Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Re: Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Beitragvon ptrludwig » Sa 4. Jan 2014, 13:53

cabof hat geschrieben:Ja, mein Bekannter hat bescheidene Nebeneinkünfte und macht auch jedes Jahr die Steuererklärung über einen Contador - nur ist dieser
soooo gut informiert... wie alle in Brasilien.... und meinte zu meinem Bekannten, was gehen die Nebeneinkünfte der deutschen RV an...
die aber bestehen darauf... bei Unregelmäßigkeiten sperren die die Rentenzahlungen bis zur Klärung und bei Verstößen ist auch ein Bußgeld fällig. Übrigens: 1 x im Jahr muß der Auslandsrentner einen "Lebensnachweis" erbringen sonst stellt auch hier die RV die Zahlungen ein. Wer in der Nähe eines Konsulats wohnt - am besten dort vorsprechen.

Das Formular für den Lebensnachweis wird zugeschickt. Die Steuererklärung muss dein Bekannter jährlich beim Finanzamt in Neubrandenburg machen, kann aber auf Antrag darauf verzichten, dann werden die Daten von der Rentenversicherung eingeholt. Wenn er in Brasilien größere Einkünfte hat ist er sowieso begrenzt steuerpflichtig ohne Freibeträge.
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Re: Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Beitragvon freigeist ingrid » Mi 29. Jan 2014, 21:09

cabof hat geschrieben:Brasiljaneiro... und auch andere Forenfreunde... kommt ihr nach Köln/Bonn oder Ausnahmsweise Düsseldorf... ein Plausch auf ein Bier -
ich bin dabei.

Keiner sollte sich zu große Hoffnungen machen, um irgendwelche brasilianischen Freunde zu finden. Der Brasilianer ist oft gleichgültig und sorgt sich mehr um sein eigenes Hemd. Nur wenn er Vorteile braucht, dann ist er da. Geht es ihm gut, dann sind viele Kontakte weit weg. Das sollte man gelassen sehen. Aber zum Kölsch würde ich dich auch mal aufsuchen. Persönliche Hilfe gebe ich heute sehr ungern. Wenn ich Pakete (inklusive Inhalt) und Geld zusammen zählen würde, käme locker ein Mittelklassewagen zusammen.

Es hat bei mir lange gedauert bis ich das bemerkt habe, es hat sich auch in der kölschen Comunity herumgesprochen, daß der Cabof nicht
mehr hilft - ergo sind auch die Kontakte rar, stört mich nicht, weniger Kopfschmerzen. Was die finanziellen Zuwendungen betrifft, da
können die alten User ein Lied von singen... Mittelklassewagen kommt den Zahlungen schon sehr nahe. Interessant an diesen Zuwendungen ist, daß die Zahlungen i.d.R. nur zum Löcher stopfen gedacht sind, nachhaltige Ergebnisse gleich null. Hier ein Loch stopfen und gleich
ein neues Loch aufmachen. Germany zahlt. (Ich schreibe von Jahren zuvor, schon lange nicht mehr). Kurzum noch einen kleinen Bemerk:
Brasilien - Land der Zukunft, Wirtschaftsaufschwung, Goldgräberstimmung - und in meinem Bekanntenkreis trägt sich folgendes zu:
Wenige Wochen mit einer Carteira de Trabalho beschäftigt, Firma dicht, Hire and Fire, - Ende vom Lied: Job an einem Zeitungskiosk,
7 Tage Woche - 100 Reais = 400 im Monat, bar auf die Kralle - und das auch noch unregelmäßig - keine sanitäre Einrichtung (Dixie-Klo)
stoische Person, auf DEN Anruf wartend das die Firma wieder aufmacht und einstellt. (Telefonista) - solche Fälle gibt es wohl zu Hauf in Brasilien....

Danke für die aufschlussreichen Hinweise, ich bin für jeden Rat dankbar,ist doch heute mein fünfter Tag meines ersten Besuches in Brasil/SC.Ich finde es hier toll und möchte bleiben.
Sagt mal, wo lebt Ihr alle in Brasilien, ich bin auf der Suche nach Ausgewanderten. Ausgewanderte, die reich an Jahren sind und jetzt die Sonne Brasiliens genießen,statt im Hamsterrad zu stecken? LG Freigeist Ingrid
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Re: Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Beitragvon Trem Mineiro » Fr 31. Jan 2014, 16:05

Hallo Ingrid
Erst mal willkommen hier im Forum. Und willkommen im schönen Brasilien.
Du hast wohl erst einige wenige Beiträge gelesen, sonst würdest du deine Frage anders stellen. Also lies noch ein wenig weiter.

Um solche Leute wie du suchst zu finden, musst du Leute suchen, die so wohlhabend und unabhängig wie du selber zu sein scheinst.

Die meisten anderen von uns müssen in Brasilien ehr doppelt so schnell im Hamster-Rad rotieren als in Deutschland. Da nutzt auch nix wenn der Strand in der Nähe ist. Und kaum einer lebt von denen so gut wie in D.

Dann gibt’s noch ein paar Expats hier, denen es wahrscheinlich finanziell sehr gut geht, aber die sind meist auch nicht zum Faulenzen hierher geschickt worden.

Und dann sind da noch die Rentner, meist aus der alten Zeit, als die Rente noch hoch und die Kosten in Brasilien sehr günstig waren. Die sitzen irgendwo am Strand, meist in Nordosten,. Wer früh genug kam und clever war hat irgendwo eine Poussade oder ein paar Apartments. Viele leben aber heute auch ehr auf bescheidenem Aussteiger-Niveau, was ja nicht heißt, dass man nicht glücklich und zufrieden ist.

Wenn du also über ausreichende finanzielle Mittel verfügt, keinen Job brauchst und dir eine gute Krankenversicherung leisten kannst, darfst du für 90 Tage im Halben Jahr bleiben, 90 Tage woanders sein und dann wieder für 90 Tage wiederkommen, so in dem Rhythmus.

Wenn du wirklich auswandern willst musst du dir Gedanken über ein permanentes Visum machen
a) Heiraten oder Kind bekommen
b) Ein Investment in Brasilien tätigen (samt Hamsterrad)
c) Einen Job suchen (mit doppelter Geschwindigkeit im Hamsterrad)
d) Ein Rentner Visum erlangen, wenn du das nötige Alter und eine hohe Rente hast, die du dann hier hoch versteuern darfst.

Die Details dazu findest du hier im Forum mit der Suchfunktion.

Vielleicht melden sich ja auch hier ein paar Ausgewanderte und geben Tips, wie man das ohne Hamsterrad macht.
Meine Spuren, die ich in 20 Jahren hier gelegt habe werden sich jetzt so langsam verflüchtigen, weil ich nachdem ich hier aufgehört habe zu arbeiten (Expat) wieder nach Deutschland zurückgehe. Mir ist das hier, als Rentner zu unruhig, unsicher, zu schmutzig, zu kriminell, zu vermüllt. Im Süden, SC - wo es sicher besser ist, ist mir das Wetter zu schlecht und für den Nordosten reicht es mir nicht, immer am Strand zu liegen.
Dazu schätzt man im Alter ein anständiges Gesundheits-System. Wohl dem, der dann noch zurück gehen kann.

Gruß
Trem Mineiro
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Re: Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Beitragvon freigeist ingrid » Fr 31. Jan 2014, 18:25

Trem Mineiro hat geschrieben:Hallo Ingrid
Erst mal willkommen hier im Forum. Und willkommen im schönen Brasilien.
Du hast wohl erst einige wenige Beiträge gelesen, sonst würdest du deine Frage anders stellen. Also lies noch ein wenig weiter.

Um solche Leute wie du suchst zu finden, musst du Leute suchen, die so wohlhabend und unabhängig wie du selber zu sein scheinst.

Die meisten anderen von uns müssen in Brasilien ehr doppelt so schnell im Hamster-Rad rotieren als in Deutschland. Da nutzt auch nix wenn der Strand in der Nähe ist. Und kaum einer lebt von denen so gut wie in D.

Dann gibt’s noch ein paar Expats hier, denen es wahrscheinlich finanziell sehr gut geht, aber die sind meist auch nicht zum Faulenzen hierher geschickt worden.

Und dann sind da noch die Rentner, meist aus der alten Zeit, als die Rente noch hoch und die Kosten in Brasilien sehr günstig waren. Die sitzen irgendwo am Strand, meist in Nordosten,. Wer früh genug kam und clever war hat irgendwo eine Poussade oder ein paar Apartments. Viele leben aber heute auch ehr auf bescheidenem Aussteiger-Niveau, was ja nicht heißt, dass man nicht glücklich und zufrieden ist.

Wenn du also über ausreichende finanzielle Mittel verfügt, keinen Job brauchst und dir eine gute Krankenversicherung leisten kannst, darfst du für 90 Tage im Halben Jahr bleiben, 90 Tage woanders sein und dann wieder für 90 Tage wiederkommen, so in dem Rhythmus.

Wenn du wirklich auswandern willst musst du dir Gedanken über ein permanentes Visum machen
a) Heiraten oder Kind bekommen
b) Ein Investment in Brasilien tätigen (samt Hamsterrad)
c) Einen Job suchen (mit doppelter Geschwindigkeit im Hamsterrad)
d) Ein Rentner Visum erlangen, wenn du das nötige Alter und eine hohe Rente hast, die du dann hier hoch versteuern darfst.

Die Details dazu findest du hier im Forum mit der Suchfunktion.

Vielleicht melden sich ja auch hier ein paar Ausgewanderte und geben Tips, wie man das ohne Hamsterrad macht.
Meine Spuren, die ich in 20 Jahren hier gelegt habe werden sich jetzt so langsam verflüchtigen, weil ich nachdem ich hier aufgehört habe zu arbeiten (Expat) wieder nach Deutschland zurückgehe. Mir ist das hier, als Rentner zu unruhig, unsicher, zu schmutzig, zu kriminell, zu vermüllt. Im Süden, SC - wo es sicher besser ist, ist mir das Wetter zu schlecht und für den Nordosten reicht es mir nicht, immer am Strand zu liegen.
Dazu schätzt man im Alter ein anständiges Gesundheits-System. Wohl dem, der dann noch zurück gehen kann.

Gruß
Trem Mineiro


Hallo Trem Mineiro,

Deine prompte Antwort hat mich nachdenklich gestimmt und beschämt zugleich,
es ist wohl die andere Seite der Medaille!,und nach zwanzig Jahren Erfahrung glaube ich Dir unbenommen, was Du schreibst,
mein Leben in D. war auch nur Arbeit, Anstrengung und Fleiß, erst jetzt habe ich Zeit.
D. ist leider augenblicklich nicht mehr das, was es einmal war, wie Du das Hier schilderst, so sieht der augenblicklichen Zustand in D.aus (es gibt genug aufklärerische Blogs dazu im Internet).
Nun ja, ich habe mich inzwischen wirklich mehr belesen und auch einiges selbst erfahren und bin kritischer, da stimme ich Dir zu.

Trem, zum Gesundheitswesen, vergiss es!,wenn Du noch eine Weile Leben möchtest!,ich weiß, wovon ich rede!)
Ich empfehle Dir die "Neue Germanische Medizin" von Prof.Dr. Hamer, lies mal auf "Der Hoonigmann sagt", vor ein paar Tagen war da ein Bericht mit guten Kommentaren,oder seine Veröffentlichungen selbst,
Schön, wenn ich noch Einiges zu hören bekomme!
Liebe Grüße an Alle und besonders an Dich
Ingrid
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Re: Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Beitragvon BrasilJaneiro » Fr 31. Jan 2014, 19:49

freigeist ingrid hat geschrieben:

Hallo Trem Mineiro,

Deine prompte Antwort hat mich nachdenklich gestimmt und beschämt zugleich,
es ist wohl die andere Seite der Medaille!,und nach zwanzig Jahren Erfahrung glaube ich Dir unbenommen, was Du schreibst,
mein Leben in D. war auch nur Arbeit, Anstrengung und Fleiß, erst jetzt habe ich Zeit.
D. ist leider augenblicklich nicht mehr das, was es einmal war, wie Du das Hier schilderst, so sieht der augenblicklichen Zustand in D.aus (es gibt genug aufklärerische Blogs dazu im Internet).
Nun ja, ich habe mich inzwischen wirklich mehr belesen und auch einiges selbst erfahren und bin kritischer, da stimme ich Dir zu.

Trem, zum Gesundheitswesen, vergiss es!,wenn Du noch eine Weile Leben möchtest!,ich weiß, wovon ich rede!)
Ich empfehle Dir die "Neue Germanische Medizin" von Prof.Dr. Hamer, lies mal auf "Der Hoonigmann sagt", vor ein paar Tagen war da ein Bericht mit guten Kommentaren,oder seine Veröffentlichungen selbst,
Schön, wenn ich noch Einiges zu hören bekomme!
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Ingrid


Auch von mir erstmal herzlich Willkommen hier im Forum. Allerdings da du kein Alter angegeben hast, kann ich dich nicht richtig einordnen ob du nun Rentnerin mit dem Wunsch zumindest einige Jahre in Brasilien zu verleben bist oder einfach nur ein fake.
Das was trem mineiro geschrieben hat trifft voll zu. 20 Jahre sind ausreichend. Im Alter sehnt man sich wirklich nach die bekannte ärztliche Versorgung und das ruhige Leben. Mein Ziel ist fest in Brasilien zu bleiben. Wegen meiner Kinder und Enkelkinder wird es aber immer auch ein Drang nach Deutschland geben (1x pro Jahr Reisekosten müssen einkalkuliert werden). Ich mache mir auch nichts vor. Mit 75 spätestens werde ich es genießen, in Deutschland zum Aldi gehen zu können, reichlich aus dem Sortiment und den wöchentlichen Angeboten zu kaufen und eine himmliche Ruhe in meiner Umgebung zu haben. Ich hab mir immer gewünscht, dass sich Brasilien verändert. Leider ist Krach, kaputte Straßen, überteuertes Warenangebot, Raub und Mord, Bürokratie und Korruption auch heute noch aktuell. Brasilien fördert das egoistische Leben und treibt Gringos auf Dauer ins Verderben. Ich habe keine Lust im vielleicht hohen Alter ohne Krankenversicherung, ohne Vermögen und Eigentum irgendwo hilflos im diesem Land zu sein. Ich will Brasilien genießen und rechtzeitig wissen, wann Schluß ist. Mein Brasilien von 1961 bis 1988 existiert eh nicht mehr.
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
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Re: Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Beitragvon Frankfurter » Fr 31. Jan 2014, 20:16

BrasilJaneiro hat geschrieben:
freigeist ingrid hat geschrieben:
Leider ist Krach, kaputte Straßen, überteuertes Warenangebot, Raub und Mord, Bürokratie und Korruption auch heute noch aktuell. Brasilien fördert das egoistische Leben und treibt Gringos auf Dauer ins Verderben. Ich habe keine Lust im vielleicht hohen Alter ohne Krankenversicherung, ohne Vermögen und Eigentum irgendwo hilflos im diesem Land zu sein. Ich will Brasilien genießen und rechtzeitig wissen, wann Schluß ist. Mein Brasilien von 1961 bis 1988 existiert eh nicht mehr.


=D> =D> =D>

Meine Frau kam vor 20 Jahren nach D. ... In letzter Zeit höre ich, dass auch D. zum Alter gehören könnte.

Trotz Haus und finz. abgesichert. Aber die Verhältnisse ändern sich immer mehr in Br. zum.... :evil:

Wer weiß aber wie es in 10 oder 20 Jahren hier in Europa aussehen wird. MANN/FRAU solltre auf alles gefasst sein. :!:
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Re: Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Beitragvon Trem Mineiro » Fr 31. Jan 2014, 21:04

Hallo Ingrid,
das mit dem Nachdenken finde ich gut, für das beschämt sein sehe ich keinen Grund.

Nach 20 Jahren Arbeit soll man auch mal an Ruhe, reduzieren und ausspannen denken. Ist außer das man seine Ansprüche reduzieren kann ja auch eine Frage des Geldes, was man bis dahin gespart hat.

Dazu kennst du ja jetzt nur 2 Meinungen und die sind ja meist durch persönliche Erfahrungen gebildet, was ich so sehr, können andere ganz anders sehen. Auch hier im Forum gibt es genug Leute, die von Brasilien wie vom Paradies schwärmen, das ist deren persönliche Lebenserfahrung und Umfeld.

Und du machst es ja richtig, bist jetzt in Brasilien und schau dir alles an, frage die Leute, wie sie leben, auch im Winter….und …und…..

Wobei du mir jetzt Angst gemacht hast. Ich dachte an sich, ich gehe in ein ordentliches, ruhiges, sicheres Deutschland zurück, ohne Korruption, von einer netten älteren Dame regiert, die selbst diese Sozies auf Vordermann gebracht hat.

Und die neue Regierung tut ja so viel für Rentner, ich darf jetzt sogar abschlagsfrei in Rente gehen
Ich schau ja immer Deutsche Welle und was man da sieht, auch Nachrichten, sieht doch ganz gut aus. Du verwechselst das jetzt nicht mit der Ukraine, ich will ja nach Bayern.

Und was ist mit den deutschen Ärzten denn los, warum soll ich denn jetzt zu den Germanischen Ärzten und diese Germanische Medizin, sind die nicht alle nach dem Krieg ausgerottet worden. Meine Frau tendiert ja jetzt auch mehr zu diesem Hannemann, auch so ein Germane

Aber hier ist es noch schlimmer, die Brasilianischen Ärzte scheinen ja auch nicht so doll zu sein. Die Prominenten hier gehen z.B. in Sao Paulo alle ins Syrisch-Libanesische Krankenhaus. Kannst du dir vorstellen, nur Ausländer um dich herum. Dazu haben die hier jetzt ganz viele Cubanische Ärzte, die sprechen noch nicht mal richtig Portugiesisch oder Deutsch.

Ich bin jetzt 20 Jahre hier und meine auch, dass das alles nicht mehr so doll hier ist. Aber du gehst aus Deutschland weg, weil es so schlimm ist? Auch in Bayern.

Also schau dich mal hier um…wenn es dir gefällt bleibe, schlimmer als wie du sagst in Deutschland kan's ja auch nicht sein. Und in SC ist ja ein wenig Deutschland, Oktoberfest und so.

Viele Grüße
Trem MIneiro
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Re: Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Beitragvon Berlincopa » Sa 1. Feb 2014, 01:45

Trem Mineiro hat geschrieben:
Ich bin jetzt 20 Jahre hier und meine auch, dass das alles nicht mehr so doll hier ist.
Viele Grüße
Trem MIneiro



Nur nochmal zur Erinnerung: Für die große Mehrheit der Brasilianer selbst ist es heute natürlich viel besser als es vor 20 Jahren war (Lebensstandard, sozioökonomische Indikatoren etc.). Man sollte also nicht die allgemeine positive Entwicklung vergessen, wenn man über persönliche Unzufriedenheiten liest. Aber man sollte sich ebenso bewußt sein, daß man nicht in ein Land der Dritten Welt geht (von einigen wenigen Gegenden mal abgesehen), in dem alle auf einen gewartet haben, sondern in ein aufstrebendes Schwellenland, wo man sich auch beweisen muß.
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Re: Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Beitragvon cabof » Sa 1. Feb 2014, 01:54

Lese ich das richtig, unsere neue Userin Ingrid (herzlich willkommen im Forum) ist seit wenigen Tagen in Santa Catarina, zum ersten Male in Brasilien und hat schon Feuer gefangen und will bleiben - was natürlich nicht so einfach ist. Wir müssten noch das Alter wissen und ob schon die Rente in DE durch ist... das mit der medizinischen Versorgung werde ich mir noch durchlesen, wenn Du Zeit hast,
dann besuche mal ein Krankenaus oder einen Krankenposten in SC (vielleicht etwas besser ausgestattet als in Restbrasilien) - einfach so zur Info. Berichte mal.
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Re: Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Beitragvon Berlincopa » So 2. Feb 2014, 17:00

freigeist ingrid hat geschrieben:
Hallo Trem Mineiro,

Deine prompte Antwort hat mich nachdenklich gestimmt und beschämt zugleich,
es ist wohl die andere Seite der Medaille!,und nach zwanzig Jahren Erfahrung glaube ich Dir unbenommen, was Du schreibst,
mein Leben in D. war auch nur Arbeit, Anstrengung und Fleiß, erst jetzt habe ich Zeit.
D. ist leider augenblicklich nicht mehr das, was es einmal war, wie Du das Hier schilderst, so sieht der augenblicklichen Zustand in D.aus (es gibt genug aufklärerische Blogs dazu im Internet).
Nun ja, ich habe mich inzwischen wirklich mehr belesen und auch einiges selbst erfahren und bin kritischer, da stimme ich Dir zu.

Trem, zum Gesundheitswesen, vergiss es!,wenn Du noch eine Weile Leben möchtest!,ich weiß, wovon ich rede!)
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Kenne hier einige Homöopathen, allerdings wird man dort meistens genau so schnell abgespeist wie beim Schulmediziner, d.h. mal bekommt die kleinen weißen Pillen und soll dann wiederkommen, falls es nicht besser wird. Von daher könnte die Dr. Hamer-Medizin schon eine Alternative sein. Gibt es Anlaufstellen in Berlin?
Inwieweit man in Brasilien offen gegenüber solchen neuartigen wissenschaftlichen Methoden ist, kann ich Dir nicht sagen, vielleicht eher im Süden, wo es ja noch einige Gemeinschaften gibt, die ihren deutschen Stammbaum einige Jahrhunderte zurückverfolgen können.
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