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Brasiliens Präsident stellt Amtsziele vor
Der brasilianische Präsident Inacio Luiz Lula da Silva hat am WEF-Jahrestreffen in Davos die ehrgeizigen Ziele seiner zweiten Amtszeit vorgestellt. Er will die Integration Südamerikas vorantreiben und neue Sozialprogramme umsetzen.
Die gute Wirtschaftslage Brasiliens schaffe eine sehr seltene Möglichkeit, die sozialen Probleme anzugehen, erklärte Lula in Davos: «Wir müssen es jetzt tun oder wir schaffen es nie.»
In den Megastädten möchte Lula insbesondere die Wohnungsnot bekämpfen, in den ärmeren Provinzen die Bildungschancen der Bevölkerung erweitern und den Analphabetismus beseitigen.
Die Integration des Kontinents soll derweil mit Infrastrukturprojekten beschleunigt werden. Lula nannte dabei die geplante internationale Autobahn, die Brasilen über Peru mit dem Pazifik verbinden könne.
Er sehe seine zweite Amtszeit als sehr wichtig an, sagte der Präsident, denn «jetzt vergleichen wir uns als Regierung nicht mit den Vorgängern, sondern mit unseren Leistungen in der ersten Amtszeit.» Lula da Silva ist am 1. Januar zum zweiten Mal als Präsident Brasiliens vereidigt worden.
Seine ersten vier Jahre im Amt hätten Wirtschaftswachstum bedeutet, das - anders als in früheren Boomphasen - allen Bevölkerungsschichten zugute gekommen sei. Brasilien habe den Weg gefunden, zu einem respektierten Land zu werden.
Er sage allen südamerikanischen Führern: «Wir müssen nicht durch die Welt reisen und unser Elend beklagen, wie müssen tun, was es zu tun gibt». Der Kontinent bitte nicht um Gefallen, fordere aber seine Rechte ein, etwa in den Welthandelsgesprächen.
Die USA und Europa müssten die Subventionen an die Landwirtschaft reduzieren. Es sei wichtig, dass die Doha-Welthandelsrunde vorankomme. (sda)
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Gruss brasilmen Thomas
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