bruzundanga hat geschrieben:
Sagen wir mal der Kurs ist heute 2,7 Real/Euro (Bloomberg) dann bekommt man mit Maestro oder Kreditkarte einen Kurs von mindestens 2,65 (für den Fall das man 1000 abhebt) in Fortaleza höchstens einen Kurs von 2,6. Tauscht man aber kleinere Beträge fällt der Kurs von Maestro etc. beträchtlich weil die Gebühr immer gleich bleibt. Bei kleineren Beträgen ist also eine Wechselstube besser.
Ähmlich verhält es sich wenn man in der BB wechselt.
Gebühren können einem im Prinzip egal sein, was zählt ist der effetive Wechselkurs nach Abzug aller Gebühren.
Deshalb gilt die Regel:
Wechselstube besser bei kleineren Beträgen
Bei Umtausch des Höchstsatzes (~1500 Euronen in der BB und R$ 1.000,00 am Bankomat) ist fährt man so besser.
übrigens sind heutzutage bankomaten schon in Kleinstädten (7 tage die Woche aber nur bis 18 Uhr offen) vorhanden. Trotzdem sind Bargeldreserven zu empfehlen, da es manchmal Schwierigkeiten gibt (defekter Automat etc.)
Das müssen dann aber sehr kleine Beträge sein. Wenn der Wechselkurs bei 2,7 liegt, bekomme ich bei meiner Bank normalerweise einen effektiven Kurs von 2,68-2,69. Dann kommen ggf. noch die Gebühren drauf, die irgendwo zwischen 3,5 Euro und 5 Euro liegen, je nach Bank. In Wechselstuben kannst Du u.U. nur mit einem Kurs von 2,5 rechnen. Ich gebe Dir ab auf jeden Fall recht, die Gebühren müssen berücksichtigt werden, und können einen großen Teil der Kosten ausmachen. Allerdings hast Du mit der EC-Karte den Vorteil, nicht mehrere hundert (tausend) Euro nach Brasilien und dort mit Dir herumschleppen zu müssen.
Am günstigsten ist es, wenn Du eine Karte hast, bei der beim Geld abheben keine Gebühren anfallen, dass ist z.B. dann der Fall, wenn Du eine Citibankkarte hast, und bei einem Citibankautomaten Geld abhebst (es gibt auch eine Bank, die eine Visakarte anbietet, mit der Du weltweit ohne Gebühren abheben kannst, gibt hier irgendwo einen Thread darüber).