Dengue dank Sojaanbau

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Re: Dengue dank Sojaanbau

Beitragvon Jacare » Di 5. Mai 2009, 09:44

Dann mal eine bescheidene Frage an unsere Experten: gab es Dengue jemals in dieser Form, in diesem Ausmaß in den betroffenen Gebieten ?

Gruss
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Re: Dengue dank Sojaanbau

Beitragvon Severino » Di 5. Mai 2009, 15:44

Zwischen Dengue und Sojaanbau besteht kein Zusammenhang. Warum? Ganz einfach:
Roundup wird hier als Standardmittel verwendet, um die mata auf dem lote loszuwerden. Jetzt, nach der Regenzeit, wird das von den Häuslebauern wieder hektoliterweise versprüht. Es darf aber mindestens 24 Stunden nicht regnen, damit es seine Wirkung nicht verliert. Nach ca. zwei Wochen sind die Pflanzen vertrocknet und dann wird das Ganze "umweltverträglich" angezündet.
Gemäss dem Titel dieses Threads müsste es also hier nur so von Dengue wimmeln - doch Fehlanzeige. Momentan sind Bahia und Rio de Janeiro eher betroffen.
Und ich bin erstaunt, welchen Quellen so einige blind vertrauen. 20min ist eine Schweizer Gratiszeitung, die während der Woche verteilt wird. Sie finanziert sich über Werbung. Wikipedia ist eine Datenbank, die von Hinz und Kunz gefüttert wird. Takeo ist meines Wissens nach aus der Branche und versteht daher wohl Einiges mehr von dem ganzen Thema....
Und zum Thema Gift: Ja, es steht auf der Flasche, dass es zur Classe III gehört, dass man Schutzkleidung benutzen soll, und man beim Verschlucken nicht kotzen soll. Und wisst ihr, wie die Praxis ist? Habe noch niemanden gesehen, der das Zeug mit Schutzkleidung versprüht. Und wenn der Nachbar seinen Brunnen hat, dann ist auch der gleich tot, hein?!?
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Re: Dengue dank Sojaanbau

Beitragvon Wolt » Di 5. Mai 2009, 16:53

Jacare hat geschrieben:Dann mal eine bescheidene Frage an unsere Experten: gab es Dengue jemals in dieser Form, in diesem Ausmaß in den betroffenen Gebieten ?



aedes aegypti ist an den menschen gebunden, kommt "ausschließlich" in (und vielleicht noch um) menschlichen ansiedlungen vor... der einzige mir einleuchtende zusammenhang, könnte dadurch bestehen, dass durch die, mit einer intensiven landwirtschaft (wie der sojaanbau wahrscheinlich eine ist), verbundenen verkehrs- und wanderbewegungen von z.b. landarbeitern verschiedene "neue" subtypen des dengue-virus (es gibt ja bekantlich vier) in ein bestimmtes gebiet eingeschleppt werden und sich somit in den siedlungen (wo dann z.b. die wander- landarbeiter leben) immer wieder dengue-ausbrueche ereignen....
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Re: Dengue dank Sojaanbau

Beitragvon Wolt » Di 5. Mai 2009, 17:08

In Südamerika wütet die schlimmste Dengue-Fieber-Epidemie seit 2004....... Bislang bestätigten die Behörden etwa 7700 Fälle, die Dunkelziffer wird als sehr hoch


wieviele fälle gabs z.b. 2008 in rio? ein paar mehr doch schon?


Seit Jahren beobachtet er eine Zunahme der gefährlichen Mücken-Art in unüblichen Zonen und zu untypischen Jahreszeiten.


hm....

Die Regierung schob die Schuld an der rasanten Verbreitung dieser asiatischen Moskito-Art auf andere....


die verwechseln die ae. aegypti mit ae. albopictus.... was soll man von sowas dann noch halten?


In den Flüssen und Seen rund um die Sojaplantagen sind die Amphibien so gut wie ausgerottet – die Dengue-Mücke kann sich dort ungestört vermehren.



aedes aegypti "brütet" nicht in seen, und schon gar nicht in fluessen, ae. aegypti ist ein sogenannter "container"-brüter... also urspruenglich in baumhoehlen und z.b.in sowas wie cocosnusschalen zu finden, mittlerweile aber fast ausschließlich an kuenstliche wasserbehälter "gewoehnt".... amphibien gelten ohnehin nicht als natürliche feinde von stechmuecken (auch vögel nicht), die eine muecken-population hinreichend niederhalten könnten...

der artikel ist doch völliger "bullsh.."
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Re: Dengue dank Sojaanbau

Beitragvon esteban38 » Di 5. Mai 2009, 17:15

Severino hat geschrieben:Zwischen Dengue und Sojaanbau besteht kein Zusammenhang. Warum? Ganz einfach:
Roundup wird hier als Standardmittel verwendet, um die mata auf dem lote loszuwerden. Jetzt, nach der Regenzeit, wird das von den Häuslebauern wieder hektoliterweise versprüht. Es darf aber mindestens 24 Stunden nicht regnen, damit es seine Wirkung nicht verliert. Nach ca. zwei Wochen sind die Pflanzen vertrocknet und dann wird das Ganze "umweltverträglich" angezündet.

Und ich bin erstaunt, welchen Quellen so einige blind vertrauen. 20min ist eine Schweizer Gratiszeitung, die während der Woche verteilt wird. Sie finanziert sich über Werbung. Wikipedia ist eine Datenbank, die von Hinz und Kunz gefüttert wird. Takeo ist meines Wissens nach aus der Branche und versteht daher wohl Einiges mehr von dem ganzen Thema....
Und zum Thema Gift: Ja, es steht auf der Flasche, dass es zur Classe III gehört, dass man Schutzkleidung benutzen soll, und man beim Verschlucken nicht kotzen soll. Und wisst ihr, wie die Praxis ist? Habe noch niemanden gesehen, der das Zeug mit Schutzkleidung versprüht. Und wenn der Nachbar seinen Brunnen hat, dann ist auch der gleich tot, hein?!?


Blenden wir nochmal zurück: die Kernaussage zum Zusammenhang Dengue und Sojaanbau im besagten 20 min Artikel ist meines Erachtens folgende:

"«Das Glyphosat tötet Fische, Frösche und Kröten, d.h. alle natürlichen Fressfeinde der Moskitos, von denen sie sich ernähren», schrieb Lapolla abschliessend in seinem Bericht. In den Flüssen und Seen rund um die Sojaplantagen sind die Amphibien so gut wie ausgerottet – die Dengue-Mücke kann sich dort ungestört vermehren."

Ich habe schon darauf hingewiesen, dass die Antwort darauf, ob die These von Herrn Lapolla ein Rohrkrepierer ist oder es verdient näher betrachtet zu werden IM WASSER liegt. Der Punkt 6 von Takeo lautete:

6.) Glyphosat darf nicht in Gewässer ausgebracht werden, und Glyphosat wird nicht in Gewässer gespült, und wenn es dort überhaupt ankommt ist es längst inaktiv...

Dein Beitrag Severino erachte ich als Indiz, dass es eben mit der Sorgfalt und der Disziplin nicht gerade weit her ist und die Aussage, dass Glyphosat wenn es in Gewässer gelangt längst inaktiv ist, wie Experte Takeo schreibt, erdreiste ich mich nach Ansicht diversester Seiten und relevanter Kommentare zu bezweifeln. Streng nach wissenschaftlichen Kriterien ist sich die Fachwelt offenbar nichtmal vollends einig, ob das auch für den Boden gilt, so man denn Takeos Ratschlag befolgt und durchs Net googelt, wenn auch zugegebenermassen der Boden wohl tatsächlich nicht das Problem ist.

Zum Abschluss noch ein Gedanke zu den Quellen bzw. dem Uebermittler der Botschaft:

Mir fiel bei diesem Thread auf, dass sofort die Integrität des Herrn Lapolla angezweifelt wurde (habe den nicht mit Fachartikeln gefunden, sinngemäss wer ist das überhaupt usw. , genauso wie 20min ist eh ne Gratiszeitung (mit der Unterstellung weil sie gratis ist, steht eh nur !&@*$#! drin), Wikipedia ist eh nur eine Datenbank, wo Hinz und Kunz reinschreiben dürfen (mit der Unterstellung eh nur Müll und wertlos).

Von einem unvoreingenommenen , vorurteilsfreien Herangehen an die AUSSAGE / DEN INHALT DES ARTIKELS keine Spur, die ätzend überstrapazierte spirituelle Befreiung erleidet am KONKRETEN Beispiel ein Waterloo.

KEINER hat bisher auch nur verlauten lassen, er möchte doch erstmal bitte die Studie des Herrn Lapolla lesen, um sich mal im Detail ein Bild zu machen, wie Herr Lapolla denn im Detail auf seine These kommt.

Die zu stellenden Fragen sind imo einfach:

Sind in den der Studie zugrunde liegenden Gebieten:

- die Sojagebiete und die Dengueverbreitung tatsächlich deckungsgleich?
- die natürlichen Feinde der Mücken tatsächlich ausgerottet oder erheblich dezimiert?
- allenfalls ein Kausalzusammenhang zwischen der Ausrottung /Dezimierung der natürlichen Feinde mit Glyphosat ausgemacht oder nicht?
- Dengue auf dem Vormarsch, bzw. wie ist dort historische Entwicklung?

In diesem Sinne
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Re: Dengue dank Sojaanbau

Beitragvon Wolt » Di 5. Mai 2009, 19:27

esteban38 hat geschrieben:
In diesem Sinne


Glyphosat, das ist ja sowas wie "basta"! nun komm ich mit! sorry, meine pflanzenbiochemie ist schon ne zeit lang her, und ich kann mich gar nicht mehr so richtig errinnern....... ich dachte es ginge hier immer um ein pesticide....

ok, der mod weiss doch hier u.u. bescheid? aber so weit ich mich noch erinnern kann, hemmt das zeugs doch irgendein pflanzendings was das tier an sich nicht hat? da wirds dann wirklich schwer das "frosch"-sterben in zusammenhang mit dem pflanzendings zu beweisen (.. möglich is aber grundsätzlich alles).....
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Re: Dengue dank Sojaanbau

Beitragvon Hebinho » Di 5. Mai 2009, 19:43

@Wolt:
Ich hatte ja ein paar Links angegeben, in denen es u.a. auch um Untersuchungen auf die Auswirkungen an tierischen und menschlichen Zellen geht. Und offensichtlich gibt es die doch.

Uebrigens sind die Mueckenlarven ueberall dort zu finden, wo nicht direkt fliessendes Wasser vorhanden ist, sehr wohl an Seeufern oder Tuempeln etc.
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Re: Dengue dank Sojaanbau

Beitragvon Takeo » Di 5. Mai 2009, 20:02

esteban38 hat geschrieben:Der Punkt 6 von Takeo lautete:

6.) Glyphosat darf nicht in Gewässer ausgebracht werden, und Glyphosat wird nicht in Gewässer gespült, und wenn es dort überhaupt ankommt ist es längst inaktiv...

Dein Beitrag Severino erachte ich als Indiz, dass es eben mit der Sorgfalt und der Disziplin nicht gerade weit her ist und die Aussage, dass Glyphosat wenn es in Gewässer gelangt längst inaktiv ist, wie Experte Takeo schreibt, erdreiste ich mich nach Ansicht diversester Seiten und relevanter Kommentare zu bezweifeln. Streng nach wissenschaftlichen Kriterien ist sich die Fachwelt offenbar nichtmal vollends einig, ob das auch für den Boden gilt, so man denn Takeos Ratschlag befolgt und durchs Net googelt, wenn auch zugegebenermassen der Boden wohl tatsächlich nicht das Problem ist.


Bitte bitte bitte esteban... mach' Dich nicht lächerlich!!!
Dass Glyphosat nicht im Boden wirkt ist soooo unglaublich alt, 100.000 mal versucht worden, 1.000.000 bewiesen worden, es wird schon seit langem noch nicht mal mehr versucht da noch irgendeine Bodenaktivität nachzuweisen... das Thema ist jetzt echt gegessen!!!

Und zur Sorgfalt: ich spreche für die Landwirtschaft im grösseren Stil: wer 2000 ha Glyphosat sprizt, gibt für eine einzige Behandlung genauso viel wie für einen Mittelklasseauto aus... glaub' mir, da wird kein Tropfen durch irgendwelche unsachgemässen Handhabungen verschwendet... man kann übrigens auch mit einem Mercedes gegen die Wand rasen oder in eine Menschenmenge... ist Daimler Benz jetzt dafür verantwortlich zu machen Mordwaffen zu bauen??? Genau so sehe ich das mit Pflanzenschutzmitteln: irgendwo hört dann der Einfluss und die Verantwortung der Hersteller auch mal auf... die Industrie gibt Unmengen an Broschüren, Trainingskursen, Aufklärungskampagnen für sachgemässe Handhabung ihrer Produkte aus... das einzige, was jetzt noch bliebe wäre vielleicht ein Intelligenztest oder Vernunftstest für den Endverbraucher... und zum wissenschaftlichen Verständniss der Anwendungen: Alles offenen Karten: das kann man alles nachlesen, ist alles genauestens erklärt... WAS will man den noch???
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Re: Dengue dank Sojaanbau

Beitragvon Takeo » Di 5. Mai 2009, 20:14

Hebinho hat geschrieben:@Wolt:
Ich hatte ja ein paar Links angegeben, in denen es u.a. auch um Untersuchungen auf die Auswirkungen an tierischen und menschlichen Zellen geht. Und offensichtlich gibt es die doch.

Uebrigens sind die Mueckenlarven ueberall dort zu finden, wo nicht direkt fliessendes Wasser vorhanden ist, sehr wohl an Seeufern oder Tuempeln etc.


Hebinho, es geht doch letzlich auch um die sachgemässe Anwendung.
Man kann auch den Sprit seines Autos trinken oder den Liter Wandfarbe der irgendwo im Keller steht... in diesen Produkten kann man dann eventuell auch negative Auswirkungen an tierischen oder menschlichen Zellen feststellen. Man kann letztendlich alles nachweisen...
Es wird doch auch ausdrücklich darauf hingewiesen, Schutzkleidung zu tragen, wenn man Pflanzenschutzmittel gebraucht... aber den Mückenzusammenhang über Glyphosat zu suchen ist einfach Unsinn!!!

Wieso fragt hier eigentlich niemand nach Organophosphoraten oder Carbamaten???? Bei der gleichen Diskussion mit DIESEN Produkten sähe die Argumentation schon gaaaaaaanz anders aus...

...diese Produkte werden übrigens sukkzessiv vom Markt genommen und gegen ungiftigere, weniger risikoreichere, spezifisch wirkendere... aber deshalb auch teurere Produkte wie bspw. Neonikotinoide ersetzt...
Zuletzt geändert von Takeo am Di 5. Mai 2009, 20:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dengue dank Sojaanbau

Beitragvon Wolt » Di 5. Mai 2009, 20:16

Hebinho hat geschrieben:@Wolt:
Ich hatte ja ein paar Links angegeben, in denen es u.a. auch um Untersuchungen auf die Auswirkungen an tierischen und menschlichen Zellen geht. Und offensichtlich gibt es die doch.


ich hab das mit dem basta vor jahren mal erzaehlt gekriegt..... kann schon sein, dass das irgendwie auf irdendwas auswirkungen hat... kann man ja nie wissen... (hatte noch keine zeit deinen links zu folgen)


Hebinho hat geschrieben:@Wolt:
Uebrigens sind die Mueckenlarven ueberall dort zu finden, wo nicht direkt fliessendes Wasser vorhanden ist, sehr wohl an Seeufern oder Tuempeln etc.


mueckenlarven findet man da schon, aber keine larven von den denguemuecken aedes aegypti oder ae. albopictus.... und wenn man dann doch sowas nachweist, dann nennt man das "short report - unusual breeding site of ...." alles kann sein, nè?
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