amarelina hat geschrieben:
tinto hat geschrieben:
Bettlern nichts geben, das weckt Begehrlichkeiten.
liebster tinto, ich wünsche dir von herzen dass du nie in deinem leben irgend jemand um irgend etwas anbetteln musst und sollte es doch irgendwie und irgendwo in deinem leben zu so einer situation kommen, wünsche ich dir von herzen, dass du nicht an einen kaltherzigen geizigen gringo gerätst...
amarelina
Ja, das was du oben zitierst hat mir jemand beigebracht, der bei einer Hilfsorganisation arbeitet. Es zu erklären, was er mir plausibel und nachvollziehbar erklärt hat, wär hier zu lang. Aber kurz gesagt geht es um die gleichen Wirkungen wie Angebot und Nachfrage bei der Armutsprostitution.

Je mehr Menschen Geld für sowas geben, desto mehr stehen da, um was von dem Geld abzubekommen. Um es mal genauer zu erklären: Überall auf der Welt und so auch in Europa und in Brasilien werden z.B. Behinderte angeworben und gezwungen für organisierte Banden zu betteln, was sie erhalten müssen sie abgeben. Zahlreiche Bettler verkaufen nicht mal eine echte Geschichte. War ja grad heute in den Nachrichten.
Ich will nur mal sagen, als ich in Nicaragua mal 3 Kindern auf dem Marktplatz was gab, forderte am nächsten Tag um die gleiche Zeit eine Gruppe von 15 Jugendlichen die gleiche Summe pro Person und zeigte sich sauer und enttäuscht als es nix gab. Da sagte der Helfer: Siehst du was du angerichtet hast? Ich brauche drei Wochen um das wieder zu richten. Geld bekommt man nicht gleichsam wie in einem Paradies einfach so geschenkt. Schon gar nicht jeden Tag.