"de companhias"

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Re: "de companhias"

Beitragvon Itacare » Fr 11. Feb 2011, 09:56

karlnapp hat geschrieben:..........Wie ich schon vorher beschrieb, schämt sich meine Frau für ihre speziellen,
weiblichen Landsleute und fürchtet von deutschen Spießbürgern mit diesen
gleichgesetzt zu werden, wogegen sie sich nicht wehren kann.........


In B widmen sich nach meinem Kenntnisstand ungefähr 1 Mio. Damen dem horizontalen Gewerbe. In D um die 400.000.
Umgerechnet pro Kopf ergibt sich ein sehr ähnliches Verhältnis. Nur die Preise sollen unterschiedlich sein.
Sag das mal Deiner Frau.
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Re: "de companhias"

Beitragvon karlnapp » Fr 11. Feb 2011, 11:00

Neu ist dieses Thema gewiss nicht!
Es handelt sich bei diesem sogar um das älteste Thema der Welt,
da es auf „das älteste Gewerbe der Welt“ eingeht!
Nach dem Wunsch und den Vorstellungen einiger Teilnehmer sollte
diese Thematik jedoch tabu sein und totgeschwiegen werden.

Die, aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten meines Themenstarter-
Beitrags, zielten darauf ab, mich zur Zielscheibe von Hohn und Spott
zu machen. An Rechtfertigungen und Klarstellungen habe ich es nicht
fehlen lassen, somit wäre es jetzt an der Zeit zur Problematik der
angesprochen Angelegenheit überzugehen.

„Mal sehen, wie es mit diesem Thema weitergeht und wie viele
betroffene Hunde noch bellen werden?“ So schrieb mir ein Teilnehmer
in einer privaten Nachricht.
Betroffen sind eigentlich alle deutschen Ehemänner, die mit einer
Brasilianerin verheiratet sind! Selbst diejenigen, die eine Brasilianerin
der „middle- oder upper class“ zum Traualtar führten.

In B widmen sich nach meinem Kenntnisstand ungefähr 1 Mio. Damen dem horizontalen Gewerbe. In D um die 400.000.
Umgerechnet pro Kopf ergibt sich ein sehr ähnliches Verhältnis. Nur die Preise sollen unterschiedlich sein.

Ein wahrlich pseudo-kluger Einwand!
Bei welcher deutschen Frau, aus dem horizontalen Gewerbe,
kann man denn von der äußeren Erscheinung her gesehen, auf
ihre ehemaligen Aktivitäten schließen?
Einer brasilianischen Ehefrau werden diese, aufgrund ihres
dunkleren Teints oder sonstiger äußerer Merkmale, spontan
unterstellt, da dieses Vorurteil leider allzu oft seine Bestätigung
findet.
Das ist die Antwort meiner Ehefrau!
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Re: "de companhias"

Beitragvon cabof » Fr 11. Feb 2011, 11:13

sorry, bei vielen Damen die aus dem Gewerbe kommen und dieses schon viele Jahre betrieben
haben kann man das am Gesichtsausdruck, Benehmen und Vokabular erkennen - das hinter-
läßt Spuren, und nicht wenige. Wenn noch langjähriger Drogenkonsum mit im Spiel ist, dann
nützt keine rosarote Brille mehr, dann braucht man eine Heinobrille um garnichts mehr zu sehen
(wollen). Das hat übrigens nichts mit der Hautfarbe zu tun... es gibt auch hellhäutige Damen im
Gewerbe und sind auch gezeichnet. Ich spreche hier nicht von den Edelmiezen, die stecken das
Geld in ihren Körper um immer noch besser optisch darzustehen (kosm. Chirurgie).
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Re: "de companhias"

Beitragvon supergringo » Fr 11. Feb 2011, 11:25

@bruzundanga, ja derzeit bewege ich mich bequem auf der Vogelperspektive. Übriges gehört das zu meinen Stärken, auch bei eigenen Handlungsweisen. Es ist einfach so: Die einen krieg ich nicht, die anderen will ich nicht, und bei dritten gibt es keine Zukunft über meinen temporären Aufenhaltszeitraum hinweg. Ich kann nicht in Brasilien leben, die Brasilianerinnen (diejenigen, die mir eben wegen ihrer Leichtigkeit des Seins gefallen) nicht in Deutschland. Also lasse ich es mit der Klammerei.

So richtig habe ich immer noch nicht begriffen, was der TE will, er verliert sich auch in Widersprüchen, zum Beispiel bei den Vorurteilen. Schrieb er nicht zuvor, die besässe seine Frau (anhand von Rückschlüssen von regionaler Herkunft oder Sprache)? Aber egal, mit dem Thema setze ich mich immer wieder gerne auseinander. Und bestimmte Reaktionen, nun ja, die sprechen nunmal tatsächlich Bände. Meine bisherigen Dankeschön waren nie von Sarkasmus geprägt. Und ich bin drauf und dran, trotz zahlreicher Passagen, die mir nicht gefallen (nicht, weil ich sie nicht hören oder lesen möchte, sondern weil sie mir nicht schlüssig klingen, oder so zumindest einfach nicht stimmen), erneut ein Dankeschön zu geben. Denn in ein paar "schmerzhafte Wunden" scheint der TE ja offenbar zu stochern.
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Re: "de companhias"

Beitragvon Lemi » Fr 11. Feb 2011, 11:56

karlnapp hat geschrieben:... bei welcher deutschen Frau, aus dem horizontalen Gewerbe,
kann man denn von der äußeren Erscheinung her gesehen, auf
ihre ehemaligen Aktivitäten schließen?
Einer brasilianischen Ehefrau werden diese, aufgrund ihres
dunkleren Teints oder sonstiger äußerer Merkmale, spontan
unterstellt, da dieses Vorurteil leider allzu oft seine Bestätigung
findet.
Das ist die Antwort meiner Ehefrau!


Dann sag deiner holden Frau mal einen schönen Gruss und sag ihr, dass sie was am Kopp hat und dass sie eventuell mal das Thema Rassismus mit ihrem Psychiater durchgehen soll.

Ansonsten strotzen deine Beiträge hier nur so von Klugscheis+serei und Klischees ...
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Re: "de companhias"

Beitragvon Lemi » Fr 11. Feb 2011, 11:59

supergringo hat geschrieben:So richtig habe ich immer noch nicht begriffen, was der TE will, er verliert sich auch in Widersprüchen, zum Beispiel bei den Vorurteilen. Schrieb er nicht zuvor, die besässe seine Frau (anhand von Rückschlüssen von regionaler Herkunft oder Sprache)? Aber egal, mit dem Thema setze ich mich immer wieder gerne auseinander. Und bestimmte Reaktionen, nun ja, die sprechen nunmal tatsächlich Bände. Meine bisherigen Dankeschön waren nie von Sarkasmus geprägt. Und ich bin drauf und dran, trotz zahlreicher Passagen, die mir nicht gefallen (nicht, weil ich sie nicht hören oder lesen möchte, sondern weil sie mir nicht schlüssig klingen, oder so zumindest einfach nicht stimmen), erneut ein Dankeschön zu geben. Denn in ein paar "schmerzhafte Wunden" scheint der TE ja offenbar zu stochern.


Oh Gott ... wenn SG anfängt seine "Dankenschöns" zu erklären, dann ist etwas faul daran. Und das ist es wirklich ...
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Re: "de companhias"

Beitragvon frankieb66 » Fr 11. Feb 2011, 12:00

karlnapp hat geschrieben:Ein wahrlich pseudo-kluger Einwand!
Bei welcher deutschen Frau, aus dem horizontalen Gewerbe,
kann man denn von der äußeren Erscheinung her gesehen, auf
ihre ehemaligen Aktivitäten schließen?
Einer brasilianischen Ehefrau werden diese, aufgrund ihres
dunkleren Teints oder sonstiger äußerer Merkmale, spontan
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Wer lebenserfahren ist und mit offenen Augen durchs Leben geht, erkennt mit sehr hoher Trefferquote Schlampen. Manche dieser "Schlampen" verdienen oder verdienten damit Geld, indem sie freiberuflich oder angestellt im Puff arbeiten, andere wiederum lassen sich vom ihrem Macker (können auch mehrere parallel sein) aushalten und vögeln regelmässig fremd. Im Prinzip gehen beide Gruppen nahezu identischen Tätigkeiten nach (ok, die echten Nutten haben wahrscheinlich einen grösseren Durchsatz), wobei ich aber vor den "richtigen" Nutten Respekt habe, weil sie zu dem stehen, was sie tun. Was beide Gruppen aber verbindet, ist ihr Verhalten, ihr Auftreten, ihre Kleidung, etc. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wie z.B. die Edelhuren, aber von denen rede ich nicht.

Hautfarbe spielt dabei übrigens keine Rolle (siehe die Ostblockschlampen oder Schlampen ohne Migrationshintergrund aus bildungsfernen Schichten hier in D), dass aber oft so gedacht wird - gerade was Brasilianerinnen angeht - liegt einzig und allein an den weitverbreiteten Klischees über Brasilien, z.B.: Rio ist die Hauptstadt, "die" Brasis arbeiten nicht, liegen den ganzen Tag (faul!) am Strand rum, die Jungs spielen Fußball (natürlich unterm Zuckerhut!) und die Mädels (kaffeebraun!) tanzen Samba ...

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Re: "de companhias"

Beitragvon bruzundanga » Fr 11. Feb 2011, 12:15

Wo wir gerade bei Klischees sind und Herr karlnapp von Spiessbürgertum redet könnte doch vielleicht der folgende Clip seiner Gemahlin weiterhelfen. Handelt sich zwar um ein anderes Thema aber unter Haube "Klischees" passt es allemal.



Frau fühlt sich doch gleich wohler, wenn sie sieht, dass auch Mann darunter leidet.
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Re: "de companhias"

Beitragvon Itacare » Fr 11. Feb 2011, 12:26

Lemi hat geschrieben:
karlnapp hat geschrieben:... bei welcher deutschen Frau, aus dem horizontalen Gewerbe,
kann man denn von der äußeren Erscheinung her gesehen, auf
ihre ehemaligen Aktivitäten schließen?
Einer brasilianischen Ehefrau werden diese, aufgrund ihres
dunkleren Teints oder sonstiger äußerer Merkmale, spontan
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Dann sag deiner holden Frau mal einen schönen Gruss und sag ihr, dass sie was am Kopp hat und dass sie eventuell mal das Thema Rassismus mit ihrem Psychiater durchgehen soll.

Ansonsten strotzen deine Beiträge hier nur so von Klugscheis+serei und Klischees ...


Den Button für Mehrfachdanke hab ich leider nicht gefunden.
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Re: "de companhias"

Beitragvon karlnapp » Fr 11. Feb 2011, 13:10

Dann sag deiner holden Frau mal einen schönen Gruss und sag ihr, dass sie was am Kopp hat und dass sie eventuell mal das Thema Rassismus mit ihrem Psychiater durchgehen soll.

Vielen Dank für den sicher gut gemeinten Rat, Herr lemi.
Meine Ehefrau unterhält sich gerade in diesem Moment mit einer
pensionierten Dra. der Psychiatrie, nämlich ihrer Schwester!
Allerdings über ein völlig anders geartetes Thema. Es geht um
die Buchung der „pousada“, wo wir gemeinsam den diesjährigen
Karneval zu verbringen gedenken.
Meine Schwägerin ist mit einem sehr europäisch erscheinenden
bras. Witwer liiert, spricht ausgezeichnet Deutsch und hat sich
ebenfalls schon öfters über die zweifelhaften Gleichsetzungen
der Deutschen beklagt, die ihr bei gelegentlichen Deutschland-
besuchen widerfuhren.
Die Tochter meines (Beinahe-)Schwippschwagers ist mit einem
Deutschen verheiratet und wohnt in einer deutschen Großstadt,
wo diese auf einem Gymnasium ein naturwissenschaftliches Fach
unterrichtet.
Da der verwitwete Lebenspartner meiner Schwägerin zuvor mit
einer „morena“ verheiratet war, so hat auch seine Tochter einen
typischen bras., dunklen Teint. Dies genügt vielen meiner
Landsleute zu anzüglichen Bemerkungen.

Ansonsten erwidert meine „holde Frau“ Ihren sicher freundlich
gemeinten Gruß und ist der Meinung, dass Sie besser keinen
wissenschaftlichen Rat erteilen sollten, wenn Sie für das
entsprechende Gebiet keinen Universitätsabschluss nachweisen können.
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