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 Betreff des Beitrags: Die Kathastrophe nimmt seinen Lauf!!!!!!!!!!!!!!!
BeitragVerfasst: 09 Feb 2007 06:39 
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Hallo Ihr Lieben! :P Hier nochmal zum Thema Freundin mit Kind weg. :cry: :cry: :?
Ihr wolltet News !!!Ihr bekommt sie! :) :idea:
Der Ex meiner Freundin konnte es nicht mehr aushalten und ist seit drei Tagen in Brasilien bei seinem Töchterchen. :P
Sie haben sie nun tatsächlich in die Humboldt-Schule eingeschult. :!:
Nun hat er mich angeschrieben ,ob ich Euch mal fragen könnte ,ob sich jemand mit dem Geldtransfer für diese Schulen auskennt. :?: :idea:
Der Direktor sagte ihm,dass eine Überweisung von Deutschland aus 50Euro kostet .Gibt es da eine günstigere Variante ????
Ansonsten nimmt die Katastrophe da seinen Lauf.
Er schrieb,dass die dort in einem besseren Hühnerstall leben. :cry: Sie haben kein Auto und keine Kohle.
Die Kleine darf bei ihm solange,wie er da ist im Hotel schlafen und weint sich die Augen aus.
Er mußte jedoch seinen Pass abgeben damit er mit ihr nicht abhauen kann. Geht ja so und so nicht ohne ihre Einwilligung. :!:
Sonst scheint der vielleicht Ehemann einen sehr netten Eindruck zu machen aber was nützt das schon. :?: :x
Ich bin so schockiert gewesen von der E-Mail heute morgen,dass ich mich übergeben mußte. :oops:
Nun versucht er erstmal herauszufinden,wie die Kleine mit einem Schulbus zur Schule kommen soll.
Ich sterbe vor Sorge.Die wollen doch nicht allen ernstes diese kleine, süße Zuckermaus alleine in einen Schulbus setzten!??? :?:
Wann kneift mich endlich jemand und erlöst mich aus diesem Alptraum. :cry: :cry: :cry: :noway:


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BeitragVerfasst: 09 Feb 2007 09:10 
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JA, wurde mir auch schon gesagt, dass eine Direktüberweisung viel kostet. Ist aber in Brasilien auch nicht üblich. Die meisten Geschäfte (auch grössere, wie z. B. Autokauf) laufen bar.
Schulbusse kenne ich auch nicht. Hier gibt es nur den Bus, den sie colectivo (Sammler) nennen. Aber die Kinder werden persönlich in die Schule gebracht und auch wieder abgeholt.
Auch der bessere Hühnerstall (Baracao) ist für die Mehrheit der Bevölkerung normal. Meine Schwiegermutter wohnt mit 5 Kindern meines Schwagers, der in Spanien arbeitet und mit meiner Schwägerin und ihren drei Kindern in einem Haus mit 4 Zimmern. Und das geht erst, seit der Schwager Geld aus Spanien schickt. Vorher hatten sie 2 Zimmer!
Dass man in Deutschland für jedes Kind ein Einzelzimmer hat, war vor 50 Jahren auch noch nicht so... das heisst aber nicht, dass sich die Kleine deswegen unwohl fühlt. Am Meisten hat sie wohl ihren Papa vermisst....
Das mit dem Pass abgeben finde ich aber schon seltsam.
Wie in dem anderen Thread schon geschrieben, der Papa muss das ganze rechtlich klären. In Brasilien kommt er da wohl nicht weit. Es ist immer noch die Frage offen wer das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat, soweit ich mich erinnere...
Wenn sie es hat, dann kann sie auch in einer Holzhütte mit der Kleinen wohnen. Und da man ihm den Pass abgenommen hat, ist wohl wenig Vertrauen da.
Er sollte sie vielleicht einmal fragen, wie sie sich denn die Zukunft der Tochter vorstellt?
Das Bezahlen der Schule ist das Kleinste Problem.... (wobei die Humbold-Schule sicherlich an die 300 Euro im Monat kostet)



paz e amor
Severino


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BeitragVerfasst: 09 Feb 2007 12:45 
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Geldüberweisungen wurden von mir, nach dem ich die überhöhten und lästigen Gebühren leid war, ganz einfach und günstig abgewickelt.

Ich habe bei der Postbank in D ein sog. Postbanksparkonto eröffnet. Dazu erhält man eine Karte welche wie eine EC Karte funktioniert. In Brazil an allen Visa Bankautomaten. Die Karte wurde nach Brazil gesandt und die PIN tel. durchgegeben.

Erkundige Dich nach den Gebühren bei der Postbank für Abhebungen aus dem Ausland. Schule müsste dann halt bar bezahlt werden.
Villeicht hilft der Tip.

Grüße


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BeitragVerfasst: 09 Feb 2007 13:04 
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Ziel ist es ja gerade, der Mutter kein Geld in die Hand zu geben! Und der Vater hat wohl kaum eine Drittperson, der er die Karte anvertrauen könnte. Vielleicht kann er die Schule ja jeweils für 2-3 Monate bezahlen, dann fallen die Gebühren weniger ins Gewicht.


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BeitragVerfasst: 09 Feb 2007 13:13 
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ach so.


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BeitragVerfasst: 09 Feb 2007 13:21 
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Brummelbärchen hat geschrieben:
Ziel ist es ja gerade, der Mutter kein Geld in die Hand zu geben! Und der Vater hat wohl kaum eine Drittperson, der er die Karte anvertrauen könnte. Vielleicht kann er die Schule ja jeweils für 2-3 Monate bezahlen, dann fallen die Gebühren weniger ins Gewicht.


Oder gleich für ein halbes Jahr, dann sollte die Schule noch mal einen Nachlass anbieten können.
Wenn die Schule ein Konto hat, sehe ich da kein grosses Problem, von D aus direkt auf das Konto zu überweisen. Überweisungen erledigt man günstig und schnell z.b mit REMESSA FACIL.


http://www.dw-world.de/popups/popup_lup ... 85,00.html


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BeitragVerfasst: 09 Feb 2007 13:54 
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Gregor hat geschrieben:
Oder gleich für ein halbes Jahr

Bis dann ist die Kleine hoffentlich wieder in geordneteren Verhältnissen...

Grundsätzlich denke ich immer noch dass es falsch ist, das Leben unten zu unterstützen wenn der Vater will dass die Kleine zurückkommt.


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BeitragVerfasst: 09 Feb 2007 13:57 
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Zitat:
Wenn die Schule ein Konto hat, sehe ich da kein grosses Problem, von D aus direkt auf das Konto zu überweisen.
Doch, weil bei Konten von juristischen Personen (also Firmen) gleich eine Steuer abgezogen wird. Hatte mir jedenfalls der Autoverkäufer damals so erklärt. Deshalb habe ich es mit so einer Money-Transfer-Bude das Geld an die Schwägerin geschickt und die hat es dann cash Monat für Monat zum Autoheini gebracht.
Ansonsten denke ich auch, dass die Mutter mit der Zeit das einfache Leben satt hat und der neue brasilianische Lover wohl früher oder später noch ne Morena als Gespielin anlacht.....
Gibt er jedoch der Mutter Geld, so wird der Lover schön brav bleiben und sie wird sich dann auch ein bisschen sicherer fühlen....



paz e amor
Severino


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BeitragVerfasst: 09 Feb 2007 14:03 
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Zitat:
Bis dann ist die Kleine hoffentlich wieder in geordneteren Verhältnissen...
Grundsätzlich denke ich immer noch dass es falsch ist, das Leben unten zu unterstützen wenn der Vater will dass die Kleine zurückkommt.

Ja, das wäre für den Vater am Besten und dann wäre es richtig.
Aber was ist denn für die Kleine am Besten? Das ist so nicht ganz einfach zu beantworten.
Nur soviel: Die wenigsten brasilianischen Kinder können an die Humboldt-Schule. In Brasilien hat sie Mutter und eine Vaterfigur. In Deutschland hat sie nach bisherigem Kenntnistand nur einen Vater, der arbeiten muss. Damit kann er von Deutschland aus doch ganz gut für die Kleine sorgen....
Aber warten wir Mal ab, wie es weitergeht....



paz e amor
Severino


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BeitragVerfasst: 09 Feb 2007 14:23 
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Eigentlich hat Severino schon alles gesagt.

Die Informationionen, die wir haben wollten, waren: Wer hat das Aufenthaltsbestimmungsrecht? Gibt es einen Unterhaltstitel? Gibt es eine gerichtl. oder auch eine außergerichtl. Vereinbarung über das Umgangsrecht? Dann hätten wir Dir eine etwas fundiertere Auskunft über seine rechtlichen Möglichkeiten geben können.

Nun, da er sich scheinbar damit abgefunden hat, dass seine Tochter nun in Brasilien aufwachsen wird, geht es nur noch darum, wie er die finanzielle Seite regeln kann. Anzudenken wäre hier eine Vereinbarung mit der Schule, dass er die Schulkosten jährlich im Voraus bar bezahlt. Mit den gesparten Überweisungsgebühren kann er dann schon mal den Flug bezahlen und er hat dann auch die Möglichkeit, seine Tochter wiederzusehen.

Allerdings sehe ich hier, dass der Vater ein Fass ohne Boden geöffenet hat. Aufgrund Deiner jetzigen Schilderung der Lage, kann man davon ausgehen, dass Dein Freund als Melkkuh gehalten werden soll. Vielleicht irre ich mich ja, aber wie wird seine Tochter wohl in dieser neuen Familiengemeinschaft behandelt werden? Die Familie hat scheinbar nichts und die Tochter des "Deutschen" besucht eine Schule, die 300 EUR im Monat kostet. Eine Durchnittsfamilie in dieser geschilderten Umgebung hat i.d.R. ein Gesamteinkommen, das deutlich darunter liegt. Wie wohl wird sich die Tochter da wohl fühlen werden? Es würde mit großer Wahrscheinlichkeit darauf hinauslaufen, dass es zu erheblichen Nachforderung an den Vater kommen wird, wenn er am "Wohl seiner Tochter" interessiert sein sollte. Hier sind übrigens Brasilianer sehr "kreativ" und schrecken auch nicht vor fingierten "Entführungen" zurück, nur um an Geld zu kommen, noch dazu, wenn der Vater mehr als 10.000 km entfernt ist und sich scheinbar bisher alles gefallen lassen hat.

Dass er sich dann auch gleich noch seinen Pass hat abnehmen lassen, ist ein weiteres Indiz dafür, dass man mit diesem "Deutschen" ja alles machen kann.

Wie schon mehrfach, auch von mir, gesagt, ist der einzige Rat, den man Deinem Freund geben kann, unverzüglich einen Fachanwalt aufsuchen und alle rechtlichen Möglichkeiten SOFORT einzuleiten, die da z.B. wären:

Antrag beim Familiengericht auf Zuerkennung des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrechts. Ein sehr guter Grund ist hierfür die Gefährdung des Kindeswohls.

Anzeige bei der Staatsanwaltschaft einreichen wegen Entziehung Minderjähriger. Auch wenn hier nichts dabei herauskommen sollte, dann hat er es wenigstens versucht und kann sich später keine Vorwürfe machen!

Aber ein guter Anwalt wird ihm hier sicher besser helfen können.

p


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