Eigenes Geschäft aufbauen in Brasil

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Beitragvon Jorginho » So 26. Mär 2006, 09:02

Giulie hat geschrieben:Ich weiss, dass ich ein bescheidenes Leben haben müsste und das wäre für mich kein Problem.


Ohne dir nahetreten zu wollen: Das sagt sich leicht so dahin, aber in der Realität kann's schnell anders aussehen. Im Urlaub kann man auf gewohnten Komfort gut verzichten, im tagtäglichen Leben stellt sich das dann etwas anders da. Soll nicht heißen, daß es nicht tatsächlich Leute gibt, die das schaffen, aber es sind wohl eher sehr rare Ausnahmen. :wink:

Giulie hat geschrieben: Wenn man ein Geschäft aufbaut, dann braucht es Kontakte zu knüpfen, sich mit der Bürokratie einzulassen, sich über Angestellte aufzuregen die einem womöglich bescheissen oder Kundschaft die abhaut ohne zu bezahlen...


Für all dies brauchst du unbedingt vernünftige Sprachkenntnisse, sonst zahlst du noch und nöcher drauf.
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Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Beitragvon Trem Mineiro » So 26. Mär 2006, 11:04

Oi Gente
Ich kann mich auch nur wundern, wo HeisseSambaNacht seinen ungebrochenen Barsilien- Optimismus hernimmt. Ich will es nicht so krass ausdrücken wie Jorghinho, aber es klingt schon wie ein wenig nach Partytime in Brasilien.

Im übrigen: ich hatte an anderer Stelle mal konkret gefragt, wer, abgesehen von Entsandten, Früh- oder echte Rentner, Aussteiger und Staatsangestellten es denn geschafft hat, sich auf eigene Faust in Brasilien durchzuschlagen, als Selbstständiger oder als Arbeitnehmer mit Brasilianischen Vertrag. Und wer hat es geschafft, seinen gewohnten Lebensstandart halbwegs in Brasilien zu halten.

Wenn ich mich recht erinnere, gab es 2 ehrliche Berichte, die richtigerweise die Probleme aufzeigten, die einen erwarteten.
Da vermisse ich jetzt den Bericht von HeisseSambaNacht. Jetzt bin ich mal gespannt, was da kommt.

Dazu glaube ich nicht, dass wir hier die Werbetrommel für Brasilienauswanderer zu rühren brauchen. Leute mit Träumen, aber auch mit konkreten Ideen gibt es genug. Die braucht man nicht mit einem e-Buch auch noch von der Stadt Rio verführen zu lassen. Ich würde ja gerne mal eine kostenlose Leseprobe versuchen, aber wenn ich mir die Postings von HSN so durchlese……..

Aus meinen vielen Beiträgen zu Brasilien kann man sicher meine Liebe zu diesem Land erkennen, wobei ich nie abgestritten habe, das ich zu den Leuten mit Euro-Vertrag und Rückflugticket gehört habe. Ich habe aber bei aller Lust am Land immer versucht auf die Probleme dort hinzuweisen. Brasilien ist kein Einwanderungsland. Es gibt dort nichts, was man Entwickeln muss, die haben dort alles, wenn sie auch manchmal meinen, das Rad auch mal wieder neu erfinden zu müssen. Die Pfründe sind längst verteilt. Sie entlassen jedes Jahr mehr qualifizierte Ingenieure von ihren Uni’s als Deutschland, haben nur keine Job’s für diese gut ausgebildeten Leute (1.200 Reais Anfangsgehalt, wenn man mal was findet) Der Staat fördert keine Einwanderung und die ausufernde Bürokratie mach allen das Leben schwer, den Ausländern quasi unmöglich. Und seine Zukunft auf dem Jetinho aufzubauen ……….., nicht’s für Europäer.
Mich hat mein Brasilien-Aufenthalt wahrscheinlich das Leben meiner Frau gekostet, die ein Opfer dieses mangelhaften Gesundheits-Systems geworden ist, in dem einen auch viel Geld nicht weiterhilft. Das wird mich nicht hindern, wieder nach Brasilien zu gehen und auch meine Gesundheit dort zu riskieren, aber jetzt nur meine Eigene. No Risc no fun, aber das muss jeder für sich selbst abwägen.

PS: jetzt wird HeisseSambaNacht wir wieder eine negative Einstellung zu Brasilien vorwerfen, das ist Quatsch, auch dieser Bericht ist positiv, aber halt auch realistisch.

Gruß

Manfred

@Giulie
Ich gehe davon aus, dass du nicht nur unser Forum als Informationsquelle nutzt. Wie du siehst, befindest du sich hier mitten in unserem Ideologie(Idiotie-)-Konflikt: Wer hat das ultimative Brasilien Know-How in diesem Forum. Da leidet manchmal die Sachinformation. Es gibt in diesem Forum einen Haufen Beiträge mit Hinweise auf die rechtliche Position von Ausländern, Visa-Regeln und Infos der Deutsch-Brasilianischen Handelkammer für Firmengründer.

a) lese den Beitrag über den starken Real aus dem man etwas über die wirtschaftliche Entwicklung Brasilien erkennen kann. Deinen potentiellen Kunden geht es immer schlechter und wo sparen die, an Dienstleistungen und die Anbieter drängeln sich um die Restkunden.
b) Versuche es nicht Illegal, deine Wettbewerber werden es als erste erfahren und das Wort Denunziation hat in Brasilien keinen negativen Beigeschmack.
c)
In einem muss ich HeisseSambaNacht zustimmen: wenn Du es wirklich willst - mache es, ich kann dir nur nicht die Garantie geben, die er dir HSN in einem seiner Beiträge leichtfertig versprochen hat. Du hast auch das Recht zu scheitern, also setzte nicht alles auf eine Chance, sorge auch für den Fall ein wenig vor.
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Beitragvon Giulie » So 26. Mär 2006, 11:12

Also Ihr glaubt, es wäre gescheiter, wenn ich weiterhin hier bleiben und dafür in Brasil überwintern würde? Das wäre natürlich die letztere Möglichkeit. Das einzige Problem ist dass bei meinem derzeitigen Job die Kunden immer auf mich angewiesen sind und ich mich fast noch entschuldigen muss, wenn ich in den Urlaub gehe. Die werden mich lynchen wenn die erfahren dass ich im november einen Monat weg bin. Aber gerade deswegen bin ich nun eine zweite Geschäftsidee am aufbauen, nämlich ausbildungen zur Nagelstylistin. Das sind dann Kurse, die sind dann fertig und die Schülerinnen kommen nicht jeden Monat angetrabt wie die Kundinnen.

Ich verstehe Eure Argumente schon. Oftmals denke ich schon, dass es sicher nicht so toll ist, dort zu leben wie wenn man in den Ferien ist. Das ist schon klar. Aber ich frage mich dann ob es so schlimm sein wird dass ich die Stadt anfangen würde zu hassen...das wäre dann nämlich sehr schade. Ich habe eine Kollegin, die lebte vor ca. 18 Jahren für ein halbes Jahr in Rio, das heisst Ihre Familie wollte dorthin auswandern. Ihr Vater wurde dort aber dann ermordet und sie kehrten zurück. Aber sie liebt Rio heute trotz dieser Tragödie immer noch sehr und würde so gerne wieder dorthin gehen.

Immerhin habe ich nun einige Meinungen zu meiner Idee gehört. Sie könnte Erfolg haben, es wäre jedoch natürlich auch ein Risiko. Vielleicht mach ichs eines Tages, nämlich dann, wenn mich hier absolut nichts mehr hält. Wenn ich auch keine Familie mehr hier habe, denn meine Eltern werden ja auch nicht jünger...aber vorerst denke ich, werde ich mal Euren Rat befolgen und jedes Jahr wieder nach Rio zurück kehren, nächstes Jahr hoffentlich länger als 1 Monat. Wäre cool mal für 3 Monate.
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Re: aber....

Beitragvon thomas » So 26. Mär 2006, 14:31

gismo hat geschrieben:gabs da nicht auch ein gesetz wonach man ein visum bzw. arbeitserlaubnis bekommt wenn man ein geschäftsplan hat und in brasilien eins eröffnet?ich glaube mich erinnern zu können das man 5 oder 10 jahre zeit hat mindestens 5 arbeitsplätze für brasis schaffen muss,um dann die permanencia zu bekommen.


Ja, das gibt es noch. Anstatt konkret 50.000 USD zu investieren, kann man auch einen Businessplan vorlegen, der eine Schaffung von 10 Arbeitsplätzen innerhalb von 5 Jahren vorsieht.

Siehe http://www.brasilienfreunde.net/viewtopic.php?t=806
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Beitragvon Severino » Fr 31. Mär 2006, 12:33

@gismo & thomas
gismo hat folgendes geschrieben:
gabs da nicht auch ein gesetz wonach man ein visum bzw. arbeitserlaubnis bekommt wenn man ein geschäftsplan hat und in brasilien eins eröffnet?ich glaube mich erinnern zu können das man 5 oder 10 jahre zeit hat mindestens 5 arbeitsplätze für brasis schaffen muss,um dann die permanencia zu bekommen.

Ja, das gibt es noch. Anstatt konkret 50.000 USD zu investieren, kann man auch einen Businessplan vorlegen, der eine Schaffung von 10 Arbeitsplätzen innerhalb von 5 Jahren vorsieht.

Frage mich, was ein Businessplan bringt - ohne Kapital? Und 50 Riesen wird sie als selbstständige Unternehmerin in der CH wohl noch zusammenbringen.
Sonst gibt es auch noch eine Möglichkeit für Künstler, Professoren usw.

@Giulie
Deine Idee ist nicht schlecht. Du siehst das Ganze auch relativ realistisch. Du bereitest Dich vor und lernst die Sprache, warst schon mehrmals dort (wenn auch ferienhalber). Ich denke auch die Hinweise, die Du hier bekommen hast sind sicherlich hilfreich.
Auch Deine Idee Dir in CH mehr Zeit zu verschaffen und Kurse zu geben halte ich für gut. Vielleicht kannst Du ja auch Dein Nagelstudio vermieten?
Oder in BRA Kurse geben?
Du hast auch erkannt, dass Du in Rio einen anderen Lebensstandard haben wirst, als in St. Gallen. (In einem anderen Thread wird über Lebenshaltungskosten diskutiert).
Es liegt nun an Dir. Bist Du bereit dieses Risiko einzugehen? Du liebst das Land und Du liebst Deinen Mann. Ist er wirklich bereit nochmal neu anzufangen?
Viele berichten hier über die finanziellen Aspekte. Mir persönlich ist das nicht so wichtig. Ich musste auch hier lernen von heute auf morgen mit einer staatlich verordneten Gehaltskürzung von 45% zurechtzukommen, weil meine zukünftige Ex-Frau zu faul zum Arbeiten ist. Daher muss ich in der ach so reichen Schweiz seit über zwei Jahren mit einem Einkommen knapp über dem Sozialhilfesatz zurechtkommen. Ich denke das ich das in Brasilien wohl auch noch schaffen werde. O.K. ich habe dort keine Altersvorsorge und was weiss ich alles,...aber eben, das sind nur die finanziellen Aspekte. Ich habe die Vermutung, Du denkst da ähnlich. Deshalb habe ich Dir hier geantwortet. Ich werde nach Brasilien gehen, aus den gleichen Gründen, wie Dein Mann in die Schweiz gegangen ist....
Daher mein Rat: Probier es aus. Schlimmstenfalls kannst Du ja wieder zurück - oder nach Australien....
Schön, wieder Mal ein paar optimistische Leute im Forum zu treffen....
paz e amor
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Beitragvon Floriano » Sa 13. Mai 2006, 10:17

Moin und Olá, bin nach Monaten mal wieder aus der Versenkung aufgetaucht und schweife schon wieder ein bisschen ab (Silva, danke für Deine eMail, deswegen bin ich wieder hier)...

Einige erinnern sich bestimmt noch, ich bin vor etwas mehr als eineinhalb Jahren von Deutschland nach Brasilien gezogen, habe zusammen mit meiner Frau (damals Freundin) ein Café eröffnet, heftige Prügel bezogen (im K-Forum), das Café verkauft und einen Jazzclub aufgemacht (und im K-Forum wieder Prügel bezogen...).

Wir haben uns wenig geschert um das, was uns von Deutschen und Brasilianern erzählt wurde in Bezug auf unser Konzept, was wir anders, besser, schlechter oder sonstwie machen soll(t)en.

Der Anfang war schwer, Kapital fehlte von Anfang an, fast alles haben wir selber erledigt (am Bau) - und super Kritiken bekommen.

Heute, 14 Monate nach der Eröffnung, sind wir angeblich São Paulos coolster Jazzclub, unsere Kunden sind untypisch zwischen 18 und 70 Jahre alt (jung). Wir sind nicht billig, aber wir sind anders - anderer Service (keine 10 Servicekräfte, sondern wenige sehr gute), andere Aufmachung, usw.

Das Leben ist noch immer kein Zuckerschlecken, wir sind weit entfernt von dem Standard, den ich uns in Deutschland hätte bieten können, aber wir können gut leben, unser Leben geniessen und wissen, dass wir dort sind wo wir sein wollen - und das ist manchmal sehr viel mehr wert als ein paar Euros (Dollars, Reais) mehr an einem Ort gegen unsere Wahl.

Brasilien ist nicht einfach, das selbständige Arbeiten noch weniger, das Arbeiten mit Angestellten manchmal beschissen - in diesem Bezug ist Brasilien kein Traumland.

Aber: ich bin, wo ich sein will. Ich mache, was ich machen will. Ich habe keinen Wunsch, wieder in Deutschland zu sein und ich bin glücklich hier (mit meiner Frau, unserem Club und unseren Freunden) - was will ich mehr (ausser vielleicht einer Zentralheizung im Winter)?

Hätte ich auf all jene gehört, die nur mit dem Kopf gedacht haben, dann würde ich noch immer Unternehmen beraten (haha) und gerade den Frühling in Deutschland geniessen. Risikobereitschaft gehört dazu - und irgendwo im Hinterkopf das Bewusstsein, dass es auch schief laufen kann.

Wer sich ein Hintertürchen offen lässt (vielleicht mit wenigstens genug Geld auf einem europ. Konto für einen Rückflug), der kann nicht so viel falsch machen.

Rio? Ich weiss nicht, wäre mir zu gefährlich - vielleicht aber auch nur die Sicht von uns Paulistas...

Aber: versuche (wie schon geschrieben), mal für einen Monat oder so in Brasilien in einem Salon zu hospitieren - Du bekommst viel mehr mit als in einem Urlaub (über den Kontakt zu Kunden, das Verhältnis von Angestellten und Vorgesetzten, die Arbeitsmoral, Arbeitsmethoden und Arbeitszeiten, ....).

Solltest Du es wagen, dann stecke nicht beim ersten Problem den Kopf in den Sand, es werden noch mehr Probleme kommen...

Viel Glück!
Floriano
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Beitragvon Floriano » Sa 13. Mai 2006, 18:53

Moin CC,

F: Pacht ( Laufzeit ) oder Eigentum ?
A: Mietvertrag, Mindestlaufzeit 3 Jahre, aber aufgrund besonderer Klauseln ist ein Kündigen nur bei Eigenbedarf möglich (wird nicht gegeben sein)

F: Getraenkelieferungsvertrag und damit Bindung ?
A: Nein, werden zwar direkt von AmBev (InBev) etc. beliefert, müssen bei denen aber nur eine relativ geringe Mindestmenge pro Monat erreichen, damit wir unseren Anspruch auf die Bierkühlschränke nicht verlieren. Dritte (Distribution) ist manchmal günstiger, wir zahlen aber gerne ein bisschen(!) mehr und haben dafür immer frische Ware direkt vom Hersteller (keine 3 Monate auf Halde gestanden).

F: Bankkredit ? Laufzeit, Sicherheiten ?
A: Nein.

F: Marketing : Hohe Kosten oder Mundpropaganda ?
A: Wöchentliches Mailing (monatlich R$ 120,00); Postkarten MICA (vergleichbar mit EdCard in Deutschland) je nach Auflage, bisher stets von Partnern (Bacardi, ....) getragen, daher kostenneutral. Ansonsten gute Presse ohne Kosten.

F: Wieviele (Sitz-)Plaetze hat dein Laden ?
A: Im Club knapp 35, in der Bar 16, in der Lounge 20, draussen 30. Kapazität inkl. Stehplätzen max. 180.

F: Wie hoch ist der kalkulierte Umsatz /Platz / Tag
A: Unmögliche Rechnung wg. Ferientagen, Ferienmonaten, Carnaval, kaltem Wetter, Regen, ....

F: Schreibst Du schon schwarze Zahlen?
A: Ja, seit 7 Monaten.

F: Fuer wieviele Jahre hast Du eine Liquiditaetsreserve eingeplant ?
A: Jahre? 8) Zwei Monate...

F: Mitarbeiterfluktuation ?
A: Anfangs hoch, mittlerweile niedrig, seit wir unsere Leute selber "ausbilden", also unerfahrene Kräfte einstellen und sie so hinbiegen wie wir sie gerne haben möchten.
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Beitragvon Floriano » So 14. Mai 2006, 11:30

Bei den Bierlieferanten kommt es auf Deinen Verkäufer an, wieviel Rabatt er Dir einräumt. Wenn er Dich mag, an Dein Geschäft glaubt oder ihr gut über Fussball (oder ähnliches) schnacken könnt, dann kann er Dir Preise einräumen, die unter den Marktpreisen liegen. Ansonsten ist er manchmal ein bisschen teurer.
Du musst (im Falle der Bierkühlschränke) nicht direkt bei der Brauerei kaufen, aber Du solltest die monatliche Mindestmenge wissen, die Du im Jahresmittel haben solltest, damit sie Dir die Dinger nicht wieder wegnehmen...

Bei Destillaten (von Vodka bis Gin etc.) ist die Konkurrenz der Anbieter so gross, dass Du immer ganz gut handeln kannst, wobei wir mittlerweile seit knapp einem Jahr mit einer Firma arbeiten, die sehr gut sortiert ist, immer pünktlich liefert, gute Zahlungskonditionen anbietet und bei ggf. günstigeren Preisen der Konkurrenz auch weitere Rabatte einräumt.
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Beitragvon thomas » So 14. Mai 2006, 14:44

Gratulation!
Habt ihr denn viele Stammkunden? Oder mehr Laufkundschaft?
-t
p.s. Die Geschichte im K-F war ja schon etwas irritierend.
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Beitragvon Floriano » Do 18. Mai 2006, 04:42

Hi Thomas,
ja, ein Grossteil ist Stammkundschaft (bzw. wiederkehrende Gäste). Das Thema K-F lassen wir lieber, sonst kommt mir wieder die Galle hoch 8)
Es läuft grossartig, ich bin sehr zufrieden!

CC:
Wenn Du mir sagst wie die Verträge in D aussehen, dann kann ich Dir vielleicht weiterhelfen (kenne sie nicht).
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