Diskussion Venezuela - Chavez

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Diskussion Venezuela - Chavez

Beitragvon dimaew » Sa 6. Aug 2011, 17:17

Ich gehe auch davon aus, dass der Herr Schwarz ein Troll ist. Allerdings keiner von denen, die ich kenne.

Auch die vorgebrachten Argumente nach Art der Diktaturen, die schon George Orwell oder Phillip K.Dick beschrieben haben und die auch zum Beispiel von den Zeugen Jehovas und anderen Splitterorganisationen benutzt werden (die Wahrheit ist, was wir sagen und Argumente, die nicht passen werden entweder nicht gehört oder verunglimpft), spricht dafür, dass sich hier jemand "einen Spaß macht".

Ob dieser Herr Schwarz nun aber weiter hier schreiben darf oder nicht, möchte ich dem Administrator überlassen. Ich muss allerdings mal nachschauen, was die Nutzungsbedingungen zu den Lobhudeleien für eine bestimmte politische Richtung sagen. Ohne die Bedingungen jetzt auswendig zu kennen, meine ich aber, dass Herr Schwarz zumindest nicht direkt gegen die Bedingungen verstößt.

Ich würde allerdings auch vorschlagen, statt über die krude Argumentation eines Trolles zu diskutieren, zum Ausgangspunkt und tinto's Thesen zurück zu kommen. Das erscheint mir sinnvoller und interessanter.
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Re: Nach der Krise ist vor der Krise...

Beitragvon SchwarzerKater » Sa 6. Aug 2011, 22:27

Ah ja...schon interessant was man (in diesem Fall ich) mit ein paar harmlosen Postings in diesem Forum so bewirkt bzw. auslöst.

Ich nehme zur Kenntnis, dass einige hier im Forum mich für einen "Troll" bzw. für einen "Antidemokraten" halten...richtig ist, dass ich Hugo Chavez sehr hoch schätze und ihn für einen der interessantesten und bedeutendsten Politiker unserer Zeit halte- andere mögen in diesem Punkt ganz anderer Meinung sein, das ist für mich völlig O.K.

Da kann ich allerdings nur sagen, wir sprechen uns in 50 Jahren wieder..nämlich dann wenn niemand mehr von Frau Merkel oder Herrn Sarkozy sprechen wird...der Name und die Person Hugo Chavez werden auch dann noch in aller Munde sein, glaubt es nur!

Und abgesehen hiervon: Wir alle steuern weltweit genau auf dass zu, was Wladimir Iljitsch Lenin einst als eine klassische revolutionäre Situation beschrieb:

Die da oben können nicht mehr- und die da unten wollen nicht mehr!

Es lohnt sich schon daher, die im Bücherregal verstaubenden Bände der Herren Marx (Das Kapital, der erste Band) und Lenin (Staat und Revolution) einmal wieder zu lesen- die meisten Leser dieser Zeilen werden noch revolutionäre Umwälzungen erleben die heute noch ganz unwahrscheinlich erscheinen, aber auch den Fall der Berliner Mauer hielten 1988 die meisten Menschen für sehr unwahrscheinlich bzw. für unmöglich- die Weltgeschichte hat sie dann eines Besseren belehrt!
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Re: Nach der Krise ist vor der Krise...

Beitragvon tinto » So 7. Aug 2011, 04:21

Chavez ist ein alter krebskranker Mann, der sich auf Kuba behandeln lassen muss. In seinem Land kann er nur noch regieren, weil er Öl zu Dollars machen kann. In Kuba kann er dann noch die ein oder andere Lektion in Sachen Kapitalismus lernen, denn Kuba ist für mich das kapitalistischste Land das ich kenne. Dort ist man super privilegiert, wenn man CUC hat. Mit dieser Parallelwährung, letztlich gekoppelt an den Dollar kann man in Kuba alles kaufen, Frauen, Kellner, Taxifahrer, Markenturnschuhe, Fleisch und eben alles, was sich Einheimische ohne dieses Geld nicht leisten können. Sogar am Eis-Stand wird man mit diesen CUC bevorzugt bedient. Im Restaurant bekommt man mit CUC das bessere Essen. Die Cubanos sind verrückt nach diesem CUC. Und damit die Einheimischen sich ein bisserl was davon erkaufen können, dürfen Sie sich ab sofort in der privaten Marktwirtschaft versuchen. Was für ein Sieg des Kapitalismus im Sozialismus. Und das in diesen Zeiten.
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Schöne Grüße,
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Re: Nach der Krise ist vor der Krise...

Beitragvon Itacare » So 7. Aug 2011, 16:59

SchwarzerKater hat geschrieben:...der Name und die Person Hugo Chavez werden auch dann noch in aller Munde sein, glaubt es nur!.............


Ja, ja, als Massenmörder wie Lenin, Hitler, Mao.........
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Re: Nach der Krise ist vor der Krise...

Beitragvon Itacare » So 7. Aug 2011, 17:04

tinto hat geschrieben:Chavez ist ein alter krebskranker Mann, der sich auf Kuba behandeln lassen muss.....


Die medizinische Versorgung in Venezuela muss ja toll sein, wenn er zur Behandlung nach Kuba muss. Sicher ein Verdienst seiner Politik.

... oder hat der von allen geliebte Führer Angst, dass er nicht mehr aus der Narkose aufwacht, wenn er sich in Venezuela behandeln lässt?
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Re: Nach der Krise ist vor der Krise...

Beitragvon SchwarzerKater » So 7. Aug 2011, 18:05

Auf das Niveau eurer primitiven Hass-Postings hier werde ich mich nicht begeben...

Nur eine einzige Frage sei erlaubt: Wisst ihr eigentlich wie undemokratisch unser kapitalistisches System ist?

http://www.youtube.com/watch?v=nhzvr0xgybE
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Re: Nach der Krise ist vor der Krise...

Beitragvon Westig » Mo 8. Aug 2011, 01:38

SchwarzerKater hat geschrieben:Auf das Niveau eurer primitiven Hass-Postings hier werde ich mich nicht begeben...

Nur eine einzige Frage sei erlaubt: Wisst ihr eigentlich wie undemokratisch unser kapitalistisches System ist?

http://www.youtube.com/watch?v=nhzvr0xgybE

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na klar ist das kapitalistische System nicht frei von jeder Menge Fehlern. Und undemokratisch vielfach auch an so manchen Stellen. Hat hier auch niemand anders behauptet. Warum weicht der Kater stets vom Thema ab und hat sachlich zu den einzelnen Punkten nichts weiter beizutragen? Und zu Brasilien schon gar nicht?

Es müsste ihm doch ein Leichtes sein, die Beiträge, z.B. den heutigen von von tinto, der da über reale Gegebenheiten in Kuba berichtet, sachlich auseinanderzunehmen. Oder die Meinungen von takeo. Und wenn nicht dies, dann zumindest: sind etwa die zitierten Beiträge von Transparency International oder von Amnesty International Hass-Tiraden?? Auch darauf geht der Schwarze Kater aus gutem Grund nicht ein. Kein Wort. Von wegen Niveau...

Vielleicht schaut er einfach hin und wieder mal nach links. Das scheint er zwar ausschließlich zu tun: gemeint ist hier der linke Bereich auf dieser Seite. Da stehen in den letzten drei Tagen vier schlimme Nachrichten im Zusammenhang mit Venezuale. Hass-Tiraden, wenn da berichtet wird, dass schwarzverschleierte Frauen in Caracas die Menschenrechte einfordern?

Und wenn er nicht lesen kann noch will: vielleicht schließt er sich mal einer ausländischen Touristengruppe an, die Kuba bereist. Und dort einigen Touristen, die auf eigene Faust - schwierig genug! - etwas unternehmen wollen - was außerhalb der Touristenhochburgen kaum möglich ist. Mal eine Reise auf eigene Faust in Provinzdörfer. Oder in Vororte von Havanna. Wo man ihm seine Jeans abkaufen will. Und selbst sein t-shirt. Und wo es heute genau das oder zumindest ähnliches erlebt werden kann, was unsereiner als Student erlebte, wenn man sich mal abseits von den Transitstraßen in der DDR bewegen wollte.

Dann wird der Schwarze Kater genau das sehen, was tinto weiter oben beschreibt. Aber er weiß das alles besser und wird dann vielleicht wieder ein Youtube-Filmchen zum Besten geben.

Es gab da mal eine Gruppe von sehr altgedienten deutschen Sozialdemokraten, die eine von der SPD mitgesponserte 6 Wochen-Reise nach und durch Kuba machen konnten. Ein Gruppenfoto mit Fidel Castro gab es auch. Und immer, in jeder Vorzeigeschule, in jeder Krankenstatiion, auf jedem "Gemeindeamt", bei jeder Dorfversammlung, waren kubanische Regierungsleute dabei, als Reiseführer kaschiert. Und es gab da auch einige Mädchen vor den Hotels, die verhaftet wurden. Im Anschluss dann berichteten entsetzte Gruppenmitglieder im SPD-Vorstand haargenau so etwas, wie tinto es oben beschreibt.

Vielleicht verrät uns der Schwarze Kater, wie lange, wo und mit welcher Aufbau- oder Ernte- oder sonstwas-Brigade er in Kuba gearbeitet hat. Wenn schon von Venezuela ausser Phrasen und billigen Filmchen nichts von ihm rüberkommt, wie takeo zu Recht meint, weiß er über Kuba möglicherweise etwas mehr zu berichten, als die bescheuerte story von den Antilopen. Und wenn dann wieder nichts kommt, sollte man vielleicht dem weisen Rat von diamew in vergleichbaren Fällen folgen: einfach ignorieren.
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Re: Nach der Krise ist vor der Krise...

Beitragvon SchwarzerKater » Mo 8. Aug 2011, 11:33

"Da stehen in den letzten drei Tagen vier schlimme Nachrichten im Zusammenhang mit Venezuale."

Uh, wie schrecklich..hier sind aber viel schlimmere Nachrichten:

http://www.welt.de/wirtschaft/article13 ... efahr.html

Euer toller Kapitalismus bricht nämlich gerade zusammen, das Kartenhaus das bis heute noch "Weltwirtschaft" genannt wurde stürzt in diesen Tagen und Wochen ein, Obama, Merkel, Sarkozy und wie diese Laiendarsteller alle heissen haben fertig und nichts mehr zu melden.

Die neuen Player heissen China und Russland- und natürlich die fortschrittlichen Länder lateinamerikas!
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Re: Nach der Krise ist vor der Krise...

Beitragvon Takeo » Mo 8. Aug 2011, 14:53

SchwarzerKater hat geschrieben:Ah ja...schon interessant was man (in diesem Fall ich) mit ein paar harmlosen Postings in diesem Forum so bewirkt bzw. auslöst.

Ich nehme zur Kenntnis, dass einige hier im Forum mich für einen "Troll" bzw. für einen "Antidemokraten" halten...


Also ich kann nicht für die anderen sprechen sondern nur für mich, und ich halte Dich weder für einen Troll noch für einen Antidemokraten, ich halte Dich stattdessen für naiv und unreflektiert und glaube dass Dir das Grundlagenverständniss für Volkswirtschaft fehlt, ausserdem halte ich Dich für ziemlich gutgläubig und arm an echter Lebenserfahrung deshalb leider auch für nicht besonders schlau, trotzdem hast Du noch ziemlich viel Fantasie.
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Re: Nach der Krise ist vor der Krise...

Beitragvon SchwarzerKater » Mo 8. Aug 2011, 15:19

@Takeo: "naiv und unreflektiert" bin ich ganz sicher nicht...naiv allenfalls in dem Sinn, dass ich tatsächlich denke und glaube dass es eine bessere Weltordnung wie unser derzeitiges kapitalistisches System gibt, diesen Glauben kann mir keiner nehmen- und in diesem Sinne bin ich dann auch gern naiv.

"Fehlendes Grundlagenverständniss für Volkswirtschaft"...also ich sehe, bzw. bin mir sicher dass man Schulden nicht mit neuen Schulden abzahlen soll...und dass auf diese Weise die Schuldenlast nur immer grösser werden kann...in diesem Sinn habe ich sogar wahrscheinlich mehr "Grundlagenverständniss für Volkswirtschaft" wie die meisten Politiker der EU oder der USA.

"arm an echter Lebenserfahrung" ....das ist nun totaler Blödsinn, ich habe so viele Dinge gesehen und erlebt...von denen wissen viele von Euch wahrscheinlich noch nicht mal dass es "so etwas" überhaupt gibt.
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