Deutsches Kindergeld in Brasilien?

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: kindergeld

Beitragvon lia+andre » Do 9. Feb 2012, 18:58

frankieb66 hat geschrieben:
karlnapp hat geschrieben:
frankieb66 hat geschrieben:dann wäre das Sozialbetrug wenn ihr weiterhin Kindergeld bekommen solltet.
Sozialbetrug = Ungerechtfertigte Bereicherung am Volksvermögen

Mit diesem Kapitalverbrechen verstand man in den ehemaligen blühenden Landschaften Deutschlands keinen Spaß! Das letzte Todesurteil auf deutschem Boden wurde am 26. Juni 1981 vollstreckt, weil ein Agent in Westberlin mit Staatsgeld auf Einkaufstour ging.

Mit Mauer- , Stacheldraht- und Elektrozaun-Vergehen
verdiente man dort allerdings dringend benötigte Devisen!

Ja und? Wo ist da der Zusammenhang? Sozialbetrug ist, wenn jemand Sozielleistungen bezieht ohne dass sie ihm zustehen. Also z.B. wenn jemand dauerhaft im Nicht-EU-Ausland mit dt. Kindern lebt und auch noch Kindergeld bezieht. Und bevor Du mir böse Motive unterstellst: Nein, ich werde "lia+andre" nicht bei den dt. Behörden anschwärzen, obwohl natürlich ein Anfangsverdacht auf Sozialbetrug besteht (außer "lia+andre" haben das Posting für eine andere Person abgestzt) ...
rein informativ für uns,um nicht das sozialsystem zu schwächen.
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Re: Deutsches Kindergeld in Brasilien?

Beitragvon karlnapp » Do 9. Feb 2012, 19:43

frankieb66 hat geschrieben:Ja und? Wo ist da der Zusammenhang?
Ungerechtfertigte Bereicherung am Volksvermögen, dazu gehört ganz klar auch der Sozialbetrug, galt bis vor wenigen Jahren noch als todesstrafenwürdig in Deutschland.
Mauern, Stacheldraht- und Elektrozäune wurden geflissentlich übersehen, weggeredet, verschwiegen oder in der Begründung des Verwendungszwecks ins Gegenteil gekehrt. Schon die bloße Erwähnung dieser "Friedenseinrichtungen" konnten übelste Konsequenzen nach sich ziehen.
Kommt Dir das nicht irgendwie bekannt vor, mein Freund Frankie-Frelimo?
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Re: Deutsches Kindergeld in Brasilien?

Beitragvon cabof » Do 9. Feb 2012, 20:19

Herr Karlchen, meinen Sie den antifaschistischen Schutzwall? Viele im Forum wissen schon garnicht mehr was das war.

Übrigens was Brasilien betrifft und deren Wissen, die sprechen nur von der Muro de Berlim, wissen nicht, das der gesamte Ostdeutsche
Teil umzäunt war - und viel mehr noch: Vom Nordkap bis nach Anatolien reichte der Draht, aber hundert Pro.
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Re: Deutsches Kindergeld in Brasilien?

Beitragvon karlnapp » Do 9. Feb 2012, 21:23

Mein herzallerliebstes caböfchen, auch ich finde es geradezu wunderbar, dass viele Zeitgenossen sich nicht mehr an den antifaschistischen Schutzwall, bestehend aus Stacheldraht usw., erinnern können oder wollen.
Finde jedoch absurd und krankhaft, diese nicht mehr existenten deutschen "Schutzeinrichtungen" auch bei unzähligen bras. Liegenschaften nicht wahrnehmen zu wollen. Sind das typisch deutsche, nicht aufgearbeitete Vergangenheitsprobleme, frage ich mich als Expatriot?
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Re: Deutsches Kindergeld in Brasilien?

Beitragvon ze barbudo » Do 9. Feb 2012, 22:27

Irgenwie läuft der Thread hier doch aus dem Ruder!?
"Antifaschistischer Schutzwall mit Todesstrafe" usw im Zusammenhang mit Kindergeld für im Ausland lebende Kinder.
Während sich jüngere Jahrgänge an so etwas wie "die Mauer" nicht erinnern können (?!) sehnen sich viele ältere Jahrgänge diese wieder herbei. Oftmals auch noch welche, von beiden Seiten dieses Bauobjektes.
Legendär bleibt der Ausspruch "Wenn mein Bausparvertrag fällig wird, dann wird eine Neue gebaut, die wirft einen Schatten bis nach Ostpolen".
Was das mit dem Initial-Thema zu tun hat: Eben. Auch nichts. Bis jetzt.

Ich würde den Sachverhalt eng mit den Behörden abstimmen. Da kann man sonst mehr falsch machen, als richtig. Inländische Schein-Adressen sind gefährlich.

Wenn es wirklich einen Anspruch gäbe, dann könnte man sich vor Ort größere Mengen Kinder adoptieren und von diesen Zahlungen ein recht aus- und bekömmliches Leben führen. Da gabs doch auch schon jemand, der dies in SA probierte und damit nicht durchkam...

VG ze
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Re: Deutsches Kindergeld in Brasilien?

Beitragvon karlnapp » Fr 10. Feb 2012, 06:19

@ze barbudo
Eine wirre Aufzählung von Wörtern ergibt niemals einen Zusammenhang.

Aus diesem Grunde vereinigt der Schreiber die Worte in Sätzen, Nebensätzen, Absätzen und ggf. Kapiteln. Erst dann ist es dem Leser möglich, Informationen, Hintergrundinformationen, geschichtliche Entwicklungen, Anspielungen, Erläuterungen, persönliche Anmerkungen usw. aus dem Geschriebenen herauszulesen.

Versteht ein Leser die geschriebenen Zusammenhänge nicht oder er möchte aus irgendwelchen Gründen diese nicht verstehen, so wird ihm das Geschriebene wie eine sinnlose, verwirrende Aufzählung von Wörtern erscheinen bzw. er wird diese als eine solche beschreiben.
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Re: Deutsches Kindergeld in Brasilien?

Beitragvon cabof » Fr 10. Feb 2012, 07:12

Guten Morgen um wieder zum Thema Kindergeld zu kommen. Grundsätzlich ist jedem Deutschen die Freizügigkeit gestattet, ich kann doch 2
oder mehr Meldeadressen besitzen (siehe div. Promis die sowohl als auch in DE, Monako, Schweiz oder USA wohnen) und wo ich meinen
Lebensmittelpunkt habe sollen mir die Behörden erst einmal nachweisen - ausserdem interessiert das kein Schwein, wann wird schon mal
jemand von der Behörde zur Vorstellung gerufen? Arbeitslose, Hartz Vierler ect. die müssen damit täglich rechnen...
Deutsche Kinder, Kinder wo zumindest ein deutsches Elternteil existiert sollten auf jeden Fall weltweit Kindergeld beziehen dürfen,
zum Wohle des Kindes damit es nicht in die Armut absackt. Sozialbetrug wird von gewissen Völkern in DE betrieben, die setzen den
letzten Nachbarnnachwuchs irgendwo... hier auf die Liste und kassieren und keiner prüft das, wie auch? Grossfamilien mit stetem
Austausch usw. usw. - damit ist jede Behörde überfordert und wehe einer schreit mal nach Kontrolle, DNA Test etc. - dann hält man uns
wieder die NS Zeit vor Augen. Fazit: eine Meldeadresse in DE besitzen und (zeitweise) in Brasilien wohnen sehe ich als nichts
illegales an. (Ist schon verjährt, auch ich habe mich damals nicht abgemeldet, hatte aber keinen finanz. Vorteil dadurch).
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Re: Deutsches Kindergeld in Brasilien?

Beitragvon Elsass » Fr 10. Feb 2012, 07:38

ze barbudo hat geschrieben:Irgenwie läuft der Thread hier doch aus dem Ruder!?
wenn sich der alles besserwissende Noergler immer einmischt, kein Wunder :evil: .
Hat wohl daheim nichts zu sagen, deswegen laesst er hier seine Luft ab.
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Re: Deutsches Kindergeld in Brasilien?

Beitragvon cabof » Fr 10. Feb 2012, 08:47

Ze Barbudo hat zu Hause die Hosen an, und wenn es nur die Unterhose ist, er ist ein Matscho von Format.
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Re: Deutsches Kindergeld in Brasilien?

Beitragvon ze barbudo » Fr 10. Feb 2012, 11:18

@cabof:
Der besserwissende Nörgler bin nicht ich. (und auch nicht Du).
Deshalb ist der Hinweis mit Hosen und "Matscho" hier fehl am Platze.
Soll keine Kritik sein, lediglich eine Richtigstellung.
Kann ja jedem mal passieren etwas falsch zu verstehen.

Nix für ungut.

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