EC-Karte problemlos nutzbar?

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

EC-Karte problemlos nutzbar?

Beitragvon jonnyflash » Do 19. Okt 2006, 18:55

Hallo zusammen,
in 2 Monaten bin ich fürn Monat in Brasilien und wollte jetzt mal fragen ob ich da Probleme mit meier EC-Karte zu erwarten habe? (MAESTRO, Sparkasse)
Bei der Bank sagte man mir ich solle einfach n Automaten benutzen der MAESTRO kompatibel is und dann sollte das funktionieren und das man Gebühren bezahlen muss ist mir auch klar.
Jetzt wollte ich mal hören was für konkrete Erfahrungen ihr gemacht habt oder wozu ihr mir raten würdet, denn Bargeld für einen Monat möchte ich ungern mit mir rumschleppen.

Vielen Dank und Gruß

jonnyflash
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Beitragvon Moranguinho » Do 19. Okt 2006, 19:08

Funktioniert prima, normalerweise bei Citibank, HSBC und den 24 horas-Automaten, von Zeit zu Zeit auch bei Banco do Brasil (die haben weniger Maestro-Automaten).
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Beitragvon jonnyflash » Do 19. Okt 2006, 19:13

Ah cool! Klingt doch sehr gut!
Danke.
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Beitragvon Claudio » Do 19. Okt 2006, 19:41

Moranguinho hat geschrieben:und den 24 horas-Automaten


benutze die nur im Notfall, kosten 5 Reias extragebühren.

Maestro-Automaten gibts in jeder grösseren Bank-filiale
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Beitragvon Moranguinho » Do 19. Okt 2006, 20:06

Claudio hat geschrieben:
Moranguinho hat geschrieben:und den 24 horas-Automaten


benutze die nur im Notfall, kosten 5 Reias extragebühren.

Maestro-Automaten gibts in jeder grösseren Bank-filiale


Bei Fahrten in Gebiete, die etwas Abseits sind, kann ein kleiner Bargeldvorrat übrigens nicht schaden.
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relativo

Beitragvon bruzundanga » Do 19. Okt 2006, 21:00

Sagen wir mal der Kurs ist heute 2,7 Real/Euro (Bloomberg) dann bekommt man mit Maestro oder Kreditkarte einen Kurs von mindestens 2,65 (für den Fall das man 1000 abhebt) in Fortaleza höchstens einen Kurs von 2,6. Tauscht man aber kleinere Beträge fällt der Kurs von Maestro etc. beträchtlich weil die Gebühr immer gleich bleibt. Bei kleineren Beträgen ist also eine Wechselstube besser.

Ähmlich verhält es sich wenn man in der BB wechselt.

Gebühren können einem im Prinzip egal sein, was zählt ist der effetive Wechselkurs nach Abzug aller Gebühren.

Deshalb gilt die Regel:

Wechselstube besser bei kleineren Beträgen

Bei Umtausch des Höchstsatzes (~1500 Euronen in der BB und R$ 1.000,00 am Bankomat) ist fährt man so besser.

übrigens sind heutzutage bankomaten schon in Kleinstädten (7 tage die Woche aber nur bis 18 Uhr offen) vorhanden. Trotzdem sind Bargeldreserven zu empfehlen, da es manchmal Schwierigkeiten gibt (defekter Automat etc.)
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Re: relativo

Beitragvon Mineiro_Alemão » Do 19. Okt 2006, 21:14

bruzundanga hat geschrieben:...übrigens sind heutzutage bankomaten schon in Kleinstädten (7 tage die Woche aber nur bis 18 Uhr offen) vorhanden. ...


Das schon, aber gerade in Kleinstädten akzeptieren die wenigsten Automate (wenn überhaupt) Kreditkarten :!: :twisted:
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Konkretes Beispiel

Beitragvon bruzundanga » Do 19. Okt 2006, 21:33

Also in Ceará mehr als 100 km von Fortaleza entfernt hat die BB einen (von 5 vorhandenen) Bankomaten der Maestro, Visa, Mastercard akzeptiert. Limit RS 1.000,00 pro Tag. KLeinstadt mit weniger 10.000 Einwohnern. Selbst schon mehrmals gestestet. Einmal war Bankomat defekt, sonst hats problemslos geklappt. Was die BB om Ceará anbietet müsste sie eigentlich in Minas Gerais auch anbieten.
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Achtung!

Beitragvon Gregor » Do 19. Okt 2006, 22:13

Beim Einsatz aller Karten, CC und Maestro, besteht auch in Brasilien die Gefahr, das die Karten geklont werden.
Ich stelle gerade auf meiner Webseite ein paar Infos dazu zusammen, sollte die Tage fertig sein. Da gibt es mittlerweile die tollsten Tricks, und hier im Raum Natal geht es zur Zeit richtig rund in der Hinsicht.
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Re: relativo

Beitragvon Moranguinho » Fr 20. Okt 2006, 08:01

bruzundanga hat geschrieben:Sagen wir mal der Kurs ist heute 2,7 Real/Euro (Bloomberg) dann bekommt man mit Maestro oder Kreditkarte einen Kurs von mindestens 2,65 (für den Fall das man 1000 abhebt) in Fortaleza höchstens einen Kurs von 2,6. Tauscht man aber kleinere Beträge fällt der Kurs von Maestro etc. beträchtlich weil die Gebühr immer gleich bleibt. Bei kleineren Beträgen ist also eine Wechselstube besser.

Ähmlich verhält es sich wenn man in der BB wechselt.

Gebühren können einem im Prinzip egal sein, was zählt ist der effetive Wechselkurs nach Abzug aller Gebühren.

Deshalb gilt die Regel:

Wechselstube besser bei kleineren Beträgen

Bei Umtausch des Höchstsatzes (~1500 Euronen in der BB und R$ 1.000,00 am Bankomat) ist fährt man so besser.

übrigens sind heutzutage bankomaten schon in Kleinstädten (7 tage die Woche aber nur bis 18 Uhr offen) vorhanden. Trotzdem sind Bargeldreserven zu empfehlen, da es manchmal Schwierigkeiten gibt (defekter Automat etc.)


Das müssen dann aber sehr kleine Beträge sein. Wenn der Wechselkurs bei 2,7 liegt, bekomme ich bei meiner Bank normalerweise einen effektiven Kurs von 2,68-2,69. Dann kommen ggf. noch die Gebühren drauf, die irgendwo zwischen 3,5 Euro und 5 Euro liegen, je nach Bank. In Wechselstuben kannst Du u.U. nur mit einem Kurs von 2,5 rechnen. Ich gebe Dir ab auf jeden Fall recht, die Gebühren müssen berücksichtigt werden, und können einen großen Teil der Kosten ausmachen. Allerdings hast Du mit der EC-Karte den Vorteil, nicht mehrere hundert (tausend) Euro nach Brasilien und dort mit Dir herumschleppen zu müssen.

Am günstigsten ist es, wenn Du eine Karte hast, bei der beim Geld abheben keine Gebühren anfallen, dass ist z.B. dann der Fall, wenn Du eine Citibankkarte hast, und bei einem Citibankautomaten Geld abhebst (es gibt auch eine Bank, die eine Visakarte anbietet, mit der Du weltweit ohne Gebühren abheben kannst, gibt hier irgendwo einen Thread darüber).
Zuletzt geändert von Moranguinho am Fr 20. Okt 2006, 15:42, insgesamt 1-mal geändert.
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