal auf den Corcovado fahren.
4. Die meisten Deutschen (ausser den von Firmen entsandten) werden eh gesucht ....
5. Die Strand-Promenade ist schön.


DAS FEUER BRASILIENS


Klischeehafte, pseuderomatische Anschichten eines Alkoholikers als INSIDER-BERICHT IN ROMANFORM verpackt.

Ein zugegebenermassen winziger Ausschnitt aus dem Leben eines Mannes am angeblich schönsten Strand der Welt. Und ein noch winzigerer Ausschnitt aus dem Leben und der Kultur dieses riesigen Landes.

Ich wiederhole mich: Die Werbung auf der Website, der Titel, das Vorwort - ein einziger Witz!

Ich bleibe dabei, die Berichte erscheinen glaubwürdig, ich habe ähnliches erlebt und erfahren. Aber das drumherum ist das Problem. Und erst recht die Vermarktung.

Seien wir doch realistisch: Alles, was ihn hätte wirklich in Schwierigkeiten bringen können, wurde ausgeklammert. Genau die "Insider-Geschichten".

Beispiele gefällig (und wenn er sie nicht erlebt hat in den vielen Jahren wer dann):

- Ausgeraubte und Zusammengeschlagene Touristen
- Teenie-Schwangerschaften in seinen Wohnungen
- Notarzt wegen Überdosis Koks
- Aussteiger ohne Knete, denen er geholfen hat

Vieles wird verschwiegen (das gute Recht des Autors), einiges wird angekratzt (wie die Hilfe und das spätere Vergessen dessen).

Thomas, glaube mir, ich habe das Buch intensiv gelesen. Und ich denke, ich weiss, was jemand erlebt, wenn er so einen Job macht. Dann besteht der Insider-Bericht nicht aus den Choppmengen oder dem Wetterbericht, verdammt noch mal!

Und wenn doch, dann darf man es nicht Insider-Bericht nennen.

Es geht ja nicht darum, alles schön zu reden oder schlecht zu machen, aber ich hatte beim Lesen das Gefühl, ich halte einen Kneipenführer und einen Nuttenguide in der Hand.

Aber selbst da keine detaillierten Infos. Beispiel: Zu Mike in Santa Teresa auf ein Warsteiner scheint er jedenfalls nicht zu gehen. Ist halt ein Oberpfälzer.

Will dies nicht fortführen. Kenn mich wirklich nicht gut aus in Rio.

Doch eines ist sicher und ich wiederhole mich in meiner Kritik zum wiederholten Male:

Der Inhalt des Buches wird dem Titel und dem Vorwort in absolut keinster Weise gerecht. Und ich nenne das ganz einfach, wenn ich meine bescheidene Ausbildung mit einbeziehe: IRREFÜHRENDE WERBUNG!
Hier wird etwas versprochen und nicht gehalten. Und nach 5 Bier nenne ich das: VERARSCHE

Meine so gut wie nirgends hochgeschätzte Meinung jedenfalls.
Gast
 
Bedankt: mal
Danke erhalten: mal in Post

Beitragvon Viva Floripa » Di 29. Nov 2005, 09:41

Heidi und die 7 Geisslein? Wo kann ich das kaufen? Geht es da um eine Geschichte über Brasilien oder um kleine miese Schwuchteln?
Viva Floripa
Benutzeravatar
Viva Floripa
 
Beiträge: 783
Registriert: So 9. Okt 2005, 13:56
Bedankt: 52 mal
Danke erhalten: 86 mal in 68 Posts

Beitragvon Lasagnemutti » Di 29. Nov 2005, 09:42

Calma Diggi!!!

Da versuchen Leute mit viel mehr Scheiß Geld zu machen ;-)
Benutzeravatar
Lasagnemutti
 
Beiträge: 282
Registriert: Mo 29. Nov 2004, 10:10
Wohnort: MUC
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal in 0 Post

Beitragvon neginho » Di 29. Nov 2005, 10:52

@digdigger: reg dich doch wegen dem nicht so auf, ist nicht gut fürs herz.

ich stimme dir im grossen und ganzen eigentlich zu. aber die geschmäcker sind halt verschieden.

Abgesehen davon wenn das Buch wirklich gut wäre müsste er ja nicht ständig so penetrant Werbung dafür machen.
Denn dann würde sich das Buch nämlich von selbst verkaufen.



also reg, dich ab un nimm noch ein stück vom möhrenuchen und schmeiss das fleisch auf den grill und geniesse das sommerliche weihnachten(denndu könntest ja auch im münsterland wohnen).


neginho
schreibfehler im nick sind bewusst und beabsichtigt.
Benutzeravatar
neginho
 
Beiträge: 125
Registriert: Mo 29. Nov 2004, 17:16
Wohnort: Birsfelden
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal in 0 Post

Beitragvon Jorginho » Di 29. Nov 2005, 10:58

I said it once, I say it again: much too much ado about nothing. :roll:
Benutzeravatar
Jorginho
 
Beiträge: 626
Registriert: Mo 29. Nov 2004, 11:15
Wohnort: Freaklândia
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal in 0 Post

Beitragvon Fischkopp » Di 29. Nov 2005, 11:22

Moin,
ich melde mich mal dazu, hab sonst nichts zu tun. Solche harte Kritik nehm ich nicht mehr so eng. Es sind genug Leser da, die es mögen, wie es ist (Zum Glück). Das soll keine Eigenwerbung sein.
Gut, der Titel hätte anders sein können, aber egal. Es handelt schon überwiegend im Milieu, stimmt.
Digdigger, ich glaub dir, dass du dich in Brasil und Paraguay bestens auskennst, es gibt aber auch Leute, die solche Geschichten nicht tagtäglich erleben. Ein normaler Tourist bekommt das jedenfalls nicht im 4 Wochen Riourlaub mit. Und wenn du den Humor nicht magst, dann kann ich es leider nicht ändern.
Dein Zitat: Streiche ich das Überflüssige heraus, bleiben interessante Geschichten die ich in ähnlicher Form selbst mitbekommen habe. Durch meine Erfahrung in Südamerika klingen sie durchweg glaubwürdig und nicht übertrieben. Es ist leicht und "unterhaltsam" geschrieben. es dient als leichte Lektüre bei Flugreisen oder Überland-Busfahrten.
Xxxxxxxxxx
Siehste, ist doch was. Auch wenn 9,95 Euro viel Geld für mancheinen sind.
Dein Zitat: Was mir fehlt: 5 Jahre Fortaleza auf 3 Seiten ist dürftig, was passierte danach? warum beschreibt er nicht später den freien Fall genauer?
Xxxxxxxxxxx
Wie weiter vorne erwähnt, war eine Fortsetzung geplant, da hätte man das mit einbringen können.
Dein Zitat :Erkennt man(n) - und im besonderen weibliche Leser - seine Sehnsüchte und Träume wieder?
Xxxxx
Ob du es glaubst oder nicht, es haben auch weibliche Leser sich nach einer Fortsetzung bei mir erkundigt. So verschieden sind die Menschen nun mal. Meine Madame hat allerdings auch gesagt, dass es nicht unbedingt für Frauen geschrieben ist. Man kann es halt nicht jedem recht machen.
Dein Zitat : Zu Mike in Santa Teresa auf ein Warsteiner scheint er jedenfalls nicht zu gehen.
Xxxxxxxxxx
Da geht er tatsächlich nicht hin. Ich weiß nicht warum, hat er mir nie gesagt.
Bier gibt es ja an jeder Ecke….

Dein Zitat : Vielleicht sollte ich auch mal ein Buch schreiben.
Xxxxxxx
Schön, dann weißt du ja jetzt, was man vermeiden sollte. Einfach ist es jedenfalls nicht, ein Buch zu schreiben, finde ich. Aber trotzdem hat es mir Spaß gemacht.
@neginho: Wo siehst du denn penetrante Werbung, da übertreibst du aber.
Schönen Gruß
http://www.brasilien-inside.de
Benutzeravatar
Fischkopp
 
Beiträge: 62
Registriert: Sa 4. Dez 2004, 13:01
Wohnort: Am Deich 11a, Cuxhaven
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal in 0 Post

VorherigeNächste

Zurück zu Telekommunikation & Media & Literatur

 



Berechtigungen in diesem Forum

Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

Persönlicher Bereich

Anmelden

Empfehlungen

Wortübersetzer

Deutsch/Portugiesisch - Übersetzer in Kooperation mit Transdept

Neu im IAP PortalNetwork

Please enable / Bitte aktiviere JavaScript!
Veuillez activer / Por favor activa el Javascript![ ? ]