roberto743 hat geschrieben:
Aber auch Dir "Viel Glück"! (Wirst Du aber nicht brauchen, die
Döner rennen garantiert in Brasilien)
Seit ca. zwei Jahren gibts auch Doener in Lissabon, am Martim Moniz, gegenueber vom Hotel Mundial, der Cheffe muss das Business aus Deutschland mitgebracht haben. Inder, vielleicht Pakistani. So auch die Belegschaft. Anfangs haben sie die Sosse noch, nachdem die Pitabroetchen angeroestet wurden, jeweils vor allen Beilagen auf die Innenseiten des Broetchens geschmiert (so wie es sich gehoert) und dann erst Salat, Tomaten und Fleisch eingefuellt. Seitdem der Cheffe nicht mehr da ist, kommt die Sosse am Schluss obendrauf, und damit ist es nicht mehr der Doener, der er einmal war. Man kann schliesslich auch nicht "Pfeffersteak" auf die Karte schreiben und ohne Pfeffer servieren. Das ist einfach the portuguese way....naemlich Dinge ohne Sinn und Verstand probieren, zu vereinfachen...das geht natuerlich maechtig in die Hose. Ich schreibe das nur, weil ich endlich wissen will, wieso Brasilien Brasilien ist. Portugal hat eine ganz eigene, unlogische Mentalitaet, Grund genug zu behaupten, dass Brasilien heute ohne Portugals Einfluss anders waere. Wahrscheinlich reicher, aber langweiliger.