Dengue dank Sojaanbau

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Re: Dengue dank Sojaanbau

Beitragvon esteban38 » Di 5. Mai 2009, 20:41

Takeo hat geschrieben:
Bitte bitte bitte esteban... mach' Dich nicht lächerlich!!!
Dass Glyphosat nicht im Boden wirkt ist soooo unglaublich alt, 100.000 mal versucht worden, 1.000.000 bewiesen worden, es wird schon seit langem noch nicht mal mehr versucht da noch irgendeine Bodenaktivität nachzuweisen... das Thema ist jetzt echt gegessen!!!



Irgendwie hat das noch nicht so ganz mit der spirtuellen Befreiung Deinerseits hingehauen.

Dass meine Ausführungen betreffend Boden absolut der Tatsache entsprechen, wird jeder Geneigte User beim von Dir vorgeschlagenen Googeln mit Leichtigkeit feststellen.

Er wird unter anderem auf solche Sätze stossen:

Einige Wissenschaftler stellen gleichwohl die Giftigkeit des Mittels fest: "Glyphosat hat, wenn es in den Boden eindringt, Auswirkungen auf verschiedene Arten, die für die Bildung von Humus oder organischer Masse wichtig sind. Glyphosat ist ein Herbizid, das praktisch alle Pflanzen vernichtet. Sein Einsatz führt zu einer extremen Verringerung der Vielfalt von Pflanzenarten innerhalb eines Ökosystems", befand etwa Walter Pengue von der Forschungsgruppe für Landschaftsökologie und Umwelt der Universität Buenos Aires (laut einer Reportage des DLF vom 24. Mai 2008[6]).

Also erzähl mir nix , dass es nicht Wissenschaftler gibt, welche das nicht so wie Du sehen. Und nichts anderes war meine Aussage.
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Re: Dengue dank Sojaanbau

Beitragvon Wolt » Di 5. Mai 2009, 20:58

esteban38 hat geschrieben:
Dass meine Ausführungen betreffend Boden absolut der Tatsache entsprechen, wird jeder Geneigte User beim von Dir vorgeschlagenen Googeln mit Leichtigkeit feststellen.


naja, du hast diesen bullsh gelesen und dann so kommentiert:


Die Hintergründe sind im 20 min Artikel gut herausgearbeitet:



sorry, aber wenn einer schon so einen einen artikel nicht durchschaut, dann ist jede weitere diskussion auf deutsch gesagt, fürn !&@*$#!.....


mein rat an takeo wäre folglich: lass in weiter googeln... :twisted:
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Re: Dengue dank Sojaanbau

Beitragvon esteban38 » Di 5. Mai 2009, 21:12

@ Wolt

Hier noch mal meine Ausführungen zum Thema Boden:

Dein Beitrag Severino erachte ich als Indiz, dass es eben mit der Sorgfalt und der Disziplin nicht gerade weit her ist und die Aussage, dass Glyphosat wenn es in Gewässer gelangt längst inaktiv ist, wie Experte Takeo schreibt, erdreiste ich mich nach Ansicht diversester Seiten und relevanter Kommentare zu bezweifeln. Streng nach wissenschaftlichen Kriterien ist sich die Fachwelt offenbar nichtmal vollends einig, ob das auch für den Boden gilt, so man denn Takeos Ratschlag befolgt und durchs Net googelt, wenn auch zugegebenermassen der Boden wohl tatsächlich nicht das Problem ist.

Das hat dann Takeo so kommentiert:

Bitte bitte bitte esteban... mach' Dich nicht lächerlich!!!
Dass Glyphosat nicht im Boden wirkt ist soooo unglaublich alt, 100.000 mal versucht worden, 1.000.000 bewiesen worden, es wird schon seit langem noch nicht mal mehr versucht da noch irgendeine Bodenaktivität nachzuweisen... das Thema ist jetzt echt gegessen!!!

und dies ist meine Antwort drauf:

Irgendwie hat das noch nicht so ganz mit der spirtuellen Befreiung Deinerseits hingehauen.

Dass meine Ausführungen betreffend Boden absolut der Tatsache entsprechen, wird jeder Geneigte User beim von Dir vorgeschlagenen Googeln mit Leichtigkeit feststellen.

Er wird unter anderem auf solche Sätze stossen:

Einige Wissenschaftler stellen gleichwohl die Giftigkeit des Mittels fest: "Glyphosat hat, wenn es in den Boden eindringt, Auswirkungen auf verschiedene Arten, die für die Bildung von Humus oder organischer Masse wichtig sind. Glyphosat ist ein Herbizid, das praktisch alle Pflanzen vernichtet. Sein Einsatz führt zu einer extremen Verringerung der Vielfalt von Pflanzenarten innerhalb eines Ökosystems", befand etwa Walter Pengue von der Forschungsgruppe für Landschaftsökologie und Umwelt der Universität Buenos Aires (laut einer Reportage des DLF vom 24. Mai 2008[6]).

Also erzähl mir nix , dass es nicht Wissenschaftler gibt, welche das nicht so wie Du sehen. Und nichts anderes war meine Aussage.


Ohne weitere Worte........
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Re: Dengue dank Sojaanbau

Beitragvon Wolt » Di 5. Mai 2009, 21:30

geh das ganze doch nicht so emotional an.......


:cool:

ps: ich bin heute aus der schweiz zurückgekehrt und hab mir dann eine flasche aus meiner spezialreserve gegönnt..... muss auch mal am dienstag möglich sein.............
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Re: Dengue dank Sojaanbau

Beitragvon Elsass » Mi 6. Mai 2009, 10:26

zur weiteren Konfusion reg. Dengue,heute gelesen:

Worst dengue outbreak in 50 years hits north Queensland
http://www.abc.net.au/am/content/2008/s2561974.htm

oder noch exotischer:
Saudis battle outbreak of dengue fever in Mecca
http://www.thenational.ae/article/20090 ... 39824/1002
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Re: Dengue dank Sojaanbau

Beitragvon Hebinho » Mi 6. Mai 2009, 12:15

Eventuell auch mal diese Studie des Instituts für Medizinische Parasitologie der Universität Bonn herunterladen/lesen: http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-k/k2291.pdf, die sich unter dem Titel "Mögliche Auswirkungen von Klimaveränderungen auf die Ausbreitung von primär humanmedizinisch relevanten Krankheitserregern über tierische Vektoren sowie auf die wichtigen Humanparasiten in Deutschland" zwar primaer mit Deutschland beschaeftigt, da aber ein moeglicher Klimawandel nicht nur auf Deutschland beschraenkt ist, kann es ja auch sein, dass in anderen Laendern - wie Brasilien - solche Faktoren mit beruecksichtigt werden muessen!
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Re: Dengue dank Sojaanbau

Beitragvon Severino » Mi 6. Mai 2009, 14:56

esteban38 hat geschrieben:...Dass meine Ausführungen betreffend Boden absolut der Tatsache entsprechen, wird jeder Geneigte User beim von Dir vorgeschlagenen Googeln mit Leichtigkeit feststellen.

Er wird unter anderem auf solche Sätze stossen:

Einige Wissenschaftler stellen gleichwohl die Giftigkeit des Mittels fest: "Glyphosat hat, wenn es in den Boden eindringt, Auswirkungen auf verschiedene Arten, die für die Bildung von Humus oder organischer Masse wichtig sind. Glyphosat ist ein Herbizid, das praktisch alle Pflanzen vernichtet. Sein Einsatz führt zu einer extremen Verringerung der Vielfalt von Pflanzenarten innerhalb eines Ökosystems", befand etwa Walter Pengue von der Forschungsgruppe für Landschaftsökologie und Umwelt der Universität Buenos Aires (laut einer Reportage des DLF vom 24. Mai 2008[6]).

Also erzähl mir nix , dass es nicht Wissenschaftler gibt, welche das nicht so wie Du sehen. Und nichts anderes war meine Aussage.

Im letzten Jahr hatte ich zwei lotes mit Roundup behandelt. Das Mittel verhindert, dass die Pflanzen das Sonnenlicht nutzen können und deshalb verdorren sie. Auf den Boden, bzw. dessen Fruchtbarkeit hat es nach eigener Erfahrung keinen Einfluss, denn die Pflanzen wachsen nach ein/zwei Monaten wieder und zwar nicht nur, weil die Wurzeln im Boden sind, sondern auch durch Versamung. Eine extreme Verringerung der Vielfalt konnte ich nicht beobachten. Aber natürlich habe ich nicht alle Pflanzen auf meinem Grundstück...
Ein anderes Grundstück habe ich ebenfalls mit Roundup bespritzt. Danach Mais gepflanzt. Nach knapp drei Monaten war bereits Erntezeit. Den Mais habe ich dann an eine Pamonharia verkauft. Dort wurde niemand nach dem Konsum krank oder ist gestorben....
Dengue kommt hier übrigens kaum vor und Sojafelder gibt es einige hier in der Region. In der Stadt spritzt die prefeitura zweimal im Jahr ein Mückenvernichtungsmittel, damit sich Dengue nicht ausbreitet und zwar vorwiegend auf die unbebauten Grundstücke und die zugewachsenen Bürgersteige.
Nun bin ich natürlich kein Biologe, aber so ist es hier. Und Fische gibt es in den Flüssen von Goiás massenhaft. Die Mücke vermehrt sich allerdings in stehenden Gewässern.
paz e amor
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