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 Betreff des Beitrags: Die wahre Teuerung in Brasilien
BeitragVerfasst: 08 Jan 2008 11:26 
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Registriert: 12 Nov 2006 17:08
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So, nun sind die Zahlen raus vom Jahr 2007.

Nix von weniger als 4% Teuerung. Gemäss Warenkorb kommen da schon mal runde 20%
zusammen.

Lest seber...

http://diariodonordeste.globo.com/mater ... igo=501966



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oder Ceará ? WIR HABEN IMMER NEUE UND SERIOESE ANGEBOTE !


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 Betreff des Beitrags: Re: Die wahre Teuerung in Brasilien
BeitragVerfasst: 10 Jan 2008 05:49 
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die cesta basica ist nicht der Warenkorb. So gut wie niemand kauft nur Lebensmittel (sprich zahlt keine Miete z.b)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die wahre Teuerung in Brasilien
BeitragVerfasst: 10 Jan 2008 11:04 
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Registriert: 12 Nov 2006 17:08
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safadao hat geschrieben:
die cesta basica ist nicht der Warenkorb. So gut wie niemand kauft nur Lebensmittel (sprich zahlt keine Miete z.b)



Da hast Du absolut recht. =D>
Aber bei (schätzungsweise) mehr als 50% der Bevölkerung kann man annehmen, dass die Ernährung der Hauptausgabeposten im Haushaltsbudget ist.

Richtig vergleichen kann man das mit Europäischen Berechnungen natürlich nicht.

So gesehen ist die Teuerung schon ganz happig.

abraço

James



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 Betreff des Beitrags: Re: Die wahre Teuerung in Brasilien
BeitragVerfasst: 18 Jan 2008 12:51 
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Registriert: 24 Jan 2006 15:13
Beiträge: 284
Wohnort: Planeta terra
Oi,Gente !

Wenn das Kilo Bohnen mittlerweile 7 Real kostet, dann fragt man sich wohin das noch führen soll. Aber wie sagte doch meine Schwägerin: "Wenn die Bohnen teuer sind, dann kaufe ich keine Bohnen und esse was billiger ist". :wink:

Gruss
Jacare



A maioria de erros acontecem entre as orelhas!


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 Betreff des Beitrags: Re: Die wahre Teuerung in Brasilien
BeitragVerfasst: 21 Jan 2008 14:20 
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Registriert: 07 Feb 2006 15:02
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Der cesta basica ist der "Basiskorb" an Lebensmitteln. Je nach Region kostet der heute zwischen 150 und 220 R$. Im wesentlichen beinhaltet der cesta basica die Kosten für vorgegebene "Grundnahrungsmittel", wie z.B. Feijão. Und insbesondere die Bohnen sind in der letzten Zeit sehr viel teurer geworden. Genauso wie Öl, Bananen, Kaffee und auch Milch. Dafür wurde aber z.B. Zucker billiger.
Laut Statistik benötigt eine 4 köpfige Familie etwa 480 R$ pro Monat nur für Lebensmittel. Der salario minimo beläuft sich aktuell auf R$ 380 im Monat. Und das ist etwa das, was für einfache Angestellte bezahlt wird. Zum Leben benötigt eine 4 köpfige brasilianische Familie aber eigentlich R$ 1.800 im Monat. Seit dem Amtsantritt Lulas hat sich das Verhältnis zwischen salario minimo und tatsächlich notwendigem Haushaltseinkommen auf 5 erhöht - obwohl er den salario minimo bereits mehrfach erhöht hat.
Allerdings ziehen die Preise nach Anhebung des salario minimo sofort nach. Und zwar alle Preise.



paz e amor
Severino


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 Betreff des Beitrags: Re: Die wahre Teuerung in Brasilien
BeitragVerfasst: 21 Jan 2008 15:51 
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Beiträge: 1233
die bohnen sind letztes jahr 53% teurer geworden, das rindfleisch 14%

amarelina



não há diferença entre um sábio e um tolo quando ambos estão apaixonados.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die wahre Teuerung in Brasilien
BeitragVerfasst: 21 Jan 2008 20:29 
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Registriert: 12 Nov 2006 17:08
Beiträge: 772
Wohnort: Fortaleza/CE/Brasil
amarelina hat geschrieben:
die bohnen sind letztes jahr 53% teurer geworden, das rindfleisch 14%

amarelina


Hallo Amarelina

Die Bohnen sind im selben Bereich hier gestiegen, aber das Rindfleisch (1.Qualität) runde
40%. Dies in Fortaleza, Ceará.

abraço

James



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 Betreff des Beitrags: Re: Die wahre Teuerung in Brasilien
BeitragVerfasst: 05 Mär 2008 22:54 
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Registriert: 18 Dez 2006 14:04
Beiträge: 101
Wohnort: Ludwigsburg
Wir verkaufen allerlei brasilianische Produkte in Deutschland. Auch wir merken bei manchen Produkten signifikante Steigerungen....

Gruß



http://www.vicios-brasileiros.de
Brasilianische Lebensmittel, Spirituosen, Musik und vieles mehr


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 Betreff des Beitrags: Re: Die wahre Teuerung in Brasilien
BeitragVerfasst: 30 Mär 2008 19:34 
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Registriert: 26 Feb 2008 12:34
Beiträge: 22
Was kostest denn das Leben in Brasilien für eine 39 Jährige und deren 23 Jährige Tochter, die Miete kostet so um die 240 Reais?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die wahre Teuerung in Brasilien
BeitragVerfasst: 30 Mär 2008 20:02 
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Registriert: 20 Mai 2007 14:31
Beiträge: 473
Wohnort: Wiesbaden, Rio & São Paulo
Hevele hat geschrieben:
Was kostest denn das Leben in Brasilien für eine 39 Jährige und deren 23 Jährige Tochter, die Miete kostet so um die 240 Reais?


Die Frage darf niemals sein, was das Leben so kostet, sondern was man verdient. Da die Brasilianer alle das Maul halten, werden sie immer weniger verdienen, als sie es Wert sind bzw. für einen guten Lebensstil benötigen. Anders, die an der Quelle sind. Die holen sich ihr Geld schon und lassen andere ihre Drecksarbeit zuhause machen. Außerdem glauben viele, besonders Einwanderer, sie bräuchten nur einige Hundert Reais, um Leben zu können. Da frage ich mich, ob die nicht besser in Deutschland bei Hartz IV aufgehoben sind.
Was sind mit Kosten wie Strom und Wasser, Fahrzeug, Benzin, Miete oder Grundstückssteuer, Schule, Arzt, Kleidung, Essen gehen, Freizeit und Sport. Oder sind das alles Luxusausgaben.
Wer vernünftig und zivilisiert in Brasilien leben möchte, der muß genauso viel Geld in Reais haben, wie in Deutschland in Euro. Darunter kann man nur vegetieren oder wenn man Eigentum hat vielleicht noch auf unterstem Niveau leben.


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