brasilblog hat geschrieben:
Der einleitende Satz des Artikel spricht schon meines Erachtens auch schon Bände. Da war der Artikel bei mir schon unten durch.
Der einleitende Satz spiegelt aber die Realität wider. Auch die Supermarktkassiererin oder die Verkäuferin einer Papelaria (um mal irgendwelche normale Beschäftigungen zu nennen, die es so gibt) können schon mal irgendwann als Prostituierte gearbeitet haben oder werden es. Vielleicht gehen sie dieser Tätigkeit auch am regulären Feierabend, am Wochenende oder lediglich in Ausnahmesituationen, bei besonders hohem Bedarf an Bargeld, nach. Glaubt nicht immer, alle Prostituierten (Brasiliens) arbeiten hauptberuflich, regelmäßig und jahrelang (ohne Unterbrechung) in dieser Branche [Die meisten steigen ein, wenn der nichtsnutzige Ehemann über alle Berge ist und nun die (zwei) Kinder alleine zu versorgen sind]. [
In einer Favela-Disse im Norden Rios hatte ich mal drei Garotas klar gemacht. Mein brasilianischer Kumpel meinte, es gäbe ein Problem. Sie seien keine Nutten, aber sie erwarten etwas "Taschengeld". "Schweinerei", sagte er, "nur weil Du ein Gringo bist, verlangen sie je R$ 15. Sonst wollen sie nur R$ 10!"]. Die besonders Hübschen (oder mit attraktivem Körperbau) sind oft genug mit Drogendealern zusammen. Das muss für sie nicht immer schlimm sein, aber kann. Macht Euch nichts vor. Und hört endlich auf, immer nur an (Touristen-) Gringos zu denken, sobald das Wort "Prostitution" fällt. 98,3% der Freier in Brasilien sind Brasilianer und 1,2% ausländische Geschäftsleute (um mal irgend 'ne Zahl zu nennen).
An Ausbeutung, Nötigung etc. pp. glaube ich in dem Model-Kontext nicht. Toni wird zwar (sicher) die ein oder andere Garota flachgelegt haben, wahrscheinlich auch Gisele, doch wer kann´s ihm schon verdenken!