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Ich denke, dass es viele Menschen gibt, die raus wollen aus ihrem Alltag. Und einige, die es tun. Aber wie vorbereitet sind sie wirklich? Kann man sich eigentlich "richtig" vorbereiten?
Die Analogie im Leben fängt doch schon beim Frühstück an. Ich kann meinen Tag planen bis ins Detail. Und - ich habe den Vorteil, ich kenne alle Wege dieses Tages seit Jahren. Aber dennoch kommt etwas dazwischen, mit dem ich nicht gerechnet habe. Und schon ist meine Planung futsch. Mist aber auch!
Im allgemeinen kann man damit leben. Wie ist es aber, wenn sich mein Plan nicht auf alltägliche Dinge bezieht? Auf Unbekanntes? Auf Fremdes? Auf einschneidende Veränderungen in meinem Leben? Ist es dann noch immer ein "Mist aber auch, die Planung ist futsch?" Und morgen fang ich von vorne an?
Mikelos einleitender Artikel legt einen wesentlichen Grundsatz offen, nach dem ich gelernt habe, zu leben: Der Mensch denkt, Gott lenkt. - Nun, auch für Atheisten dürfte dieser Satz nichts Unbekanntes darstellen, wenngleich die Formulierung anders aussehen könnte. Doch der Sinn bleibt gleich.
Ich glaube, dass man Wege gehen sollte, wenn Träume zu Wünschen, und Wünsche zu Zielen gemacht wurden. - Und da ich heute unbedingt "Sprüche" loswerden möchte: Der Weg ist das Ziel. Und doch weiß keiner, welchen Weg er gehen wird, welche Stationen er passieren wird, und wo er letztendlich hinführt.
Aber das innere Gefühl, den Weg, den man sich zum Ziel gemacht hat, gegangen zu sein, ist übermächtig und macht stark. Und es ist allemal besser, als am Ende seines Lebens zu sagen: "... eigentlich wollte ich immer..."
Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens.
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