Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Beitragvon cabof » Mi 18. Dez 2013, 08:48

Nachdem ich jetzt meinen "Pflegefall" abgeschlossen habe kann ich etwas zum Rentenbezug schreiben.

Mein Bekannter ist Brasilianer, bezieht eine Witwerrente aus Deutschland, die Umstellung dauerte 3 Monate,
d.h. er bekam 3 Monate keine Rente, diese wurde aber jetzt nachgezahlt. Da die Krankenkassenbeiträge und
Pflegeversicherung wegfallen, werden diese der Rente zugerechnet, ergo bekommt er mehr ausgezahlt. Von
100 Euros mehr Rente bleiben ihm aber nur ein Mehr von 40 Euros, 60 Euros schlucken der brasil. Staat und
die dortigen Banken (105 Reais Transferkosten) sowie ein grottenschlechter Umtauschkurs.

Zu klären ist noch die Besteuerung in Deutschland, geht wohl über das Finanzamt Magdeburg.

Weiterhin verlangt die deutsche Rentenversicherung die CPF Nummer (um die Daten mit dem brasil. Finanzamt
abzugleichen?) denn er ist verpflichtet, seine Nebeneinkünfte in Brasilien anzugeben, das zieht dann eine Kürzung
der Rente mit sich.

Fazit: wer einen deutschen Paß besitzt (Staatsangehörigkeit) der sollte die Rente in Deutschland lassen und mit
der Karte am Bancomat ziehen. Besserer Kurs und man ist in DE auch noch krankenversichert, für den Fall
des Supergaus Krankheit.
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Re: Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Beitragvon ptrludwig » Mi 18. Dez 2013, 10:16

Du zahlst auch als im Ausland lebender Deutscher keine Kranken- und Pflegeversicherung. Für alle die im Ausland eine deutsche Rente beziehen ist das Finanzamt Neubrandenburg zuständig.
Du solltest dich da mal für deinen Bekannten sachkundig machen. Wenn er in Brasilien keine Einkünfte hat müsste er sich unbegrenzt steuerpflichtig stellen lassen um in den Genuss aller Freibeträge zu kommen.http://www.finanzamt-rente-im-ausland.de/
Dein Bekannter muss dort eine jährliche Steuererklärung machen bzw. kann auf Antrag darauf verzichten, dann greift das Finanzamt auf die Angaben der RV zurück.
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Re: Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Beitragvon cabof » Mi 18. Dez 2013, 10:39

Ich habe in dieser Angelegenheit meinen Part erfüllt. Bleibt noch anzumerken, das der Rentenbezieher im Ausland jährlich einen Lebensnachweis erbringt, sonst stoppt die Rentenzahlung. Da ist m.W. eine persönliche Vorstellung beim zuständigen Konsulat sehr
hilfreich.

NB - ich möchte noch folgendes, sehr persönliches anmerken. Der/die BR sind ein sehr undankbares Volk. Mit der jetzigen Hilfestellung für den Rentner schließe ich meine Aktivitäten mit BR ab, von meiner Seite aus gibt es keine Hilfe mehr. In 40 Jahren haben ich über
100 kennenglernt, bei Dutzenden bin ich aktiv geworden, bis hin zu verhinderten Abschiebungen (Justiz) etc. Von allen Kontakten sind
vielleicht noch 5 übrig wo man korrespondiert oder sich trifft - wie sagt der Volksmund so schön: aus den Augen - aus dem Sinn. Das sollte ein Hinweis sein, für alle, die im Moment euphorisch mit dem sog. brasil. Freundeskereis umgehen... glaube kaum, das sich etwas
geändert hat.
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Re: Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Beitragvon Frankfurter » Mi 18. Dez 2013, 17:01

@ cabof

hat sich eigentlich etwas geändert an dem weiteren Abzug ( Überweisungsbetrag ) bei in Br. Lebenden/ = dt. Rentenbezieher ??

Da ja lt. der Versichewrung das Leben in Br. sooooooo preiswert ist, wurde nach meiner Kenntnis einer weitere Kürzug ( Höhe ?? ) vorgenommen. Diese sei je nach Lebensland ( hier dann Br. ) unterschiedlich.

Also WW-Rente 100 minus 40 ergibt 60 für den "Überlebenden" und davon dann noch mal je nach Aufenthaltsland ein weiterer Abzug. Da bleibt ja nur noch eine "Zustelladresse" in Deutschland. Konto bei einer dt. Bank ist z.Z. ja noch möglich zu eröffnen, wenn nicht vorhanden. Dann die KK für Abhebungen in Br. einsetzen. #-o

Um korrekt zu bleiben: Dies ist dann aber nicht den Vorschriften entsprechend :oops:
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Re: Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Beitragvon BrasilJaneiro » Mi 18. Dez 2013, 19:40

cabof hat geschrieben:Ich habe in dieser Angelegenheit meinen Part erfüllt. Bleibt noch anzumerken, das der Rentenbezieher im Ausland jährlich einen Lebensnachweis erbringt, sonst stoppt die Rentenzahlung. Da ist m.W. eine persönliche Vorstellung beim zuständigen Konsulat sehr
hilfreich.

NB - ich möchte noch folgendes, sehr persönliches anmerken. Der/die BR sind ein sehr undankbares Volk. Mit der jetzigen Hilfestellung für den Rentner schließe ich meine Aktivitäten mit BR ab, von meiner Seite aus gibt es keine Hilfe mehr. In 40 Jahren haben ich über
100 kennenglernt, bei Dutzenden bin ich aktiv geworden, bis hin zu verhinderten Abschiebungen (Justiz) etc. Von allen Kontakten sind
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geändert hat.


Keiner sollte sich zu große Hoffnungen machen, um irgendwelche brasilianischen Freunde zu finden. Der Brasilianer ist oft gleichgültig und sorgt sich mehr um sein eigenes Hemd. Nur wenn er Vorteile braucht, dann ist er da. Geht es ihm gut, dann sind viele Kontakte weit weg. Das sollte man gelassen sehen. Aber zum Kölsch würde ich dich auch mal aufsuchen. Persönliche Hilfe gebe ich heute sehr ungern. Wenn ich Pakete (inklusive Inhalt) und Geld zusammen zählen würde, käme locker ein Mittelklassewagen zusammen.
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Re: Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Beitragvon ptrludwig » Mi 18. Dez 2013, 21:04

Frankfurter hat geschrieben:@ cabof

hat sich eigentlich etwas geändert an dem weiteren Abzug ( Überweisungsbetrag ) bei in Br. Lebenden/ = dt. Rentenbezieher ??

Da ja lt. der Versichewrung das Leben in Br. sooooooo preiswert ist, wurde nach meiner Kenntnis einer weitere Kürzug ( Höhe ?? ) vorgenommen. Diese sei je nach Lebensland ( hier dann Br. ) unterschiedlich.

Also WW-Rente 100 minus 40 ergibt 60 für den "Überlebenden" und davon dann noch mal je nach Aufenthaltsland ein weiterer Abzug. Da bleibt ja nur noch eine "Zustelladresse" in Deutschland. Konto bei einer dt. Bank ist z.Z. ja noch möglich zu eröffnen, wenn nicht vorhanden. Dann die KK für Abhebungen in Br. einsetzen. #-o

Um korrekt zu bleiben: Dies ist dann aber nicht den Vorschriften entsprechend :oops:

Dafür hat ja jetzt Brasilien und Deutschland ein Sozialabkommen, Brasilianer werden Deutschen gleich gestellt. Davor bekamen sie nich weniger Rente weil die Lebenshaltungskosten in Brasilien geringer sind, sondern weil sie nicht die Zuschüsse bekamen welche Deutschland den deutschen Rentnern zahlt. Mir hat übrigens das Konsulat in Recife bestätigt das der Grundbedarf in Brasilien höher ist als in Deutschland.
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Re: Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Beitragvon cabof » Mi 18. Dez 2013, 22:03

Ja, vor dem 1. Mai 2013 hätte mein Bekannter 210 Euros weniger bekommen. So war das vor dem Abkommen und ist auch in Ländern ohne
Abkommen noch so. Einen Nachtrag bekam ich heute.... am Tag der Gutschrift der Rente legte die ITAU Bank einen Kurs von 2,99 fest
während der Kurs bei 3,10 lag.... robaleira total.
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Re: Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Beitragvon cabof » Mi 18. Dez 2013, 23:47

Brasiljaneiro... und auch andere Forenfreunde... kommt ihr nach Köln/Bonn oder Ausnahmsweise Düsseldorf... ein Plausch auf ein Bier -
ich bin dabei.

Keiner sollte sich zu große Hoffnungen machen, um irgendwelche brasilianischen Freunde zu finden. Der Brasilianer ist oft gleichgültig und sorgt sich mehr um sein eigenes Hemd. Nur wenn er Vorteile braucht, dann ist er da. Geht es ihm gut, dann sind viele Kontakte weit weg. Das sollte man gelassen sehen. Aber zum Kölsch würde ich dich auch mal aufsuchen. Persönliche Hilfe gebe ich heute sehr ungern. Wenn ich Pakete (inklusive Inhalt) und Geld zusammen zählen würde, käme locker ein Mittelklassewagen zusammen.

Es hat bei mir lange gedauert bis ich das bemerkt habe, es hat sich auch in der kölschen Comunity herumgesprochen, daß der Cabof nicht
mehr hilft - ergo sind auch die Kontakte rar, stört mich nicht, weniger Kopfschmerzen. Was die finanziellen Zuwendungen betrifft, da
können die alten User ein Lied von singen... Mittelklassewagen kommt den Zahlungen schon sehr nahe. Interessant an diesen Zuwendungen ist, daß die Zahlungen i.d.R. nur zum Löcher stopfen gedacht sind, nachhaltige Ergebnisse gleich null. Hier ein Loch stopfen und gleich
ein neues Loch aufmachen. Germany zahlt. (Ich schreibe von Jahren zuvor, schon lange nicht mehr). Kurzum noch einen kleinen Bemerk:
Brasilien - Land der Zukunft, Wirtschaftsaufschwung, Goldgräberstimmung - und in meinem Bekanntenkreis trägt sich folgendes zu:
Wenige Wochen mit einer Carteira de Trabalho beschäftigt, Firma dicht, Hire and Fire, - Ende vom Lied: Job an einem Zeitungskiosk,
7 Tage Woche - 100 Reais = 400 im Monat, bar auf die Kralle - und das auch noch unregelmäßig - keine sanitäre Einrichtung (Dixie-Klo)
stoische Person, auf DEN Anruf wartend das die Firma wieder aufmacht und einstellt. (Telefonista) - solche Fälle gibt es wohl zu Hauf in Brasilien....
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Re: Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Beitragvon pebucebr » Mi 1. Jan 2014, 15:59

Klar kannst man seine Rente in Brasilien bekommen/trasferieren lassen. Kein Problem - Aaaaber!
Man sollte ein deutsches Konto haben. Seine Bank beauftragen wie viel sie monatlich übersenden soll.

Das ABER ist, deine Bank behält Transferkosten ein und eine Brasilianische Bank behält ebenfalls Kosten ein.
Deutschland B I S 20 Euro - Brasilien $RS ..... jenachdem wie hoch die Summe ist!!!!! Bei 150 Euro waren es im Dezember 2013 über $RS 100,00

Am besten war für mich die Kontoeröffnung bei Banco Bradesco gewesen. An einem Tag war das Konto eröffnet, nach drei Tagen hatte ich die Kreditkarte.
Zu den Negativpunkten. Jeder internationale Transfer geht über Banco do Brasil Sao Paulo. Von da aus zu deiner Brasilianschen Bank! Transferdauer 3-4 Tage wenn kein Wochenende, Feiertag dazwischen kommt. Bei mir hatte Banco do Brasil Sao Paulo den Transfer mal gestoppt gehabt ohne jede Information zu geben. Als ich dort anrief, schickte man mich danach in die Irre. Liess diesen Transfer sofort von meiner deutschen Bank zurück holen und erneut transferieren. Dauer 7 Tage. Sao Paulo hat kein Recht einen Transfer zu blockieren, obwohl es eine staatliche Bank ist.

Einfacher, aber auch mit Probleme behaftet, deutsche Masterkarte benutzen. In einem Bundesstaat kann man bis §RS 1000,00 abheben, im anderen nur $RS 800,00
Weiterer Nachteil, es kann passieren dass die Automaten für internationale Kreditkarten eines Tages gesperrt sind. Selbst erlebt.
Dann hat man die Wahl, Brasesco funktioniert nicht und zu Banco do Brasil gehen. In Kaff´s gibt es eben keine internationalen Automaten.
Am besten ist eben der Transfer. Meiner geht auf´s Konto meiner Partnerin. Titel der Überweisung: Aluga Casa!!
Muss aber jeder für sich wissen was er will!! :mrgreen:
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Re: Deutsche Rente in Brasilien beziehen

Beitragvon MESSENGER08 » Do 2. Jan 2014, 17:48

pebucebr hat geschrieben:.... Jeder internationale Transfer geht über Banco do Brasil Sao Paulo..... Bei mir hatte Banco do Brasil Sao Paulo den Transfer mal gestoppt gehabt ohne jede Information zu geben. ...


Du meinst sicher die BANCO CENTRAL !!!

Denn wenn die Überweisung an ein Konto bei BRADESCO geht hat die Banco do Brasil nichts damit am Hut !!!

Bei solchen Aktionen muss man immer wissen wo die zuständige Auslandsabteilung der eigenene Bank in BRA sitzt. Nicht jede Filiale hat eine. Das wird zentral für viele Filialen und deren Konten in einer Abteilung gemacht. Und wenn man dort keinen Ansprechpartner hat oder nicht weiss an wen man sich wenden soll ist man aufgeschmissen, denn der Gerente Deines Kontos der hat von sowas überhaupt keinen Plan. Somit vergeht oft wertvolle Zeit bei einer internationalen Überweisung in der das Geld auf dem Konto der Bank Zinsen bringt und nicht auf Deinem.

:cool:
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