Das wirkliche Leben mit bras. Frau

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Meine ist anders......

Beitragvon Gast » Fr 21. Jan 2005, 11:56

Ola PBSD,
jaja die Mädels aus dem Milieu, so ist die Realität in Europa, ich schätze mehr als die Hälfte der brasilianischen Ehefrauen von Europäeren kommt aus dem professionellen oder Nebenbei Rotlichtgewerbe Brasiliens. Das sieht und hört man aber auch. Selbst wer kein Portugiesisch versteht, kann bei vielen dieser Damen die Herkunft zweifelsfrei nachvollziehen - ist halt das Verhalten, das normale Frauen nicht an den Tag legen. Das ist ja auch nicht weiter schlimm, mich persönlich würde es jedoch stören in diese Schublade gesteckt zu werden, zumal intellektuelle Gemeinsamkeiten wohl auch eher unwahrscheinlich wären, aber meine ist ja auch anders...... :lol:
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Beitragvon Lemi » Fr 21. Jan 2005, 12:44

Keine Angst Thiess. Wir stecken dich schon nicht in die GdP-Schublade. :lol:

Mit 50% liegst du, allen Umfragen zum Trotze, aber m.E. noch zu niedrig. Man merkts übrigens nicht nur am Verhalten, sondern hauptsächlich am Jargon. Die GdP-Szene benutzt Vokabeln, die sie eindeutig identifizieren ...... zumindest sagt das meine Frau immer zu mir. Ich selber merke es weniger, da das Gebärdeverhalten der Brasilianerinnen (Aufplustern, Haltung annehmen, Nachschminken am Tisch, alles sagende Blicke, beim Toilettengang betont Wackeln und Schwingen .....) sowieso schon ziemlich heftig ist.

Also Belinda, das die Deutschen nun auch schon verheiratete Frauen jagen, ist mir relativ neu. Aber gut ........ man lernt eben nie aus.

Schade, dass ich das Kleingedruckte deiner Beiträge nie lesen kann (es ist zu klein !!!) ..........
Man sieht sich,
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Beitragvon Zambo » Fr 21. Jan 2005, 12:54

Lemi hat geschrieben:Schade, dass ich das Kleingedruckte deiner Beiträge nie lesen kann (es ist zu klein !!!) ..........


Einfach auf Ihren Beitrag auf Zitat klicken und dann kannst Du es lesen. :lol:

Oder umständlicher: Text in einen Editor kopieren und vergrössern.

:P

Gruss
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Beitragvon thomas » So 30. Jan 2005, 13:53

Firefox nutzen und Strg-+ drücken...
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Beitragvon belinda » So 30. Jan 2005, 14:39

...
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Hallo Brasil2004

Beitragvon tinto » Sa 5. Feb 2005, 10:05

Dein letzter Beitrag liegt nun schon einige Tage zurück. Erzähl doch mal, wie die Geschichte weitergegangen ist.

Was da nach Deinen Angaben passiert sein soll, hat ja offenbar keinen Seltenheitswert, aber die Geschichte nahm ja die Wendung, dass sie Dir einen Teil des Geldes zurückzahlen wollte...und?

Also, ich glaube bei aller Verliebtheit am Anfang, jede Beziehung geht irgendwann in die Alltagsphase über. Da erst weiß man, was oder wen man hat. In der Phase wart ihr sogar schon länger und meintet für alle Fälle gewappnet zu sein, sogar für den, dass einem etwas passiert. Viele vergessen aber auch in dieser Phase, dass das Leben nicht immer, aber zumindest manchmal auch andere Phasen kennt und hier unterscheidet sich dann die deutsche von der deutsch-brasilianischen Ehe nur in einem Punkt:

Der ehemals reiche Gringo, der seine arme Prinzessin aus ihrem jämmerlichen Dasein befreit hat, er erwartet in der Phase der Trennung Dankbarkeit für alles was er getan hat. Und genau in dieser Phase wird er eine solche kaum erfahren.

Da gibt es nur so zum Selbstschutz nur eine Lösung:

Alles ist immer so vorauszuplanen, das der schlimmste Fall einkalkuliert ist, denn wie sang schon Marius M Westernhagen:
Eine Gerantie gibt Dir keiner auch der liebe Gott nicht, leider

Meine Tipps sind die folgenden:
1) Erst mal nicht so viel von schneller Hochzeit reden, sondern stets diese nur für den Fall in Aussicht stellen, wenn alles gut läuft. Erst mal verloben...und so unromantisch das alles klingt: immer wieder die kritische Frage stellen, passen wir zusammen?
2) Beziehung auf Probe: Vor einer Ehe immer prüfen, können wir nicht nur im Urlaub zusammenpassen, sondern aucdh im Alltag? Diese Frage stellen sich leider viele Deutsche mit ihrer Urlaubsbekanntschaft nicht! Ein grober Fehler. Im Urlaub hat man mehr Zeit füreinander und hat weniger Hürden als im Alltag, da aber erst sind beide gefordert.

3) Ehevertrag. Ein gaaanz heikles Thema, auch juristisch gesehen. Seit einigen Jahren gibt es eine Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesgerichtshofs und weiterer Gerichte, die solche Verträge wegen eines Ungleichgewichts als sittenwidrig eingestuft haben. Für mich männerfeindlich und gerade bei dt. bras. Ehen, wo schon wegen des Bleiberechts geheiratet werden muss, obwohl man sich noch gar nicht kennt, ein echter Verstoß gegen die Eheentschließungsfreiheit. Ich werde mal später auf das Thema gesondert eingehen, aber ich meine, das Männer mit wesentlich jüngeren Frauen bei kurzer Ehedauer und ohne (gemeinsame) Kinder hier deutlich im Vorteil sind. Der Ehevertrag sollte individuell alle Scheidungsfolgeregelungen (Unterhalt, Versorung, Güterrecht) enthalten. Der Ehevertrag sollte dynamisch sein und je länger die Ehe dauert, großzügiger werden, vor allem, wenn Kinder hinzukommen und die Frau wegen der Erziehung auf eigene Erwerbstätigkeit verzichtet. Auf jeden Fall ins Portugiesische übersetzen lassen.

4) Kein gemeinsames Konto, keine gemeinsamen Immobilien. Beides ist in einer Trennungsphase tödlich für die Beziehung. Finanzielle Interessen sollte man immer ausschließen. Eine Frau soll niemals gekauft werden, sondern so bald wie möglich auf eigenen Füßen stehen. Das heißt Sprachschulen besuchen und Ausbildung machen. Dabei kann und muss man helfen, keine Frage. Sie sollte immer mit genügend Geld für alle Fälle ausgestattet sein, aber da reichen ein paar Hundert oder wenige tausend Euros aus. Verfügungsbefugnis für sein ganzes Vermögen oder ein ganzes Konto oder (alle) Kreditkarten bedarf man da nicht. Für unvorhergesehene Fälle sorgt man vor, indem man der Bank die entsprechend konkretisierte Vollmacht hinterlegt und das Testament beim Notar oder Anwalt. So kann sie etwa schon bei einer Vermisstenanzeige an Geld heran oder besser noch: erst im Todesfall mit der Sterbeurkunde. Die PIN bekommt sie eben erst dann. Ein getrenntes Konto schafft auch Eigenständigkeit und Verantwortungsbewußtsein!

5) Man sollte auch nicht schon in den ersten Jahren an Kinder denken. Aber sind sie einmal da, was ja auch aus familiärer Sicht ganz erfreulich ist, dann wird das erhebliche und dauerhafte Auswirkungen haben. Kinder also erst, wenn man sie will und eine Trennung nicht in Betracht kommt (letzteres kann man einfach erst nach vielen Jahren und vielleicht auch dann nicht wirklich beurteilen).

Gruß
tinto
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Beitragvon patecuco » Sa 5. Feb 2005, 11:26

@tinto

ist ja alles ganz nett was Du so uebers heiraten schreibst, bist Du denn selbst verheiratet ?

Man kann natuerlich versuchen sich gegen alle Unwaegbarkeiten des Lebens abzusichern, doch Deine Loesung hat schon einen touch von Heiratsparanoia.

Meine erste Frau heiratete ich nachdem wir uns 4 Jahre kannten, in 3 Laendern zusammen lebten und sie auch in D schon alleine zurechtkam (eigener Job, Wohnung). Deswegen war aber nichts garantiert. Wir haben uns trotzdem getrennt.

Meine jetzige morena habe ich nach 4 Monaten geheiratet. Alle deine guten (und richtigen) Ratschlaege habe ich nicht beachtet, trotzdem lief alles bisher gut. Man muss vielleicht mehr darueber nachdenken, wen man heiratet, als alle negativen Auswirkungen ausschliessen.

Auch im Geschaeftsleben habe ich das immer so gehandhabt. Wenn man einem Geschaeftspartner nicht traut und das mit wasserdichten Vertraegen kompensiert, erlebt man trotzdem Ueberraschungen. Da ist es besser, man laesst es ganz, oder sucht sich einen vertrauenswuerdigen Partner, genau wie im richtigen Eheleben.
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Beitragvon tinto » Sa 5. Feb 2005, 11:56

Na, klar: Du hast ja recht. Ich bin seit fast 5 Jahren verheiratet. Und auch wir haben nach nur wenigen Monaten geheiratet, aber da war ich mir auch nach vielen bekanntschaften sicher, dass es genau sie ist, die zu mir passt. Und so ist es bis heute geblieben.
Trotz aller Rettungsanker: Eine Garantie hat man nie.

Auch darin hast Du recht.

Aber die Regeln empfehle ich gleichwohl zur Beachtung....sie verhindern Geschichten, wie die die den Ausgangspunkt dieser Diskussion bildete...
Diese Regeln verhindern ja nicht die Trennung, sie schützen lediglich ein wenig vor Blauäugigkeit, vor leergräumten Konten, vor der Zwangsversteigerung des eigenen Hauses, vor überzogegen Unterhaltszahlungen.

Das alles kann eben ein Geschäftspartner nicht und selbst vor dem schützt man sich ja regelmäßig auch mit einer beschränkten Haftung, z.B. einer GmbH. Soll wohl auch mal Leute gegeben haben, die geschäftlich über den Tisch gezogen wurden...
Gruß
tinto
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Beitragvon Trem Mineiro » Sa 5. Feb 2005, 12:21

Hallo Tinto
Was du geschrieben hast, ist natürlich die perfekte Anleitung, wie man eine Ehe auf eine bessere, solidere Basis stellt. Aber genau da liegt ja der Haken. Leute, die aus dem Urlaub mit der brasilianischen Braut nach Deutschland zurückkommen machen das ja genau mit der Spontaneität, die sie auf der einen Seite für große intensive Gefühle befähigt und auf der anderen Seite jegliche Logik beiseite schiebt.
Im Übrigen gilt das was du geschildert hast für jede (flott geplante) Ehe, nicht nur für die mit Brasilianerinnen.
Wir (D+D) haben sehr früh geheiratet, die äußeren Umstände sprachen auch nicht grade für uns und heute sind wir 34 Jahre verheiratet.

Manfred

PS.: ich hätte Spontanität geschrieben, Word will das aber so haben= Spontaneität, ich glaube ich hab nen Wurm!
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Beitragvon Hans-Joachim Menzel » Sa 5. Feb 2005, 15:25

Trem Mineiro hat geschrieben:PS.: ich hätte Spontanität geschrieben, Word will das aber so haben= Spontaneität, ich glaube ich hab nen Wurm!


Sorry Manfred, "WORD" hat dich vor einem Fehler bewahrt. Es heißt wirklich "Spontaneität".

Gruß

H-J
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