Doppelbesteuerungsabkommen

Fragen zur Gesetzeslage in Brasilien, Einwanderungs-, Einfuhr- und Zollbestimmungen sowie Steuerfragen

Re: Doppelbesteuerungsabkommen

Beitragvon Trem Mineiro » Mo 15. Okt 2007, 22:35

Ist schon kompliziert:
In Brasilien ist das Welteinkommen steuerpflichtig, also müsste man alles angeben und auch versteuern. Hat meine eine CPF, muss man wegen Aufrechterhaltung seine Steuererklärung machen. Wer das nicht macht………..
Hat man ein Arbeitsvisum, fragt nach längerem Aufenthalt die Receita Federal mal bei deinem Arbeitgeber, der die Aufenthalts/Arbeitserlaubnis ja mit beantragt hat (z.B. dein brasilianischer Kunde) nach, wie du es denn mit der Steuerehrlichkeit hältst. Zu Zeiten des Doppelbesteuerungsabkommens konntest du dann frech behaupten, dass du deine Steuern brav in D bezahlen würdest. Daraufhin kam die Frage nach einem deutschen Steuerbescheid, ich habe dann meine Steuererklärung mal abgeschickt mit dem Hinweis, dass der Steuerbescheid in D sehr lange dauern würde. Dann wurde man ein wenig massiver und ich habe für das laufende Jahr eine Steuererklärung gemacht, Steuer etwa so wie in D. Und so ging das weiter bis zu meiner Rückkehr nach D.
Also sollte man, wenn man einen langfristigen Aufenthalt in Brasilien plant (3-Jahres Entsendevertrag von BH) die erst mal gesparte Steuer auf die Kante legen, evtl. gibt man die, wenn man auffällt, dann wieder aus.
Man sollte sich auch über das Risiko einer verspäteten Zahlung bewusst sein, in Brasilien zahlt man für verspätete Zahlungen, egal wo, erst mal locker 20% oder mehr Strafe, dann werden die Zinsen berechnet und die sind, da halt „banküblich“, auch mal locker 20-30%. Pokern ist also mit einem Risiko verbunden.

Das Doppelbesteuerungsabkommen hat wohl auch, wie ich kürzlich in einem Kommentar zum derzeitigen Schwebe-Zustand gelesen habe, für Rentner in Brasilien Konsequenzen. Bisher galten die stattlichen Altersruherenten in D als versteuert, ohne das Abkommen sind sie in B steuerpflichtig. Bisher scheint es aber so zu sein, das die Brasilianer die Kündigung noch irgendwie ignorieren….wie lange noch.

Gruß

Manfred
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Re: Doppelbesteuerungsabkommen

Beitragvon bruzundanga » Di 16. Okt 2007, 01:16

Trotz dem etwas wischiwaschi Posting von Trem Mineiro: Noch hat keiner meine Zweifel zerstreut.

P.S.: Nur um zu Erinnern: Nur ein Haus. Alles in D., ob Einkommen oder Rente und Wohnsitz sowieso. Keine Perm. Aufenthalt hier in Br. <= 180 Tage.

Absurditäten müssen begründet werden.
Hier eine klare Antwort zu erhalten ist schwer.

P.S. Was heisst z.B. Welteinkommen. Heisst das, dass obwohl ich nur ein Haus für "100 Millionen" habe. Ansonsten nichts mit dem Land zu tun habe, wird mein gesamtes Einkommen hier doppelt versteuert.
Oder heisst Weltienkommen, dass ich hier in Br. lebe (etwas mehr also nur eine CPF) und folglich hier versteuern muss.
Wischi waschi
Ich weiss dass es schwierig ist. Aber was besagt die CPF eigentlich wirklich. In neuhochdeutsch: Antworten sind offensichtlich kostenpflichtig.


Ich sage: Vergesst es. (Nicht kostenpflichtige Antwort)

Abraços
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Re: Doppelbesteuerungsabkommen

Beitragvon Severino » Di 16. Okt 2007, 09:09

Hab mich Mal durch die site der receita gekämpft und dabei folgendes gefunden:

A Receita Federal hat geschrieben:CONTRIBUINTE QUE ADQUIRIU OU READQUIRIU A CONDIÇÃO DE RESIDENTE
Está obrigada a declarar a pessoa física que ingresse no Brasil e adquira ou readquira a condição de residente. A declaração é relativa ao ano-calendário em que se caracterize essa condição.
Considera-se residente:
a) quem ingressa no Brasil com visto permanente, a partir da data da chegada;
b) quem ingressa no Brasil com visto temporário:
- para trabalhar com vínculo empregatício, a partir da data da chegada;
- obtendo visto permanente ou trabalho com vínculo empregatício antes de decorridos 184 dias de permanência no Brasil, consecutivos ou não, contados dentro de um período de até 12 meses, a partir da data da concessão do visto ou da obtenção do trabalho, respectivamente; ou
- por qualquer outro motivo, permanecendo por período superior a 183 dias, consecutivos ou não, contados dentro de um período de até 12 meses, a partir do 184º dia;
Caso a pessoa física, dentro de um período de até 12 meses, não complete 184 dias, consecutivos ou não, de permanência no Brasil, novo período de até 12 meses é contado a partir da entrada seguinte àquela em que se iniciou a contagem anterior.
c) o brasileiro que, após ser considerado não-residente, retorna ao Brasil de forma definitiva, a partir da data de sua chegada.

Demnach sind also Ausländer ohne Wohnsitz in Brasilien nicht betroffen. Weitere Ausnahmen gibt es für diplomatisches Personal und Mitarbeiter von anerkannten Hilfswerken.
Wer in Brasilien lebt und über 14.992 R$ im Jahr verdient muss hingegen die brasilianische Steuererklärung IRPF ausfüllen. Dies muss man bis spätestens 30.April tun. Sonst hagelt es multa und Zinsen...
Alle anderen müssen die Steuerbefreiung DAI ausfüllen. Termin: zwischen dem 3.September und dem 30.November. Tut man dies zwei Jahre nicht, wird die CPF gesperrt.

Somit wäre Fall bruzundanga 1 in Brasilien nicht steuerpflichtig:
bruzundanga hat geschrieben:Ein Deutscher, der in Deutschland lebt und arbeitet. Nebenbei besitzt er noch eine Immobilie in Brasilien. Dort verbringt er gerade mal die Ferien. Hat keine Perm. Muss ich mir das jetzt so vorstellen, dass er sein Einkommen ein 2. mal in Brasilien versteuern muss?


Beim Fall bruzundanga 2 ist aber zumindest der Gewinn aus der 100 Millionen-Villa in Brasilien steuerpflichtig, wenn er dort lebt:
bruzundanga hat geschrieben:Was heisst z.B. Welteinkommen. Heisst das, dass obwohl ich nur ein Haus für "100 Millionen" habe. Ansonsten nichts mit dem Land zu tun habe, wird mein gesamtes Einkommen hier doppelt versteuert.
Oder heisst Welteinkommen, dass ich hier in Br. lebe (etwas mehr also nur eine CPF) und folglich hier versteuern muss.



Zum Fall Neosi würde ich aber sagen, dass sie sowohl der brasilianischen Steuerpflicht unterliegt, wenn sie über 14.992 R$ im Jahr verdient:
Neosi hat geschrieben:Also ich arbeite ja in Brasilien, habe aber so ein 1-Jahres-Visum (erstmal) das mich als Trainee auszeichnet, d.h. ich verdiene kein Geld in Brasilien, allerdings erhalte ich normal mein Gehalt in Dt. auf mein dt. Konto und nebenbei bin ich auch noch normal in Dt. gemeldet... Hm, betreibe ich jetzt Steuerhinterziehung in Brasilien??? Wieso ??? Ich muss doch keine Steuererklaerung fuer 2007 hier in Brasilien machen oder?


Da frage ich mich aber nun, was denn eigentlich so ein Doppelbesteuerungsabkommen nützt? Wenn Neosi so lange in Brasilien ist, dann muss sie doch in Deutschland keine Steuer zahlen. Doppelt zahlen würde man ja nur, wenn man aus der deutschen Steuerpflicht nicht rauskommt - also unter 180 Tagen in Brasilien arbeiten würde.

Haben wir eigentlich keine Steuerexperten hier?
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Re: Doppelbesteuerungsabkommen

Beitragvon Neosi » Di 16. Okt 2007, 12:20

Severino hat geschrieben:Zum Fall Neosi würde ich aber sagen, dass sie sowohl der brasilianischen Steuerpflicht unterliegt, wenn sie über 14.992 R$ im Jahr verdient:

Da frage ich mich aber nun, was denn eigentlich so ein Doppelbesteuerungsabkommen nützt? Wenn Neosi so lange in Brasilien ist, dann muss sie doch in Deutschland keine Steuer zahlen. Doppelt zahlen würde man ja nur, wenn man aus der deutschen Steuerpflicht nicht rauskommt - also unter 180 Tagen in Brasilien arbeiten würde.


Aber ich bezahle doch Steuern in Deutschland. Alles ist ganz normal wie vorher auch. Bloss das ich eben jetzt in Sao Paulo ins Buero gehe und nicht in Deutschland...Komisch. Ich bin ja nun auch nicht die Erste, die hier sowas macht und von vorherigen Kollegen habe ich auch nie gehoert, dass sie da eine Steuererklaerung machen muessen.
Aber ich werde mich bei denen nochmal schlau machen, will ja schliesslich in Brasilien bleiben und nicht gleich negativ auffallen... :roll:
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Re: Doppelbesteuerungsabkommen

Beitragvon Severino » Di 16. Okt 2007, 12:33

Neosi hat geschrieben:Aber ich bezahle doch Steuern in Deutschland. Alles ist ganz normal wie vorher auch. Bloss das ich eben jetzt in Sao Paulo ins Buero gehe und nicht in Deutschland...Komisch. Ich bin ja nun auch nicht die Erste, die hier sowas macht und von vorherigen Kollegen habe ich auch nie gehoert, dass sie da eine Steuererklaerung machen muessen.
Aber ich werde mich bei denen nochmal schlau machen, will ja schliesslich in Brasilien bleiben und nicht gleich negativ auffallen...

Scheint bei Dir ein Sonderfall zu sein. Normalerweise zahlt man eben in Deutschland keine Steuern, wenn man länger als 183 Tage im Ausland arbeitet. Dafür müsstest Du aber eigentlich in Brasilien Steuern zahlen - und zwar auf Dein weltweites Einkommen - auch wenn Du dort nur Trainee bist und eigentlich kein Einkommen hast.
Wichtig ist, dass Du falls Du eine CPF hast (ab dem zweiten Jahr nach der Beantragung) entweder eine Steuererklärung oder die Befreiung (z.B. unter ca. 15.000 R$) von derselben machst.
Ich vermute, dass Dein Arbeitgeber da trickst, denn er bekommt ja seine in Brasilien zu zahlenden Steuern und Versicherungsbeiträge beim deutschen Fiskus nicht anerkannt - ohne DBA. Deshalb ist es bei Dir wohl so wie es ist....
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Re: Doppelbesteuerungsabkommen

Beitragvon Holger3 » Di 16. Okt 2007, 12:35

>Was heisst z.B. Welteinkommen
.

Welteinkommen heisst einfach dein ganzes Einkommen, unabhängig davon, wo auf der Welt es erzielt wird.

D.h. wenn Du in .de den gewöhnlichen Aufenthalt oder Wohnsitz hast und damit eine Steuerpflicht begründest und
- in der Schweiz arbeitest
- in Frankreich eine Wohnung hast und Miete erhälst
- in Luxemburg ein Konto hast und Zinsen erhälst

dann sind diese 3 Einkommen komplett in Deutschland steuerpflichtig.

Kann natürlich finanziell problematisch werden, wenn in diesen Ländern Quellensteuern fällig werden, was insbesondere bei Zinsen üblich ist.
Daher - und genau daher - gibt es Doppelbesteuerungsabkommen.

Brasilien ist eines der wenigen Länder, die kein Doppelbesteuerungsabkommen mit .de (mehr) besitzen.

D.h. man sollte möglichst vermeiden, in beiden Ländern eine Steuerpflicht zu begründen oder - falls dies unvermeidlich ist - sein Handeln sehr gut zu planen.
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Re: Doppelbesteuerungsabkommen

Beitragvon Holger3 » Di 16. Okt 2007, 12:43

>Normalerweise zahlt man eben in Deutschland keine Steuern, wenn man länger als 183 Tage im Ausland arbeitet.

Mir ist eine solche Regelung nicht bekannt, hat jemand einen Link?

In Deutschland begründet es schon eine Steuerpflicht, wenn man seinen Lebensmittelpunkt dort hat, prinzipiell unabhängig von einer Aufenthaltsdauer (daran sind schon einige Prominente von Boris Becker bis Freddy Quinn gescheitert).

Ein konkretes Beispiel: Als ich noch in der Schweiz wohnt, hatte ich einen Arbeitskollegen, der Haus und Familie in Deutschland hatte, und zwar mehr als 30km von der Grenze weg und damit ausserhalb einer Grenzgängerregelung. Er fuhr Sonntag abend in die Schweiz und Freitag abend zurück. Sein Steuerberater - und er fragte mehr als einen... - teilte ihm mit, dass Steuerpflicht in .de besteht, weil sein Lebensmittelpunkt (Familie,Freunde etc.) hier ist.
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Re: Doppelbesteuerungsabkommen

Beitragvon Severino » Di 16. Okt 2007, 13:05

Holger3 hat geschrieben:Mir ist eine solche Regelung nicht bekannt, hat jemand einen Link?

In Deutschland begründet es schon eine Steuerpflicht, wenn man seinen Lebensmittelpunkt dort hat, prinzipiell unabhängig von einer Aufenthaltsdauer (daran sind schon einige Prominente von Boris Becker bis Freddy Quinn gescheitert).

Ein konkretes Beispiel: Als ich noch in der Schweiz wohnt, hatte ich einen Arbeitskollegen, der Haus und Familie in Deutschland hatte, und zwar mehr als 30km von der Grenze weg und damit ausserhalb einer Grenzgängerregelung. Er fuhr Sonntag abend in die Schweiz und Freitag abend zurück. Sein Steuerberater - und er fragte mehr als einen... - teilte ihm mit, dass Steuerpflicht in .de besteht, weil sein Lebensmittelpunkt (Familie,Freunde etc.) hier ist.


Richtig, Lebensmittelpunkt heisst das Ding. Jemand, der seinen Wohnsitz mehr als ein halbes Jahr in Brasilien hat, kann eben seinen Lebensmittelpunkt nicht in Deutschland haben. Die 183 Tage hat Lemi auf Seite 2 oder 3 dieses Threads Mal erwähnt und irgendsowas hatte ich auch noch im Kopf. Kann aber sein, dass das heute anders ist.
Wo zahlt den Schumi, der ja bekanntlich am Genfersee auf seinen Millionen hockt Steuern? Wohl kaum in Deutschland, oder? Aber der brave Familienvater, der 30 km von der Grenze wegwohnt, den krallen sich Merkel & Co.
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Re: Doppelbesteuerungsabkommen

Beitragvon Neosi » Di 16. Okt 2007, 13:10

Severino hat geschrieben:Wichtig ist, dass Du falls Du eine CPF hast (ab dem zweiten Jahr nach der Beantragung) entweder eine Steuererklärung oder die Befreiung (z.B. unter ca. 15.000 R$) von derselben machst....


CPF habe ich, und ab Februar habe ich auch einen lokalen Vertrag hier, heisst wenn ich dann meine Steuererklaerung 2009 mache, fuer 2008, reicht das ja auch :) Hoffe ich zumindest. :wink:
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Re: Doppelbesteuerungsabkommen

Beitragvon Severino » Di 16. Okt 2007, 13:19

Neosi hat geschrieben:CPF habe ich, und ab Februar habe ich auch einen lokalen Vertrag hier, heisst wenn ich dann meine Steuererklaerung 2009 mache, fuer 2008, reicht das ja auch. Hoffe ich zumindest.

Ja, die musst Du dann bis Ende April 2008 machen - ausser Du hast weniger als dann ca. 16.000 R$ im Jahr. Dann machst Du die DAI bis Ende November 2008.
Die Steuer kannst Du übrigens gleich selbst berechnen:

Severino hat geschrieben:Die brasilianische Einkommenssteuer hat drei Steuersätze. Dabei werden Einkommensbereiche damit besteuert und das dann addiert. Bis R$ 15.000 ist frei. von 15.000 bis 30.000 zahlt man 15% auf alles über 30.000 zahlt man 27,5%

Bei einem Einkommen von 30.000 R$ zahlt man ohne Kinder 2.256,28 R$ Steuern pro Jahr. Das enstpricht 7,52% effektiv.
Bei einem Einkommen von 60.000 R$ zahlt man ohne Kinder 10.506,28 R$ Steuern pro Jahr. Das enstpricht 17,51% effektiv.
Bei einem Einkommen von 90.000 R$ zahlt man ohne Kinder 18.756,28 R$ Steuern pro Jahr. Das enstpricht 20,84% effektiv.

Deine Einkommenssteuer in Brasilien genau berechnen kannst Du hier:
http://www.receita.fazenda.gov.br/Aplic ... al2007.htm

P.S.: Nächstes Jahr werden sich die Grenzen wieder ein bisschen verschieben. Die Sätze bleiben gleich... (und im Link muss man dann 2008 korrigieren)
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