Drei Südstaaten

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Re: Drei Südstaaten

Beitragvon GatoBahia » Fr 2. Jun 2017, 09:32

Saelzer hat geschrieben:
GatoBahia hat geschrieben:
Saelzer hat geschrieben:
Colono hat geschrieben:Es gibt keinen Grund sich zu schämen fūr seine Herkunft. :lol:

Es reicht nicht dies für sich selbst zu fordern.

Gut wird der Satz erst dann wenn man sich dafür einsetzt, dass andere sich auch für ihre Herkunft nicht schämen sollen! In diesem Forum leider keine gelebte Realität! :cry:
Nicht schämen, auch nicht überheblich und herablassend auftreten, :idea: Egal welcher Herkunft [-X

Die Herkunft sollte überhaupt kein Thema beherrschen. Sich gegen die Behauptung dass Herrkunft eine "Rasse" sei zu stellen, wie es in diesem Forum, unterstützt von den üblichen Claqueuren noch immer steht, ist weder überheblich noch herablassend. Dass es, trotz Hinweis an den Forumsbetreiber, noch immer so in diesem Forum steht ist ausschließlich beschämend. [-X


Gut, in diesem Punkt werden wir wohl keine Einigkeit finden [-X Die "andere" Seite definiert sich und ihren Zusammenhalt auch über den Begriff "Rasse" :idea: Das Menschen unterschiedlichter Herkunft gut miteinander auskommen und friedlich zusammenleben können zeigt ja nicht zuletzt Brasilien und insbesondere solche Städte wie Salvador :cool: Nur so meine Meinung als Gringo :roll:
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Re: Drei Südstaaten

Beitragvon Saelzer » Fr 2. Jun 2017, 09:49

GatoBahia hat geschrieben:
Saelzer hat geschrieben:Die Herkunft sollte überhaupt kein Thema beherrschen. Sich gegen die Behauptung dass Herrkunft eine "Rasse" sei zu stellen, wie es in diesem Forum, unterstützt von den üblichen Claqueuren noch immer steht, ist weder überheblich noch herablassend. Dass es, trotz Hinweis an den Forumsbetreiber, noch immer so in diesem Forum steht ist ausschließlich beschämend. [-X


Gut, in diesem Punkt werden wir wohl keine Einigkeit finden [-X Die "andere" Seite definiert sich und ihren Zusammenhalt auch über den Begriff "Rasse" :idea: Das Menschen unterschiedlichter Herkunft gut miteinander auskommen und friedlich zusammenleben können zeigt ja nicht zuletzt Brasilien und insbesondere solche Städte wie Salvador :cool: Nur so meine Meinung als Gringo :roll:

Würdest Du "Ossis" auch als eine "Rasse" bezeichnen? #-o

Weder Brasilien noch die USA sind wirklich gute Beispiele dafür, dass Menschen mit unterschiedlicher Herkunft gut miteinander auskommen können. Schau einfach mal welche Menschen mit welcher Herkunft Du in den Favelas vorfindest und welche Du in den reicheren Ghettos von SP und RJ findest. Alleine die Mauern zwischen den Ghettos sind doch Symbol genug.

Wenn, dann würde ich dieses Prädikat am ehesten Kanada und Australien zugestehen.
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Re: Drei Südstaaten

Beitragvon GatoBahia » Fr 2. Jun 2017, 10:05

Ossi ist genau so ein Problem :shock: Ich bin wohl ein Sachse von kaukasischer Abstammung :idea:

Wirtschaftlich benachteiligt sind wir als Ostdeutsche ja auch, fühle mich also in Favelas wohl [-o<
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Re: Drei Südstaaten

Beitragvon Saelzer » Fr 2. Jun 2017, 10:47

GatoBahia hat geschrieben:Wirtschaftlich benachteiligt sind wir als Ostdeutsche ja auch, fühle mich also in Favelas wohl [-o<

Im Westen fliegen die "gebratenen Hähnchen" auch nicht einfach so in die geöffneten Mäuler. Das "Gefühl der Benachteiligung" hat wohl eher was mit den "übersteigerten Erwartungen" nach der Wende zu tun.

Ich würde mir wünschen, dass im Westen die Länder das gleiche Budget hätten wie jene im Osten, um Infrastruktur und Sozialleistungen auf den gleichen Stand zu bringen.

Auch wenn es jetzt wieder als "arrogant und hochnäsig" abgetan wird; "Herkunft", "Heimat" und "Zu Hause", das sind drei Begriffe, die eine jeweils andere Bedeutung haben, weshalb sie auch wohl alle anders heißen! Das ist einfach so!

Wenn also jemand in seiner "Herkunft" keine "Heimat" hat und letztlich sein "Zu Hause" in einer Favela findet, dann ist das vollkommen in Ordnung! Wenn aber jemand ohne "Heimat", seine "Herkunft" verlassen muss, um woanders ein "Zu Hause" suchen zu müssen, dann ist das durchaus ein Problem.

Es gibt Leute, denen man nie eine Heimat geboten hat und solche, denen man sie geraubt hat. Ihre "Herkunft" macht ihnen aber keiner streitig, sondern hängt sie sogar einigen wie einen Mühlstein um den Hals.

Auch in Deutschland gibt es Gegenden, in denen man Kindern "Heimat" und "Zu Hause" bietet und leider auch solche Gegenden, in denen das nicht üblich ist. Interessanterweise scheint der Frust in den letztgenannten Gebieten höher zu sein! :shock:

Würden beispielsweise "Bayern" (und andere) von ihrer "Heimat" schwärmen, dann hätte das durchaus meine Symphatie. Die "Herkunft" alleine sagt aber rein gar nichts aus!
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Re: Drei Südstaaten

Beitragvon GatoBahia » Fr 2. Jun 2017, 11:04

Saelzer hat geschrieben:
GatoBahia hat geschrieben:Wirtschaftlich benachteiligt sind wir als Ostdeutsche ja auch, fühle mich also in Favelas wohl [-o<

Im Westen fliegen die "gebratenen Hähnchen" auch nicht einfach so in die geöffneten Mäuler. Das "Gefühl der Benachteiligung" hat wohl eher was mit den "übersteigerten Erwartungen" nach der Wende zu tun.

Ich würde mir wünschen, dass im Westen die Länder das gleiche Budget hätten wie jene im Osten, um Infrastruktur und Sozialleistungen auf den gleichen Stand zu bringen.


. . .



Ich hab im Westen eine zeitlang gelebt und gearbeitet, und ja es gab dort gebratene Tauben :idea: Die Drecksarbeit hat man Leihpampel machen lassen, für jeden erdenklichen Scheiß gab es da Zuschläge oder Freizeitausgleich und wirklich kaputt gemacht hat sich da auch keiner, zumindest nicht die Stammbelegschaft :shock: Die hatten fast den Kommunismus, bei VEBA hätte man das letzte A auch gleich weg lassen können #-o

Ich kann mir echt nicht vorstellen das ihr unser tolles Budget an Harz IV Leistungen wirlich bei euch haben wollt [-X So viel zu "übersteigerten Erwartungen" [-o<
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Re: Drei Südstaaten

Beitragvon Saelzer » Fr 2. Jun 2017, 11:20

GatoBahia hat geschrieben:
Saelzer hat geschrieben:
GatoBahia hat geschrieben:Wirtschaftlich benachteiligt sind wir als Ostdeutsche ja auch, fühle mich also in Favelas wohl [-o<
Im Westen fliegen die "gebratenen Hähnchen" auch nicht einfach so in die geöffneten Mäuler. Das "Gefühl der Benachteiligung" hat wohl eher was mit den "übersteigerten Erwartungen" nach der Wende zu tun.
Ich kann mir echt nicht vorstellen das ihr unser tolles Budget an Harz IV Leistungen wirlich bei euch haben wollt [-X So viel zu "übersteigerten Erwartungen" [-o<

Wenn ich das so lese dann sehe vor meinem geistigen Auge "die glücklichen Hartz-4ler des Westens schunkelnd und singend durch die neuasphaltierten Straßen des Westens" ziehen. Man darf dann nur nicht die Augen aufmachen!

Ansonsten hielte ich Hartz-4 für den größten Murks dieses Jahrhunderts, wenn es da nicht einen mit gelb-gefärbter Locke gäbe, der das mit aller Gewalt zu überbieten versucht!
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Re: Drei Südstaaten

Beitragvon Saelzer » Fr 2. Jun 2017, 11:25

GatoBahia hat geschrieben:Ich hab im Westen eine zeitlang gelebt und gearbeitet, und ja es gab dort gebratene Tauben :idea:

Schön, dass die paar Jahre ausgereicht haben, um sich einen schönen und sorgenfreien Platz an der Sonne zu sichern. :mrgreen:
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Re: Drei Südstaaten

Beitragvon GatoBahia » Fr 2. Jun 2017, 11:33

Saelzer hat geschrieben:
GatoBahia hat geschrieben:Ich hab im Westen eine zeitlang gelebt und gearbeitet, und ja es gab dort gebratene Tauben :idea:

Schön, dass die paar Jahre ausgereicht haben, um sich einen schönen und sorgenfreien Platz an der Sonne zu sichern. :mrgreen:

Ich bin ja erstens ziemlich genügsam und hatte zweitens einen guten Lauf an der Börse, obwohl das natürlich gegen meine linke Überzeugung ist [-X Waren aber keine Krauss-Maffei Aktien :roll:
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Re: Drei Südstaaten

Beitragvon Saelzer » Fr 2. Jun 2017, 11:55

GatoBahia hat geschrieben:Ich bin ja erstens ziemlich genügsam und hatte zweitens einen guten Lauf an der Börse, obwohl das natürlich gegen meine linke Überzeugung ist [-X Waren aber keine Krauss-Maffei Aktien :roll:

Egal welche Ideologie, am Ende setzt sich doch immer der "Homo Oeconomicus" durch. :mrgreen:
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Re: Drei Südstaaten

Beitragvon Colono » Fr 2. Jun 2017, 15:40

Saelzer hat geschrieben:

Ansonsten hielte ich Hartz-4 für den größten Murks dieses Jahrhunderts, wenn es da nicht einen mit gelb-gefärbter Locke gäbe, der das mit aller Gewalt zu überbieten versucht!


Den schafft Murksel mit Links:

„Folgen Sie denen nicht, die dazu aufrufen. Denn zu oft sind Vorurteile, ist Kälte, ja sogar Hass in deren Herzen. (...) Es ist selbstverständlich, dass wir Menschen aufnehmen, die bei uns Zuflucht suchen.“


und nach einem Schluck Bier aus Good old Bavaria:

"Denn die Zahl der Menschen, die wir zurückgeführt haben mit einem abgelehnten Asylbescheid, war viel zu gering."


Bayern mache in diesen Tagen vor, wie das gehe.
Nun ja, der Eine will die Mauer, die Andere kriegt sie. Beständigkeit zahlt sich aus. Ohne das gut zu heissen. :evil:
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