Deutscher Sextourismus in Brasilien

Alles über Brasilien aus der internationalen Presse (Beiträge bitte max. anreissen, unbedingt die Quelle verlinken sowie ein eigenes kurzes Statement abgeben).

Re: Deutscher Sextourismus in Brasilien

Beitragvon BrasilJaneiro » Di 15. Mär 2011, 07:21

1. Der Bericht war wohl überflüssiger als sonst was. Schlecht recherchiert mit absurden Behauptungen, daß jene Reisebüros Schuld am Sextourismus in Brasilien haben. Das kann doch niemand ernst nehmen. Das Sextouristen auch über Reisebüros buchen ist doch nicht verwerflich. Deshalb ist doch das Reisebüro kein Sextourismushehler.
2. Ich verstehe sowieso nicht, warum Touristen so dumm sein können ihren hart erarbeiteten Urlaub für paar mal teuer (bis RS 200,00) bumsen ausgeben. Da wäre mir das Geld zu schade. Es gibt doch in Brasilien ein Überhang an Frauen. Das kann man doch auch gratis haben. Aber wahrscheinlich sind das die biederen Männer, die entweder in Deutschland keine Frau anwerben können oder keinen "hoch" kriegen. Einfach ekelhaft.
3. Brasilien braucht sich aber auch nicht verwundert über den Sextourismus geben, als hätte man dies nie gewusst. Das gab es schon während der Militärdiktatur. Vielleicht wäre eine Politik besser gewesen, die Bildung gefördert hätte, die soziales Engagement gezeigt hätte in punkto sozialer Wohnungsbau, soziale finanzielle Hilfe, die weniger auf Fußball und Sex ausgerichtet gewesen wäre und mehr für das Volk dagewesen wäre als es auszubeuten.
4. Auf der anderen Seite muß man sich aber auch fragen, was hat Brasilien besseres zu bieten als seine Frauen. Nichts! Will man den Dreck in São Paulo`s Straßen sehen? Den Dauerregen im Hochsommer erleben? In Rio`s Straßen überfallen oder wegen nichts ermordert werden? Den Raubbau an den Wäldern Amazonas erleben? Hochhäuser in Kleinstädten bestaunen? Als Tourist von jedem (Taxi, Hotel, Restaurant etc) abgezockt zu werden? Nein Danke!
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Re: Deutscher Sextourismus in Brasilien

Beitragvon brasilmen » Di 15. Mär 2011, 08:24

Aktuell wurde die Bamboo Bar jetzt geschlossen.
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Gruss brasilmen Thomas
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Re: Deutscher Sextourismus in Brasilien

Beitragvon Bahiafan » Di 15. Mär 2011, 08:59

Een mal wieder typisch für die rasil. Medien/Politik/Eistellung...schuld sind(müßen immer die Anderen haben !
Manche Mädels, welche ich in PN kennengelernt hae, wurden schon zuvor von einem Titio oder Pai mißraucht...aber Schuld haen immer die Anderen_mich kotzt diese Mentalität der Ignoranz/Arroganz eifach an !
öse gesagt, sollten sich die Politiker mal um ihre eigene !&@*$#! dort kümmern, anstatt diese irgentwo anders zu suchen !
Ach ja, wg. Sex/ oder ohne Tourimus...wie hoch sind dadurch die Deviseneinnahmen für brasilien ????

Außerdem, wo sind die Grenzen, wo fängt Prostitution an, wenn man schaut eine schöne Zeit mit einer Morena zu verringe, sie Einlädt ...schönere Kleidung kauft etc., oder ist es nur eine Cash/Moneygeschichte !

Welche Schattierungen würdet ihr zählen ?

Mir gehen diese erichte jedenfalls auf den Geist, alles es einfach zu verlogen !
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Re: Deutscher Sextourismus in Brasilien

Beitragvon cabof » Di 15. Mär 2011, 09:48

Wir alle sind Brasilienfreunde aber viele von uns sehen auch die Realität, machen sich Gedanken und ziehen Schlüße aus der Gesamt-
situation eines Landes: hier Brasilien. Dem Bumstouristen ist es egal ob BR, Thailand oder DomRep - ihn interessieren sicherlich
noch nicht einmal die Preise, Hauptsache die Hautfarbe (exotisch) stimmt und kann dann bei Rückkehr in seiner Kneipe prahlen welche,
wie und wo besser ist....
Das Brasilien ein Land der Widersprüche ist, wissen wir alle, angefangen mit der Bürokratie im Flugzeug, Zettelchen ausfüllen obwohl
die Kontrolle per EDV erfolgt, in der Ankunftshalle das Geplärre von den Taxidamen an den Schaltern, nachts streunen Kinder und
Jugendliche durch die Straßen (Copacabana) und warten auf Opfer (bewaffnet oder nicht) - wo ist da die Funabem, das Jugendamt oder
sonstwer um diese nach Hause zu schicken? Reisen mit Kindern (Bus) - bedeutet Papierkram und Aufwand was hinterher doch niemanden
interessiert (bürokratischer Wasserkopf) und so geht das weiter. Da sollten die Medien mal eine Kampagne starten und die Verantwort-
lichen vor die Kamera zerren. Das "1. Welt Getue" hört im Flughafen auf, Rauchverbot.... tritt man vor die Tür.... na ja, den Rest
kennt ihr ja. So, jetzt muß ich meiner Holden schreiben die den Bericht gesehen hat und ihr die Augen öffnen, ist ja mal wieder was
von "Rede Bobo"......
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Re: Deutscher Sextourismus in Brasilien

Beitragvon Almöhi » Di 15. Mär 2011, 10:41

Zitat "“A lei não aponta a prostituição como um crime. O que poderia ficar configurado nesse caso, seria o crime de rufianismo (tirar proveito da prostituição alheia), porém, esse é o tipo de crime difícil de ser caracterizado” comentou Morais. "

Also, ich finde das richtig gut. Weg mit diesen Schandflecken und mit den Zuhältern.
Wie zuvor Kuba will auch BR "sauber" bleiben, wer was anderes sucht soll nach Pattaya fliegen.

Wer weiss wie widerlich das ausartet wird mir zustimmen. Ich erinnere mich noch an die Zeiten wo Fortaleza ein einziger open-air-Puff war.

Wenn diese Szene erstmal weg ist, werden auch wir nicht mehr damit in Zusammenhang gebracht und das letzte was man in BR braucht ist doch wohl ein Zuhälter.

Ein bischen off-topic, aber gibt eigentlich noch Nicks Pousada in Salvador ?
Auch so ein schweine Laden.

Gruss
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Re: Deutscher Sextourismus in Brasilien

Beitragvon ManausTip » Di 15. Mär 2011, 13:46

4. Auf der anderen Seite muß man sich aber auch fragen, was hat Brasilien besseres zu bieten als seine Frauen. Nichts! Will man den Dreck in São Paulo`s Straßen sehen? Den Dauerregen im Hochsommer erleben? In Rio`s Straßen überfallen oder wegen nichts ermordert werden? Den Raubbau an den Wäldern Amazonas erleben? Hochhäuser in Kleinstädten bestaunen? Als Tourist von jedem (Taxi, Hotel, Restaurant etc) abgezockt zu werden? Nein Danke!


Schade das einige Touristen Brasilien nur in diesem Blickwinkel kennen gelernt haben. Ich hatte das Glück auch noch andere schöne Dinge zu sehen und wurde auch nicht an allen Stellen abgezockt. Deutschland muß sich die lezten Jahren schwer verändert haben das es bei euch das nicht mehr gibt.
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Re: Deutscher Sextourismus in Brasilien

Beitragvon Alexsander » Di 15. Mär 2011, 21:53

der Bericht ist wirklich realitätsnah. Gerade im Umfeld von Recife ist es teilweise wiederlich, was so manche Landsleute / und Touri´s hier treiben. Es stimmt wohl auch, dass Brasilien hier nicht sehr viel anziehendes zu bieten hat. Teuer, gefährlich und die Natur gibt es nur im Prospekt.

Andere Landesteile, abseits der grossen Städte sind allerdings wirklich sehenswert. Da fährt aber nur die absolute Minderheit hin.
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Re: Deutscher Sextourismus in Brasilien

Beitragvon tinto » Di 15. Mär 2011, 23:23

brasilmen hat geschrieben:Aktuell wurde die Bamboo Bar jetzt geschlossen.
http://www.folhape.com.br/index.php/cad ... ?task=view



Komisch. So richtig kann ich weder die Rechtsgrundlage noch den Zeitpunkt verstehen. Muss man sich doch mal genau vor Augen führen. Der Laden, das Konzept, die Reisebüros, all dass existiert schon seit knapp 20 Jahren. In der Bamboobar geschah nie was anderes, und das nicht irgendwie heimlich. ich war nie drin, aber wer nur dran vorbei spazieren ging, sah wer sich davor rum trieb, was auf der veranda abging und wer dort ein und ausging. Das ganze Gesox trieb sich einst im ganzen Viertel biis rund um den Praca rum, wo es noch weitere Etablissments gab.

Und was alle wussten und wissen wird durch eine Reportage weder besser noch schlechter und schon gar nicht zu einer neuen Erkenntnis.

Jetzt schauen sie sich den Laden an, Prostitution ist an sich nicht verboten, stellen sie fest, es sei denn mit Minderjährigen, doch die hat man da nicht gefunden; ein angeblicher Vorfall liegt schon lange zurück und hatte seinerzeit ebensowenig zu Konsequenzen geführt wie ein merkwürdiger Mordfall.

Also, damit wir uns nicht falsch verstehen: ich will mich weder als Fürsprecher für den Laden aufspielen, noch diese Art von Tourismus romantisieren; doch ärgert mich die Doppelmoral, wenn um die Ecke auf der Avenida weiterhin der gleiche Spass abgeht und dafür völlig selbstverständlich die Kombi aus billigerem Strassenstrich und diversen Motels angeboten wird. Auch das übrigens in aller Öffentlichkeit und allseits geduldet. Keiner kommt auf die Idee Motels zu schließen, da aber Treibens neben ein paar Verliebten vor allem die Putas, oder?

Eigentlich sollte man ja meinen, in dem aufstrebenden Nordosten hätte es keine der Damen mehr nötig, doch weit gefehlt, sie kommen aus dem ganzen Land und schaffen an. Das älteste Gewerbe der Welt stirbt nicht aus, so what?

Was soll also dieser kleine Trpfen auf einem unheimlich heißen Stein? Vielleicht ein kleinen Bezirk durch Verdrängung aufwerten, dass sich Immobilien besser verkaufen lassen? Immerhin, diese Tendenz oder das Bestreben lässt sich an der Praca schon länger beobachten. Vielleicht nicht ganz unbeteiligt die dortige Kirchengemeinde...?
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Re: Deutscher Sextourismus in Brasilien

Beitragvon ManausTip » Mi 16. Mär 2011, 13:48

Meines Wissens ist Prostitution in Brasilien verboten. Wird aber überall geduldet. Wer will es auch kontrollieren.
Die Polizei ? Habe schon 3 Polizisten gesehen die sich im Auto damals über eine 14 jährige hermachten. Die Bürgermeister? Es ist bekannt das einige von ihnen Schiffausflüge mit sogar minderjährigen Damen machen und das nicht zum Schach spielen. Schwiereges Thema. Für mich ist intresant jeder kennt sich aus an solchen Plätzen aber niemand war drinnen. Das ist wie in Deutschland keiner zu Mc Donald geht. Was man nicht machen sollte Prostituirte als Gesocks bezeichnen denn man weiß nicht wie einige hineingerutscht sind. Oder auch Kunden die in einfach auch wegen ihres Ausehens keine Frau abbekommen und dann zu den Damen gehen. Wenn sie die höflich behandeln und dann ihr Geld zahlen was ist daran auszusetzen.
Natürlich gibt es auch ander Beispiele. Das sich Prostis und Kunden wie Schweine benehmen. Ich selbst halte mich mit meiner Pousada und Touren von solchen Orten fern. In Manaus bekommt man aber sicher eine Dame ab wenn man sich auf normalen Veranstaltungen bewegt.
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Re: Deutscher Sextourismus in Brasilien

Beitragvon Itacare » Mi 16. Mär 2011, 13:58

Lieber ein Puff mehr und eine Vergewaltigung weniger.
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
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